Beiträge von enopol

    Kurz mal wieder OT: wir haben uns als Zweitwagen einen 500e geleast. Schafft bei den momentanen Temperaturen so um die 150 - 180 km.

    dann wird es vermutlich aber nicht der mit der kleinen (24kWh) Batterie sein, denn der hat gerade mal 190km als WLTP-Verbrauch und der kostet bereits 25t€ Einstiegspreis.

    wenn dein Fz (WLTP:Reichweite ca 320km) im Winter 150-180km schafft, dürfte der günstigere nur 90 -105km schaffen...


    Der Fiat 500e mit der größeren (42kWh) Batterie fängt bei satten 30t€ an und hat dann 118PS.


    Ich finde 30t€ als Zweitwagen (und der Fiat ist im Gegensatz zum Polo ID wirklich klein...der Kofferraum ist nicht mal halb so groß) schon heftig....selbst einen kleinen Anhänger könnte man damit vermutlich nicht ziehen und eine Dachlast/Stützlast erkenne ich in techn. Daten zudem nicht.

    Besonder gut werden stärkere Entladungen (also beim Fahren..) oder gar Ladungen bei geringer Temperatur nicht sein.


    Die Entladung sieht VW ab SW 4 offenbar nicht mehr so kritisch, denn ab SW 4 beginnt das Batterieheizen während der Fahrt erst ab unter minus 5 Grad (Batterietemperatur).

    Bei SW 3.8 hat man die Batterie während der Fahrt schon ab dem Unterschreiten von 0Grad beheizt.


    Beim AC-Laden hat sich die Ansicht dagegen deutlich in die andere Richtung verändert:

    Bis SW 3.8 wurde mit der Batteriebeheizung erst ab Unterschreiten von minus 5 Grad begonnen und diese bereits bei Überschreiten von 0 Grad beendet.

    Ab SW 4 startet die Beheizung dagegen bereits bei Unterschreiten von plus 7Grad und endet bei 10 Grad.

    Da sich die Beheizung der Batterie beim Laden nicht auf den im Cockpit sichtbaren Verbrauch auswirkt (der Kunde wird dadurch nicht beunruhigt....), hat man sich offenbar für mehr Batterieschonen, auf Kosten einer längeren (AC-)Ladezeit entschieden.

    Eine längere AC-Ladezeit merkt der Kunde kaum, denn das AC-Laden langsam ist, weiß er ja.....


    Von daher, würde ich mal schätzen, ist eine höhere Temperatur beim Laden durchaus wichtig..... wie sich das in der Praxis auf die Batterioelebensdauer genau auswirkt, wird aber niemand sagen können.


    Mit kalter Batterie an einen Schnelllader gehen ist vermutlich das heftigste, was man der Batterie antun kann und das ist ein weiterer Grund, weswegen man pre-heating endlich mal für die Alt-Enyaqs realisieren sollte ;) ....immerhin lässt VW selbst beim AC-Laden ab SW 4 die Batterie bis auf 10Grad aktiv beheizen und das bei weniger als 10kW Ladeleistung, weil die Heizleistung subtrahiert werden muss.


    schweinebraten ja, bei MEB wird er Akku bei Fahrtbeginn, oder aber wenn das Innenraumvorwärmen aktiviert wurde, auf 0°C aufgeheizt.


    Wenn ich normales Standheizen über die App direkt aktiviere, wird die Batterie m.E. nicht vorgeheizt. Das passiert meines Wissens nur bei gespeicherten Abfahrtzeiten.

    Ich denke da gar nicht mal so sehr an solche Zusatzgeräte. Zudem habe ich in der Beschreibung gelesen, dass die (z.b. bei K&K) weniger als 5mA durchschnittlich an Strom benötigen. Die sind ja auch in vielen Verbrennern verbaut und wenn es an denen liegen sollte, dürften deren Batterien auch zu früh die Grätsche machen.


