Beiträge von enopol

    Die Anhängerlast oder die HA Konstruktion?

    Die Anhängelast.....die Anhängelast ist dort offensichtlich falsch und die HA-Konstruktion richtig.

    Gibt in den Skoda Unterlagen durchaus auch den umgekehrten Fall.

    Steht alles irgendwie und irgendwo richtig und falsch. Man muss sich leider die Mühe machen alles richtig zusammen zu tragen. Vielleicht sollte Skoda das mal ausnahmsweise selbst versuchen....

    Ja genau. Ich bin der Meinung, der Octavia 3 mit Frontantrieb hatte auch so eine einfache Konstruktion. Das ist mir aufgefallen, als ich den das letzte mal zum TÜV brachte (ich schau dem Prüfer da gerne bei zu und lasse mir Diverses erklären). Und beim Räderwechsel am Enyaq ist mir im Vergleich dazu sofort die erheblich aufwändigere Konstruktion aufgefallen.

    Beim O3 war der Spartrieb bezüglich der Hinterachse zwar etwas deutlicher ausgeprägt, als beim ansonsten technisch identischen Golf 7, aber trotzdem hatten nicht alle O3 mit Frontantrieb die Verbundlenkerhinterachse.

    Ab 180PS (1,8TSI) hatte jeder O3 mit Frontantrieb eine Mehrlenkerhinterachse.

    Ja, wir haben es zu Tode debattiert und scheinbar geklärt, wie Oberleinsiedler oben angedeutet hat. Bitte schicke diesen Videolink an den idiotischen Rezensenten (poste es erneut in seinen Kommentaren :) ) und informiere die "Gute Fahrt" Truppe, dass sie ihren Namen stattdessen in "Gute Nacht" ändern sollten.


    Edit: ach, hast schon, sehe ich :) good job.


    Jetzt bleibt nur den AMS Bericht zu vernichten...die träumen auch was von Verbunnfdskjasdhajjadsadasachse..

    Welchen AMS Bericht?

    Im relativ aktuellen Test der AMS des Enyaq iV80 von 10/2021 steht nichts von Verbundlenkerachse.

    Aber jetzt ist wohl endlich die Wendekreisfrage offiziell geklärt:

    AMS gibt dort 10,9m an und genau diesen Wert habe ich jetzt auch bei der Konfiguration des Enyaq iV80 gelesen...

    ich könnte wetten, der Tester könnte die drei Autos im Blindtest nicht auseinander halten....

    Das vermute ich auch.

    Gerade für "Gute Fahrt", als VW-Konzern-nahe-Zeitschrift, sollte die Vorstellung des Herrn Hildebrand schon sehr peinlich sein.


    Ob er zudem das mit den Bedienungsunterschieden, die z.B. Hr. Bloch von AMS (E-Auto-Supertest) m.E. recht gut herausgestellt hatte, so wirklich verstanden hat, weiß ich auch nicht so recht....

    Ich bin jetzt doch etwas am (ver)zweifeln.....

    Der gute Herr Hildebrand aus dem "Gute Fahrt" Video, spricht davon, dass der ID.4 eine 5-Lenker-Hinterachse hat, der Audi Q4 e-tron eine 4-Lenker-Hinterachse und der Enyaq nur eine Verbundlenkerachse haben soll

    (Grundsätzlich wäre es Skoda durchaus zuzutrauen....wie die Vergangenheit zeigt)


    VW spricht in den offiziellen Unterlagen (z.B. SSP zum ID.4) tatsächlich immer von einer 5-Lenker-Achse. Übrigens auch beim ID.3


    Von Audi kenne ich eine offizielle Unterlage, wo von 4-Lenkerachse die Rede ist. Vielleicht hat Herr Hildebrand die gelesen....

    Audi-Media bietet dagegen ein Bild der Hinterachse des Q4-Etron, welches den Titel " 5-Lenker-Hinterachse" trägt.


    Bei Skoda gibt es ebenfalls, leider sogar deutlich widersprüchliche Aussagen:

    In den extra bereit gestellten techn. Daten wird von "Verbundlenker-Kurbelachse" geschrieben in den Verkaufs-Broschüren des Enyaq findet man dagegen die Aussage:

    Zitat

    Mehrelementachse mit 5 Querverbindungen und

    Torsionsstabilisator, entkoppelter Hilfsrahmen zur

    Aufnahme der Antriebseinheit

    Letzteres ist m.E. definitiv keine Verbundlenkerachse.....


