Beiträge von enopol

    ich habe jetzt so eine komische mail von Skoda bekommen, dass ich vor der Aktualisierung meinen Ladeverlauf herunter laden soll.

    ich soll MySkoda App öffnen,

    zur Batterie "gehen" und

    auf das Export-Symbol in der oberen rechten Ecke tippen, um meine Ladestatistiken herunter zu laden.

    Skoda hat es ja bekanntlich nicht so mit schriftlichen Dingen, aber vielleicht habe ich ja etwas übersehen.....

    Frage:

    Wie "gehe" ich nach dem Öffnen der App zur Batterie?

    also:

    Die Reichweitenanzeige im Cockpit zeigt m.E. immer (grundsätzlich) die Reichweite an, die man fahren können soll, bis der der SOC 0% ist.

    Das was die Navi an Reichweite für "Zwischendurch" (z.b. Ladestopp bei 10% SOC o.ä. ) vorher berechnet, hat also mit der Reichweite, die im Cockpit angezeigt wird, i.d.R. schon deswegen nichts zu tun....


    Ob sich die Reichweite, die im Cockpit, z.b. direkt nach dem Laden auf 80% SOC, angezeigt wird, ändert, wenn man danach eine längere (und unterschiedliche) Strecke im Navi aktiviert, könnte ein 85er-Besitzer ja relativ einfach und schnell heraus finden.

    Sie ändert sich ja z.b., wenn man die Klimaanlage ausschaltet (die Reichweite wird etwas größer)


    Ich vermute, dass das nicht passiert.....aber eventuell gehts ja doch....


    Ich kann ja mal die Gegenprobe machen: schauen, ob sich die Reichweitenanzeige ändert wenn ich eine Fahrt auf den Schwarzwald, z.B. nach Freudenstadt, plane

    jo...

    Mit aktiver Navigation: offensichtlich ja. Zumindest passen unter 5.2 die Reichweiten bzw. die Ladestopps deutlich besser, als unter 3.8. Da wurde i.d.R. der Ladestopp während der Fahrt mehrfach verschoben. Bei 5.2 passiert das nicht mehr, außer bei Starkregen, Gegenwind oder forcierter Fahrweise.

    Nochmal:

    Es geht mir um die Standard-Reichweitenanzeige im Cockpit wenn keine Navigation und damit auch keine Ladestopps usw. aktiv sind.


    Ich z.b. brauche Navigation mit Ladestopps zu 90%, bis auf den Urlaub, überhaupt nicht.....

    Vielleicht gibt es ja auch Leute mit 85er, denen es so ähnlich geht wie mir.


    Woher sollte die Navigation in dem Fall wissen, mit welcher Topographie sie, für die nächsten 250-300km, die ich an mehreren Tagen innerhalb einer Woche fahre, kalkulieren muss?


    Die einzige Kalkulationsbasis ist m.E. diesbezüglich die Strecke, die ich zuletzt gefahren bin, die aktuelle Temperatur und die Heizungseinstellung. Da ich letztendlich nahezu immer die gleiche Topographie in ähnlicher Weise fahre, sollte sie die Vorausberechnung besser hin bekommen.

    Unter diesen Bedingungen zeigt mir mein Fz bei höherem SOC immer etwas mehr an, als was später dabei heraus kommt. Die Summe gefahrener km ab Laden plus aktuell angezeigter Reichweite, wird mit sinkendem SOC gegenüber der anfänlich angezeigten Reichweite, direkt nach dem Laden, immer kleiner.

    ...und in der SW ab 4.0 ist implementiert, dass mein Fz nach dem Laden automatisch weiß, welche Strecken (Topographie) ist bis zum nächsten Laden fahre?


    Es geht bei der Reichweite, die einem direkt nach dem Laden im Cockpit angezeigt wird, m.E. nicht um einen Wert der Navigation, denn ob man die Navi überhaupt benutzen wird (und wenn ja, welche Strecken?) weiß auch ein 85er nicht.

