Wenn allen klar ist, dass das Mixen eines Zeitabhängigen Verbrauchswertes mit einem Streckenabhängigen zu unterschiedlichsten Ergebnissen kommen kann, ist aus meiner Sicht alles i.O.
Schade finde ich halt nur, dass in unserer „oberflächigen Welt“ oft vermeintliche Eckwerte als Aussage im Gedächtnis hängen bleiben, die einfach falsch sind. Und wenn nun ein E-Fahrzeug-Interessierter liest, dass es im Winter alleine wegen der Heizung einen Mehrverbrauch von 75 % geben soll, und dann daraus für sich ableitet, dass dieser Mehrverbrauch auch immer so sein wird, dann finde ich das doof und auch vermeidbar.
Ich hatte gestern zufällig eine Diskussion dazu, wo es auch um heizungsbedingte Mehrverbräuche von 20 - 40 % ging. Als ich dann sagte, dass mein Fahrverbrauch bei rund 22 kWh/100km liegt und wenn die Heizung läuft, pro Stunde dafür ca. 1-2 kWh anfallen (und im Stau das dann im Wesentlichen der einzige Energie-Bedarf sei), da hieß es dann erstaunt „ach so, na dann passt das ja“. Und diese Botschaft finde ich einfach besser.