    Irgendwie kann/will ich mir nicht so recht vorstellen, dass es beim MEB-Baukasten für die ansonsten sehr ähnlichen Fz, die zudem den selben Antrieb und die identische Techbnik besitzen, 3 unterschiedliche Hinterachskonstruktionen geben soll.

    Offenbar sind nicht nur die Autos selbst mit heißer Nadel gestrickt, sondern auch die Unterlagen.....


    Leider habe ich vom Enyaq keine wirklich verwertbaren Bilder der Hinterachskonstruktion gefunden. Dann wäre die Geschichte klar....

    Weiß jemand, wo man die finden kann?

    Normalerweise werden CW-Werte an makellosen Fz im Windkanal bestimmt. Von daher glaube ich nicht so recht an die 0,24 o.ä....


    Ich beziehe den Vergleich auf den Fz-Preis.

    Wenn ich mir einen Dacia kaufe, würde ich schon vor dem Kauf nicht davon ausgehen, dass mich eine besonders ausgefeilte Qualität erwartet.

    Dafür ist es dann aber auch eines der preisgünstigsten Fz am Markt.


    Für im Schnitt ca 40t€ aufwärts, die für einen Enyaq fällig werden, würden mich die im Video genannten Mängel (immerhin Absätze von rund 2mm an einigen Stellen im Sichtbereich) und die flatterigen, beuligen Sitzbezüge schon deutlich mehr stören.

    Ich bin da etwas zwiegespalten. Erstaunlich viele seiner angemerkten Punkte konnte ich beim Enyaq auch beobachten. Und ich finde es sogar gut, dass er da so penibel rangeht. Man darf eben nicht alles durch Herabsetzen der Ansprüche relativieren. Und er zerreißt das Auto ja auch nicht und bleibt sachlich.


    Nur, im Alltag stören mich die angesprochenen Punkte nicht. Kann sein, dass es nicht höchsten Ansprüchen genügt. Aber für mich ist es okay.

    das sagen Dacia-Eigner auch öfters....bei den Dacias gibt der Hersteller allerdings auch keine CW-Werte im Bereich von 0,25-0,26 an, die eventuell bereits durch die im Video aufgezeigten Außenmängel (Absätze) nicht mehr eingehalten werden können.

    wo hast du die Zahlen her? Ich finde nix im meinem ErWin dump.

    aus der VW SSP 811213.

    Die kommt von VW in den USA.

    Bei den hiesigen "ErWins" des VW-Konzerns findet man zum Thema (In dem Fall: High Voltage System ID.4) m.E. nicht viel....die Infos des Konzerns sind insgesamt sehr dünn, so dass man sich schon einige Dinge von VW und Audi zusammen sammeln muss, wenn man einen minimalen Überblick haben möchte.

    Beim Nutzungsprofil sollte man m.E. beachten, dass häufig nur bis 80% geladen wird und nur bis ca 10% entladen wird, so dass beim iV80 netto real häufig nur ca 54kWh zur Verfügung stehen und beim iV60 nur ca 41kWh.

    Gerade im Winter können 30% mehr dieser ohnehin eingeschränkten Kapazität häufig ganz angenehm sein.

    Ich würde im Winter bei meinen Strecken mit 25kWh/100km kalkulieren und dann sind weder 54 noch 41kWh "viel".


    Zudem hat eine größere Batterie eine größere Lebensdauer bzw., sie verliert normalerweise bei gleicher Behandlung und gleicher Gesamtstrecke weniger an Maximalkapazität, da sie schlichtweg weniger Zyklen durchläuft und zudem relativ weniger durch den Motor belastet wird.


    Wenn man also den Enyaq hauptsächlich als reines Kurzstrecken-Fz nutzt und zudem nicht auf eine große Gesamtstrecke innerhalb mehrerer Jahre kommen wird, muss es keine größere Batterie sein.

    Ansonsten macht die größere Batterie, die ja trotzdem, absolut gesehen, nicht viel Energie speichern kann, m.E. durchaus Sinn.

    In jedem Fall dann, wenn man das Fz längere Zeit behalten möchte.