Beiträge von enopol

    Da du von den anderen leider keine korrekte Antwort bekommst, schreibe ich dir eine... Die Wärme aus dem Innenraum des Autos (im Umluftbetrieb) und von außerhalb des Autos im Sommer, wird in das System gesaugt, und mittels des Kältemittels in der klimaanlage abgekühlt.... Die, so abgekühlte Luft, kommt dann durch die Lüfterdüsen ins Auto zurück.

    So, so ^^ ......und was ist, wenn im Sommer die Kühlung der Klimaanlage gar nicht eingeschaltet ist.....?


    Die richtige Antwort, wurde übrigens schon genannt.

    Nur soviel:

    mit dem Kältemittel des Kühlkompressors hat das nichts zu tun.

    Meiner heizt auch mit AC On ganz ordentlich. Nach einer Stunde wird es dann aber plötzlich kühler. Das Rechts-/Links-vertauscht-Problem habe ich denke ich auch.

    meiner heizt bei "AC on" auch ganz ordentlich, nur eben mit dem PTC-Heizer und nicht mit der Wärmepumpe....


    Kühler wird es bei meinem Wageninnern nach längerer Heizzeit auch.

    Das liegt, jedenfalls nach meinen bisherigen Beobachtungen über OBD, anscheinend an dem Innentemperaturwert, den das Fz ermittelt.

    Der war beispielsweise im Bereich von 22-23Grad, obwohl ich es auf dem Fahrersitz bereits als kühl empfand.

    Wenn der Innenraum um mich herum wirklich 22-23Grad gehabt hätte, würde ich das definitiv nicht als kühl empfinden.

    Da bin ich mir ganz sicher.

    AC off und Heizung auf low, dann ist auch der Verdichter aus, hab aber keine Ahnung ob Low bedeutet es kann auch frostig im Auto werden?

    Lo bedeutet, dass es im Innenraum maximal schnell kalt werden soll.

    Das geht zwangsläufig nur, wenn der Kompressor kühlt.

    Laut BA des enyaq schaltet man mit der Taste AC die Kühlung ab und daher ist alles in Ordnung, wenn bei Einstellung "AC off" und Temperatureinstellung Lo kein Verdichtereinsatz erfolgt.


    Interessant ist es aus meiner Sicht halt nur, dass sich, in meinem Fall, der Verdichter bei "AC Off" und Heizbedarf (also Temperatureinstellung z.b. 26 Grad oder Hi, einschaltet, also als Wärmepumpe funktioniert und bei Stellung AC on und 26Grad oder Hi, nicht.

    Das sollte m.E., bei vorhandener Wärmepumpe, automatisch erfolgen.


    Logisch wäre für mich auch noch der umgekehrte Fall, dass bei Heizanforderung und "AC Off" und Heizanforderung keine Wärmepumpenaktion erfolgt, man also mit "AC Off", den Verdichterbetrieb generell deaktiviert.

    Ich habe auch mal getestet, der Verdichter läuft im Heizbetrieb immer. Ebenso natürlich der Lüfter im "Motorraum"

    Also alles so wie es sein soll

    Bei AC ON wird ein Ventil geschaltet um den verdampfer im Innenraum dazu zu schalten.

    hast du unter ähnlichen Bedingungen wie bei mir, mit den entsprechenden Live-Daten über OBD geprüft?


    Also Grundeinstellung:

    Im Stand mit Zündung ein. Einstellung der Klimaanlage: klassisch, Auto, Solltemperatur 20,

    Außentemperatur im Bereich von 8-12 Grad

    Fahrzeuginnenraum eine zeitlang vorheizen lassen, um die Solltemperatur von 20 Grad ca zu erreichen.

    (Kontrolliert werden kann die Innentemperatur ebenfalls über OBD.)


    und dann (also Fall 1 s.o.) läuft bei dir mit der Einstellung "AC On" nach der Veränderung der Solltemperatur von 20 auf beispielsweise 26Grad der Kompressor?

    Dann wäre dann tatsächlich völlig anders als es bei mir der Fall war und bei mir habe ich das sogar häufiger wiederholt bzw. die Einstellungen gewechselt.


    ich habe danach (nach Fall 1) z.b. die Solltemperatur von 26Grad auf Lo eingestellt, um sicher zu stellen, dass der Kompressor, wenn er denn läuft, im Kühlmodus funktioniert.

    Es dauerte einige Sekunden und der Kompressor lief.


    Nach einer Weile habe ich die Solltemperatur wieder auf 26Grad gestellt und der Kompressor lief auch nach einer Wartezeit nicht. Warm wurde es trotzdem....und demzufolge funktionierte die Wärmepumpe bei "AC on" wiederholte Male nicht.


    Danach, also immer noch bei 26Grad Solltemperatureinstellung, auf "AC Off" gestellt und der Kompressor lief nach einigen Sekunden an.


    Das ist halt mein Testergebnis unter den o.a. Umständen.

