Beiträge von enopol

    es geht doch hier um Alternativen für den Enyaq.

    bald sind es immerhin 200 Seiten und es kommen ja nun nicht gerade täglich ernsthafte Alternativen dazu.


    Einige Alternativen unterscheiden sich halt vom Luftwiderstand her und von daher ist es m.E. nicht ganz falsch, dessen reale Wirkung auf die Reichweite etwas besser einschätzen zu können.

    Der Luftwiderstand ist eventuell ein Kriterium für ein alternatives Fz.

    Der Internetrechner ist dazu m.E. halt nicht so sehr geeignet.


    Weswegen es immer gleich Genöle geben muss, wenn es bei einem großen Thread mal ins Detail geht, verstehe ich nicht so ganz....

    Ja. Und nein. Natürlich spielt das Gewicht in der Praxis eine Rolle, wenn es immer wieder beschleunigt und gebremst werden muss. Wobei ich jetzt nicht glaube, dass sich Enyaq und Q6 vom Gewicht her nennenswert unterscheiden, so dass so Dinge wie Gewicht und damit zusammenhängend Rollwiderstand (gleiche Reifen mal vorausgesetzt) keinen großen Unterschied machen sollten.


    Es ging ja nur um die Auswirkung des Luftwiderstands, und da wurde als Meßgröße eben konstant 130 km/h angenommen. Bei konstanter Fahrt spielt zum einen das Gewicht praktisch keine Rolle, zum anderen unterscheiden sich die beiden fraglichen Fahrzeuge hier (wie gerade eben geschrieben) praktisch nicht, so dass man die Faktoren Gewicht und Rollwiderstand außen vor lassen kann.

    Laut dem Internetrechner benötigt das eine (CW-0,23)-Fz 17,7kW Leistung bei 130km/h, was einem Verbrauch von 13,6kWh/100km entspricht.

    Das andere, ansonsten identische Fz mit CW 0,28 benötigt 21,5kW, was einem Verbvrauch von 16,5kWh/100km entspricht.


    (Zwangsläufig) deutlich realistischer sind die Werte unter zusätzlicher Berücksichtigung des Gewichts s.o. (2,2T, cR 1,5%):


    Für das CW-0,23-Fz ergibt sich ein Verbrauch von 22,6kWh/100km

    Für das CW-0,28-Fz: 25,5kWh/100km


    Was bedeutet das für die berechnete Reichweite?


    Laut Internet-Rechner, also ohne Gewichtsbeachtung, ergibt sich für Reichweite bei, unterstellt 72kWh realem Energieinhalt des Akkus:

    Für das CW-0,23-Fz: 529km

    Für das CW-0,28-Fz: 436km

    Das Fz, welches sich lediglich durch einen geringeren Luftwiderstand vom anderen unterscheidet, würde demnach also 93km weiter kommen.


    Für die erheblich realistischere Berechung mit zusätzlicher Beachtung des Gewichts ergibt sich:

    Für das CW-0,23-Fz: 319km

    Für das CW-0,28-Fz: 282km

    Das luftwiderstandsärmere Fz würde laut dieser Berechnung also ganze 37km weiter kommen, als das andere.


    ich hoffe es ist unstrittig:

    die Berechnung des Internetrechners ist absolut realitätsfern, was allein anhand der Verbräuche/100km zu erkennen ist.

    Die sich aus dieser realitätsfernen Berechnung ergebende zusätzliche Reichweite ist daher zwangsläufig ziemlich daneben.


    Mit zusätzlicher Gewichtsbeachtung werden mir theoretische 37km mehr versprochen, ansonsten 93km....

    Ich finde den Gewichtseinfluss, im Gegensatz zu dir, daher ziemlich relevant und das Ganze gilt ja bei Konstantgeschwindigkeit von 130km/h und nicht beim Beschleunigen o.ä.

    Wozu braucht ein Rechner zur Berechnung des Luftwiderstands das Fahrzeuggewicht? Zumal der Rollwiderstand zum einen nicht so einfach pauschal zu ermitteln ist, aber, sollte er ermittelt sein, einfach hinzuaddiert werden kann, da er konstant und nicht geschwindigkeitsabhängig ist.

    Hast du wahrscheinlich nicht sehen wollen, aber hier wird nicht nur der Luftwiderstand, sondern auch die benötigte Leistung und der Verbrauch berechnet.

    Eine Verbrauchsberechnung, die allein auf dem Luftwiderstand basiert, ist relativ sinnlos.


    Hier geht es doch um den praktischen Unterschied bei CW 0,23 zu 0,28.

    In der Praxis spielt das Fz-Gewicht, gerade bei relativ schweren Fz mit relativ geringen CW-Werten, eine große Rolle.


