Beiträge von enopol

    Dieser Artikel ist auch interessant und löst viele Sorgen bzgl. zu kurzer Akkuhaltbarkeit vermutlich und hoffentlich in Luft auf! :)

    aber er zeigt, dass die Kapazität sinkt und dass dies u.a. von der Voll-Zyklenzahl abhängig ist.


    In der Praxis ist die Bandbreite der Lade- und Entladebedingungen zudem größer, als dies in den Simulationen, jedenfalls soweit ich es in dem Bericht verstanden habe, der Fall ist.

    Außerdem ist die Reichweite, bis z.B. 80% SOH unterschritten werden, sehr stark von der Akkugröße abhängig. Die angegebenen bis zu 770000 km sind z.B. für Fz mit mittlerer und kleinerer Akkugröße, wie z.B. den MEB-Fz mit 58kWh-Akku m.E. definitiv im Bereich des Fanatstischen...


    Es gibt von der TU München auch "präzisere" Veröffentlichungen zur Alterung von E-Fahrzeugbatterien, als der Bericht von E-Fahrer.chip.de.

    Z.B.:

    Zitat

    Alterungsanalyse von Fahrzeugantriebsbatterien

    zur Klassifizierung für stationäre Anwendungen

    Ist allerdings deutlich anstrengender zu lesen, als der hier verlinkte Bericht.


    PS:

    Kann der Akku des MEB vor Fahrtantritt überhaupt erwärmt werden? So ganz sicher bin ich mir da jetzt gerade nicht.

    Der hauptsächliche Unterschied ist wohl, dass die Batterie in jedem Fall altert (sogar dann, wenn man sie gar nicht ernsthaft benutzt)

    Wenn man die genauen Randbedingungen festlegt, ist die kontinuierliche Alterung (zyklisch und kalendarisch) bei einer Batterie sogar kalkulierbar, wie z.B. die allgemeinen Untersuchungen der TU München zu diesem Thema zeigen.

    Das Bauteil "Batterie" und dessen kontinuierliche Alterung hat zudem eine direkte Rückwirkung auf die reale Reichweite des Autos, denn die wird zwar langsam, aber kontinuierlich geringer.


    Auch die Art der Garantie, welche die meisten E-Autohersteller auf die Batterie (nicht auf das Auto...) geben, zeigt das deutlich:

    Beim ersten Hinsehen, erscheint die recht großzügig (häufig: 160tkm oder 8 Jahre). Es gibt aber immer dazu den Zusatz, ab welcher Alterung (SOH) diese überhaupt zum Tragen kommt. Das sind häufig leider nur 70%, was wiederum nicht so sehr großzügig ist....

    So etwas ähnliches gibt es bei der sonstigen Elektronik, Steckern usw. nicht, weil man bei diesen Komponenten nicht von einer zwangsläufigen, kontinuierlichen Alterung ausgeht und diese zudem nicht messen könnte.


    Elektronik hat letztendlich jedes moderne Fz und in jedem Fz gibt es pro Fahrt An- und Ausschaltvorgänge.

    Die Rekuperation ist zudem ebenfalls ein Vorgang durch elektronische Komponenten und wird vermutlich bei nahezu jeder Fahrt mehrfach in Anspruch genommen.


    Die wirkliche Besonderheit ist beim E-Auto m.E. die Batterie, denn diese Art der Energiespeicherung ist deutlich komplexer, als die Energiespeicherung von Kraftstoff und deswegen gibt es m.E. sogar in der Betriebsanleitung des Autos die Empfehlung, möglichst nur bis 80% zu laden.

    Die Batterie ist m.E. auch mehr oder weniger das einzige Bauteil eines E-Autos, was noch einen größeren Nachholbedarf an Entwicklung hat.

    Man könnte statt der Vollzyklen auch einfach die Gesamtenergie angeben, die man in den Akku laden kann, bis er einen SOH von x% unterschreitet. Beim großen Akku wären das dann bei 1000 Vollzyklen eben 77 MWh. Auf wieviele Häppchen man das aufteilt ist egal.


    Ob das jetzt intuitiver als diese theoretischen Vollzyklen ist, mag jeder für sich entscheiden.

