Der Wärmetauscher unseres Enyaqs war "auf einmal", nach ein paar tausend Kilometer undicht. Das ist halt Pech und dann sollte man vielleicht den ADAC o.ä. in der Rückhand haben, denn ob das Fz innerhalb des Resturlaubs instand gesetzt werden kann, ist nicht unbedingt garantiert.
Ansonsten hat das E-Auto in so einer Situation einen echten Vorteil gegenüber einem Verbrenner:
Bis auf vielleicht die ersten 200km für Bremsen und Reifen muss eigentlich nichts eingefahren werden.
ich habe kein 3,7 und vorher auch keinen mit 3.0 gehabt, ich hab ab werk 3.2. ich kann dazu nichts sagen, das musst du die fragen die es berichtet haben.
Ich habe bis jetzt auch nur 3.2 und kann diese Frage daher nicht selbst beantworten.
Ob die maximale Reku-Bremskraft/Verzögerung in Stellung 1,2 und 3 tatsächlich geringer geworden ist, kann nur jemand beantworten, der in Stellung 1,2 und 3 vor und nach dem Update, z.b. über Carscanner, eine Aufzeichnung der jeweiligen Beschleunigungswerte gemacht hat.
Möglich ist z.b. auch, dass der Übergang zum Bremsen sanfter gestaltet wurde, was in der Praxis den Eindruck erwecken kann, dass die maximale Bremskraft geringer geworden ist.
Oder es war halt die Reku-Bremsleistung gemeint, die man, da geschwindigkeitsabhängig, nicht direkt merkt.
Bei 17:35 kommt der Vergleich mit einem Diesel. Und hier erzählt Matthias „locker“, dass er die neu heraus gekommene Variante des KODIAQ zum Vergleich nimmt und er erzählt auch, dass man da verschiedene Ansätze nehmen kann. Aus meiner Sicht ist das so, wie er es gemacht hat, absolut in Ordnung.
Ich finde es wie weiter oben geschrieben in Ordnung, wenn andere schreiben, dass aus deren Sicht der Vergleich nicht ganz passt.
Allerdings habe ich immer wieder das Gefühl, dass es dann schnell zu einer Art „akribische Beweisführung“ kommt, warum Matthias was wie falsch macht.
Warum reicht es denn nicht, dass eine Person es so macht und eine andere es anders und dann beides nebeneinander bestehen darf?
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Ich habe m.E. deutlich geschrieben, weswegen ich das Video in diesem Punkt einseitig finde und mir dieser Teil des Videos deshalb nicht gefällt.
Weswegen er ausgerechnet den Kodiaq als Vergleich genommen hat, sagt er im Video nicht und weswegen er zudem ausgerechnet den relativ hohen AMS-Pendler-Verbrauchswert nimmt, obwohl er selbst sagt, dass "die Kiste" auch mit 6L gefahren werden könnte, verstehe ich nicht.
Es wurde nachgefragt und ich habe daraufhin präziser geantwortet.
Er kann doch in seinem Video machen was er will. Er hat jetzt sogar noch einiges begründet, was er nicht müsste.
Verstehe das nachhaken überhaupt nicht.
🫶🏻
Selbstverständlich kann er seine Videos so machen, wie er will.
Die reine Berichterstattung fand ich sehr gut.
Dann macht er allgemein einen "Vergleich mit einem Diesel".
Dass er dazu ausgerechnet einen Kodiaq nimmt, weil er dieses Fz für sich persönlich als Verbrenneralternative sieht, erfährt man im Video m.E. nicht.
Wenn man über YT einen allgemeinen Vergleich mit einem Diesel macht, sollte man m.E. schon im Blick haben, dass es diesbezüglich durchaus unterschiedliche Ansichten darüber geben kann, welchen Diesel man dazu nimmt.
Einen 100% passendes Vergleichsfahrzeug für den Vergleich mit einem Diesel existiert nämlich nicht.
Das wäre ein Enyaq mit Diesel.
Zusätzlich verwendet er zur Berechnung der Kosten den Pendlerverbrauch von AMS, der relativ hoch ist.
Wenn man auf einer Strecke von 1500km mit knapp 90er Schnitt fährt und dabei mit Enyaq (inkl. Ladeverlusten) geschätzt knapp 20kWh/100km braucht, wird man bei exakt gleichen Fahrbedingungen mit einem aktuellen Verbrenner ebenfalls nicht soviel verbrauchen, wie es dessen AMS-Pendlerverbrauch ausweist.
