Beiträge von enopol

    Ich spreche in meinem Fall von den Hinterrädern, die sowohl bei meinem Yeti, als auch beim Enyaq angetrieben sind.

    Die Vorspur ist an der Hinterachse eher selten einstellbar.

    Wenn der Hinterreifen beim Fahren unten weiter nach außen steht, als oben, wird der Innenbereich bei Geradeausfahrt mehr belastet.

    Im Extremfall würde die Außenkante bei Geradeausfahrt gar keinen Bodenkontakt haben.

    Der negative Sturz hat lediglich Vorteile bei Kurvenfahrt.

    enopol, das mag ja bei deinem Yeti so sein, aber die generelle Aussage ist falsch, da Vorspur und Nachlauf( Nachlauf eher weniger) eine entscheidene Rolle spielen. Ich habe in meinem Breufsleben mehrere hundert Achseinstellungen geprüft und eingestellt und wenn es ein Serienfahrwerk ist, darf sich ein Rad einfach nicht schief abfahren.

    ich habe nichts von Vorspur oder Nachlauf geschrieben, sondern von einem negativen Sturz, der nun mal, auch wenn alles korrekt eingestellt ist, dazu führt, dass die Reifeninnenkante bei Geradeausfahrt mehr abnutzt.

    Beim negativen Sturz steht der Reifen etwas "schräg" und somit wird die Innenkante grundsätzlich stärker belastet.

    Ja, dass kann ja sein, nur hat eben der Michelin CC real einen recht guten Rollwiderstandswert.


    Mein Yeti hat ebenfalls die Michelin CC drauf und ich fahre momentan im Schnitt mit 6,5L Benzin und das mit einem immerhin 1600kg leer wiegenden, Allrad-Benziner, der zudem einen CW-Wert wie eine quer gestellte Schrankwand hat.

    Mit meinen anfangs werkseitig montierten SR ging das jedenfalls nicht besser. Die waren aber definitiv, selbst gegen den Anfangszustand der Michelin CC, leiser.


    Schon kleinste Unterschiede bei der Fahrweise oder beim Wind machen verbrauchsmässig mehr aus, als es reale Unterschiede beim Reifenrollwiderstand machen können.

    Reine Energie-Spar-Reifen möchte ich als SR zudem nicht unbedingt so gerne haben, weil auch die (genau wie GJR) keine sehr guten "Sommerwerte" aufweisen.


    Zudem würde man einen GJR mit geringen Rollwiderstand ja das ganze Jahr hindurch fahren, während selbst die Besitzer von Energiespar-SR ca 5 Monate des Jahres mit WR unterwegs sein müssen, die eventuell schlechtere Werte haben als z.B. die Michelin CC.

    Mit dem Energielabel kann man sich leider nicht immer darauf verlassen, wie sich die Rollwiderstände der Reifen in der Realität verhalten.

    Bei Tests, wo auch die Rollwiderstandswerte getestet und veröffentlicht werden, kann man das durchaus manchmal sehen.

    U.A. auch bei einem GJR Test der zeitschrift Allrad-Bild, wo es um SUV GJR ging und wo auch z.B. der Michelin CC SUV auftaucht, den man zumindest für die Hinterräder ab iV80 verwenden muss, wenn es Michelin sein soll.


    Der Michelin hatte u.a. weniger Rollwiderstand, als der mit getestete SR....

    Unterschiedliche Abnutzung ist immer ein Zeichen einer verstellten Achseinstellung. Anders bei verkehrtem Luftdruck, zu hoher Luftdruck bedeutet eine Abnahme des Profil in der Mitte, zu wenig Luftdruck bedeutet Abnahme des Profil an beiden Aussenseiten. Wenn sich der Reifen nur einseitig abfährt, sollte zwingend die Achsgeometrie geprüft und eingestellt werden.

    Viele Autos, die nicht gerade einen starre Hinterachse oder eine Verbundlenkerhinterachse haben, haben grundsätzlich leicht negativen Sturz und das bedeutet i.d.R. nach einiger Laufleistung, dass die Profiltiefe Richtung Innenkante geringer ist als an der Außenkante.

