Beiträge von enopol

    Beim Enyaq kommt dir schon nach einer Minute warme Luft entgegen ;)

    wie bei allen Fz mit (zusätzlicher) E-Luftheizung, wie z.B. bei jedem aktuelleren Octavia Diesel.

    Deswegen schrieb ich ja vorher:

    Zitat

    Die Enyaq Innenraumheizung hat dagegen maximal 6kW und reagiert, weil es es sich eben um einen Luftheizer handelt, nahezu umgehend.

    mehr als 5-10 Minuten vor der realen Abfahrt sollten daher nur äußerst selten nötig sein.



    Wenn einem bereits nach 1 Minute warme Luft entgegen kommt, wie du schreibst, gibt es keinen ernsthaften Grund, gerade bei einem E-Fz, welches bekanntlich nur recht wenig Energie transportiert, dass die Vorheizung für 30 Minuten eingestellt ist.

    Es geht ja nur um die Standzeit des Autos. Wenn man nahezu täglich fährt, ist das eher kein Problem.

    mein OBD11-Dongle hat (meine ich...) einen Strombedarf von 40mA o.ä..

    Den würde ich weder bei meiner aktuellen 68Ah-AGM-Batterie, die noch nie Probleme gemacht hat, und schon gar nicht bei einer ca 50Ah-EFB-Batterie längere Zeit stecken lassen, wo der Fz-Hersteller bisher offenbar Probleme hat (hatte?), die Ladebilanz ausreichend zu gestalten.


    Im Vergleich dazu ist z.B. mein Quicklynks-Bluetooth-Batteriedongle überhaupt kein Problem, denn der braucht ca nur 1,5mA und kann daher selbst an einer Motorradbatterie mindestens 1-2 Wochen betrieben werden.


    Ich habe auch noch einen "billigen" OBD-BT-Dongle, der deutlich weniger strom benötigt, als der OBD11-Dongle.

    Meiner Meinung nach muss man beim Verbrenner im kalten Zustand auch den erhöhten Schadstoffaustoß berücksichtigen, weil der Kat noch kalt ist und nicht recht arbeitet. Auch etwas, was keine Sau juckt, weil es keine Kosten verursacht und nicht direkt auffällt (ausser dem Hinterherfahrenden vielleicht). Diesen Nachteil beim Verbrenner kann man gar nicht schlecht genug bewerten.

    Über den Schadstoffausstoß vor Ort beim Unterschied zwischen E-Auto und Verbrenner zu diskutieren, lohnt m.E. nicht wirklich....

    Da wird der Verbrenner, ob mit oder ohne Kaltlaufphase, keine Chance haben können und genau das ist ja ein wichtiger Vorteil von E-Autos.

    Selbst dann, wenn sie ohne Ökostrom betrieben werden.


    Mir ging es ausschließlich um den deutlichen Mehrverbrauch an Energie besonders auf kürzeren Strecken durch E-Autos im Winter in Relation zu gemäßigten Temperaturverhältnissen.


    Mein Yeti hat ebenfalls Katvorheizen und der läuft die ersten 1-2km ganz sicher nicht im optimalen Bereich, aber spätestens nach 15km ist der Durchschnittsverbrauch für diese gesamte Strecke von 15km bei 0 Grad bereits kaum ernsthaft schlechter, als bei gemäßigten Temperaturen oder sogar im Sommer.


    Das ist der "Verbrauchs"-Unterschied zum E-Auto.

    Ein Verbrenner braucht grundsätzlich viel an mitgeführter Energie. Zu mehr als rund 40% mechanischen Wirkungsgrad, reicht es halt nicht und das nach immerhin gut 100jähriger Entwicklung....

    Der Verbrenner kann seine grundsätzlich deutlichen Verluste von 60% im Winter aber zumindest teilweise für notwendige Heizzwecke verwenden, nahezu ohne insgesamt mehr Energie zu benötigen/zu tanken.


    Deshalb fällt die Geschichte beim Verbrenner halt nicht so auf, wie beim E-Auto und deshalb ändert sich der "Verbrauch" auch nur in geringem Maße.

    mir reicht ein Notrad 145/85R18 (oder 165/60R20) um für ein paar Tage, bis der andere Reifen repariert oder ausgetauscht ist, (langsam) fahren zu können. Der Tragfähigkeitsindex dieser Reifen reicht für den Enyaq locker.

    Als Reserverrad hätte ich übrigens kein Problem damit, 235mm-Breite beim IV80 für eine begrenzte Zeit hinten zu montieren.


    Zudem möchte ich mir das defekte Rad durch das werkseitige Dichtmittel nicht von vornherein ruinieren.


    beim Yeti ist übrigens ein 195er "Notrad" bei werkseitig 225er-Fahrbereifung vorhanden. ein 195er Rad nimmt schon deutlich Platz weg, passt im Yeti aber genau unter den doppelten Boden.

    Ähm, wo willst du das denn sinvoll im Enyaq verstauen?

    ohne doppelten Boden klappt das für Urlaubstouren ganz sicher, denn so sonderlich breit sind diese Räder nicht.

    Für den Alltag brauche ich das nicht, aber wir fahren gerne nach Skandinavien und da waren wir bisher (mit unseren jetzigen Auto immerhin 2x in 5 Jahren) ganz froh, ein Reserverad dabei zu haben.


    Unser Mini-Wohnwagen hat auch ein Reserverad. Mit Gespann irgendwo in der Wildnis zu stehen ist eventuell nicht so witzig.