Für einen Vergleich mit einem Diesel fehlen m.E. zudem die Punkte, die beim Diesel auf so einer Reise etwas besser laufen würden.
Der Abschnitt "Vergleich mit einem Diesel" in dem Video gefällt mir daher nicht.
Ich vergleiche mit dem Fahrzeug, das ich fahren würde, gäbe es keinen Elektro-Enyaq. Das wäre nunmal der Kodiaq und nicht der Karoq oder der Octavia.
Ich fahre einen ENYAQ RS SUV, kein Coupé und darum würde ich als Verbrenner auch ein SUV und keinen Kombi fahren.
Mein Fahrzeug ist ein 4x4 mit 340PS, also versuche ich es mit etwas annähernd von der Leistung ähnlichem bei Skoda zu vergleichen
Dein Vergleich geht halt, wie bei jedem Vergleich mit einem allein von der Karosserie her ungeeigneterem Auto, aus.
Dass du für den Vergleich zusätzlich den m.E. zu deiner langen Tour mit 90er-Schnitt eher ungeeigneten AMS-Pendlerverbrauch des Kodiaqs gewählt hast, macht die Sache nicht besser.
Warum hast du das gemacht?
Das wirkt auf mich zusammen schon etwas einseitig.
Auch ein Enyaq (der gerade mal 100L mehr Maximalkofferraum als ein Enyaq Coupe hat) hat deutlich weniger nutzbaren Innenraum, als der höhere und längere Kodiaq.
Selbst die Kofferraumgröße des normalen Enyaqs unterscheidet sich zu der des Octavia Kombi nahezu nicht.
Klar, wenn du ausschließlich mit der Spitzenleistung argumentierst und dazu einen Vergleich suchst, wird es dünn bei den Verbrennern. Wie bei nahezu jedem E-Auto-Verbrennervergleich.
Wenn du andere Kriterien, wie z.b. Spitzengeschwindigkeit, Anhängelast o.ä. wählen würdest, wäre ein vergleichbares Auto dagegen eine ganze Nummer kleiner als ein Enyaq.
Bei der effektiven Reisegeschwindigkeit für so eine lange Urlaubstour hat zudem auch ein E-Auto mit 340PS keinen Vorteil im Vergleich zu einem Kodiaq mit 150PS.
Zudem handelt es sich um die in den jeweiligen Stufen vorhandenen Maximalwerte. Der ENYAQ wählt die Stärke der Verzögerung immer aufgrund der aktuellen Geschwindigkeit und externen Bedingungen, um die Verzögerung möglichst gleich zu behalten. Sprich es macht einen Unterschied ob ich bei 30km/h oder 80km/h die Stufen aktiviere. Es kann also bei niedrigen Geschwindigkeiten auch niedriger ausfallen. Meine eigenen Tests haben dies auch gezeigt.
ich glaube, dass man da unterscheiden muss.
Die höchste Rekuperationsleistung ist beschränkt und die kann man m.E. auch auf dem blauen Balken erkennen.
Bei höheren Geschwindigkeiten kann die max. Rekuperationsleistung daher schnell erreicht werden.
Die maximale Bremswirkung (spürbare bremskraft), allein durch Rekuperation, ist dann nicht groß, das Ende des Rekuperationsbalkens schnell erreicht.
Höher als diese Reku-Leistung geht nicht und dann muss die Reku-Bremskraft und damit die effektive Verzögerung (m/s²) zwangsläufig geringer werden, um die zul Reku-Leistung nicht zu überschreiten.
Zusätzlich ist die Bremskraft begrenzt:
Mit paddles meine ich auf 0,05, 0,1 und maximal 0,15g
Wenn man mit der Fußbremse so stark bremst, dass der Rekubalken gerade eben vollständig mit blauer Farbe gefüllt ist (höchste Reku-Leistung) sind bei meinem iV80 maximal 0,25g drin.
Unbestritten ist, das starke Rekuperation keine Verbrauchsvorteile bietet und eher die Verluste steigert.
Unbestritten ist, dass eine Fahrweise, die Bremsvorgänge in der Ebene, egal durch welche technische Einrichtung realisiert, möglichst selten notwendig macht, Verbrauchsvorteile bietet.