    Solange man genauso unterwegs ist wie ab Laden, stimmt die Prognose zu fast 100%. Fährt man aber nun (nur) 10 km/h schneller, korrigiert das System kontinuerlich die Restreichwerte. Hat man z.B. 10km mit höherer Geschwindigkeit zurückgelegt, verliert man dabei ~13km Restreichweite. Ich treibe das auf dem Weg zur Firma immer etwas auf die Spitze, so dass ich schonmal mit Schildkröte und nur 4km Restreichweite ankomme =O

    dann habe ich es noch nie geschafft immer unter den gleichen Bedingungen zu fahren:

    Ich muss also nach dem Laden auf 80% grundsätzlich schneller fahren sein, als vorher.....in die andere Richtung ging es, sofern ich, meiner Meinung nach vorher unter ähnlichen Bedingungen gefahren bin, jedenfalls noch nie.

    ja, Faktor 1/4, aber doch nicht Faktor 4, das sind 400 %

    es ging bei Faktor 4 um folgende Aussage von Bleierpel:


    Zitat

    Bei der Rückgabe zeigte sich, dass er 25 km gefahren war, der Eny aber 100 km auswies

    Für mich ist das Faktor 4....

    Eben...das was sich der VW-Konzern da leistet, ist m.E. ein trauriges Bild:

    Dass die grundsätzlich geringe Standzeit der 12V-Batterie bereits im Text der Autobild zur Beurteilung eines ID.4 steht, zeigt zudem, dass diese "Schwäche" auch VW bekannt sein müsste.


    Sie reagieren ja auch, indem jetzt wohl (immer?) Batterien der Bauart AGM eingebaut werden. Diese Batterien ändern zwar nichts daran, dass der durchschnittliche "Ruhe"-Strombedarf zu hoch ist und nach wie vor nicht rechtzeitig automatisch nach geladen wird, verlängern aber die Batterie-Lebensdauer etwas, weil die AGM zyklenfester sind, mit schlechteren Ladebedingungen besser klar kommen und eine etwas höhere Spannungslage besitzen.


    Ich frag mich dabei nur, weswegen das bei Vorab-Tests der MEBs nicht bereits festgestellt wurde und weswegen es auch bei den Facelift-Modellen immer noch nicht behoben wurde. Zumindest die AGM-Batterien hätte man m.E. von Anfang an einbauen sollen, denn der praktische Unterschied zwischen EFB und AGM bei schlechten Bedingungen, sollte dem VW-Konzern durch die jahrelangen Erfahrungen mit aktuelleren Verbrenner mit Start&Stop bekannt sein.

    Ich habe eine Aufzeichnung der Batteriespannung über ca 10 Tage, in denen mein Fz ununterbrochen nicht genutzt und auch nicht geöffnet wurde, weil wir im Flug-Urlaub waren.

    Es war insgesamt kaum Aufwachvorgänge zu erkennen und die Batteriespannung war nach den 10 Tagen noch bei etwas über 12,6V.

    KESSY habe ich allerdings nicht......


    Das Problem sind die z.Teil häufigen Aufwachvorgänge in den Ruhephasen, die jeweils mindestens 3 Minuten dauern und immer relativ viel Strom benötigen.

    Wenn deren Anzahl gering ist, so wie bei meinem Fz der Fall, kann man es auch ohne weiteres über 1 Woche o.ä. ungenutzt lassen und dann hält die Batterie insgesamt auch länger.


    Wenn es ganz schlimm kommt, gibt es auch noch MEB-Fz, bei denen manche Aufwachvorgänge teilweise deutlich länger sind (durchaus über eine Stunde möglich) und "irgendetwas im Fz "passiert" (es surrt...), aber leider keiner weiß, woran das liegt bzw. die Werkstatt nicht mal in der Lage oder überhaupt Willens ist, das zu erkennen.


    Aktives KESSY ist m.E. in jedem Fall ein Problem, wenn man häufig am (ansonsten ungenutzten) Fz vorbei geht und es jedes mal zu einem Aufwachen plus Entriegelung kommt.

    Ob abgeschaltetes KESSY trotzdem zu vermehrtem Aufwachen (ohne Entriegeln) beiträgt, kann ich nicht sagen.