    Ich habe bei den MEB eher den Verdacht, dass da etwas mit den Steuergeräten untereinander nicht so wirklich gut abgestimmt ist. Für jeden "Furz", wie z.b. Synchronisierung mit dem Server, Einstellungen über die App oder auch eine bloße Entriegelung wird für meinen Geschmack zu viel Energie/Kapazität verbraten und die Batteriespannung in der Ruhephase so Stück für Stück herunter gezogen.


    Nach meiner Einschätzung, die durchaus ein paar Messungen als Grundlage hat, komme ich pro einem solchen "Ereignis" auf rund 6A Strombedarf für 3 Minuten, also 300mAh. Ein einziges "Ereignis" verbrät also soviel Kapazität wie der o.a. Marderschreck in 2,5 Tagen....

    Je nachdem, wieviel "Spielkram" man hat (und wie oft man es bewusst und unbewusst nutzt), wie z.b. Kessy, Fernbedienung der Heckklappe, App-Einstellungen usw., kann da schon einiges zusammen kommen.

    Wenn dann noch "Woolings" dazu kommen, also u.a. die unerklärlichen längeren Entladungen in der Ruhephase, ist das für die Batterie auf Dauer nicht mehr so witzig.

    Meine Batterie wurde im Okt 2022 mit der Updatemaßnahme 3.0 getauscht. Also gute 3,5 Jahre erst alt.

    ok, dann ist die ja gar nicht so viel älter als meine Batterie....ist schon traurig, dass es dann bereits zu solchen "Erscheinungen" kommt.

    Ich vermute aber mal (schon länger..), dass es auch etwas von der Ausstattung des Fz abhängig ist, wie stark die Batterie in der "Ruhephase" durchschnittlich gebeutelt wird.

    Na ja, als ich meinen Enyaq 2022 mit 77kWh.Akku bestellte, wurde der von Skoda standardmässig ebenfalls mit nur 50kW Ladeleistung angeboten, obwohl es den ID4 nur mit 125kW gab. Dieser Geiz bei der Ladeleistung scheint ein spezielles Skoda Phänomen zu sein.....vielleicht um später, lediglich durch eine sehr kostengünstige SW-Anpassung, mit einer Verbesserung bei einem Facelift glänzen zu können.....


    90kW Ladeleistung für die mittlere Version mit 37kWh-Akku und 133kW für die Version mit 52kWh-Akku sind völlig ok.

    Die Ladezeiten bis 80% liegen dabei alle im relativ guten Bereich, deutlich unter einer halben Stunde und damit i.d.R. etwas besser, als beim Enyaq. Damit ist, wenn man mal den Enyaq als Maßstab nimmt, das Ende Fahnenstange bei der spezifischen Ladeleistung erreicht.

    Mehr als ca 180kW traut man dem 77kWh Enyaq-Akku ja bekanntlich auch nicht zu...


    Dass man in der Zeit beim kleinen Akku deutlich weniger Energie laden kann, ist natürlich klar. Als Langstrecken-Fz ist der Polo ID u.a. sicher nicht unbedingt vorgesehen.

    Zudem ist der zwar um einiges leichter als ein MEB (immerhin noch ca 250kg leichter, als ein ID.3 mit 52kWh-Akku) aber der Luftwiderstand ist nicht besonders niedrig, da das Fz (Polo ID) relativ breit und hoch ist und einen nur durchschnittlichen E-Auto-CW-Wert (0,264) aufweist.


    Die Möglichkeit, 1200kg Anhängelast ausnutzen zu können, ist daher nur etwas für Kurzstrecke....

    Nettes Auto...

    Als Zweitwagen sehr geeignet, aber mit dem 52kWh-Akku, den ich immer nehmen würde, in jedem Fall zu teuer.

    Als einziges Auto für mich zu klein und auch der Akku wäre mir mit 52kWh sogar deutlich zu klein.


    Interessant wäre es für mich, mal zu wissen, ob der über preheating verfügt und wie es mit der Ladedauer der LFP-Akkus bei unter 0Grad Batterietemperatur aussieht.

