Beiträge von enopol

    Habt Ihr Euch schon mal die Carpento Wohnanhänger angeschaut. Unheimlich leicht, für 4 oder 6 Peronen der schwerste wiegt leer gerade mal 680 kg. Zuladung dann noch 70 kg. Das Dach ist aerodynamisch runtergezogen. Ich habe noch keinen besichtigen können, finde das Konzept aber interessant.


    caravan_carpento-9d614622-5fe07790@2250w2x.jpg

    der ist letztendlich trotzdem 2,38m hoch (der größte WoWa der Reihe mit 680kg Leergewicht ist übrigens bereits 2,45m hoch und 2,05m breit....) und 1,98 breit (also rund 4,5m² Querschnittsfläche)......dadurch dass er vorn recht gut angespitzt ist, ist die Aerodynamik zwar etwas verbessert, durch den kurzen Aufbau und den eckigen Übergang von den Seitenwänden zum Heck werden ganz sicher keine Top-Aerodynamik-Werte erreicht.


    Wer mit einem Bett von 1,3m Breite und 1,9m Länge auskommt, welches für den vorn liegenden zudem durch die seitlichen Rundungen deutlich eingeschränkt ist, kann damit sicher glücklich werden.

    Für gut 14t€ Einstandspreis, der m.E. nicht einmal einen Kühlschrank, eine Heizung und Kocher beinhaltet, finde ich den WoWa sehr teuer.


    Sicherlich spart man gegenüber einem Wohnwagen mit Standardmaßen ein paar kWh/100km, aber man fährt halt auch mit einem Kompromiss durch die Gegend.


    Vom Gewicht und vom Preis interessant dürften z.B. die einfachen 390er-WoWa von Sterckeman und Caravelair für den Enyaq sein, denn die wiegen knapp 800kg leer und haben 1000kg zul Gesamtgewicht.


    Die kosten nicht mehr, als der Carpento, bieten aber Selbstverständlichkeiten, wie Kocher, Kühlschrank und Heizung serienmässig und sind (inkl. der Betten) schlichtweg größer. Der kleine Schlafplatz muss z.B. nicht jeden Tag zur Sitzgruppe umgebaut werden, wie es beim Carpento 310 der Fall ist und die Stehhöhe ist halt 1,95m und nicht 1,85m.

    Also von Spiegelmitte zu Spiegelmitte sind es 1,92m, der komplett ausgeklappte "Gliedermaßstab" ragt bei beiden Spiegeln auf etwa 3/4 des Glases. Offiziell müßte also noch ein Spiegel dran, wenn es keine Möglichkeit gibt, durchzuschauen ...

    Da ich aber innen durch sehen kann, gilt das nicht für meinen QEK.

    Das mag in deinem Sonderfall bei einer Kontrolle durchgehen.

    Deine Messung zeigt aber, dass es für WoWa ab spätestens 1,95m-Breite beim Enyaq ohne Zusatzspiegel offiziell nicht mehr reicht. Wohnwagen mit weniger als 2m Breite sind eher recht selten.

    Oberleinsiedler : so ist es immer! Wer etwas will, findet Wege - wer etwas nicht will, findet Gründe.


    Anno 53 : Der QEK ist genau 2m breit und auch hoch, da brauchts keine Zusatzspiegel (3,80m lang, mit Deichsel). Für das "Dübener Ei" (ist das Original des T@B) brauchts Du auch keine. Allerdings kann ich durch die Scheiben nach hinten durch sehen, was von hinten kommt. Für meine schmaleren Autos früher hatte ich solch kleine Zusatzspiegel, wie sie die Fahrlehrer einsetzen, nur eben außen am Spiegel (nicht oben drauf), aber heutige Spiegeldesigns lassen das wieder nicht mehr zu (Form und Spiegelblinker).

    Wenn kontrolliert wird (kommt m.E. sehr selten vor), wird von ca Mittelpunkt Spiegelfläche zu ca Mittelpunkt Spiegelfläche gemessen. Dieser Wert darf nicht kleiner sein, als die WoWa-Breite.

    Wäre mal interessant, zu wissen, wie dieser Wert beim Enyaq ca. ist.


    In der Praxis müssen die Spiegel so angeordnet/eingestellt sein, dass man, ohne Kopf"verrenkungen", vom Fahrersitz mindestens an beiden Seitenwänden des WoWa von vorn bis hinten entlang blicken kann.

    Gleichzeitig muss der rückwärtige Verkehr der Nebenspuren noch erkannt werden können.


