Beiträge von enopol

    wenn es wirklich so sein sollte, das die 12V Batterie bei Zündung an, nur mit 13,5V geladen wird, wundert es mich nicht sehr, wenn bezüglich der Batterie Schwierigkeiten vorhanden sind.


    Auch beim Verbrenner steht bei viel Fahrten nur eine relativ kurze Ladezeit zur Verfügung.

    Deswegen laden die Verbrenner (auch die mit Start&Stop anfangs) immer, je nach Temperatur, mit ca 14,5 Volt.

    Nur dann ist es überhaupt möglich, eine Bleibatterie in relativ kurzer Zeit zumindest bis 80% SOC zu laden.

    Wenn man dagegen nur mit 13,5 V lädt, was normalerweise nur eine Erhaltungsspannung ist, dauert es wesentlich länger die Batterie auf einen höheren Ladezustand zu bringen.


    Hat der Enyaq wirklich keine intelligente 12V- Laderegelung über den Ladewandler?

    Laut Auto Motor Sport beschleunigt der iV80 von 80 auf 120 km/h in 6,3 s.

    Zum Vergleich mal die ebenfalls von AMS getesteten Daten vom Octavia RS TDI und BMW 320d: jeweils 6,2 s im 4. Gang (realistisch würde ich hier eher den 5. Gang nehmen und dann wären es 8,2 bzw. 7,9 s.


    Also mein Fazit: Der Enyaq in der Heckantriebsvariante beschleunigt ausreichend schnell.

    ab 80km/h beschleunige ich selbst mit meinem 150PS TSI Yeti, wenn ich maximal beschleunigen will, erst einmal im 3. Gang und der dürfte weniger lang sein, als z.B. beim Octavia RS.


    Du hast vermutlich die Werte für die sogenannte Elastitzität z.B. für die Beschleunigung von 80 bis 120km/h, die für Handschaltwagen oft genannt wird, mit der des Automatk-Enyaq verglichen.

    Für Handschaltautos wird diese dann nur für einen bestimmten Gang angegeben.


    Wenn man maximal beim Überholen beschleunigen möchte, muss man bei allen Stufengetrieben "dirchschalten".


    Der Enyaq wird mit seinen vermutlich 400kg Mehrgewicht zum Octavia RS und der Tatsache, die Motorleistung beim iV80 ab gut 80km/h sogar sinkt, m.E.nicht schneller von 80 auf 120 beschleunigen können, als ein "durchgeschalteter" Octavia RS es kann.


    Vergleiche mal die 80 auf 120km/h Zeiten von ähnlich leistungfähigen Vetbrennern mit Automatik.

    Das sind, bei Kickdown, immer durchgeschaltete Vorgänge

    sag ich doch:

    Dauerärger durch herstellerseits kostengünstige Ausführung programmiert.....vielleicht leben die Konstrukteure ja in der Wüste oder an sonstigen Orten mit durchschnittlich geringer Luftfeuchtigkeit.


    Ich habe den Enyaq noch nicht einmal und weiß trotzdem schon, dass ich das gleiche Problem bekommen werde.

    Der Autohersteller muss das aber anders sehen, denn das Auto ist ja nicht für dich individuell zugelassen, sondern für alle möglichen Fahrer.

    (schuldigung....) das Auto muss möglichst Idiotensicher sein.

    u.a. deswegen ist bei "gewöhnlichen" Massen-Autos das ESP häufig nicht komplett abschaltbar....


    Ich sehe das individuell durchaus genau wie du:

    Wenn bei einem Auto, welches ein zul Gesamtgewicht von gut 2,5 Tonnen hat, die Anhängelast von 1000kg um ganze 200kg erhöht wird, wenn man nur Steigungen bis zu 8% fährt, ist das normal kein Thema.

    Kann man ausrechnen.

    Die erforderliche Zugkraft (und damit die Motorleistung) ist dann sogar geringer, als vollbeladen bei 12 % und 1000kg Anhängelast.


    Daran (Erhöhte Antriebsleistung aufgrund eines höheren Gewichts) liegt die Einschränkung schon mal nicht.

    An der Zugkraft allgemein auch nicht.

    An der zu geringen Fahrstabilität, gerade beim Enyaq, definitiv auch nicht und für kürze Strecken, wenn tatsächlich nur bis 8% gefahren wird, macht eine elektronische Geschwindigkeitsbegrenzung ebenfalls keinen Sinn.


    Eine Beschränkung auf 80km/h ließe sich kaum ernsthaft durchsetzen, denn es gibt sicher Leute, die mit Ihrem Massen-Auto ihren Anhänger mit den üblichen, zulässigen 100km/h auf der AB ziehen wollen und nicht auf einmal eingebremst werden wollen, obwohl die Batterie noch nicht annähernd am Ende ist.


