Beiträge von Ulf007

    Hat auch ohne Förderung gepasst.

    Und unsere Steckdosen für Kaffeemaschine und Wasserkocher hängen an einem auf die Last ausgelegten mechanischen Schalter. (durch die Standby-Einsparung rede ich mir diesen Unsinn schön.) Allerdings hatten wir vor vielen Jahren einen fast-Brand wegen einer vergessenen Heizdecke. Deswegen ist bei uns alles aus, was warm werden kann, wenn wir die Wohnung verlassen. Wo kein Schalter, Stecker raus oder Sicherung auslegen. Ist übertrieben, aber diese geschmolzene Heizdecke hat geprägt.

    Oder falls ein Twingo ins Haus kommt, den es nicht mit CCS gibt, der mit seinem 22kW Lader jedoch in etwa einer Stunde von 5 auf 100% kommen kann. Einen kleinen Akku zwei Mal am Tag zu laden, ist sparsam bei den Rohstoffen.

    Aber eher nicht bei einer Ladefrequenz von 2x täglich Volladen. Da wird er relativ schnell Kapazitätsverluste bekommen. Und dann braucht es bald einen Modul- oder Akkutausch. Auch bei einem kleinen Akku machen sich sehr viele Ladezyklen bemerkbar.

    Ob wir jetzt 2 Wallboxen benötigt hätten, sei mal dahingestellt, aber da der Elektriker ohnehin ran musste, bot es sich an, zumal die go-e Boxen recht günstig waren für 22 kW, LoadBalancing (out of box) beherrschen und die 2. als "Unterwegs-Rückfallebene" geplant war, bevor wir die ZOE bekamen.

    Parallel geladen haben wir bisher (Enyaq seit Ende Januar) nur einmal testweise, um zu schauen, wie warm die Kabel werden, und wie groß der Spannungsabfall in der Wohnung und im ganzen Haus ausfällt. Alles im grünen Bereich.

    Decarbonizer:

    Auch bei der Auswahl der Wallbox gilt: Haben ist besser als brauchen. Dass die 22kW WB genehmigungspflichtig ist, sollte bekannt sein.

    Und: Wer jetzt beantragt, wird eventuell noch die Genehmigung bekommen. In 3-4 Jahren, wenn BEV 1/3 der Zulassung ausmachen, wird das schon schwieriger bis unmöglich. Und in meiner Genehmigung steht nichts, dass sich der Netzbetreiber eine Runterstufung auf 11kW vorbehält. Deshalb 2x 22kW. Zoe kann das schon, Enyaq nicht.

    Es wird über kurz oder lang zur Standardausstattung der BEV gehören, mit 22 kW oder mehr AC zu laden. Die Kundennachfrage ist da. Dann kann man unterwegs auch günstigeren AC-Strom laden. Die Nachfragen danach steigen lt. meinem Händler.

    Und jetzt hat sowieso niemand mehr eine Wahl.

    Serienausstattung, durch größere Stückzahl geringerer (oder wenigstens stabiler) Einkaufspreis, Preis um mehr als den bisherigen Aufpreis erhöht. Alles richtig gemacht, Skoda.

    Wenn da nicht die vielen anderen Einschränkungen bei der Produktion wären.

    EyeMike: da muss man aber berücksichtigen, dass das Preise mit reduzierter oder sogar ohne EEG-Umlage sind.

    Und damit eben doch um einiges teurer als Bestandstarife. Und wenn der örtliche Netzbetreiber keine Schwachlastzeiten kennt, gilt immer der höchste Preis.

    Das wird immer unübersichtlicher.

    Kleines Zwischenfazit nach einem Monat:


    Alles richtig gemacht. Es macht einfach nur Spaß, mit dem Enyaq mit der Anlage von speaker-city zu fahren. Wenn man beim Ladestopp niemanden zum „smalltalken“ findet, dann Sitz zurück und Ohren auf…. Da lädt man dann eben auch mal unnötigerweise bis fast voll, weil man gerade in der Musik versunken ist.

    Jetzt rächt es sich irgendwie für die mit der Aktivierung Wartenden, bis sie den Tarif erstmals wirklich benötigen.

    Die haben hoffentlich in ihren Unterlagen irgendwo den Nachweis, dass sie ein Anrecht auf DC Faster Booster ein Jahr für lau bekommen. (Da wird aber in den -hoffentlich archivierten- AGB sicher irgendwo ein versteckter Hinweis stehen: Ein Jahr ab Zulassung…)

    Das wird ein Spaß an der Hotline, oder bei Bedarf für den Anwalt, den manch Einer wegen einer Urlaubsfahrt und potentiell gesparten 100 EUR aktiviert. Ein Vielfahrer hat den Tarif garantiert mit Übernahme aktiviert.

    Ein Kreditkartenwechsel (und Probleme damit) sollte aber auf den bisher gebuchten Tarif keinen Einfluss haben