Wenn ich aber bremsen muss, wäre es am günstigsten, wenn dies nur durch Rekuperation geschehen könnte und dann wäre es blöd, wenn ich mit den normalen Bremsen zusätzlich bremsen müsste, nur weil die Rekperation die erfoderliche Bremskraft nicht (mehr) aufbringt.
Die max. mögliche Abbremsung, rein durch die Rekuperation (mein iV80: 0,25g), ist bei den MEB schon immer nicht besonders groß gewesen. Es gibt für mich daher keine verbrauchstechnischen Gründe, weswegen die nochmals abgeschwächt wurde.
Das erste Video unseres Dänemark Roadtrips ist nun online - Die Anreise
🔸unserer Route und der Routenplanung 🔸den Ladestopps mit Dauer und Ladekurve 🔸der Batteriekonditionierung im ENYAQ 🔸der Ladeplanung und ihrer Probleme 🔸dem Gesamtverbrauch inkl. Verbrennervergleich
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Auch wenn jetzt, wie in einem E-Auto-Forum nicht anders zu erwarten, Kritik kommt:
Bis auf den Verbrennervergleich, sehr gut und sehr informativ.
Wenn man mit einem anderen Auto vergleicht, kommt es sehr darauf an, mit welchem Auto man vergleicht.
Ein Enyaq Coupe mit einem größeren SUV (höher, länger, deutlich größerer Kofferraum) der zudem einen deutlich schlechteren CW-Wert (ca 0,30 anstatt ca 0,25) aufweist, zu vergleichen, ist grundsätzlich ein Vergleich, der immer zu Unterschieden führen muss.
Selbst wenn der der kleinere und windschlüpfrigere Enyaq den gleichen Dieselmotor wie ein Kodiaq hätte, würde er merklich weniger verbrauchen, als in der Karosserie des Kodiaq.
Mit dem Diesel-Antrieb hat der relativ hohe Verbrauch des Kodiaq daher zum Teil gar nichts zu tun.....
Ein Vergleich mit einem Skoda Octavia wäre diesbezüglich fairer, denn der kommt zwar vom Luftwiderstand immer noch nicht ganz an das Enyaq Coupe heran, bietet aber genau so viel Raum, wie ein Enyaq.
Der spritmonitor-Durchschnittsverbrauch eines 4x4 Kodiaq mit rund 200PS-Diesel liegt bei 7,4L/100km, also etwas unter dem AMS-Pendlerverbrauch.
Schon wenn man stattdessen mit der 150PS-Frontantriebs-Variante des Kodiaq vergleicht, sind es laut spritmonitor bereits nur noch 6,5L/100km.
Beim Octavia 150PS-Diesel wären wir dann laut spritmonitor bei 5,5L/100km.....und die Gesamtfahrkosten lägen für die Strecke bei ca 140€.
Für die 1500km wäre dann genau 1 Zwischentankung von 10 Minuten Dauer notwendig.
Kein Abo, überdachte Tankstelle und keine speziellen Kenntnisse bei der Bedienung des Navis, welches ja offenbar sogar mit den von Skoda bevorzugten Ionity-Ladesäulen nicht immer so richtig harmonieren will.
Ob man den noch etwas höheren AMS-Pendlerverbrauch eines Fz als Grundlage für diesen Vergleich über Langstrecke mit knapp 90km/h Durchschnitt nehmen sollte, halte ich für fragwürdig, denn der AMS-Pendlerverbrauch ist grundsätzlich relativ groß.
Falls es ihn für das neue Enyaq-RS-Coupe schon geben sollte, wäre das sehr interessant.
Ich kann nur mit dem AMS-Pendlerverbrauch des älteren Enyaq Coupe RS dienen. Der lag (Heft 18/2022) bei 24,6kWh.
Selbst nach Abzug der Ladeverluste würde man deutlich über dem Verbrauchswert (knapp 19kWh/100km) liegen, den du auf der Fahrt per BC ermittelt hattest.
Den AMS-Pendlerverbrauch beim Vergleichsfahrzeug bei einer Sommer-Langstreckentour mit 90er Schnitt an zu setzen, ist daher m.E. falsch.
Glück hast du bei der Urlaubstour in sofern, dass das Ferienhaus mit Wallbox ausgestattet ist, denn die Dichte an Ionity-Stationen in Nord-Jütland ist nicht gerade groß. Zum Laden nach Norager fahren, wäre nicht so wirklich toll.....