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Dann hat er spontan meinen Eny genommen und in die Werkstatt gefahren, um mal die 12-V-Batterie zu testen.
Nach ca. 15 Minuten fuhr er wieder raus, zeigte mit ein 5 seitiges Fehlerprotokoll und sagte, dass man die 12-V-Batterie nicht richtig testen kann, da da die Hochvoltkomponenten mit dran hängen und der Hochvolttechniker heute nicht im Haus ist. Trotz desto nichts hat er bestätigt, dass meine 12-V-Batterie tatsächlich sehr schwach ist.
Jetzt habe ich einen Werkstatttermin am 08.06. zur genauen Überprüfung und ggf. dem Wechsel. Bin gespannt.
Weswegen man eine simple 12V-Starterbatterie nicht "richtig" testen kann, leuchtet mir nicht so ganz ein.
Im Zweifel, wenn man Angst hat, kann man die zum testen schlichtweg abklemmen.
Dazu braucht man keinen "Hochvolttechniker". Das sollte jeder Fz-Mechatroniker können.
Was man nicht so einfach testen kann, ist, ob die Batterie von der Fz-Ladetechnik korrekt und ausreichend geladen wird und da scheint mir der Hase im Pfeffer zu liegen.
Das nennt man tiefentladen. Dein 12V-Akku ist fritte und wahrscheinlich nicht mehr zu retten
nur der Form wegen:
Das (eine Ruhespannung von ca 11,5V) nennt man "entladen".
10,5V Ruhespannung wäre dagegen bereits tief entladen.
Der Spannungs-Betriebsbereich einer 12V-Bleibatterie geht bei Nennbelastung (= Entladestron bei der die Nenn-Kapazität ermittelt wird) bis auf ca 10,5V zurück.
Dann ist die Batterie offiziell, gem. Hersteller, vollständig "entladen", also Ladezustand 0%.
Nach einiger Wartezeit ergibt sich dann eine Ruhespannung von z.B. ca 11,5V.
Wenn dieser Zustand nicht allzu lange dauert und nicht zu oft vor kommt, so dass kaum grob kristalline Sulfatierung auftreten kann, schadet das der Batterie eigentlich nicht.
Ob es eventuell bereits geschadet hat, kann man mit einem simplen Kaltstartromprüfer ermitteln.