Beiträge von enopol

    Genau. Und da geht's zu 80% in ungenutzte Wärme über.

    Das sind mal so richtige Ladeverluste!

    dann hast du das mit den Ladeverlusten usw. nicht ganz verstanden.

    Es ging um den Unterschied zwischen der Energie, die getankt und bezahlt wird und der Energie die letztendlich dem Motor zur Verfügung gestellt wird.

    Die ist beim Verbrenner nun mal gleich und beim E-Auto nicht.

    Von daher kann man beim Verbrenner mit der getankten Energie die Reichweite bestimmen und beim E-Auto nicht.


    Was der Motor dann draus macht, ist andere Geschichte. Der Verbrenner hat bekanntlich nur bis ca 40% Wirkungsgrad und der E-Motor liegt bekanntlich bei deutlich besseren 90-95% Wirkungsgrad.

    Unsinn! Ich habe infrage gestellt, ob das Setting des Tests beim ADAC alle Faktoren berücksichtigt. Und nicht Deine Einlassungen dazu.

    Außerdem: Die Zusammenfassung meiner Anmerkungen war ja wohl: Zahlen muss ich den Bruttoverbrauch.

    Dreh bitte nicht anderen das Wort im Satz um…..

    Die Genauigkeit der ADAC-Messungen hattest du letztendlich infrage gestellt und ich habe mithilfe der WLTP-Angaben hoffentlich deutlich machen können, dass die Größenordnung der Verluste, die der ADAC ermittelt hat, durchaus plausibel ist.

    Mehr war es nicht....

    Dass du durchaus darüber informiert bist, dass du den Bruttoverbrauch, also inklusive der Verluste, zahlen musst, habe ich nicht angezweifelt.

    Zitat Extratouch:


    Eine Wärmepumpe kann sich im Winter positiv auf die Reichweite vom ŠKODA ENYAQ iV auswirken, da für die Heizleistung weniger Energie aus der Hochvoltbatterie benötigt wird. Diese Energie steht dann dem Vortrieb zur Verfügung. Die Wärmepumpe spielt ihre Vorteile vor allem bei einer niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit aus.

    Denn je niedriger die Geschwindigkeit, desto höher ist der Einfluss der Heizung auf die Gesamtreichweite. Innerstädtisch kann die Wärmepumpe die Reichweite des ŠKODA ENYAQ iV signifikant beeinflussen, allerdings entscheidet unter anderem auch das individuelle Fahrverhalten über den Reichweitenvorteil durch eine Wärmepumpe

    Im Winter kommt es drauf an, dass der Gesamtenergieverbrauch für Heizzwecke möglichst niedrig ist.

    Solange die Batterie vorgeheizt werden muss und der Innenraum zusätzlich beheizt wird, was im Winter ja nicht so selten ist, wäre es schön, wenn die WP solange wie nötig mit voller Leistung läuft, um den Einsatz der beiden PTC-Heizer (Batterie und Innenraum) möglichst gering zu halten.

    Das wäre das Optimum, was man sich mit WP vorstellen kann.

    Ob das (also auch die Beheizung der Batterie über WP) real der Fall ist, weiß ich immer noch nicht so wirklich.

    Du musst dich aber halt auch mal entscheiden, worüber du sprechen willst, die Reichweite aus der Praxis....dazu gibt es inzwischen extrem viele Beispiele oder willst du über Systemverluste sprechen, da kann dir hier leider keiner helfen, weil Niemand so ein kleines Elektrolabor mit sich rum trägt.

    Für was muss ich mich entscheiden?

    Ich habe letztendlich auf einen Beitrag von generic reagiert, wo nach Ladeverlusten gefragt wurde.

    Hätte generic diese Frage hier gar nicht stellen dürfen?

    Wenn ja, dann melde dich in so einem Fall bitte umgehend, so dass keine Erklärungen oder Bemerkungen mehr kommen.


    Ladeverluste sind nun mal Teil des realen Verbrauchs eines E-Autos und der Verbrauch ist laut Threadtitel hier ebenfalls Thema.

    Danach wurden meine Aussagen zu den Verlusten laut ADAC-Messungen von Ulf007 infrage gestellt, worauf ich leider etwas ausgeholt habe.
    Dass es so kompliziert wurde, tut mir leid, aber das was ich dort geschrieben habe betrifft eindeutig das Thema Verbrauch (WLTP beschäftigt sich fast ausschließlich mit Verbrauch...) und damit passt es durchaus in diesen Thread. Der ADAC hat den Verbrauch ja "in der Praxis" gemessen.

