Die erste Antwort war: Ja.
Ich habe versucht die Fragen für den Laien verständlich zu beantworten.
Ehrlich gesagt ist es mir auch zu mühselig, hier seitenlange Referate zu halten, da die Vorschriften was zulässige Leitungslängen usw. angeht eindeutig sind.
Mir ist es auch egal, welche Temperatur die Leitung bei welchem Strom hat. Ich muss hier niemandem beweisen, dass er etwas falsch macht.
es ging nicht darum, dass einer etwas falsch macht (Vorschriften missachtet) , wenn er 25m in 1,5mm² für eine Wallbox mit 3 x 3.7kW verlegt.
natürlich macht er etwas falsch, wenn schon in der Installationsanleitung mindestens 2,5mm² verlangt werden....
Es ging bei meinen Fragen ausschließlich um deine Begründung, dass die Länge der Zuleitung aufgrund der größeren Verlustleistung bei der Brandgefahr eine Rolle spielt.
ZitatDurch die Länge der Leitung steigt der Leitungswiderstand. Je höher der Leitungswiderstand, desto höher die Verlustleistung -> desto höher die Temperatur der Leitung.
Wenn du nur auf Vorschriften ab zielst, dann äußere dich auch nur zu Vorschriften.
Wenn du dich zusätzlich dazu hin ziehen lässt, physikalische Begründungen zu liefern, dann musst du halt damit rechnen, dass diese, wie im o.a. Zitat, eventuell falsch sind.
Die erste Antwort lautet daher nein:
Eine größere Leitungslänge hat aufgrund der dann entsprechend größeren Verlustleistung keine größere Brandgefahr zur Folge.
Frage 2 interessiert dich halt nicht.....schade.
Wenn du dich dafür interessieren würdest, könntest du feststellen, das für 1,5mm² Abischerungen bis zu 16A durchaus zulässig sind. Es kommt halt u.a. auf die Verlegeart an, denn die spielt bei der effektiven Temperatur der Leitung bei Dauerbelastung ebenfalls eine Rolle. Ob in einer wärmegedämmten Wand verlegt wird, oder auf einer Wand verlegt wird, ist diesbezüglich ein deutlicher Unterschied.
Üblicherweise nimmt man im Haus 13A für 1,5mm², weil im Haus halt unterschiedliche Verlegearten pro Stromkreis vorkommen können und man auf der sicheren Seite (gem. Vorschrift) bleiben möchte.