Beiträge von enopol

    Bei Kurzstrecken ist die Reichweite doch eigentlich nie ein Problem. Also kann ich auch fröhlich heizen, wenn ich nach der Kurzstrecke die elektrische Energie zuhause wieder bequem nachladen kann.

    Nur wenn ich zuhause nicht laden könnte, würde ich mit der Heizung im Winter mehr geizen ...

    Viele Kurzstrecken im Winter mit zwischenzeitlichem Auskühlen des Fz können ein erhebliches Problem sein, wenn man zwischendurch nicht öfters an die Ladebox kommt.....

    Gerade bei Kurzstrecken mit Heizung

    (ein Fz für rund 50t€ und dann mit Jacke fahren....dann sollte man vielleicht auf einen Renault Twizzy für Kurzstrecken umsteigen...)

    erhöhen den Verbrauch/100km erheblich und verringern die Reichweite ebenfalls erheblich.

    war vermutlich ungünstig ausgedrückt. Bei den eingekreisten Sachen meine ich schon die drei langen Phasen die bei mir ja auch zwischen 30 und 40 Minuten dauerten.


    Die kurzen Drops sind ja noch zusätzlich im Diagramm zu sehen, wo ich eben von Aufsperrvorgängen ausgehe

    die zusätzlichen kurzen Drops, die vermutlich trotzdem mehrere Minuten dauerten, sind die eine Sache.

    Die Spannung wurde aber halt für erheblich längere Zeit so weit herunter gezogen, dass nur noch gut über 50% SOC gemeldet wurden.

    Ein wirklich kurzer Drop, auch mit hohem Strom, wie z.b. beim Starten eine Verbrenners ist kein großes Thema.

    Das haben billige Starterbatterien, die in Verbrennern mit wenigen E-Spielereien durchaus 8-10Jahre halten, millionenfach bewiesen.

    Auch der eigentliche, kurzeitig erhöhte Strombedarf beim Öffnen/Schließen des Fz, macht normal nichts. meine bisherigen Fz haben dabei weniger Energie benötigt.....


    Das Problem bei den MEB ist die Zeit der erhöhten Entladung.

    Weswegen z.b. 3-4 Minuten lang ca 7A Strom fließen müssen, wenn man lediglich die Tür per Fernbedienung entriegelt oder verriegelt (ohne die Tür zu öffnen....) ist kaum nachvollziehbar.


    Dazu kommen halt, bei einigen Fz, Entladungen, die keine erkennbare Ursache haben und z.b. die Batterie irgendwann in der Nacht für 20 Minuten o.ä. entladen.

    Das ist leider ein Irtum, zumindest wenn die "70" nicht durch eine Zusatzschild räumlich oder zeitlich begrenzt werden. Steht die "70" ohne Zusatz gilt sie bis zur Aufhebung. Eine Ausnahme sind zB "fliegende" Baustellen.

    Ein MEB (und auch einige andere Fz des VW-Konzerns) kann mit so einer Kombination leider generell nichts anfangen.....


    Wenn die "Gefahr", die durch das Gefahrenschild genannt wird, eindeutig erkennbar "vorbei" ist, ist auch die damit verbundene Geschwindigkeitsbeschränkung automatisch aufgehoben.

    Das kann man sogar beim ADAC nachlesen.....

    Bei einer "Ampel" als Gefahrenschild ist das eindeutig.


    Wenn dem nicht so wäre, wäre die Heredatenbank noch falscher als sie jetzt schon ist, denn in allen Fällen dieser Schilderkombination, die mir im Umkreis bekannt sind, beträgt die Geschwindigkeit laut Heredatenbank nach der Ampel wieder 100km/h und das ist auch völlig korrekt.


    Eine Ausnahme für fliegende Baustellen kann es generell eigentlich garn nicht geben, denn auch bei fliegende Baustellen kann es vorkommen, dass deren Ende nicht eindeutig zu erkennen ist.


    Wo es aber gilt, ist z.b. bei den Gefahrenschildern für Kurven.

    Das könnte so wohl stimmen. :P

    Denn die Nordeuropäer scheinen das Problem, trotz tieferer Temperaturen, nicht zu haben - dafür aber Geschwindigkeitsbeschränkungen.

    vielleicht werden E-Autos bei Nordeuropäern ja tatsächlich im Winter zu großen Teilen in Garagen "gehalten" oder es wird konsequent noch an der WB vorgeheizt.

    Vielleicht werden die im Winter auch hauptsächlich für Kurzstrecke benutzt und der erhöhte Verbrauch wird gar nicht wahr genommen, weil die Fz ansonsten ohnehin immer gleich wieder an einer WB hängen.....