    Der Akku schafft mehr Energieumsatz bis ein bestimmter Akku-Allgemeinzustand (SOH) unterschritten wird, wenn die Energie immer in vielen kleinen Häppchen bei ca mittlerem Ladezustand nachgeladen wird.


    Diesen Zusammenhang gibt es beim Tanken von Kraftstoff nicht und von daher ist das auch absolut nicht vergleichbar.....


    Damit man nicht immer die reale Akkugröße beachten muss, ist es üblich, die Alterungs-Angaben auf umgerechnete äquivalente Vollzyklen zu beziehen, also theoretischen 0-100% SOC Zyklen.


    Beispiel (die Zahlen sind nur angenommen und die kalendarische Alterung der Akkus, sowie deren sonstige Ladebedingungen sind gleich):

    Wenn der Akku immer von 0 - 100% aufgeladen wird, schafft er nur 500 Vollzyklen, bis ein SOH von 80% unterschritten wird.

    Wenn der Akku immer von 20 - 80% aufgeladen wird, schafft er 1000 berechnete Vollzyklen, bis ein SOH von 80% unterschritten wird.

    Wenn ein Akku immer von 50 - 60% SOC aufgeladen wird, schafft er berechnete 3000 Vollzyklen, bis ein SOH von 80% unterschritten wird.

    (so oder so ähnlich, sehen die Zahlen aus, die sich aus einigen Alterungsdiagrammen ergeben)


    80% SOH bedeuten, dass der Akku nur noch 80% der Energie abgeben kann, die er ursprünglich mal abgeben konnte.

    Der 77kWh-Akku hat bei einem SOH von 80% also real nur noch rund 62kWh, die praktisch nutzbar sind und welche die Reichweite demtensprechend verringern.


    Fazit:

    Wenn ich immer nur von 50-60% SOC lade, kann ich dem Akku (bei diesen angenommenen Zahlen) insgesamt 6 mal mehr Energie entnehmen (= 6 mal mehr Gesamtkilometer(-strecke), bis der gleiche allgemeine Batteriezustand von 80% unterschritten wird, als wenn ich immer von komplett leer bis komplett voll laden (0 - 100%) würde.


    In der Praxis hat sich m.E. größtenteils ergeben, dass die Ladung von 20 - 80% SOC einen guten Kompromiss darstellt.

    1. die Alterung hält sich in Grenzen

    2. ab 80% SOC funktioniert das Laden ohnehin nur relativ langsam.

    3. die Ladehäufigkeit (die ja u.a. auch die Steckerbelastung betrifft) hält sich in Grenzen. Hat ja zudem nicht jeder eine eigene Wallbox, so dass 50-60% Ladungen über einen längeren Zeitraum ohne eigene WB praktisch kaum möglich wären.


    Wenn man mehr als diese 60% (= Entladung von 80 auf 20% SOC) des Akku-netto-Energieinhaltes nutzen möchte, kann man den Bereich natürlich erweitern, in dem man z.B. schlichtweg voll lädt.

    Letztendlich zählt bei der realen Akku-Alterung, dass das möglichst nicht zu häufig vorkommen sollte.


    Wenn man also normalerweise den Kompromiss anstrebt, ca von 20 - 80% zu laden, hat man nur ca 60% der Batterie-Nettokapazität zur Verfügung und das wirkt sich natürlich bei der praktischen Reichweite um so mehr aus, wenn der Akku relativ klein gewählt wurde.


    Beim 58kWh-Akku ergibt sich dadurch z.B. zudem, dass dessen Alterung bei gleicher absolvierter Gesamtstrecke des Fz und ansonsten ebenfalls gleichen Bedingungen, schneller aufgrund zyklischer Belastung altert, als der 77kWh-Akku.

    Wenn man an der WB von 20 auf 80 Prozent lädt, dauert das doch schon einige Stunden, somit finde ich es praktikabel, nach jeder zweiten Fahrt wieder zu laden.

    Aber, mir drängt sich die Frage auf: Wenn ich jeden oder jeden zweiten Tag von 72 oder 75 auf 80 Prozent lade - ist das eigentlich gut für den Akku? Weiß da jemand was?