    Das dürfte für die meisten im Winter wichtiger sein, als die V2L-Funktion, die ich allerdings auch gerne hätte....

    was für ein "Getriebe". Mein Enyaq hat gar kein Getriebe.

    Und dieser Zirkus um ein paar Cent zu sparen, ich verstehe es nicht.

    Das was Geld kostet, ist der Wertverlust, dann kommt lange nichts und dann noch Reparaturen und Wartung und dann irgendwann die Energiekosten.

    bis auf den zweiten Satz stimme ich dir zu....

    ...vielleicht könnte man die hohen Versicherungskosten noch irgendwo in die Aufzählung einbauen...

    Dass SW 3.8 generell einen Fehler haben sollte, weiß ich nicht.

    Mein Enyaq hat (bis jetzt...) zu keinem Zeitpunkt eine Fehlermeldung wegen der 12V-Batterie gehabt, allerdings ist der auch noch jünger als deiner.

    Deine Batterie wird vermutlich spätestens im Sommer 5 Jahre alt und dann ist sie auch schon ungefähr in dem Altersbereich, wo Batterien, die durch "Sondernutzungen" gepeinigt werden (wie bei den Verbrennern mit S&S) langsam den Geist aufgeben.


    Bei einem E-Auto sollte eine Batterie eigentlich mindestens so lange halten, wie es im Schnitt bei noch etwas aktuelleren Verbrennern ohne S&S der Fall wäre und da reden wir von rund 6-8 Jahren.


    Die 12V-Batterie bei den Enyaqs wird also bei den MEBs definitiv mehr in die Mangel genommen, als bei Verbrennern und, so weit ist es für mich eindeutig, an zu seltener oder zu geringer Ladung liegt es nicht....


    Ob man z.b. den m.E. ständig zu hohen Energiebedarf bei jedem Ent- oder Verriegeln oder bei jedem Abspeichern von Daten in der App usw. so einfach softwaretechnisch besser lösen kann ( Stichwwort: SW 3.9...) weiß ich nicht und glaube es auch nicht.

    Da ist für mich einfach keine Bereitschaft zu erkennen, noch etwas machen zu wollen so dass durchaus sehr sinnvolle (m.E. selbstverständliche) Maßnahmen, z.b. auch das Pre-Heating bei den alten Schlorren, am liebsten ausgesessen werden. Wobei ich vermute, dass eine Simpel-Pre-Heatimg-Funktionalität, einfacher zu bewerkstelligen ist, als das verkorkste Stg-System der MEB zu optimieren.


    Mal sehen, ob meine 12V-Batterie noch vor Ende der 5 Jahres-Fz-Garantie den Geist aufgibt....in jedem Fall werde ich im letzten Jahr kein besonders rücksichtsvolles Verhalten bezüglich der 12V-Batterie mehr durchführen, sondern die 12V-Funktionen halt "ganz normal", also ohne weiter nach zu denken, nutzen.

    Um welche Rückmeldungen geht es Dir denn? Von Foristen wie mir, die auf AGM gewechselt haben oder von Werkstätten?

    Und um welche Fragestellung?

    z.b. um die m.E. relativ einfache Beantwortung der Frage, ob Carscanner ab SW 4 oder 5 noch so funktioniert, wie bis SW 3.8.....

    z.b. um die OBD-Batteriewerte (Ri, 2xSOH,Summe entladene und geladene Kapazität), möglichst direkt vor und nach dem Wechsel auf AGM....

    z.b. wie ein Ladeverlauf mit der AGM-Codierung aussieht. Gibt es da auffällige grundsätzliche Änderungen gegenüber der Codierung mit EFB?


    Ich frage hier z.b. einen Foristen, der den Wechsel bereits durchgeführt zu haben scheint, weswegen bei Batteriebauart über OBD immer noch EFB+ zu sehen ist. Bisher habe ich darüber nichts mehr gelesen oder ich habe es überlesen...