    Besser ist in jedem Fall, wenn die Spiegel so angeordnet sind, dass man in einiger rückwärtiger Entfernung auch direkt hinter den WoWa blicken kann.


    Ich bin ein paar Jahre mit Skoda-Yeti (Breite 1,80m) und Eriba Puck L Miniwohnwagen (Breite 1,85m) gefahren.

    Mit den werkseitigen Spiegeln geht es so gerade eben. Man muss den Kopf schon etwas verrenken um an beiden Seiten des WoWa entlang schauen zu können oder man muss die Spiegel entsprechend nach innen stellen. Dann kann man aber auf den Nebenspuren kaum noch etwas erkennen.


    Mit den (exakt passenden und sehr einfach zu montierenden) Emuk-Zusatzspiegeln, ging das rückwärtige Beobachten um Ecken besser. Dabei müssen die keineswegs weit heraus stehen. Es genügt völlig, wenn die direkt (fast ohne Lücke) seitlich an die Originalspiegel anschließen.

    Leider hatte ich mir diese Spiegel erst zu spät gegönnt.

    Ja, prinzipiell ist in jedem Enyaq (so wie in nahezu allen anderen aktuellen Skodas...) eine WP verbaut.

    Entweder nur mit Kühlfunktion(R1234y) oder eine mit Kühl- und Heizfunktion, also bidirektional (Kältemittel R744, hoher Druck).


    Ob es z.B. einen Effizienzunterschied bei der Kühlfunktion gibt und, wenn ja, wie groß der ist, kann dir hier, so meine Vermutung, niemand beantworten.


    Die Frage, welchen Einfluss die Heizfunktion der R744-Wärmepumpe auf die Gesamteffizienz des Fz hat, ist zudem relativ schwierig zu beantworten, weil sie von der Situation abhängt.

    Darüber wird in anderen Threads bereits diskutiert.

    Genaue Angaben des VW-Konzerns zu solchen technischen Details sind, wie immer, Fehlanzeige.

    Beim +100k€ EQS wird auch an der Wärmepumpe gespart: https://jesmb.de/7131/

    Angeblich reicht die Abwärme des "Triebstrangs" (nettes Wort, ich kannte bisher nur den Stau :D ) zum Heizen.

    Wenn der "Triebstrang" soviel Abwärme produziert, dass es zum Heizen reicht, wirft das mE Fragen hinsichtlich der Effizienz auf...

    Kommt drauf an, wie man das Auto bewegt......wenn du den EQE mit 80km/h über die Landstraße rollst, ist der Gesamtleistungsbedarf des Antriebs sehr gering und daher der Abwärmeanteil dieser Gesamtleistung entsprechend dem Wirkungsgrad nochmals deutlich geringer.

    Für 10 Grad plus mag das vielleicht ohne WP reichen. Für 5 Grad minus sicher nicht und dann muss halt direkt (COP 1...) elektrisch zugeheizt werden.


    Wenn es kälter ist, muss man halt schneller fahren.....

    Die Angaben sind schon korrekt so, der WLTP Verbrauch berücksichtigt Ladeverluste, die WLTP Reichweite selbstverständlich nicht. Der Unterschied von gut 10 Prozent sind ebenjene Ladeverluste.

    Ich habe nicht behauptet, dass die Angaben irgendwie nicht korrekt sind, sondern, dass man sich per Dreisatz die Reichweite nicht anhand des WLTP-Verbrauchs plus des Akkuenergieinhaltes berechnen kann, wie es hier geschrieben wurde.


    Die Werte sind beim E-Auto für den normalen Kunden schlichtweg verwirrend. Den eigentlichen Verbrauch/100km, kann der Kunde bestenfalls manuell berechnen, wenn er zuhause einen Wallbox-Stromzähler hat oder sich die kWh an der Ladesäule notiert hat.

    Dass die Verbrauchswerte, die er im Fz ablesen kann, die Verluste durch Ladetechnik und Batterie nicht berücksichtigen, weiß der normal nicht und dass für die werbewirksamen, fantastischen Reichweitenangaben nur der Energiebedarf des Motors die Grundlage ist und dazu noch sehr optimistische Fahrprofile herhalten mussten, um z.B auf 14,5kWh/100km für die genannten 511km Reichweite zu kommen, weiß der normale Kunde auch nicht.

    Das weiß der erst, wenn er das Auto schon eine Weile hat.


    Die Reichweitenangaben in der jetzigen Form, sind eine reine Marketingmaßnahme und haben mit der Realität noch weniger zu tun, als die bereits für die Mehrheit der Fahrer unrealistischen WLTP-Verbräuche.

