Meinen älteren OBD-Eleven-Dongle würde ich grundsätzlich nicht für längere Zeit stecken lassen, denn der hat einen, für die ohnehin häufig überforderte 12V-Batterie, durchaus schon relevanten Stromverbrauch.
Beiträge von enopol
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Vielleicht sollte Skoda beim Enyaq so einen Booster in die Liste der "Simply Clever"-Lösungen einreihen....oder endlich mal eine sinnvolle Ladestrategie entwickeln, denn schließlich befindet sich i.d.R. mehr als genug elektrische Energie im Fz, wenn die ungeeignete 12V-Batterie aufgegeben hat.
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FoG das macht der Abreiseplaner. Soweit ich das mitbekommen habe ist das auch dynamisch je nach Außentemperatur.
Der Abreiseplaner weiß aber nicht, wann man tatsächlich losfährt.
Wenn man etwas vor der geplanten Uhrzeit abfährt, kann man daher vermutlich schon etwas Energie sparen und hat es trotzdem ausreichend warm.
Mein Yeti hat die werkseitige Benzin-Standheizung und wenn ich die manuell 10 Minuten vor der realen Abfahrt starte, ist es immer ausreichend warm im Innern.
Die Standheizung hat dabei nur eine Heizleistung von 5kW, muss zusätzlich damit noch Teile des Motors beheizen und fängt im Schnitt erst 3 Minuten nach dem Start tatsächlich an, den Innenraum zu heizen.
Die Enyaq Innenraumheizung hat dagegen maximal 6kW und reagiert, weil es es sich eben um einen Luftheizer handelt, nahezu umgehend.
mehr als 5-10 Minuten vor der realen Abfahrt sollten daher nur äußerst selten nötig sein.
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400km im Winter enttäuschend? Was hast du erwartet? Rechnerisch gibt das bei 77kWh Kapazität einen Verbrauch von 19,25kWh/100km, das kann im Winter nicht klappen, auch wenn du alle Heizelemente ausschaltest und mit Mütze, Pelzmantel und Fäustlingen fährst.
Und selbst schreibst du von 22kWh/100km Verbrauch, das wären dann reale 350km Reichweite.
In meiner Welt ist das im Winter ganz normal . . . daran ändern WLTP- und NEFZ-Laborwerte bei 20°C auch nichts, war das bei Verbrennern besser?
Nein, war es nicht!
Beim Verbrenner ist sicherlich einiges schlechter, aber zusätzlichen Energiebedarf für Heizzwecke, betreffend der Wohlfühltemperaturen für Insassen und zudem der Wohlfühltemperatur der Antriebs-Batterie, hat der normalerweise nicht und von daher wird der Verbrauch bei vergleichbaren Strecken im Winter beim Verbrenner in Relation zum Normalverbrauch im Sommer auch nicht heftig ansteigen.
Bei meinem aktuellen Verbrenner, habe ich bei 0 Grad bereits nach ca 10km fast wieder den Sommerverbrauch.
Das wird mit meinem zukünftigen Enyaq bei 0 Grad nicht klappen.
WLPT-und NEFZ-Werte sind beim Verbrenner dagegen genau so weit von der Realität entfernt, wie beim E-Auto.
Dass diese bei geringen Temperaturen nochmals erheblich weiter von der Realität entfernt sind, ist dagegen hauptsächlich eine Eigenart der E-Autos.
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Gefühlt ist dieser O3 sogar etwas spritziger, da bei ihm in diese Zeit auch noch die Schaltpausen fallen. Der g-Wert während der tatsächlichen Beschleunigung dürfte daher noch minimal besser ausfallen als beim gleichmäßig beschleunigenden Enyaq.
er ist "spritziger", weil er Zugkraftunterbrechungen durch das Schalten hat?
Unterbrechnungen bewirken objektiv (von 0 auf 100km/h) eigentlich immer eher das Gegenteil, aber gefühlt kann das schon sein und gerade im ersten Gang wird der Octavia dem Enyaq davon ziehen können, sofern die Antriebsräder nicht durchdrehen.
Selbst mein Yeti wird in der Anfahrphase nicht langsamer sein, als der Enyaq. Der hat im 1. Gang sogar etwas mehr Zugkraft als der Enyaq, ist gut 500kg leichter und durch den Allradantrieb kann die theoretische Zugkraft beim Anfahren im 1. Gang auch auf den Boden gebracht werden.
