Beiträge von enopol

    Da mache ich mir um ausgeschlagenen Kupplungsmäuler und die dazugehärige Schnappmechanik mehr Gedanken als um bisschen möglichen Flugrost auf dem Kugelkopf der eh regelmässig bei Nutzung selbst entrostet wird.


    BTT: Wie wirkt sich denn eigentlich ein flacher 750er-Hänger aus? Ich hab jetzt ein paarmal Holz geholt, aufgrund Gewicht nur je ein Ster draufgeschüttet, Mehrverbrauch in etwa ein Liter. Hinter nem Enyaq sollte man sowas doch auch kaum merken oder?

    Ich hatte letzte Woche eine Palette (1 Raummeter) Holz vom baumarkt geholt und dort dafür den passenden Anhänger geliehen:

    Für den Zweck gab es nur einen Anhänger, weil die Palette von der Seite beladen werden muss. Der Anhänger ist ein Hochlader (Räder unter der Ladefläche, 1300kg zul GG).

    Die Palette kann mit dem Gabelstabler nur quer zur Fahrtrichtung auf die Ladefläche geschoben werden.


    Obwohl das Gesamtgewicht vermutlich etwas unter 1000kg lag, war die Verbrauchserhöhung ungefähr auf dem gleichen Niveau, als wenn ich einen Eriba Touring ziehe (ca 20-30% mehr)

    Technisch sehen ich bei 1200kg überhaupt kein Problem. Es ist nur eine Abnahme seitens Skoda (wenn überhaupt) und die Eintragung nötig (Skoda Deutschland).

    In Norwegen sah ich den Enyaq regelmäßig, fast ausschließlich Doppelachser (üblicherweise 2,5t) ziehen. Die kauft man ja auch nicht nur weil es gut aussieht oder ohne Bugrad stabiler steht. Auch sahen wir einen e-Golf mit Wohnwagen. 🤔 Der hat bei uns noch nicht einmal eine Stützlast.

    Na ja, kommt beim Doppelachser durchaus auf die Beladung an. Leer kann/darf man z.B. einen Bootstrailer in D mit vielen Kleinwagen (und Enyaq ab iV60) ziehen.

    Voll beladen (also bis i.d.R. zu 3,5T) eher nur mit wenigen Geändewagen.

    Deswegen werden die leeren Trailer nach dem Bootstransport bei uns durchaus mal mit gewöhnlichen Pkw wieder zur Bootshalle gezogen.

    Norweger sehen solche Dinge, aus meiner Erfahrung aus Norwegenreisen, eher nicht so sehr eng....

    Im Netz gibt es doch ein paar Dienste, die Gutachten für AHK-Auflastungen erstellen. Dort habe ich den Enyaq allerdings noch nicht gefunden. Ist wohl auch nicht ganz billig.

    Diese arbeiten aber bei einer Auflastung (geht wohl grundsätzlich nur bis 8% Steigung) bezüglich der Stützlast immer mit einer 4%-Annahme (also dann 4% von 1200kg), was die Stützlast auf 48kg verringern würde (so hab ich das zumindest verstanden). Wäre ein schlechter Kompromiss, wenn man für einen 3er-Fahrradträger dann doch die 75kg braucht.

    Kommt drauf an, denn die Stützlast könnte man bei derartigen Aktionen ja nur bei über 1000kg Anhängelast entsprechend verringern, denn techn. ändert sich, wenn bis 1000kg gezogen wird (oder ein Fahrradträger benutzt wird) nichts.

    An einer zu großen Summe aus Stützlast und Anhängelast liegt die grundsätzlich (egal ob 1000 oder 1200kg) recht bescheidene zul Anhängelast für so ein großes Fz mit immerhin mindestens 180PS m.E. aber nicht.


    Dass die 1200kg bis 8% zusätzlich zu den 1000kg bis 12% nicht "genehmigt" werden, ist m.E. zudem nur eine "Popeligkeit" seitens Skoda (D?) und ähnliche Fälle gab es früher bei Skoda ja auch schon. (s. z.B. Octavia 3 vs. Golf 7....)

    VW handhabt das bei techn. baugleichen Fz meist anders und daher "geht" das technisch auch.

    Semmelfreund , dann ist dies nun ein Anlass bei 😁 vorstellig zu werden und den Punkt sicher zu stellen.