    Deswegen kritisiere ich die Reichweitenangaben bersonders.

    9 Dinge die SKODA besser macht als andere Elektroautos


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    wieder mal eine Vorstellung des Enyaqs, die man sich gern sparen kann.....Die Geschichte mit dem Wendekreis hat er auch nicht verstanden....

    Das hängt doch wohl damit zusammen, dass diese Werte quasi unabhängig voneinander ermittelt werden und der Hersteller bei der Reichweite auch noch mitreden darf.


    Bei Verbrennern gibt es keine Reichweite, weil die, anders als e-Autos, während der WLTP Zyklen nicht leer gefahren werden.


    Ich würde bei beiden nur den ermittelten Verbrauch für einen Vergleich heranziehen.

    Das mit dem Dreisatz klappt schlichtweg deswegen nicht, weil die genannten WLPT-Verbrauchswerte direkt nichts mit den Verbrauchswerten zu tun haben, die man sich anhand der WLTP-Reichweite und des Netto-Batterieenergieinhalts errechnen kann, wie es hier gesagt wurde.


    Die Reichweitenangabe hat sich bei E-Autos leider zu einer der wichtigsten techn. Angaben für den Kunden entwickelt, obwohl sie mit der Praxis des Kunden aus den genannten Gründen normalerweise noch weniger zu tun hat, als der WLTP-Verbrauch.

    Dadurch dass die Reichweite unter gleichen Bedingungen objektiv, aufgrund des immer noch relativ geringen Energieinhalts von Fz-Batterien im Gegensatz zu Fz-Tanks, gering ist, musste man die Angabe der Reichweite "schönen", indem man irgendwelche, sehr gute Verbrauchswerte des Autos und die Netto-Gesamtkapazität der Batterie als Grundlage genommen hat.


    Beispiel für einen iV80. Werte der Konfiguration.


    kombinierter WLTP-Verbrauch: 16,5kWh

    kombinierte WLTP-Reichweite 522km


    Aus der WLTP-Verbrauchsangabe errechne ich mit dem 77kWh-Netto-Akku 467km Reichweite, aber keine 522km...

    467km wären aus meiner Sicht bereits die Obergrenze einer Reichweitenangabe für den iV80.

    Da wohl die wenigsten die Reichweite gem. Verbrauchsangabe nachrechnen, halte ich allein die nicht weiter kommentierte Reichweitenangabe (die ebenfalls den Zusatz "kombiniert" trägt) für eine Desinformation, in diesem Fall ein "Schönen".


    Mit 522km käme man auf einen Verbrauch von 14,75kWh/100km


    Noch "schöner" für das Auge des potentiellen Kunden wird die Angabe von Skoda zur WLTP-Reichweite innerstädtisch (langsam):

    711km.

    Daraus errechnet sich dann ein Verbrauch von 10,8kWh/100km.


    Solche Reichweitenwerte können sicherlich irgendwie erreicht werden, aber sie schüren Erwartungen beim Kunden, die schlichtweg in der normalen Fahrpraxis nicht vorkommen.

    Nun ja, es ist müßig über den Unterschied von Reichweite und Verbrauch zu diskutieren. Das eine errechnet sich per Dreisatz aus dem anderen.

    Falsch ist es aber den WLPT Wert (egal ob als Reichweite oder Verbrauch) herzunehmen und ihn mit dem realen Verbrauch auf der Straße unter zig unterschiedlichen Randbedingungen vergleichen zu wollen.

    1. kannst du ja mal per Dreisatz aus dem angegebenen kombinierten WLTP-Verbrauch irgend eines Enyaq die Reichweite errechnen und diese dann mit der angegebenen WLTP-Reichweite des selben Fz vergleichen.....


    2. ob ich einen bestimmten Verbrauch erreiche, hängt größtenteils von den äußeren Umständen beim Fahren ab. Fahre ich schnell oder langsam, o.ä.

    Das ist beim Verbrenner nahezu identisch.


    Wenn man als Hersteller für das E-Auto Reichweiten angibt, haben die erstes mit den WLTP-Verbräuchen nur indirekt zu tun, weil sich die Verbräuche auf die Energie bezieht, die dem Auto zugeführt wird, während die Reichweite sich auf die Energie bezieht, die der Batterie entnommen werden kann, s.o.


    Die Energie, die man theoretisch entnehmen kann, ist praktisch aber nicht entnehmbar.


    Man kann zwar bei E-Autos theoretisch bis 0% SOC fahren, nur ist der letzte Teil der Fahrt dann schon mit Einschränkungen verbunden und wird allein deswegen in der Praxis eher nicht genutzt.