    Bei meinem Yeti ist das z.B. der Fall.

    ... unsere Fahrzeuge werden immer dann geladen, wenn sie an der wallbox stehen. der Enyaq könnte drei Tage zur Arbeit kommen(er parkt vor der Wallbox) ohne zu Laden, steht er dann läd er. So hat man immer die größte Reserve falls mal wieder ein Kind vom Baum fällt, Bier im Angebot ist oder die Frau zu Ikea will...

    spricht aber vermutlich wenig dagegen, die jeweiligen Ladungen auf 80% automatisch zu begrenzen, um den Akku zu schonen, oder kommmst du nur mit mehr als 80% zum Krankenhaus oder zu IKEA....?

    Bei gleicher Abnutzung innen und außen ist auch ein Blick auf den Luftdruck empfehlenswert, 2,2t drücken ganz ordentlich.

    die Räder des Enyaq, dem angepasst, sind auch "ordentlich" groß und haben häufig einen Traglastindex, der größer ist, als für die Achslast notwendig.


    Die Räder meines ehemaligen VW T5-Multivan, der leer ca 2,3 Tonnen wog und bis zu 3T schwer sein durfte, waren letztendlich vom Durchmesser her kleiner, hatten einen ähnlichen Traglastindex und fuhren sich nicht übermässig schnell oder einseitig ab.


    Von daher ist das Gewicht für mich kein Argument.

    Der Preisunterschied eines Ersatzakkus oder einer Akkureparatur für Smartphones/Tablets usw. und einer Akku Reparatur eines mit Klimatisierung ausgerüsteten, in ein Fz eingebauten 80kWh-LI-Akkus, ist vermutlich zu merken.....


    Von daher bin zumindest ich der Auffassung, dass man sich bei E-Autos, die man längerfristig benutzen möchte, etwas mehr Mühe geben sollte.

    Außerdem gibt es ja, im Gegensatz zu den meisten Smartphones usw., die Möglichkeit die Ladung automatisch z.B. bei 80% ab zu brechen.

    Wir haben auf dem Verbrenner seit langem Gjr.

    Passt für uns beim schwach rüstigen Verbrenner, aber beim Elektrischen werden die Karten neu gemischt. Erstens der Verbrauch, zweitens die Lautstärke im deutlich leiseren Auto, drittens Haltbarkeit der weichen Gummimischung im Sommer aufgrund des Drehmoments.

    Mein Verbrenner hat trotz nur 150PS eine ähnlich große maximale Zugkraft an den Rädern, wie der zukünftige Enyaq iV80 und zudem hat er kleinere Räder mit weniger Umfang und weniger Breite.

    Die Reifenlauffläche ist also im Zweifel nicht geringer belastet.

    Beim Reifenverschleiß kommt es halt sehr auf die Fahrweise an und leise E-Autos verlocken halt eher zu schnellen Beschleunigungen als Verbrenner, denen man die "Anstrengung" anhört und die Zugkraftschwankungen spürt.


    Ich habe mit den Michelin CC bisher einen sehr geringen Reifenverschleiß und bei direkten Rollwiderstandsmessungen (z.B. von Allrad-Bild) hatte ein Michelin CC SUV (den man zumindest hinten für den iV80 benötigt) einen geringeren Rollwiderstand, als der mit getestete SR. Anhand der Energielabel, die für alle getesteten Reifen genannt wurden, konnte nicht unbedingt auf die tatsächlichen Unterschiede beim Rollwiderstand schließen.


    Bezüglich der Geräusche stimme ich dir zu und die CC sind halt im Sommer zwar nicht so schlecht wie WR, aber auch nicht so gut wie gute SR.

    Leider hat man bei Skoda normal keine Möglichkeit, sich die Fz mit GJR (und schon gar nicht GJR nach Wahl) ausliefern zu lassen.

    ich denke, wir sind zu weit OT....