    Ich meine, bei der Rekuperation wird ja auch alle paar Minuten ein wenig aufgeladen, aber vielleicht ist das ja doch was anderes ...

    Kleine Energiehäppchen bei ca mittlerem Ladezustand nach zu laden ist (abgesehen von der Belastung der Steckvorrichtung) für den Akku ziemlich gut (noch besser wäre daher z.B. der Bereich zwischen 50 und 60% SOC).

    Wenn du z.B. 4 mal die Woche 5 kWh im Bereich zwischen 50-60% SOC nachlädst, ist das bezüglich der Akku-Lebensdauer sehr gut.

    Der Steckvorrichtung sollten 4 Steckvorgänge pro Woche m.E. nicht allzu viel ausmachen. Bei E-Autos mit sehr geringem Akku-Energieinhalt, dürfte das fast schon normal sein.


    Mit dann 20kWh die Woche kämst du rein theoretisch 20 x 52 = auf knapp 1100kWh pro Jahr, was beim iV60 umgerechnet vielleicht rund 20 äquivalenten Vollzyklen entspricht.

    Diese geringe Anzahl an Vollzyklen pro Jahr in Kombination mit dem quasi konstant mittlerem Ladezustand des Akkus verspricht ein sehr langes Akkuleben bei bester Akkugesundheit (SOH), nur nutzt du den Wagen dann ja auch, mit rund 5000km/Jahr kaum.

    Was er kann (konstruktiv) und was er macht ist aber nicht detailiert erwähnt. Die Motoren sind ja geregelt, die Einzelangaben wohl eher Spitzenwerte. Möglich auch, er erreicht mit der Festübersetzung nur 120km/h bei 6000U/min. Ein EMotor hat eine Drehmomentkurve... keine flache Linie.

    Mittlerweile ist ja das Drehmoment- und Leistungsdiagramm des 150kW/204PS-Motors bekannt.


    Die Einzelangabe, dass 310Nm bei oder bis 6000rpm möglich sind, ist nicht nur rechnerisch falsch, sondern das Diagramm gibt diesen Wert erwartungsgemäß ebenfalls nicht wieder.

    Dass dieser Motor einen Boost-Modus o.ä. haben könnte, der bis 265PS geht, ist meines Wissens keiner Unterlage zu entnehmen.

    Wenn er diesen hätte, müsste das Fz zudem schneller auf 100km/h beschleunigen können. Merklich schneller als ca 8,5sec wurde meines Wissens in keinem seriösen Test mit einem 204PS-Enyaq erreicht.

    Mit bis zu 60PS mehr sollte es aber merklich schneller möglich sein, die 100km/h zu erreichen.


    So super genau ab zu lesen ist das Diagramm aufgrund der Skalierung nicht, aber der rechnerisch korrekte Wert von 4620rpm ist auf dem Diagramm definitiv nachvollziehbar.


    Dieser E-Motor ist so geregelt, dass die Drehmomentkurve nur teilweise aus einer Kurve besteht.

    Bis ca 4600rpm gibt es eine flache (horizontale) Linie, denn da können konstant 310Nm anliegen. Erst danach kommt eine Kurve bis kurz vor 16000rpm.

    Die maximale Leistung von 150kW liegt, erwartungsgemäß, ab ca 4600rpm an, geht aber keineswegs bis zur Maximaldrehzal von 16000rpm, sondern nur bis ca 8000rpm.

    Von 8000 bis knapp 16000rpm fällt die Leistungs"kurve" dann relativ kontinuierlich (quasi als Gerade) bis auf knapp 130kW ab.

    Mit 6000rpm erreicht das Fz mit dem Motor nicht annähernd 120km/h, sondern rund 60km/h und es steht dann (also zwischen 4600 und 8000rpm) bei Bedarf die maximale Leistung von 150kW zur Verfügung.

    Diese Abdeckung verwende ich, da sie Wasser auch wieder abfließen läßt, ist eben für Schwenkkupplungen gedacht.