    Zusätzlich ist den meisten E-Autofahrern bekannt, dass eine so tiefe Entladung auf die Batterielebensdauer geht, was zusätzlich davon abhalten dürfte, bis nahezu 0% SOC zu fahren.

    Fazit:

    Von weniger als 5% SOC sollte man für praktische Reichweitenangeben niemals ausgehen. Das ist von vornherein Augenwischerrei.


    Auf der anderen Seite dauert es für 100%-Ladung überproportional lange, weswegen man 100% zumindest beim Schnellladen eher selten macht.

    Zusätzlich kommt auch in diesem Bereich hinzu, dass es mittlerweile bekannt ist, dass die Batterielebensdauer unter Vollladungen überproportional leidet.

    Von daher sind 100% in der E-Autopraxis vermutlich kein Ladezustand von dem man standardmässig ausgehen sollte.

    Rund 80% wäre m.E. das Maß der Dinge.

    Beim Verbrenner sind 100% dagegen durchaus praktischer Standard.


    Von daher wirkt sich die "fantastische" Reichweitenangabe des E-Autoherstellers m.E. besonders ernüchternd mit Blick auf die Fahrpraxis aus und deswegen sollte man bei der Reichweitenangabe ebenfalls zu realistischeren Randbedingungen kommen, was natürlich zusätzlich den Einfluss bei Kälte betreffen sollte.

    Die WLTP-Reichweite ist allein schon aus dem Grund i.d. Realität kaum erreichbar, weil das die Reichweite von Ladezustand 100% bis Ladezustand 0% ist.

    100%-ige Ausnutzung des Energiespeichers ist bei E-Autos noch unrealistischer, als bei Verbrennern.


    Bis 0% fährt niemand mit E-Auto, genau so wie niemand normal bis zum komplett entleerten Tank fährt.

    Beim E-Auto kommt als Besonderheit hinzu, dass die Fahrleistung schon vor Erreichen von 0% bereits eingeschränkt ist.

    Beim Verbrenner gibt es i.d.R. keine WLTP-Reichweitenangabe des Herstellers.


    Weitere E-Auto Besonderheit:

    Häufig (zudem empfohlen durch die Betriebsanleitung) ist der reale Ladeausgangszustand bei E-Autos nur ca 80%.

    Mehr geht auf die Akkulebensdauer und vor allem auf die durchschnittliche Ladezeit.


    Für einen Verbrennerfahrer gibt es keine 80% Empfehlung und die würde beim Verbrenner auch Null Sinn machen. Verbrenner werden i.d.R. bis 100% aufgetankt, was zudem keine Minute länger dauert.


    Allein diese beiden Punkte erzeugen zwangsläufig erhöhten Unmut bei E-Fahrern gegenüber der WLTP-Reichweitenangabe.


    Das die reale Reichweite bei E-Autos und geringen Temperaturen besonders stark sinkt, kommt hinzu.


    Klar, der WLTP-Verbauch von E-Autos gilt unter gleichen Bedingungen, wie beim Verbrenner.

    Gerade aber die WLTP-Reichweite, die es bei Verbrennern nicht gibt, weil Reichweite dort kein so wirklich großes Thema ist, ist ein besonderes Ärgernis, weil die aus genannten Gründen noch weniger Bezug zur Realität bei E-Autos hat, als der WLTP-Verbrauch.


    Wenn es tatsächlich Ziel sein sollte, möglichst realistische Verbrauchs-/Reichweitentests auch für E-Autos zu realisieren, müsste man sich m.E. mehr an den genannten Besonderheiten von E-Autos orientieren.


    1. Verbrauchsangabe für den ansonsten identischen WLTP-Test zusätzlich bei ausgekühltem E-Auto bei z.B. minus 5 Grad


    2. Reichweitenangaben grundsätzlich nur mit 80% der maximal speicherbaren Energie und das zusätzlich auch bei ausgekühltem Auto.


    Schön wäre es, sowohl bei Verbrennern, als auch bei E-Autos zumindest einen Verbrauchswert bei konstanter, höherer Konstantgeschwindkeit (z.B. AB-Richtgeschwindigkeit 130km/h), was dazu beitragen könnte, den realen AB-Verbrauch besser einschätzen zu können.

    Dann wäre es z.B. von vornherein klar, dass ein Tesla Mod 3, gegenüber einem Enyaq, trotz ca. gleicher WLTP-Reichweite, auf der AB mit Richtgeschwindigkeit eine größere Reichweite schafft.