Beiträge von enopol

    Trotzdem sind ja alle Varianten auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu bekommen.

    Da finde ich die Differenzierung von Misterdublex schon korrekt.

    Na gut.....obwohl es in diesem Thread ja um den 60er-Enyaq geht....

    dann eben so:

    Wenn man regelmäßig, auch im Winter, über 200km Distanz zurücklegen muss und eine Zwischenladung keine Option ist, dann hat man mit dem mittleren Akku sicherlich nicht die optimale Wahl getroffen


    Aber mit 30 % hat man doch fast noch 100 km zur Verfügung, wenn man nicht gerade brettert.

    Wenn man bekannte Strecken öfters fährt und die dortigen Lademöglichkeiten kennt, kann man eher "Spitz auf Knopf" fahren. Wer z.b. beruflich immer wieder zwischen verschiedenen Firmenstandorten hin und her fahren muss, kennt vermutlich bald jede Ladesäule "seiner" Anbieterfirma persönlich...Das ist dann kein großes Risiko.


    Ich lade eigentlich nur im Urlaub an öffentlichen Säulen und daher auch meistens dort, wo ich mich nicht auskenne. Zudem bestehen meine Urlaubs-Strecken nicht nur aus Autobahnen und Großstadtumgebung, wo meist alle größeren Anbieter ein relativ dichtes Ladenetz haben.

    Von daher habe ich diese rund 100km Sicherheit ganz gerne...außerdem habe ich im Urlaub Zeit, so dass einmal mehr laden kein Beinbruch ist.

    Weniger als vergleichbare 6-7 Liter (also eben über Reserve...) waren früher auch nie im Tank meines Verbrenners und das, obwohl Tankstellen öfters vorhanden sind und mein "Abo" (die EC-Karte) überall zum ortüblichen Preis funktioniert....

    Der 60er ist nicht der kleine Akku.


    52 kWh netto 50er: kleiner Akku

    58 kWh netto 60er: mittlerer Akku,

    77 kWh netto 80er: großer Akku. Wobei es beim großen ja zwischenzeitlich eine unübersichtliche Varianz an Akkukapazitäten gab.

    aktuell würde ich den 58er-Akku durchaus als den "kleinen" Akku bezeichnen, denn Enyaqs mit dem 52er Akku werden bereits seit rund 2,5 Jahren nicht mehr verkauft und momentan gibt es m.E. keinen Enyaq mehr mit weniger als 77er Akku zu kaufen.

    Welchen Anbieter hast du denn?


    Wenn ich mal an öffentlichen Säule laden muss, mach ich das auch schon ab ca 30% SOC. Dann muss ich i.d.R. aber schon nach spätestens (80-30=) 50% der maximal zur Verfügung stehenden Energie laden und das ist auf der AB und bei widrigen Witterungsverhältnissen nicht gerade viel.

    Deswegen braucht man für ein universell eingesetztes E-Fz m.E. halt mehr Energiespeichermöglichkeit, als heute durchschnittlich vorhanden.


    Im Urlaub in Skandinavien funktionierte das mit einem Tesla-Abo einigermaßen. Ionity wäre da z.b. weniger geeignet gewesen. Es gibt halt "blinde" Bereiche auf der Landkarte, wo diese Firmen mit eigenen Ladepunkten nicht vertreten sind, weil es sich nicht lohnt und bei effektiv nur rund 200km Reichweite (50% nutzbare Energie) kann das Laden dann nervig werden.


    Auf der immerhin ca 150km langen Ostseeinsel Gotland(SWE), findet man von den hierzulande angesagten Ladeanbietern nur wenig: Tesla, Ionity und EnBW-Ladepunkte gibt es m.E. dort gar nicht...

    "N" funktioniert normal nur korrekt, wenn HV-aktiv ist und die Fahrbereitschaft her gestellt ist.

    Dann wird der Motor gerade so bestromt, dass im Idealfall keine Leistung notwendig ist, damit das Fz "rollt".


    Wenn HV nicht aktiviert ist, die beiden Schütze HV nicht zugeschaltet haben, funktioniert die Leistungselektronik des Motors nicht mehr und dann kann es durch die induzierte Spannung des PSM-Motors zu unkontrollierten Spannungsspitzen innerhalb der Leistungselektronik kommen.

    Das ist meines Wissens auch der Grund, dass das Fz nur in N bei eingeschalteter Zündung mit max. 50km/h abgeschleppt werden darf.

    "Zündung" funktioniert nur, wenn HV eingeschaltet ist.

    Künftig werden alle Ladekurven flacher werden wegen Euro 7 Norm. Weiß gerade nicht genau warum, habe ich irgendwo aus sicherer Quelle gehört.

    Gelesen habe ich im Zusamenhang mit EU 7 und E-Auto-Batterie nur von windelweichen Vorgaben für die Batterielebensdauer.....und Reichweitenangabven im Winterbetrieb.

    Wobei man die meisste Zeit mit einem Bein im Knast steht...

    Ich fuhr mal mit meinem Verbrenner und Anhänger von der Schweizer Grenze die A5 zurück in den Norden.

    Soviel "Überholverbot für PKW mit Anhänger" habe ich nirgends sonst erlebt, da macht es dann auch nichts, wenn du 100 mit einem 80 Anhänger fährst. ;)

    Pro-Tipp: Fährst mit Anhänger, wirst nach LKW-Strafmaß bestraft.

    80 oder 100km/h ist auf Schweizer Autobahnen relativ egal.....die Schweiz hat m.E. die lockerste und unbürokratischte 100km/h Regelung für Pkw-Gespanne. Allerdings nur bis zu einer Summe der zul GGs von 3,5t, also entsprechend dem EU-Führerschein B