    Zudem habe ich die Reichweite gem. WLTP aufgeführt und auch Reichweite ist Thema dieses Threads.


    Kann ja jeder, wie hier auch gerade geschehen, einen Beitrag aus der Praxis dazu leisten, wie groß die Differenz zwischen realem Verbrauch, der bezahlt werden muss und Bordverbrauch, der angezeigt wird, bei ihm persönlich ist.

    Es gibt bei E-Autos nun mal 2 unterschiedliche, praktische "Verbräuche" und die dürfen sich m.E. auch in diesem Thread widerspiegeln, auch wenn dir das egal ist.

    Also meine Erfahrungen aus der Praxis: Ich bin bisher überall hingekommen wo ich hin wollte.

    Wenn dir das alles egal ist, müsstest du dir diesen Thread nicht antun. Hier geht es irgendwie durchaus um den Verbrauch.


    Und egal, ob da ein Wirkungsgrad von 88,x oder 89,x geschätzt (schreibe ich bewusst so) wird, zahlen muss ich den Brutto-Verbrauch.

    Alles Andere ist akademisch.

    Ja, und der Verbrauch, den du zahlen musst, liegt bei AC-Ladung halt rund 10% (genauer braucht man es ganz sicher nicht) über dem, den dir dein Auto anzeigt und mit dem du dessen Reichweite kalkulierst.

    Mehr ist es, trotz kompliziert ausschauender Rechnung, nicht.

    Dann sollte man sich fragen, wie genau die Angaben (Schätzungen) der Verbrauchsmessung im Auto tatsächlich sind.

    Hat der ADAC vorher genau prüfen können, ob die Batterie wirklich nur die 5kWh Sicherheitsreserve drin hatte? Oder liess sich der Akuu sogar bis auf 2kWh leer fahren? Wer weiß das? Der Ladeverlust ist von noch mehr Faktoren abhängig, und auch der angezeigte Verbrauch kann nur eine Schätzung sein. Ebenso die Frage, hat der ADAC die Lademenge nur an der Wallbox abgelesen, oder einen geeichten Zähler davor (dann wäre der Eigenverbrauch der Wallbox auch noch zu ermitteln und abzuziehen) oder dahinter verwendet? Da sind so viele Unwägbarkeiten drin. Musste der interne AC-Lader die Lüfter anwerfen, war die Akku-Temperatur optimal? Musste der Akku erwärmt werden? War er zu heiß gefahren vorher, um ihn leer zu bekommen? ….liesse sich fortsetzen.

    Daraus einen Wirkungsgrad auf die Kommastelle genau zu berechnen, ist für mich sinnfrei.


    Ich für mich handhabe es so: Wallbox oder HPC zeigt mir, was ich verbraucht habe, das durch die km zeigt mir meinen persönlichen Verbrauch. Denn zahlen muss ich auch die Ladeverluste, die für die Strecke anfallen. Den Eigenverbrauch der Wallbox schiebe ich mal gedanklich in sonstige Autokosten. Und beim HPC zahle ich die Kosten des HPC über den Strompreis.

    Dann nimm doch einfach die WLTP-Angaben.....vielleicht traust den dortigen Testmethoden ja etwas mehr, als denen des ADAC.


    Ich habe hier die Angaben einer konkreten Enyaq iV80 Konfiguration zur Verfügung:


    der angebene kombinierte WLTP-Verbrauch beträgt dort 16,5Wh/100km

    die angegebene kombinierte WLTP-Reichweite liegt bei 522km


    Die Reichweite wird durch den erzielten Bordverbrauch im WLTC-Zyklus errechnet. Der Bordverbrauch wird dabei durch direkte Messung zwischen Batterie und Motor ermittelt, also keine eventuelle Ungenauigkeiten durch die Bordsensorik.

    Die zur Verfügung stehende Batterieenergie wird durch komplettes Leerfahren und die direkte Messung zwischen Batterie und Motor ermittelt.

    Diese Energie wird durch den durch Messung (s.o.) ermittelten Bordverbrauch in der kombinierten WLTC-Phase geteilt und man erhält die kombinierte WLTP-Reichweite.


    Wie groß die durch die Batterie zur Verfügung stehende Energie laut Messung war, erfährt man leider nicht. Den ermittelten Bordverbrauch in der kombinierten WLTC-Phase erfährt man dadurch leider auch nicht.


    Aber man kann ja selbst rechnen und die real zur Verfügung stehende Batterienergie ansetzen, die der Hersteller nennt. Beim iV80 sind das bekanntlich 77kWh.