    Dir wären u.U. die max. 80km/h relativ egal. Für dich sind nur die 1200kg anstatt 1000kg aufgrund der erhöhten Anhängerzuladung wichtig.


    So kann der Hersteller aber nicht denken.

    Mit den techn. Daten, die der Hersteller für ein Massen-Auto nennt, muss nahezu ausgeschlossen sein, dass irgend jemand eingeschränkt wird und es muss jeder möglichst betriebssicher fahren können.


    Die einfachste Methode ist in diesem Fall ist, die zul Anhängelast in der Form zu beschränken, dass es selbst bei ansonsten grenzwertigen Anhängern unter Ausnutzung der zul Vmax betriebssicheres Fahren ohne weitere Einschränkungen betriebssicher möglich ist.

    Bei 1200kg gibt es eben schon WoWa, die durchaus relativ stattliche Maße haben und dann gibt es zwangsläufig auch Leute, die mit so einem Wohnwagen und maximalem zul Zug-Gesamtgewicht quer durch Europa fahren wollen und das eben durchaus in vielen Ländern auch mit 100km/h und z.B. in den Alpen auch gerne dort, wo an Pässen definitiv über 8% vorhanden sind, ohne dass generell für Anhänger/WoWa gesperrt ist.

    Bei 1000kg wird die Auswahl solcher stattlicher WoWa schon deutlich kleiner. Wenn sich dann ein Fahrer trotzdem ein 1200kg oder schwerer-"Geschoss" dran hängt und dadurch z.B. etwas kaputt geht, trifft den Hersteller keine Schuld.


    Früher gab es bei Opel den Fall, dass für eine bestimmte, größere zul Anhängelast, eine bestimmte Anhängerhöhe nicht überschritten werden durfte(ich meine 1,5m). Auch damit bekommt man z.B. stattliche Wohnwagen aus der Zielgruppe. So etwas kann man heutzutage vermutlich nicht machen, bzw. achtet der "gewöhnliche" Fahrer auf diese zusätzliche Einschränkung ohnehin kaum.


    Ich ziehe mit meinem Yeti (bis der Enyaq irgendwann mal kommt) auch unseren beladen fast 3T schweren Bootstrailer, aber ich ziehe den nur auf einem ebenen, privaten Hafenvorfeld über ein paar hundert Meter mit sehr geringer Geschwindigkeit.

    Das geht wunderbar. Das ist auch sicher und es geht nichts kaputt.

    Trotzdem ist mein Yeti, der bei 12% für 1,8T zugelassen ist, für diese 3T-Anhängelast allgemein absolut nicht geeignet. Der ist m.E. in vielen Situationen nicht mal für die werkseitigen 1,8T geeignet......


    Der Fz-Hersteller kann bei seinen Fz nicht davon ausgehen, dass die nur von Leuten gefahren werden, die relativ gut abschätzen können, was in einer bestimmten Situation techn. geht oder nicht.


    Bei den MEBs hat er halt eine auffällig niedrige Grenze gesetzt, zumindest wenn man bedenkt, dass nahezu jedes Kompaktauto des VW-Konzerns eine höhere Anhängelast besitzt.


    Irgend einen Grund wird das haben und viele Gründe s.o. kann man eigentlich ausschließen. Was bleibt also übrig?


    Warum hat der schwere, relativ leistungsstarke Enyaq selbst bei der Spitzenmotorisierung nur relativ lächerliche 1200kg zul. Anhängelast?

    Wieso hat der iV50 gar keine Anhängelast?

    Diese Fragen müssten erst einmal geklärt werden.

    dafür hat VW noch keinen Assistenten .....

    Die altehrwürdige Parksperre der Automatik-Fz, kann man nicht so ohne weiteres allein durch die kostengünstige Lösung mit der Feststellbremse ersetzen.

    Da ist dann, je nach Außenbedingungen, Dauerärger programmiert.

    Danke, ich komme mit der 1t Anhängelast schon aus. Aber mehr wäre nat. immer besser. An der Motorpower wird es wohl nicht liegen.


    Anhängelast bei 8% findest du immer noch in aktuellen Dokumenten.


    https://cdn.skoda-storyboard.c…Vaw0D-nKbzKtSTAbLF26Rf10x

    der Link funktioniert bei mir nicht. Erkennen kann ich aber irgend etwas von 08 2020.....


    An der kurzzeitigen Motorpower wird es mit Sicherheit nicht liegen, aber die steht ja maximal auch nur für 10 bis 60sec (je nachdem, was die Hersteller des VW-Konzerns so jeweils zu welchem Zeitpunkt schreiben.....auch bei dieser Angabe ist offenbar eine gewisse Bandbreite erkennbar....)