    Meist ist es sinnvoller, gar keinen Schutz zu verwenden, denn auch wenn diese Kappen Öffnungen nach unten haben, damit Wasser abfließen kann, können sie ja nicht verhindern, dass Feuchtigkeit zwischen Kugeloberfläche und Kappe kommt. Dazu müssen sie absolut wasserdicht sein und dann bräuchten sie keine Ablauföffnungen....


    Wenn an dieser Stelle dann Feuchtigkeit ist, bleibt die in Trockenphasen länger auf der Kugel, als ohne Kappe.

    bei jedem Allrad-Fz müssen mehrere zusätzliche Komponenten ständig mit gedreht werden, die ein Fz mit nur einer angetriebenen Achse nicht hat. Das geschieht auch dann, wenn eine Achse "verlustfrei" mitläuft.

    Warum sonst haben besonders spritsparende Fz z.B. spezielle, verlustarme Antriebsachsen.


    Der E-Motor selbst lässt sich nun mal auch nicht verlustfrei drehen, zumal da noch ein Getriebe dazwischen hängt, welches die Motordrehzahl ständig---eine Kupplung gibt es nicht--- auf ca 10-facher Raddrehzahl hält.

    Die Maximaldrehzahl des vorderen Motors beträgt über 10000rpm, egal ob er aktiv genutzt wird oder nicht.


    Zusätzlich ist jedes Allrad-Fahrzeug schwerer, als ein vergleichbares ohne Allradantrieb.

    Mich interessierte der Vergleich zwischen 80 und 80x. Gemäß https://ev-database.de/ beträgt der Unterschied lediglich 1Kw.


    80: 183 Wh/km

    80x: 193 Wh/km

    und im Kleingedruckten steht, dass diese Werte Annahmen sind....


    Ansonsten (zumindest, wenn es nicht um den Winterbetrieb geht) würde ich mich schlichtweg auf die offiziellen WLTP-Werte beider Fz als Vergleichsgrundlage verlassen, die der Hersteller nennt, denn das ist der tatsächliche Verbrauchsunterschied unter den definitiv vergleichbaren Bedingungen von WLTP.


    Vermutlich wird beim WLTP der vordere Motor des iV80x gar nicht bemüht, so dass der vorhandene Verbrauchsunterschied (ca 0,6kWh/100km) nur durch das höhere Gewicht und den Schleppwiderstand des vorderen Motors ensteht.


    Dann gibt es noch spritmonitor. da ist es leider so, dass aktuell nur 3 Einträge zum iV80x existieren und der ermittelte Durchschnitt wenig repräsentativ ist, da zudem der Winteranteil bei dem Modell überwiegt.

    Der Durchschnittsverbrauch beträgt ca 25,5kWh/100km


    Beim iV80 (47 Fz) sind das ca 22,1kWh/100km.

    Beim iV60 (16Fz) sind es ca. 22,3kWh/100km.

    Ich habe gestern meine erste Anhängerfahrt mit einem Mietanhänger vom BAUHAUS hinter mich gebracht und ich muss sagen, ich war doch einigermaßen enttäuscht.


    Der Mietanhänger war ein flacher Tandemachser bis 1400 kg zulässigem Gesamtgewicht. Ja ich weiß, ist für den Enyaq eigentlich nicht zugelassen.

    doch....

    die reale Anhängelast darf für den iV80 1000kg nicht überschreiten.


    Falls nur der Führerschein B vorhanden sein sollte, darf man dem Enyaq allerdings nicht mal einen unbeladenen 1400kg Anhänger ziehen.

    Der I.D.3 hat von Vornherein keine Anhängelast , die „Hängerkupplung“ ist nur für Fahrradträger - wird aber auch so in den Technischen Daten kommuniziert - wenn man ein Zugfahrzeug haben möchte muss man auf den I.D.4 ausweichen - Beim Cupra Born gibt es nichtmal die „Hängerkupplung“

    Das ist mir, bezüglich des ID.3 alles bekannt.

    Die Frage ist nur, ob es jeder potentielle Kunde so unbedingt mitbekommt, dass er bei optional bestellter AHK, keinen Anhänger ziehen darf.

    Das Kleingedruckte und daher auch die techn. Daten, liest und versteht nicht jeder, wie man selbst in vielen Foren beobachten kann.