    Unser Nachbar hat einen kleinen Smart und hat auch im Winter keine Reichweitenprobleme..... ^^


    Wenn man, so wie ich es im Sommer in N gemacht habe, nicht "überall" laden möchte (ich hatte mich auf Tesla beschränkt, weil einfach, sicher funktionierend und günstig), sollte man sich m.E. bereits im Sommer ein paar Gedanken machen, sofern man nicht nur auf Hauptstrecken fährt.

    die bei meb+ und demnächst überall verwendeten STandardzellen sind relativ große prismatische Zellen. Da dürfte ein Zelltausch kein Problem sein. Man spart sich allerdings den Bauraum der Module und kann zellgenau austauschen. Bei den Modulen war immer - auch wenn nur eine Zelle defekt war - das ganze Modul zu tauschen.

    die Frage ist bei MEB+ eher, ob man die Zellen wegen CTB einfach tauschen kann....

    Bei den kurzen "Drops", die du eingekreist hast, reden wir vermutlich, wenn man sich die Skalierung der Zeitachse anschaut, von jeweils mindestens 30 Minuten....


    Die Auflösung ist leider etwas grob gewählt....


    Die Batterie war zwischen dem 23. und dem 24, mindestens für 3 Stunden bei nur etwas über 50% bis runter zu 40% SOC.

    Die automatische Nachladefunktion ist daher immer noch schlecht eingestellt.

    Hat jemand schon mal seine Hochvoltbatterie SOC-Werte mit einem Diagnose Dongel ausgelesen?

    Ich habe einen vgate icar pro ble 4.0 ausgeliehen, aber bevor ich den dranhänge und mir ne 20€/m App lade, frage ich mich:

    - kann man da genaue SOC-Werte überhaupt auslesen?

    - kommt natürlich ad App an.

    - lohnt es sich überhaupt...soviel wie an einem Verbrenner gibt´s ja nichts auszulesen?!
    Gruß Sven

    Ja, man kann 3 unterschiedliche SOC-Werte der HV-Batterie per Günstig-Dongle auslesen. Die App "Carscanner" reicht dafür.

    Das hat aber mit dem Threadthema nichts zu tun.....

    zwischen dem 23. und 24.Dezember sieht es nicht unbedingt danach aus, dass rechtzeitig automatisch nach geladen wird.....

    Um die 40% SOC und etwas unter 12V zeigen das m.E. deutlich.


    Was die Ursache dieser deutlichen Entladung war, spielt eigentlich keine Rolle. Bis runter auf 40% SOC muss nicht sein.

    Da muss/müsste grundsätzlich rechtzeitiger automatisch nachgeladen werden.


    Ich würde anhand deines Diagramms (und wenn es zu keinen Funktionsstörungen und meldungen mehr kommt) eher sagen, dass die Spannungsgrenze mit dem neuesten Updaten abgesenkt wurde. Das würde aber absolut nichts an der zu tiefen, wenn es öfters vorkommt, schädlichen Entladung der Batterie ändern.

    Eine AGM- anstatt einer EFB-Batterie wäre ebenfalls eine Möglichkeit, denn eine AGM-Batterie hat generell eine etwas höhere Spannungslage, als eine EFB.


    Das eigentliche Problem, die längere deutliche Entladung, ist anscheinend nicht behoben worden.

    Lediglich "Nicht verriegelt" wäre m.E. kein Grund dafür, dass eine so starke Entladung auftritt.

    Mein Oldtimer mit SW 3.8 steht manchmal mehrere Stunden unverriegelt und da tritt so eine Entladung nicht auf.....


    Was auch die Batterie meines Fz in der Spannung übermässig runterzieht, ist, wenn ich das Fz z.b. für die Urlaubstour über mehrere Stunden immer wieder öffne und schließe, um es "in Häppchen" zu beladen.

    Meine Batterie wird mit jeder Tür/Klappen-Schließung/-Öffnung mit ca 6-7A über rund 3-4 Minuten hinweg belastet.

    Na ja, jetzt wo es auch bei uns mal kalt wird (unter 0), ist die Reichweite schon ein deutlicheres Thema, als im Sommerhalbjahr.

    Ich merke es besonders, da ich i.d.R. versuche, meine üblichen Fahrten ohne öffentliche Ladesäulen zu machen.

    Mit nur noch 40 oder gar 30% SOC fahre ich jetzt gar nicht mehr los, denn dann sind keine "Reserven" für unvorhergesehene Fahrterweiterungen mehr drin.

    Folge:

    Ich lade meinen Enyaq deutlich öfter.