Beiträge von enopol

    Die hersteller scheinen zu verstehen dass es für sie "einfacher" ist, kleine Batterien mit kurzer Ladedauer und um 400km Realreichweite zu bauen, als Monsterakkus mit 1000km .... Gewicht und Kosten. Und dieses Geschwätz mit "aber mein Golf 3 fährt mit einer Tankfüllung 1200km" nehme ich eh nicht mehr ernst.... Das macht kein normaler Autobesitzer... Höchstens ein Taxler oder eine Spedition....

    Die Hersteller können bis jetzt schlichtweg keine Akkus anbieten, die auch nur in die Nähe des zum Fahren nutzbaren Energieinhaltes eines 50L-Diesel-Tanks (ca 175kWh) kommen, ohne dass diese monströs groß, monströs schwer und monströs teuer werden würden.

    Von daher bietet es sich bei der bisher zur Verfügung stehen Batterietechnik an, vor allem dem Kunden, der aufs Geld achtet, möglichst kleine Batterien schön zu reden und zu verkaufen.


    Anders herum wird jede kleine technische Verbesserung der Batterien nicht unbedingt zum Anlass genommen, das Fz-Gewicht zu senken, den zusätzlichen Raum im Fz anders zu nutzen oder den Fz-Preis zu senken, sondern i.d.R. wird dann die Kapazität erhöht.

    Warum? Wäre doch eigentlich Unsinn oder?

    Warum haben wohl ausgesprochene Langstrecken E-Autos (z.b. MB EQE), obwohl die aufgrund des CW-Wertes wenig Energie brauchen, keine heutzutage als klein geltenden Akkus mit 50 oder 60kWh?


    Warum sollten normale Autobesitzer, davon, dass sie erst nach jeweils ca 1000km Tanken müssen, keinen Gebrauch machen?

    Ist doch auch im Urlaub klasse, wenn man kürze Strecken pro Tag fährt und nicht jeden Fahr-Tag an die Energienachfuhr und eventuelles Ladewirrwarr mit eventuell überhöhten Preisen denken muss.


    Ich kenne genug Verbrenner-Besitzer, die das ganze Jahr über bis ca an der roten Reservebereich der Tankanzeige heran fahren und keine Langstreckenfahrer sind.

    Das alles hat mit Taxler und Spedition und somit langen Strecken am Stück, überhaupt nichts zu tun.

    mir ist kein Unterscheid aufgefallen. Ich habe keine Daten analysiert o.ä. und nicht explizit drauf geachtet


    Na ja, du hattest behauptet, dass die Rekuperation mit Anhänger genau so ist, wie ohne....

    Dazu braucht man prinzipiell eigentlich keine Daten analysieren.

    Um fest zu stellen, ob bergab nur wenig oder gar nicht rekuperiert wird oder sogar aktiv Gas gegeben wird, sieht man schlichtweg jederzeit an den dazu gehörigen Balkenanzeigen im Cockpit.


    Wenn ein Anhänger soviel Leistung durch den Luftwiderstand schluckt, dass im Durchschnitt bei konstant 85km/h 45kWh/100km durch die Leitungen gehen, wird die Rekuperationsleistung bergab halt entsprechend niedriger sein müssen bzw. sogar extra Gas gegeben werden müssen, um die 85km/h halten zu können.

    Was ist denn los mit euch? Ampelrennen im öffentlichen Straßenverkehr? Ernsthaft? Fremdscham-Alarm.

    Ampelrennen normal nicht, aber wenn die Beschleunigung von 0 auf 50km/h als Argument für E-Autos angeführt wird, bietet sich das als Beispiel halt an oder in welcher Situation wäre ausgerechnet der Wert 0-50km/h sonst interessant?


    Selbstverständlich ist m.E. vielen E-Autofahrern auch das "flottere aus dem Stand beschleunigen" wichtig. Die meisten gewöhnen sich da so schnell dran, dass ihnen das allerdings gar nicht mehr bewusst ist....meist erst beim verfrühten Reifen-Neubedarf....


    Hier ging es konkret darum, dass ein Golf mit 150PS Benziner angeblich nicht so flott unterwegs sein kann, wie ein iV80 mit 204PS.


    Doch, kann er...und das sogar beim 0-50km/h Wert, wo ja eigentlich das E-Auto die Nase vorn haben soll....


    Bei AMS werden u.a. die 0-50km/h-Werte getestet und da erkennt man das:

    Ein Golf 1,5TSI und Handschaltgetriebe beschleunigt demnach in 3,1sec von 0 auf 50km/h.

    Der Enyaq iV80 wird von AMS exakt mit dem gleichen Wert getestet.

    (Als Allradler mit 299PS schafft der Enyaq übrigens 2,5sec.....das zu meiner Behauptung: zwischen 2 und 3 sec von 0 auf 50km/h liegen Welten...)