    An der längerfristigen Leistungsabgabe und vermutlich an der maximal möglichen Kühlung kann es aber durchaus liegen.

    Bei Anhängern kann es halt sein, dass man längere Streckenteile mit relativ geringer Geschwindigkeit und recht großer Leistung fährt. das ist von der Motor- und Kühlungsbelastung eine ganz andere Geschichte als Solofahren.

    Ich hatte neulich ein Video mit dem Enyaq iV80 auf sehr steiler Schotterstraße gesehen. Ab irgendeiner größeren Anfahrleistung mag er schlichweg nicht mehr und braucht kurz Ruhe.....


    Ich sehe das mal so:

    Beim iX80 kann man die eventuell benötigte Dauerleistung und-Kühlung bei vollem Zug-Gesamtgewicht (i.d.R. zul Fz-Gesamtgewicht plus zul Anhängelast) in so einem Fall etwas auf die 2 Motoren aufteilen.

    Daher vielleicht die 200kg Unterschied bei der Anhängelast, obwohl der iX80 selbst ja noch mal schwerer ist.


    1000kg für den Hinterrad-Enyaq ist so eine Grenze, wo man normalerweise davon ausgehen kann, dass kein "echter" Wohnwagen über die lange Urlaubstour hinweg mit echten 100km/h und eventuell längeren Pässen usw. gezogen wird.

    Selbst aktuellere größere, beladene Eriba-Tourings kann dann damit kaum ziehen.


    Wenn man mehr freigeben würde (z.B. 1500kg), was ja theoretisch leistungsmäßig eigentlich kein Problem darstellen sollte, ist z.B. die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, dass in der Realität ein "richtiger" Wohnwagen an der AHK des Enyaq bei der Urlaubstour hängen könnte und dann reden wir nicht nur von mehr Gewicht, sondern eben auch von bis zu 2,5m Breite und 2,6m Höhe.

    So eine Fuhre, die dann mit Enyaq zusammen ca 4T auf die Waage bringt (der Enyaq ist nun mal selbst auch nicht gerade leicht), benötigt, gerade bei 100km/h auf ABs, viel Dauer-Motorleistung.

    Es muss daher zudem (vermutlich) die Batterie häufig gekühlt werden und dann würde die Reichweite auch so langsam ins Lächerliche abgleiten (wir reden dann von um die 40kWh/100km).


    ich denke mal, dass der VW-Konzern da einen Riegel vorschieben will/muss.


    Wenn man sich die Videos von "Sandy Munroe" anschaut, wo der z.B. einen MEB-Hinterradantrieb auseinander nimmt, auf die Kühlung verweist und diesen mit einem Tesla-Antrieb vergleicht, fällt mir schon auf, dass der MEB-Antrieb, auch kühlungsmässig zarter dimensioniert ist.


    Ein Tesla S oder X kommt mit einem wirklich großen WoWa im genannten Format bei ständig echten 100km/h auch nicht viel weiter (ok, der Akku ist bis zu rund 30% größer). Trotzdem hat der Hersteller aufgrund der deutlich größeren Motordimensionierung (und damit auch der leistungsfähigeren Kühlungsdimensionierung) offenbar kein Problem, den mit 2,2T Anhängerlast aus zu statten.


    Das ist eine andere Liga, als das was VW momentan mit den MEBs so anbietet.


    Von daher werde ich mich beim Enyaq dann auch mit der gleichen maximal zulässigen Anhängelast begnügen müssen, für die mein Opel Corsa B 1,2 L 16V mit 65PS Benziner vor über 20 Jahren schon geeignet war.

    Für den Leihanhänger vom Baumarkt reichen die 1000kg i.d.R......für einen wirklich familientauglichen WoWa dagegen nicht.

    Der iV60 ist leichter, hat aber die 310Nm (sehr wahrscheinlich, das Diagramm kenne ich aber nicht) nicht bis Tacho ca 50km/h anstehen und hat danach kein Leistungsplateau mit 150kW bis ca 80km/h (und damit bis ca 80km/h weniger Drehmoment), als der iV 80.

    Das zusammen ergibt dann die etwas schlechter Beschleunigung auf 100km/h.

    Das ist interessant und würde mir schon ausreichen. War das für den iV80 bei einem Händler in Deutschland? Was hast du vom Serviceberater denn verlangt? Oder war das auf den Octavia bezogen? ^^


    Danke!

    Das bezog sich alles auf meinen ehemaligen O3.