    Nach den Berichten über den Verbrauch des iV80x sehe ich jedoch keine technischen Nachteile mehr. Was bleibt ist der Aufpreis. Aus Erfahrung auf matschigem Untergrund, sehe ich beim Anhängerbetrieb durchaus den Vorteil eines 4x4. Wenn es oft auf feuchte, unebene Wiesen mit dem WW geht, würde ich mich für den X entschieden. Es ist doch nur Geld 🤣 ...🙈

    Der iV60/iV80 ist vom Fz her, gerade was das Anfahren bei problematischen Stellen betrifft, bereits deutlich besser für den Anhängerbetrieb geeignet, als nahezu jedes Frontantriebs-Kompaktauto.

    Der iV hat Heckantrieb......und die Hinterachse ist zudem recht hoch belastet. Immerhin können dort bis zu ca 1500kg Achslast vorhanden sein.


    Es gibt doch das schöne Wintervideo von einem ID.3 im Vergleich mit einem gleich starken (204PS) asiatischen Frontantriebs-E-Auto (Name weiß ich momentan nicht mehr).

    Der ID.3 (also MEB-Fz mit Hinterradantrieb) kam die verschneiten Berge deutlich besser hoch und konnte viel sicherer an einer verschneiten Steigung anfahren.

    Das ist durchaus auf das Anfahren mit Anhänger übertragbar, zumal die Vorderachse durch die Stützlast beim Anhängerbetrieb generell noch mehr entlastet wird.


    Ob der iV60/80 nun 1000kg Anhängelast bis 12% oder 1200kg bis 8% hätte spielt nahezu keine Rolle (1200kg bei 8% benötigen ja sogar weniger Zugkraft).

    Die Relation dieses recht schweren Autos zum zulässigen, relativ leichten Anhänger, ist grundsätzlich ein Zeichen für eine gute Anhängereignung.

    Das wäre so ähnlich, als ob ein Golf nur rund 750kg zul Anhängelast bis 12% hätte....

    Der Heckantrieb kommt, was das Anfahren an einer Steigung oder bei schlechterem Untergrund betrifft, als weiterer Vorteil hinzu.


    Klar, mit zusätzlichem Frontantrieb geht es im Bedarfsfall noch besser, nur kommt der Bedarfsfall für ein schweres Hinterradangetriebenes Fz (max um die 2,5T...) mit maximal 1200kg schwerem Anhänger eher selten zum Tragen.

    In jedem Fall seltener, als mit einem viel leichterer Frontantriebs-Golf und dessen max. zul Anhängergewicht von 1700kg.


    Von daher würde ich den Ball beim iV60/80 flach halten. Ich fahre seit über 5 Jahren einen Allrad-Yeti, teilweise mit recht unterschiedlichen Anhängern und weiß daher einigermaßen genau, wann man (beim ebenfalls viel leichteren Yeti) Allrad mit einem ca 1000kg schweren Anhänger in der Praxis benötigt.

    Das kommt nicht wirklich oft vor und Geländefahrten mit Anhänger dürften für 08/15-Wohnwagenfahrer eher gar nicht vorkommen.

    Die Anhägerdosen sind eigentlich genormt was die Belegung angeht, sonst müsste man ja jeden Anhänger erst einmal umklemmen. :/

    Genormt ja, aber wie es mit der realen Belegung für Dauer- und Ladeplus aussieht, gibt es keine Norm oder sonstige Vorschrift.


    Eine AHK-Dose muss lediglich sicher stellen, dass die STVZO-Beleuchtung eines Anhängers/Fahrradträgers funktioniert.

    Sie muss aber kein Ladeplus aufweisen und sie muss kein Dauerplus aufweisen.


    Das ist, zumindest für zukünftige Einsätze mit einem Wohnwagen, sehr wichtig, denn sonst funktionieren Kühlschrank, Innenlicht, Pumpen, Lüfter für die Gasheizung, eventuelle Ladevorrichtungen für eine Autarkbatterie nicht bzw. nicht korrekt.

    Selbst, wenn lediglich das Ladeplus fehlt (wie beim Octavia 3 bis Mj 2014 und z.B. bei meinem jetzigen Yeti), ist ein korrekter 12V-Betrieb eines aktuellen, serienmässigen WoWa nicht möglich.