    Wenn man diese Energie als Grundlage nimmt, bekommt man durch die Angabe der 522km kombinierter WLTP-Reichweite einen kombinierten Bordverbrauch von

    77kWh/522km* 100 = 14,75kWh/100km heraus.

    Das ist dann der kombinierte WLTP-(Bord)verbrauch, sofern die 77kWh netto, die der Hersteller nennt, stimmen sollten.


    nach Beendigung des WLTP-Test ist der Akku komplett leer und er wird danach wieder, über AC-Ladung, voll geladen. Die dazu erforderliche Energie wird, vermutlich mit ebenfalls kalibrierten/geeichten Messgeräten vorgenommen.

    Danach wird die von der Batterie tatsächlich bereit gestellte Energie (Herstellerangabe 77kWh) in Relation zu der Energie gebracht, die erforderlich war, um die Batterie über AC wieder komplett auf zu laden.


    Mit dem Faktor, der sich durch diese Gegenüberstellung ergibt, wird der Bordverbrauch, der für die kombinierten WLTC-Phasen (bei E-Auto zweimal, bei unterschiedlichen Ladezuständen) durch direkte Messung ermittelt wurde, multipliziert.


    Direkt können wir das aufgrund der o.a. fehlenden Angaben nicht nachrechnen, aber mit der Unterstellung, dass die Batterie tatsächlich nutzbare 77kWh hat, kann man es zurückrechnen.


    Der kombinierte WLTP-Bordverbrauch war demnach 14,75kWh/100km. Die kombinierte WLTP-Verbrauchsangabe ist 16,5kWh.


    Daraus ergibt sich ein Wirkungsgrad von AC-Ladetechnik plus Batterie von 14,75 / 16,5 = 0,894, also 89,4%.

    Wie gesagt:

    Die einzige Ungenauigkeit bei dieser Rückrechnung ist, ob die Batterie tatsächlich 77kWh zur Verfügung gestellt hat, wie es der Hersteller behauptet.


    Diese 89,4% sind nicht wirklich weit von den 88,6%, die der ADAC ermittelt hat, entfernt und von daher bin ich mir ziemlich sicher, dass der Wirkungsgrad von AC-Ladetechnik plus Batterie durchaus bei knapp 90% liegt.


    Wenn du also auf die Wallbox schaust, sofern die einen Stromzähler hat und alles ansonsten vergleichbar ist...., sollte der dadurch errechnete Verbrauch rund 10% höher sein, als das, was dir deine Bordanzeige als Verbrauch liefert.


    Beim DC-Schnelllader wird das eventuell weniger als 10% sein, denn dann fällt der Verlust des Fz-internen AC/DC-Wandlers weg. Mit DC-Vollladung wird m.E. beim WLTP nich getestet.

    Wie hoch/niedrig sind eigentlich die Ladeverluste? Sind diese in den durch das Fahrzeug ermittelten Verbrauchsangaben inkludiert?


    Bsp. ADAC Test iV80: “…bei 3- phasiger Ladung mit 16 A; um die 77-kWh-Batterie einmal komplett von leer auf voll zu laden, werden 86,9 kWh benötigt.”


    Demnach beim iV80 rund 13% der Nettokapazität.

    Somit ist der Gesamtladewirkungsgrad (interne AC-Ladetechnik plus Batterie) bei 88,6%.


    Soweit ich weiß, ermittelt das Fz intern immer nur den Verbrauch ab Batterie. Die o.a. Verluste sind dabei nicht enthalten und spielen, z.B. bezüglich der Reichweite/Reichweitenabschätzung, um die es ja meist geht, ohnehin keine Rolle.


    Ich habe aber schon mal irgendwo gelesen, dass z.B. die Leistungsaufnahme des internen AC-Laders (über OBD) auslesbar sein soll. Immerhin....

    Klar gibt es keinen technischen Grund - es ist schlichtweg nicht so!
    Du hast wirklich häufig eine blühende Phantasie.

    Ich phantasiere nicht, sondern habe schlichtweg auf den u.a. Beitrag reagiert, dessen Inhalt danach sogar noch einmal bestätigt wurde.

    Ich habe den Eindruck, egal bei welchem SoC man startet, bis 80 % sind es immer um die 30 min.

    Wäre nicht schlecht, wenn du deinen Unmut an demjenigen auslässt, der die ursprüngliche These aufgestellt hat.

    Ich habe selbst nicht mal einen Enyaq, um das überprüfen zu können.....