    Die landet im Kühler und nicht im Wärmetauscher der Heizung, da sitzt ein Ventil davor

    Bei meinen beiden vorherigen Benzinern (Skoda Octavia 3 und Skoda Yeti), jeweils mit EA211-Benziner, gibt es dort kein Ventil....

    Der Innenraum-Heizungswärmetauscher wird daher tatsächlich immer "voll" (geregelt) warm. Nur der Luftstrom durch den Wärmetauscher wird durch Luftklappen verhindert/umgeleitet.


    Überschüssige Wärme landet durch die Thermostatregelung (Anfang der Öffnung zum Kühler bei 87Grad) trotzdem im Kühler

    Als noch Verbrennerfahrer: Ich hatte vor auch mit dem Enyaq so zu verfahren. Wenn noch 15-20% Strom im Akku sind wird halt der nächste Schnelllader angesteuert und je nach Reststrecke mehr oder weniger nachgeladen. Mache ich da einen Denkfehler ?

    Ich fahre so ähnlich (spätestens bei 10%) wird geladen), außer wenn sich der nächste geplante Ladepunkt wirklich sehr nah ist.

    Ein Denkfehler ist das m.E. nicht.

    Jeder kann das individuell anders sehen, wie beim Verbrenner auch.


    10% sind bei mir (im Sommer....) bestenfalls 50km.

    Wenn ich dann die nächste Ladesäule nehme, ist das für mich ok. Bis zum gelben oder gar dem roten Schildkrötensymbol zu fahren, muss m.E. nicht unbedingt sein.

    Das mag zwar kleine Zeitvorteile bringen, wenn es denn klappt..., ich fahre aber lieber auf der sicheren Seite und deshalb bin ich beim Verbrenner auch nahezu nie bis in den Reservebereich gefahren.

    Ich muss keine Zeitrekorde aufstellen.


    ich rechne nach dem ersten Zwischenladen bei längeren Strecken daher mit 70% der Batteriemaximalkapazität, also einem real nutzbaren Ladezustandsbereich von 80-10%.

    mehr als 350km nutzbare Reichweite werden es im Sommer nach einer Zwischenladung daher nicht.

    Im Winter wäre dann eher schon bei 250km Schluss.

    Jetzt wird es automatisch geplant, ich kann auf 0% SoC runterfahren, ohne dass ich mir Sorgen mache und einmal war ich sogar auf 0% und musste noch 4,5 km fahren, bergauf.

    Klar, du kannst bis auf 0% und noch ein paar Kilometer mehr, zum Schluss ganz langsam....,runterfahren. Die Frage stellt sich nur, ob exakt dann (oder z.b. 4,5km im Schleichgang später ) eine funktionierende Ladesäule steht.


    Auf die weit vorher (z.b. bei 80% SOC) vom Fz geschätzte Reichweite kannst/solltest du dich bei solchen, auf Kante genähten Aktionen, ganz sicher nicht verlassen....Bei Planungen mit Reichweitenangaben bei Ladezustand 80%, würde ich mindestens eine Sicherheit von 40-50km vorsehen und das sind rund 10% SOC.

    ich kann nicht verstehen, wieso hier soooo viel zu der Reichweitenanzeige

    diskutiert wird. Bei einem Verbrenner ist das doch nie anders gewesen.

    Beim Verbrenner kommt es aufgrund der deutlich größeren an Bord befindlichen Energie nicht so sehr drauf an und deswegen kommen Verbrennerfahrer eher selten auf die Idee, den Tank nahezu leer fahren zu müssen....

    Zudem gibt es bei Verbrennern keinen Anlass, darauf achten zu müssen, dass der Tank, z.b. aus zeitlichen Gründen oder Gründen der Batterieschonung, nicht vollgetankt (z.b. bis 80%) werden sollte.


    Es ist beim Verbrenner auch zwischendurch überhaupt kein Problem, mal kurz nach zu tanken. Man hat dann ja überhaupt keine Eile, wenn z.B. noch rund 10L im Tank sind.

    Man nimmt dann schlicht die nächste Tankstelle, die sich am Weg befindet, sofern dort nicht gerade Schlangen von Fz warten.

    (um das einem BEV-Fahrer klar zu machen:

    das bedeutet mit einem Diesel, dass ab dem Zeitpunkt, wo man mit dem gedanken spielt tanken zu wollen, noch bis zu 200km möglich sind....)


    Ich bin beim Verbrenner nie auf die Idee gekommen, so lange zu fahren, bis ca weniger als 10L im Tank sind.

    Reichweitenprobleme gab es aufgrund der Tatsache, dass bis dahin 50L (also bis zu 1000km) verfahren werden konnten, ebenfalls nie.

    Die Reichweite (und auch eine Art Tankplanung) war für mich beim Verbrenner daher nie ein Thema und daher war das Beim Verbrenner für mich deutlich anders, als beim Enyaq.