    Genau darum, also um die nicht unbedingt notwendige Belegung der grundsätzlich genormten 13-pol-Dose geht es aber und dazu gibt es vom Hersteller bei der Verkaufs-Beschreibung häufig kaum belastbare Aussagen und die Werkstätten haben davon definitiv nicht immer Ahnung, wie das Beispiel meines Octavia 3 zeigt.

    Ab Modelljahr 2023, so mein 😁, soll die Abnahme Erfolg sein und der Eintrag in den COC zu finden.

    ich würde es mir ebenfalls wünschen, glaube aber, u.a. aufgrund meiner eigenen Erfahrung mit Skoda D, nicht daran....Händler haben nach meiner bisherigen Erfahrung kaum Wissen über derartige technische "Spezialitäten".

    Schon bezüglich der Bestückung der werkseitigen 13-pol-Dose meines ehemaligen, im Frühjahr 2014 bestellten Skoda Octavia hatten die (auch der Werkstattleiter) keinen Plan und definitiv keine Ahnung.

    Der Verkäufer wusste nicht mal die Bestückung der aktuellen Jahrgänge bis Mj 2014....

    Wie die 13-pol-Dose des Octavia ab Mj 2015 letztendlich tatsächlich bestückt ist und funktioniert, habe ich denen kurze Zeit nach Erhalt des Autos erzählt.

    Dann erst hatte ein "Kundiger" die Stromlaufpläne bemüht und konnte zumindest die Bestückung bestätigen.

    Im Voraus wusste das für das MJ 2015 dort niemand, aber vielleicht gibt es ja Händler mit einem heißen Draht zur Entwicklungsabteilung.

    Während Hotelbunker an Hotelbunker eine wahre Augenweide sind? 8o


    Eigentlich eine einfache Rechnung. Auf 80 bis 100m² Standardparzellengröße passt ein Wohnwagen inkl. Fahrzeug. Dazu würde ich noch 20-30% Wege und Anlagen geben. Das wenigste davon ist Beton oder andere Baumaterialien. Die Kisten stehen auf Gras oder Kies rum.


    Warum soll ein Camper auf was verzichten? Verzichtest Du denn im Hotel auf irgendwas? :/ Lass doch jeden SO Urlaub machen wie er will. Wenn jeder ins Hotel rennt wär´s Dir sicher auch nicht recht. Genauso wenig wie den Campern wenn alle plötzlich campen wollen, was dann abgeht, das hat man ja ab Sommer 2020 gesehen auf den Campingplätzen und den aufgerufenen Preisen am Gebrauchtmarkt für Campingfahrzeuge.

    Mit ist es völlig egal, wie jeder seinen Urlaub gestaltet.

    Ich habe erst letzte Woche eine Motorrad-Kurztour mit Zelt gemacht.....trotz Zelt nicht gerade umweltschonend.


    Ich halte das Campen mit normalem WoWa oder WoMo zukünftig, wenn ernsthaft Energieknappheit herrscht, eher für ein Auslaufmodell. Ist halt der Urlaubs-Traum der 50er und 60er Jahre, der sich zumindest bis jetzt gehalten hat.

    Die "große Freiheit" gibt es in Mitteleuropa eher nur noch selten....außer in der Werbung der Campingindustrie.


    Zur CoC:

    ich schätze mal, wenn es eine CoC für iV60 oder iV80 geben würde, in der etwas von mehr als 1000kg Anhängelast steht, wäre das hier schon längst veröffentlicht worden. Zumindest mir ist davon nichts bekannt.

    Am Urlaubsort braucht dafür für den Camper kein ressourcenverbrauchender Betonklotz in die Landschaft gestellt zu werden. Kann man auch so sehen. Und ja, ich schlafe lieber immer wieder auf der selben Matratze ein, als auf welchen in die schon 800 Leute gefurzt, gestunken, geschwitzt und sonst noch was drauf getrieben haben.

    Das mit der eigenen Matratze sehe ich ähnlich.....

    Der Betonklotz nimmt pro Jahr vermutlich erheblich mehr Urlauber pro m² auf, als ein CP.

    Sonderlich schön wirken CPs in der Landschaft auch nicht immer.


    Wenn man unbedingt Campen will, was ja durchaus seine Gründe hat, könnte man auf den luxuriös ausgestatteten WoWa mit den entsprechenden Maßen verzichten und, resourcenschonender, halt ein Zelt verwenden.....das geht...es gibt Leute, die das freiwillig sogar mit Verbrenner-Autos machen.