Wenn man an der WB von 20 auf 80 Prozent lädt, dauert das doch schon einige Stunden, somit finde ich es praktikabel, nach jeder zweiten Fahrt wieder zu laden.
Aber, mir drängt sich die Frage auf: Wenn ich jeden oder jeden zweiten Tag von 72 oder 75 auf 80 Prozent lade - ist das eigentlich gut für den Akku? Weiß da jemand was?
Ich meine, bei der Rekuperation wird ja auch alle paar Minuten ein wenig aufgeladen, aber vielleicht ist das ja doch was anderes ...
Kleine Energiehäppchen bei ca mittlerem Ladezustand nach zu laden ist (abgesehen von der Belastung der Steckvorrichtung) für den Akku ziemlich gut (noch besser wäre daher z.B. der Bereich zwischen 50 und 60% SOC).
Wenn du z.B. 4 mal die Woche 5 kWh im Bereich zwischen 50-60% SOC nachlädst, ist das bezüglich der Akku-Lebensdauer sehr gut.
Der Steckvorrichtung sollten 4 Steckvorgänge pro Woche m.E. nicht allzu viel ausmachen. Bei E-Autos mit sehr geringem Akku-Energieinhalt, dürfte das fast schon normal sein.
Mit dann 20kWh die Woche kämst du rein theoretisch 20 x 52 = auf knapp 1100kWh pro Jahr, was beim iV60 umgerechnet vielleicht rund 20 äquivalenten Vollzyklen entspricht.
Diese geringe Anzahl an Vollzyklen pro Jahr in Kombination mit dem quasi konstant mittlerem Ladezustand des Akkus verspricht ein sehr langes Akkuleben bei bester Akkugesundheit (SOH), nur nutzt du den Wagen dann ja auch, mit rund 5000km/Jahr kaum.