    Außerdem soll es laut der Enyaq-Zubehör-Broschüre ja ein Einbauset für das Reserverad geben, Skoda sollte sich dabei also (eigentlich) etwas gedacht haben......leider bleibt es vorerst bei Ankündigungen.

    Z.B.eine 15km-Strecke bei 0 Grad (Fz hat dann anfangs auch ca 0 Grad) kann ich mit dem Verbrenner (Benzin) mit nur leicht erhöhtem Gesamtdurchschnittsverbrauch gegenüber gemäßigten Temperaturverhältnissen (z.B.) 15 Grad) fahren.

    Das habe ich extra vor kurzem mal getestet.

    In dem Fall schmeißt man zumindest einen Teil der ansonsten definitiv sinnlos verpulverten Heizenergie des Kraftstoffs eben nicht weg.

    Zusätzlich benötigte Heizenergie spielt beim Verbrenner halt nahezu keine Rolle.


    Beim E-Auto wirken sich derartige Kaltstart-Kurzstrecken (eventuell mit notwendigen Vorheizen) in Relation zum optimalen Verbrauch deutlich heftiger aus und einen Teil der vom E-Auto in dem Fall genutzten Energie für reine Heizzwecke, geht dabei ja nicht mal für das unumgängliche Innenraumheizen, sondern leider auch für das dann notwendige HV-Batterie-Heizen drauf.

    Leider ist das Stand der Technik

    Diese Energie (auch für das Kühlen der HV-Batterie im Sommer) ist eine Verlust, den man sich nicht schön reden muss und man kann nur hoffen, dass das, wenn die Batterietechnik mal "ernsthaftere" Entwcklungssprünge gemacht hat, nicht mehr notwendig ist.


    Wenn das E-Auto für längere Zeit am Stück fährt, wird der Mehrbedarf an Energie weniger, weil eben z.B. die Batterieheizung dann nicht mehr unbedingt nötig ist und weil der anfänglich, bei kalten Auto, benötigte Heizenleistungsbedarf sinkt, wenn die Innenraum-Temperatur nur noch zu halten ist. Wenn man zudem schneller unterwegs ist, ist die der Energiebedarf für die Bewegung relativ groß und die Heizzeit relativ gering. Dann fällt der Energiebedarf fürs Heizen beim Streckenverbrauch nicht so deutlich auf.


    Insgesamt gesehen ist das mit dem Verbrenner aufgrund der ständig massenhaft verpulverten Heizenergie natürlich keine gute Sache, das sehe ich genau so und u.a. deswegen möchte ich auch E-Auto fahren, aber trotzdem ist es nun mal zwangsläufig so, dass der Winter beim Verbrenner keinen so deutlichen Energiemehrbedarf verursacht, als beim E-Auto.

    Zudem spielt die dadurch geringere Reichweite beim Verbrenner ohnehin nahezu keine Rolle, während die deutlich veringerte Reichweite im Winter bei allen E-Autos ein relevantes Thema ist.


    Sowohl WLPT, als auf NEFZ werden bei Temperaturen durchgeführt, wo das E-Auto keine Heizenergie bereit stellen muss und daher weichen die Verbrauchsangaben von E-Autos beider Messmethoden, bei tieferen Temperaturen besonders deutlich davon ab.

    Das ist vor allem für den Verbraucher, besonders ärgerlich.

    Das würde ich so pauschal nicht sagen. Wie immer; es kommt darauf an. Zwischen ich brauche keine Heizung und fahre in Daunenmantel mit Wollsocken bis zu 26° C Innentemperatur ist wohl alles möglich. Und dann wäre da noch, Garage, Carport oder Aussenparkplatz und den damit verbundenen/ vorherrschenden Temperaturen.


    Also bei derzeitigen Nachttemperaturen so um die -10° C geniesse ich morgens ein vorgewärmtes Auto. ?

    Mangels Enyaq kann ich die Verhältnisse dort nicht beurteilen. Beim Yeti kommt einem nach 7 Minuten effektivem Heizen mit 5kW deutlich warme Luft entgegen, wenn man die Tür öffnet.

    Klar, zum Abschmelzen einer 10cm Schneeschicht reichen 7 Minuten nicht, aber dafür gibt es einen Besen. Die Frontscheibe habe ich beheizbar bestellt, so dass für diesen wichtigen Sicherheits-Aspekt, der Batterie weniger Energie entzogen werden muss, als nur mithilfe des Innenraumheizers plus Gebläse.


    10 Grad minus ist schon eine Hausnummer (kommt bei uns so gut wie nie vor) und dann kann es ja u.U. auch angebracht sein, insgesamt ca 30 Minuten vor zu heizen.

    Das Winterhalbjahr besteht aber nicht nur aus Kaltstarts bei minus 10 Grad oder weniger und für den sonstigen infrage kommenden Temperaturbereich, wo normalerweise heizen angesagt ist (bei mir bis ca 10 Grad plus), sind auch für über 21Grad Innenlufttemperatur definitiv keine 30 Minuten notwendig, wenn die Heizung bis zu 6kW Heizleistung hat.

    In der Enyaq-Zubehör-Broschüre (Stand 11/2021) ist u.a. von einem Reserverad die Rede.

    Leider gab es dafür bisher keine Bestellmöglichkeit und nicht mal eine Angabe der techn. Daten oder hat sich diesbezüglich in der Realität schon etwas getan?