Beiträge von enopol

    Kann ja nur. Die normale hydraulische Bremse wird ja beim Abstellen gar nicht mehr benutzt. Ich vermute gelegentlich, dass sich die Feststellbremse einfach mal zuuu fest stellt, also mit zu viel Kraft auf die Bremsbeläge drückt. Bei anderen Fahrzeugen ist das vielleicht weniger Kraft und deswegen "pappen" die sich nicht so fest bzw. lösen sich leichter und unauffälliger.

    Das Problem tritt aber m.E. nicht durch zu festes Pressen auf, denn dann müsste es auch kurz nach dem Vorgang, unabhängig von der Witterung, einen deutlichen Ruck beim Anfahren geben.


    Dieser Ruck tritt m.E. in Abhängigkeit von der Standzeit des Autos und der Luftfeuchtigkeit auf und dann gibt es nur noch die Erklärung fest gebackter Bremsbeläge.

    Kannst du uns bitte die Berechnung zu deinen oben genannten Aussagen aufzeigen. Aufgezeigt ist die Masse, CW Wert und Querschnitt aber wie du aus diese Werten zu einem erhöhtem Verbrauch bei +500kg und zusätzlich zu der Aussage kommst, bei 100km/h wäre der Rollwiderstand immer noch höher als der Luftwiderstand erschließt sich mir nicht.


    In der Literatur wird immer als Faustformel angegeben, dass ab 80km/h der Luftwiderstand größer ist als der Rollwiderstand. Angepassten Reifendruck vorausgesetzt erhöht sich auch der Rollwiderstand doch nicht so stark, dass nun der Rollwiderstand bei 100km/h größer als der Luftwiderstand sein soll. Ebenfalls der Literatur ist zu entnehmen, dass bei einem E-Auto der Verbrauch fast nicht von der Zuladung abhängt, außer die fährst viele Steigungen, was bei er Fahrt von Düsseldorf nach Texel eher mal zu vernachlässigen ist.


    Aber ich lasse mich gerne durch Berechnungen etc. eines besseren belehren.

    Die notwenigen Formeln habe ich vor Jahren mal in einer Excel-Tabelle zusammen gefasst.

    Dort kann man zudem die Lufttemperatur, den Rollwiderstandsbeiwert, interne Verluste, sowie Steigung und Gefälle plus Gegen- und Rückenwind eingeben.

    Dazu sind einige Formeln, die jeder im Netz recherchieren kann, notwendig.


    Wie der Rollwiderstand vom Gewicht abhängig ist, ist zudem ein eher recht simpler Zusammenhang und der gilt selbstverständlich auch für E-Autos. E-Autos fahren manchmal mit rollwiderstandsarmen Reifen, aber das kann man mit Verbrenner letztendlich auch.


    Faustformel sind manchmal nützlich, aber in diesem Fall nicht besonders hilfreich, weil die Grundlage dieser Faustformel andere Fz waren.

    Wenn man z.b. einen "normalen" Golf 7 nimmt, stimmt die Faustformel, dass bei 80km/h der Luftwiderstand ca dem Rollwiderstand gleich kommt.

    Dann rechnet man aber mit einem unbeladenen Golf 7, der ca 1400kg auf die Waage bringt.

    Dessen CW x A Wert ist etwas schlechter, als der eines Enyaq. Die Querschnittsfläche des Golf ist zwar geringer, aber der CW-Wert ist schlechter.


    In Fall dieses Threads habe ich mit einem voll beladenen Enyaq 2600kg Gewicht zugrunde gelegt und das ist nun mal fast das doppelte Gewicht eines unbeladenen Golf 7 bei nahezu identischem Luftwiderstand beider Fz.


    Es liegt also auf der Hand, dass für ein Fz mit fast doppelten Gewicht bei ca gleichem Luftwiderstand die alte Faustregel (80km/h) nicht gelten kann und deshalb ist diese Faustregel für schwere Fz mit guten CW x A-Wert schlichtweg nicht relevant.