    Ich liefere den Widerstand bei der Annahme 2,2T und Rollwiderstandsbeiwert 1,5% gerne nach:

    der beträgt 324N und das ist bei 489N Luftwiderstand im Falle des Fz mit CW 0,23 für mich ein durchaus relevanter Anteil und selbst bezüglich der 596N Luftwiderstand des Fz mit CW 0,28 immerhin 1/3 des Gesamtwiderstandes.

    Wir diskutieren gerade die Abhängigkeit der Effizienz von CW-Wert/ Stirnfläche auf der Autobahn. Da spielt das Gewicht eine untergeordnete Rolle.


    Welche Rolle es bei 130km/h noch spielt, hatte ich m.E. deutlich gemacht....

    Kommt auf die Geschwindigkeit an...

    023.jpg028.jpg

    ..und wo bleibt der Einfluss des Fz-Gewichts?

    wenn man den, was man bei Land-Fz grundsätzlich machen sollte..., ebenfalls beachtet, ist der relative Verbrauchsunterschied geringer.....

    Den Rechner scheint ein reiner Theoretiker kreiert zu haben....ansonsten fällt mir kein Grund ein, den Verbrauch eines Verbrenners ohne den Einfluss des Rollwiderstandes an zu geben.


    Es fehlt eigentlich auch ein angenommener Antriebswirkungsgrad, da zumindest Verbrenner-Motoren (wenn man schon meint, Kraftstoff-Verbräuche berechnen zu müssen...), ihre Leistung i.d.R. über Getriebe und Antriebswellen zum Rad übertragen.

    Dadurch wird der prozentuale Einfluss des Luftwiderstands an der benötigten Leistung/Verbrauch nochmals etwas kleiner.

    Beispiel:

    nehmen wir mal bei MEB leider realistische 2200kg Masse und den Rollwiderstandsbeiwert mit 1,5% an, dann ergeben sich:


    33,2kW bei CW 0,28

    29,4kW bei CW 0,23


    So werden aus gut 21% Mehrverbrauch/Mehrleistung bei 130km/h bei einem CW-Wert von 0,28 anstatt 0,23 auf einmal noch rund 13% und das obwohl auch dabei noch von einem unrealistischen Wirkungsgrad des Getriebes/Antriebswellen usw. von 100% augegangen wurde.

    Mein vorheriges Auto, ein Skoda Yeti, hatte einen CW-Wert von 0,37 bei ca gleicher Querschnittsfläche, wie beim Enyaq.....da ging es ab 120km/h mit der Verbrauchsanzeige schon durch....

    naja, wenn du mal in die jüngere Vergangenheit schaust, finde ich schon krass, was der VW-Konzern für treudoofe Kunden hat, insbesondere wenn man mal schaut, mit was die ihre Kunden schon alles gequält haben. Jeder andere Autokonzern wäre pleite oder hätte massive Absatzprobleme:

    - bei Frost geplatzte Motoren

    - überspringende Steuerketten, insbesondere 1.4 TSI

    - Probleme beim DSG-Getriebe

    die Frostplatzer-Motoren, waren m.E. 1,4L-Saugmotoren, die es im Golf 6 noch gab.....da ging es um eingefrorene Kurbelgehäuseentlüftungen o.ä.

    kleinere TSIs (1,2 und 1,4L) mit Steuerketten gibt es in "jüngerer Vergangenheit" ebenfalls kaum noch, denn ab ca 2012 gab es die Nachfolgermototren (EA211), die gar keine Steuerketten mehr hatten......

    Größere Probleme mit DSGs sind m.E. aktuell auch nicht mehr zu beklagen.


    Ein paar Dinge hat der VW Konzern daher schon optimiert....

    geht angeblich mit obd11?


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    dieses Video beweist m.E. nichts.....


    und mit OBD11 gibt es, zumindest meiner Einschätzung nach, keine Möglichkeit, eine Eigenschaft praxisgerecht per "Knopfdruck" (Touch) zu aktivieren und wieder zu deaktivieren.....

    Könnte nicht mal jemand einen manuellen Schalter mit Ministeuergerät erfinden, der Aftermarket nachgerüstet wird?

    Ist beim Ioniq 5 jetzt auch gerade erst gemacht worden. Zwar vom Werk, aber ein entpr. Entwickler könnte das bestimmt auch und der Markt wäre doch da. 2-300€ könnte man ja ausgeben dafür und plug and play selbst einbauen.

    da alles über ein Steuergerät läuft und diesem (alten) Steuergerät diese Funktion grundsätzlich nicht implementiert wurde, gibt es vermutlich keine Möglichkeit mit einem einfachen Schalter.

    Dazu müsste man mindestens die Batterietemperatur manipulieren und zeitweise aus der werkseitigen 0Grad-Grenze, eine 20-Grad-Grenze machen.

    Das ist natürlich, abgesehen davon dass es sehr wahrscheinlich illegal ist, schwierig, denn die Änderung darf ja nur zeitweise Bestand haben.


    ...gut, dass ich selbst kein preheating brauche....