    Bei 0-100km/h ist es ebenfalls exakt gleich: 8,7sec.

    Ab dann bis 140km/h (da der iV80 ja bei 160km/h bereits abriegelt) ist der Golf etwas flotter.


    Bei den in der Praxis fürs Überholen viel wichtigeren Tests, 60-100km/h und 80-120km/h sieht es so aus:

    Golf: 4,8 und 6,0 sec

    IV80: 4,7 und 6,3 sec


    Je höher der Geschwindigkeitsbereich liegt, desto besser ist der Golf, da er eben, im Gegensatz zum iV80, auch jenseits von 80km/h mit maximaler Leistung unterwegs sein kann.


    Beim Golf mit Handschaltung muss man allerdings, im Gegensatz zum iV80, schon etwas fahren können, um, vor allem aus dem Stand, schnell zu beschleunigen.

    Beim iV80 schafft das eigentlich jeder, der seinen rechten Fuß uneingeschränkt bewegen kann....

    Das ist der längsdynamische Vorteil des E-Autos in der täglichen Praxis...und das geschieht zudem ohne zusätzliches, akustisches Spektakel.

    2 oder 3 sec......dazwischen liegen beim 0-50km/h-Sprint Welten.....


    In der Praxis wirst du mit dem iV80 dem E350 an der Ampel trotzdem meistens weg fahren, aber nicht weil der E350 so lahm ist, sondern weil kaum jemand solche "Powerstarts" mit Verbrenner im normalen Straßenverkehr hinlegen wird, denn das wird deutlich laut und peinlich.


    Ich habe es neulich geschafft, eine Harley, die an der Ampel auf der Linksabbiegerspur neben mir (auf der Geradeausspur) stand und deren Fahrer es ganz offensichtlich vor hatte, mich lässig bei Grün zu überholen und geradeaus weiter zu fahren, genau daran scheitern zu lassen.....

    D.h. keinesfalls, dass mein iV80 flotter beschleunigen kann, als die Harley, sondern es zeigt nur, dass der Harleyfahrer schlichtweg überrascht war, dass ich mit dem technisch deutlich langsameren Enyaq Vollgas gegeben hatte. Er hätte den ersten Gang nur hoch ziehen müssen, aber dazu war er halt zu überrascht und mit einer Harley macht man so etwas prinzipiell nicht....

    Dass ich das vor hatte, kann er ja nicht hören.


    Wenn ich mit dem Motorrad neben einem E-Auto stehe und ich will sicher sein, an dem sicher vorbei zu ziehen, fahre ich halt etwas flotter an, als ich es bei üblichen Verbrenner-Pkw machen würde.


    Wenn man mit Verbrenner vor hat, maximal zu beschleunigen, bekommt das die Umwelt i.d.R. durchaus mit.....

    Dass es mit E-Auto so unbekümmert leich geht, voll zu beschleunigen, so dass sogar ein eher behäbiges E-Auto, wie der iV80 vermeintlich flott unterwegs ist, begründet ja auch den meist erhöhten Reifenverschleiß.

    dann bin ich wirklich sehr gespannt. Ich fahre aktuell noch den 80er und bin vorher Golf 7 mit dem 150PS TSI gefahren. Da fand ich hat der 80er doch deutlich mehr Schub.

    die ersten Meter bis ca 50km/h vielleicht.

    beim Klassiker, 0-100km/h dürften beide objektiv gleich flott sein (ca 8,5sec) und ab ab ca 80km/h, wenn die Leistung des Enyaqs bereits wieder sinkt, dürfte der Golf objektiv etwas schneller beschleunigen.

    Der ist halt erheblich leichter und von daher sind dessen 54PS weniger, kein wirklicher Nachteil. Der Golf hat seine Maximalleistung auch noch bei deutlich über 80km/h zur Verfügung.


    Ist halt beim iV80 deutlich einfacher und vor allem deutlich leider, voll zu beschleunigen, als mit einem Verbrenner, der eventuell sogar noch ein Handschaltgetriebe hat.

    Beim Verbrenner beschleunigt man nicht so ohne weiteres so schnell wie es technisch möglich ist von der Ampel....

    Danke, habe ich jetzt auich gelesen.

    99% nach 140tkm, also, ganz grob, nach 350 äquivalenten Vollzyklen, ist m.E. trotzdem nicht glaubhaft....da würde ich gerne mal den Garantierelevanten Skoda-Test, als Referenz, daneben sehen wollen.

    Kann die HU verweigert bzw. verwarnt werden und musst dieses beheben lassen. Wenn das SOS Modul nicht ordnungsgemäß funktioniert, muss es überprüft werden.

    Kann der tüv Prüfer ja nicht, er sieht nur den Fehler im STG.

    dann ist das Resetten auf 100% ja wirklich "die" Lösung....