    Wenn man ansonsten gleiche Ausgangs-Werte (auch Reifen) nutzt und beim unbeladenen Golf 7 80km/h als Geschwindigkeit ermittelt, wo Luft- und Rollwiderstand ca identisch sind, kommt man mit voll beladenem Enyaq auf ca 110km/h.


    Noch extremer wird es bei sehr windschlüpfrigen, schweren, voll beladenen Fz, wie z.B. den Mercedes EQS.

    Dessen CW-Wert beträgt 0,20 und dessen Querschnittsfläche beträgt 2,51m²

    Allein das Leergewicht dieses Autos beträgt ca 2,5T. Voll beladen kommt man vermutlich auf 2,9T o.ä.


    bei dem wird die Geschwindigkeit im voll beladenen Zustand, wo (bei identischen Reifen) der Rollwiderstand gleich dem Luftwiderstand ist, bei über 130km/h liegen.

    "Alte" Faustformel nützen dann eher gar nichts mehr. Da muss man schon im Einzelfall rechnen.....

    Die Konstruktion muss die Vorgaben der Sicherheit erfüllen zum Schutz des Wegrollens ohne Fahrer. Zudem wird die Trommelbremse als Berganfahrhilfe genutzt. Bremsstaub war und ist schon immer ein Problem. Das knacken kann auch mit der Mechanik der elekektisch betätigten Hebellei eine Ursache sein.

    Die Konstruktion muss, wenn der Fahrer es will, vor dem Zurückrollen ohne Fahrer schützen.

    Per Menü kann man aber sogar beim Enyaq einstellen, dass dieser ohne Fahrer wegrollen kann, denn absolut verhindert wird das Rollen ohne Fahrer ja nur, wenn zusätzlich die Türen verriegelt werden.


    Bei jedem Auto, welches ich zuvor hatte, ob mit Automatik oder nicht, konnte man das als Fahrer selbst bestimmen, weil immer eine mechanische Lösung dafür vorhanden war und keine Bremse mit Reibbelegen dafür verwendet wurde.


    Die Berganfahrhilfe hat beim Enyaq mit der Feststellbremse nicht unmittelbar zu tun:

    Die Berganfahrhilfe und Autohold funktionieren m.E. hydraulisch, während die Feststellbremse über einen kleinen Motor verfügt (Feststellmotor)


    wenn es nur um ein Knackgeräusch gehen würde, hätte ich kein Problem damit.

    Hier geht es bei einigen aber offenbar schon darum, dass mit dem Geräusch zumindest ein Ruck beim Anfahren zu spüren ist und das eben auch dann, wenn die Feststellbremse schon länst gelöst wurde.

    das Knacken hat daher nichts mit der Festellmechanik zu tun, sondern mit dem Backen der Bremstrommel.


    Letztens bei etwas wärmerem Wetter und Kondensatbildung am kalten Garagenmauerwerk

    und dem Betonfußboden wollte mein Bomber doch tatsächlich nicht anfahren.
    "Gas" und noch mehr "Gas"..., der Bock ging hinten (rechts mehr als links) richtig in die Kniee,

    und dann hat er sich mit einem so gewaltigen Knall dann doch gelöst und ist nach vorwärts

    aus der Garage hinaus geschossen - ich dachte, JETZT ist irgend etwas abgerissen oder gebrochen...!

    hattest du diesen Beitrag seit gestern schon vergessen?


    meinst du, dass das durch die Mechanik der Feststellbremse kommt?

    Die 110km/h waren es maximal. Durchschnitt knapp über 85 km/h.

    Den Verbrauch habe ich bei Ankunft an der Fähre abgelesen, also ohne Wartezeit.

    Die Anhängerkupplung war nur leicht über 75 kg.