    Ich wollte damit nur deutlich machen, dass, selbst wenn eindeutige Bezüge zu einer erhöhten Anhängelast bei 8% gibt (in meinem Fall stand das ja schließlich sogar in der Fz-Bedienungsanleitung), ist es gut möglich, dass da im Endeffekt nicht viel heraus kommt.

    Beim Enyaq gibt es dagegen eventuell nur ältere Datenblätter, wo eine 8%-Angabe drin steht. Sonst nichts.

    Da wird Skoda dann vermutlich nicht mal einen faulen Kompromiss (wie beim O3) anbieten und einen Schreibfehler geltend machen.


    Wenn du unbedingt 1,6T brauchst, sollte es ein Ioniq 5 werden......

    Zu 1. Skoda Deutschland hat ein Datenblatt auf seiner HP, die für iV60/80 1200kg bei 8% ausweist. Für 80X und RS sogar 1400kg.

    Habe ich hier schon einmal verlinkt.


    Zu 2. Welcher Händler hatte da Erfolg. Mein Service Mitarbeiter hat noch nicht die 1200gk bis 8% geliefert.

    Skoda D hat auch andere (aktuellere) Datenblätter und Skoda D hat auch Verkaufsbroschüren, wo es keine 8% Angaben gibt.

    Ich habe z.B. ein Skoda Datenblatt Stand 14.09.2021 (das sieht dem o.a. Datenblatt sehr ähnlich. Dort ist aber zusätzlich schon der ix80 aufgelistet), wo es keine 8% Angaben gibt.

    Wenn die 8% Angabe tatsächlich die individuelle Verkaufsgrundlage älterer Enyaqs ist, dann könnte man es über Skoda versuchen. In den neuen Verkaufsunterlagen (dazu gehört m.E. die Broschüre und die Preisliste) und in der BA findet man m.E. keine 8% Angabe.

    Ich befürchte aus eigener Erfahrung (wo bei mir die 8%-Angabe sogar in der BA stand, die zum Fz gehört), dass das wenig Aussicht auf Erfolg haben wird.

    Hallo, gibt es neue Erkenntnisse dazu, ob irgendjemand die 1200 Kilo bei 8% hat eintragen lassen können. Ich habe das Auto unter der Bedingung gekauft, weil damit im Datenblatt geworben wird. Eingetragen sind auch bei mir nur 1000 Kilo.
    Wenn das nicht möglich ist, wäre das ehrlich gesagt schlichtweg Betrug durch Skoda. Ich würde noch nicht einmal Geld für eine Auflastung in die Hand nehmen wollen.

    Die techn. Daten von Skoda, die ich für den Enyaq kenne (Verkaufs-Broschüren. Bedienungsanleitung und sonstige techn. Daten von Skoda) , weisen immer nur die 1000kg bis 12% bei iV60 und iV80 aus.

    Von daher wird das mit "Betrug" etwas schwierig.

    Selbst die Preisbroschüre aus Österreich, welche dort die techn. Daten enthält, macht keine gesonderte Angabe zu 8% Steigung.


    Die österreichischen Broschüren haben sich diesbezüglich durchaus schon von den deutschen Broschüren unterschieden.

    Mei ehemaliger Octavia 3 1,4TSI wurde in D mit 1,5t bei 12% ohne 8% Angabe in den Broschüren genannt. In der österreichischen Broschüre stand aber zusätzlich 1,8t bei 8%. Ebenso in der Bedienungsanleitung meines O3.

    Da könnte man schon eher von Betrug reden.


    Lange Rede kurzer Sinn:

    Es nützte nichts. Von Skoda Deutschland kam auf Nachfrage des Vertrags-Händlers eine TÜV-Bescheinigung für ganze 1,6t bei 8%,die aber weitere Auflagen enthielt (kein entsprechend geändertes zul Zug-Gesamtgewicht bei 8%, Anhänger muss eine ASK haben!!!!!).


    Die 1,8t ohne wenn und aber gibt es für das Fz, zumindest von Skoda D, nicht.

    Ein techn. nahezu baugleicher Golf 7 hat auch 1,5t bei 12%, aber standardmässig auch die Angabe 1700kg bei 8% und das ohne weitere Auflagen.


    Skoda ist da besonders......z.B. hatte Skoda, obwohl vorhanden, nicht das Anhänger-ESP in die Fz-Papiere eingetragen und ohne dessen Eintrag hat das keine Wirkung bezüglich der 100km/h-Regelung in D.

    Beim Golf steht das standardmässig drin.


    Wegen der Broschüren und Bedienungsanleitung plus meiner diesbezüglichen Erfahrung mit Skoda D, würde ich daher sehr stark annehmen, dass 1,2T bei 8% für den Enyaq iV60 und iV80 nicht möglich sein werden.