Die Beschleunigungsangabe von Skoda für den Yeti von 0 bis 100km/h ist mit 8,7sec, der des Enyaq sehr ähnlich. Die stärkere Anfangsbeschleunigung kann man durch die bis 100km/h 2 notwendigen Schaltvorgänge und die nicht optimalen Anschlüsse im Folgegang eben nicht kontinuierlich weiterführen.
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Ich weiß, dass es das Thema schon gab, finde aber irgendwie keinen geeigneten Thread, daher hier noch einmal:
Habe am WE zum ersten Mal ausprobiert, an 100kW-Säulen zu laden. Einmal ionity und einmal fastned. Mein Enyaq hat lt. Unterlagen die 100kW-Schnellladefunktion. Trotzdem sind da beide Male max. 52 kW geflossen. Habe nicht während des Ladevorgangs drauf geachtet, aber an der Abrechnung sieht man es deutlich.
Akku war beide Male auf rd. 20% entleert, habe auf 80% aufgeladen.
Daher die Frage: Was ist denn nun mit den 100kW? Gibt es die nur auf dem Papier?
Kann man in den Menüs des Wagens irgendwo die Ladehistorie einsehen, wo man sieht, wieviel kW geladen wurden?
kannst du auf der Abrechnung den Maximalwert der Ladeleistung ablesen?
Die 100kW-Zusage für deinen Enyaq gilt nur für den maximal möglichen Wert bei der Ladeleistung.
Normal, wenn alle Temperaturen im grünen Bereich sind, sollte bis rund 30% SOC mit maximaler Leistung geladen werden. D.h., da du bereits bei 20% mit der Ladung angefangen hast, muss die durchschnittliche Ladeleistung bis 80% SOC erheblich unter dem Maximalwert von 100kW liegen.
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Denkt einfach mal drüber nach: Alle Youtubetester da draußen haben keine Ahnung von Autos, die zeigen nur die ganzen Sachen die ein normaler Autofahrer sieht und die im Prospekt stehen.
Wenn er das denn wenigstens gemacht hätte, denn im Prospekt steht die Geschichte mit der HA seit Monaten korrekt drin.
Nur die Angabe von Drehmoment und Drehzahl stimmt immer noch nicht.....
Wenn ein Tester für "Gute Fahrt" techn. Begriffe, wie 4-Lenker, 5-Lenker und Verbundlenkerachse mehrfach in einem Fz-Video nennt und daraufhin auch noch Beurteilungen der Fahrwerkseigenschaften meint abgeben zu müssen, trägt der m.E. schon eine gewisse Verantwortung und fällt nicht unter den üblichen "Welpenschutz" der "Tester" die sonst so ihre Fz-Vorstellungen auf Youtube machen.
Auch bei Testern üblicher Youtube-Fz-Vorstellungen, ist es manchmal ärgerlich zu sehen, was da an Wissen vermittelt wird.
Von einem Tester, der für "Gute Fahrt" ein Video macht, verlange ich definitiv mehr. Was der zur Technik zu sagen hat, sollte daher stimmen. Wenn das dann, wie in diesem Fall, sogar zur Negativ-Werbung für den Enyaq im Kreise von ID.4 und Q4-E-tron führt, geht das gar nicht.
Herr Bloch, der letztendlich auch für eine Fz-Zeitschrift in den Ring geht, macht das z.B. locker und trotzdem mit einer erheblich größeren Qualität.
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Ist ganz einfache Physik, Kraft = Masse *Beschleunigung

bei einer Beschleunigung von 0-100km/h kommt zudem die Leistung ins Spiel, so dass der z.B. der Wert kg/kW die größte Rolle spielt. Der O3 mit Frontantrieb und 1,4er TSI ist halt recht leicht und deswegen reichen ihm 140PS um ca genau so schnell von 0-100km/h zu beschleunigen, wie ein Enyaq mit 204PS.
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der Test war von April 2021....
In den AMS-Tests/Bericht von Juli und vom Oktober 2021 steht es z.B. richtig.
Wenn Skoda so viel Müll schreibt, sei es AMS m.E. verziehen, dies anfangs ebenfalls falsch übernommen zu haben...
Bei dem relativ aktuellen "Gute Fahrt" Video wäre das dagegen nicht nötig gewesen, wenn man sich besser vorbereitet hätte.
Besonders deswegen, weil "Gute Fahrt" m.E. an erweiterte techn. Daten von Fz des VW-Konzerns heran kommt.
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Kann sein. Wir konnten uns damals nur den 1.4er mit 140PS leisten... ?
den hatte ich auch nur....der beschleunigte aber immerhin ca genau so, wie ein Enyaq iV60/80.