    Die Räder ohne Akku hatten zwischen 19 und 22 kg. Der Heckträger 13.3 kg. Alles schön mit Kofferwaage gemessen 😁

    Ein 85er Schnitt ist bei 110km/h maximal normal. Ich finde den Durchschnittsverbrauch unter den widrigen Bedingungen trotzdem ok.

    Wie schon vorher von mir geschrieben und aus eigener Erfahrung, hat ein Heckträger auf den Verbrauch nur einen geringen Einfluss. Daher setzen viele mittlerweile Heckboxen anstatt Boxen auf dem Dach ein, da dort der Einfluss geringer ist. Das Fahrrad auf dem Dach stört da schon mehr.


    Das Gewicht durch Beladung hat auf den Verbrauch eines E-Autos eine geringeren Einfluss, weil wenn die Fuhre rollt, spielt es eine untergeordnete Rolle und beim Bremsen speist das höhere Gewicht auch wieder etwas mehr zurück.


    Zusätzlich spielt die Aerodynamik etwas weniger eine Rolle wenn du in dem hollandtypischen Bereich von 100km/h fährst, Einfluss ist aber definitiv da.

    Ob der Enyaq unbeladen (wie z.b. bei WLTP oder Autotests) oder wie in diesem Fall, voll beladen ist, macht eine Differenz von nahezu 0,5T aus und das wirkt sich selbstverständlich deutlich aus. Gerade dann, wenn man "nur" 100km/h fährt.

    Beim Enyaq machen 500kg mehr (Berechnungsgrundlage: 2100 zu 2600kg, CW-Wert 0,27, Querschnitt 2,45m²) bei 100km/h rund 2kWh/100km Mehrverbrauch aus, also rund 10% mehr.

    Der Rollwiderstand bei zul Gesamtgewicht wäre beim normalen Enyaq bei 100km/h immer noch etwas größer, als der Luftwiderstand.


    Die Heckbeladung wirkt sich nicht sehr stark aus, aber auch da können Unterschiede vorhanden sein:

    Ob man eine glatte Heckbox hinten drauf hat, die i.d.R. zudem weder die volle Breite und die volle Höhe des Enyaq ausnutzt, oder Fahrräder, die mit Einzelteilen fast die volle Enyaqbreite und manchmal mehr als die maximale Enyaq Höhe ausnutzen können, ist ein relevanter Unterschied.


    In diesem Fall macht das Fahrrad auf dem Dach einen deutlichen Mehrverbrauch und eine ständig nasse Fahrbahn erhöht den Fahrwiderstand zwangsläufig.


    Von daher sind m.E. 28kWh/100km auch bei "nur" 100-110km/h völlig ok.

    Bei meinem 80er-Enyaq sind zwar die Transportsicherungen definitiv weg, aber man spürt den Untergrund unbeladen trotzdem nur wenig gefiltert.

    Ob Hankook-Sommer- oder jetzt, Conti-GJR, spielt ebenfalls keine Rolle.


    Fährt sich bezüglich Federungskomfort tatsächlich ziemlich genau so, wie mein vorheriger Skoda Yeti, der ebenfalls keine Sänfte war. Auch bei dem Wagen hat man durch Fahrwerkshärte eine geringere Wankneigung realisiert.


    DCC habe ich nicht und dachte, dass das bei 19-Zöllern mit korrektem Luftdruck auch nicht nötig wäre. Ist es vermutlich aber doch....

    Ich finde den Verbrauch in dem Fall völlig normal, denn ein Fahrrad auf dem Dachgepäckträger ist aerodynamisch bereits in der Nähe der "Höchststrafe".

    Dazu kommt die annähernd maximale Zuladung, wenn nicht sogar Überladung und ein "Bremsfallschirm" mit 3 Rädern hinter dem Heck trägt nicht dazu bei, die Aerodynamik zu verbessern.

    Dauerregen und damit eine dauerhaft nasse Fahrbahn, erhöhen den Fahrwiderstand zudem.


    Außerdem war die AHK höchstwahrscheinlich überladen, aber das hat mit dem Verbrauch nichts zu tun.....

    Die Trommelbremse stellt sich automatisch nach damit immer das beste Lüftspiel vorhanden ist. In der Regel ist die automatische Nachstellung so ausgelegt, das die über die Feststellbremse und/oder die Fußbremse sichergestellt ist. Neue Reibbelege, Umgangsspachlich Bremsbelege, haben die Eigenschaft sich anzupassen weil ein Bruchteil davon sich dabei abreibt und in der Trommelbremse verbleibt. Dieser Abrieb gemischt mit Luftfeuchtigkeit hat die Eigenschaft eine "Klebewirkung" zu erzeugen. Hinzu kommt das die Trommelbremse im normalen Fahrbetrieb sehr wenig zu tun hat. Wir streicheln doch nur die Bremse, weil wir rekuperieren.


    Nachdem ich an unserem IV 60 schon gemerkt habe das da Geräusche sind, habe ich eine Probefahrt gemacht. Auf dem Promilleweg wo kaum einer unterwegs ist, einfach drei bis 4 mal eine Vollbremsung gemacht. Dannach war Ruhe bis Heute im Karton. Im ürbrigen stellte ich fest, das ABS-System funktioniert einwandfrei.

    Solche Vollbremsungen habe ich schon mit dem Verbrenner gemacht, dessen hintere Bremsen, mangels Rekuperation, ständig benutzt werden.

    Damit kann man die Geräusche die eine bereits angerostete Bremse nach längerer Standzeit macht, in kurzer Zeit weg bekommen, aber ansonsten ändert sich nichts.


    Gerade in der Bremstrommel ist der Bremsstaub besser "gebunden" als an einer Scheibenbremse. Der geht aus der Trommel von allein und auch nach Gewaltbremsungen nicht raus.....


    Der Bremsbelag selbst ist und bleibt zudem leicht hygroskopisch und "saugt" daher während der Standzeit kondensierte Feuchtigkeit auf.

    Wenn der dann über Tage hinweg an die blanke Metalloberfläche der Trommel gepresst wird, bildet sich zwischen Trommel und Belag Rost und der führt halt zu den Anbackungen.


    Außer den Wagen für längere Standzeit in einer möglichst beheizten Garage zu parken, wäre die einzig sinnvolle Lösung, wenn man während der Standzeit mit viel Luftfeuchtigkeit rechnen muss, die Bremse zu lösen, so dass das Rad nicht wirklich blockiert werden kann.

    Genau das ist aber bei den MEBs des VW-Konzerns offenbar nur möglich, wenn man das Auto nicht verriegelt.


    Wenn das Feuchtigkeits-Problem besteht, steht das Auto i.d.R. draußen und dann ist "nicht verriegeln" meist keine tolle Idee...

    Nein Jürgen, voller Widerspruch :!:

    Du fährst in Deine Garage, stellst auf "N", tippst auf dem Infotainment auf "Ja" bei der Frage, ob Du die Wegrollsicherung dauerhaft deaktivieren möchtest und steigst dann aus. Solange Du nicht abschließt, bleibt auch Dein Eny nun frei rollbar stehen.

    Schade, dass es in der BA nicht drin steht, dass man nicht abschließen darf, wenn das Fz weiterhin frei rollen soll......somit kann ich mir die Nummer mit den Bremskeilen bei längerem Stand sparen.....

    Bei meinem sind die bestellten 19" Regulus AERO drauf. Es ist eben so wie hier immer geschrieben wurde, geliefert- wie bestellt.

    Parken Plus auch ohne die seitlichen Sensoren.

    Ich hatte Proteus bestellt und die Regulus bekommen.......

    Hast du denn auch Seal Reifen und kein Pannenset?

    Die waren doch in der damaligen Preisliste mit den Regulusfelgen verknüpft. (Aufpreis 120€)