Stimmt. Da muss ich immer und überall den Ad-hoc-Preis bezahlen. Das kann ich beim Laden genauso haben. Ich habe aber auch die Möglichkeit, über Ladekarten bei bestimmten Anbietern deutlich günstiger zu laden. Die Möglichkeit habe ich an der Tankstelle nicht.
Einige wenige deuten das aber als Nachteil um...
Man setzt sich als Verbrennerfahrer bei der Auswahl irgendeiner normalen Tankstelle aber nicht der Gefahr aus, eventuell absurd höhere Preise zahlen zu müssen, wie z.b. bei EnBW ohne Probleme in jedem Tarif (max 89C/kWh) möglich.
Zudem kann der Verbrennerfahrer grundsätzlich bar oder mit Kreditkarte zahlen.
Auch darüber muss ich mir bei Adhoc-Tanken keine Gedanken machen.
Wirklich günstiger "tankt" man mit einem Enyaq (über das ganze Jahr gesehen) gegenüber einem Diesel zudem erst, wenn der Strompreis unter rund 50C/kWh liegt, also ca dem Preis, der an an Schnell-Ladesäulen ohnehin nur mit Abo zu erzielen ist.
Mit dem EnBW-Spitzenpreis (89C), der auch im teuren L-Abo zu zahlen wäre, würde der Dieselpreis umgerechnet momentan so mit 3€/L zu veranschlagen sein.
Der Gefahr, max. 3€/L zahlen zu müssen, muss sich der Dieselfahrer an normalen Tankstellen m.E. nicht aussetzen....
Für viele ältere Leute oder andere, die sich nicht so intensiv mit Tarifen usw. beschäftigen wollen/können, ist es beim Verbrenner mit allem, was mit Energie auffüllen zu tun hat, schlichtweg deutlich einfacher.
Kleinere reale Preisunterschiede geben m.E. nicht unbedingt den Ausschlag, ob man E-Mobilität gut findet oder nicht.
Uneingeschränkt kann man ein E-Auto eigentlich nur empfehlen, wenn nahezu ausgeschlossen ist, dass der Fahrer mit dem Ladewirrwarr in Berührung kommt und das funktioniert eigentlich nur mit eigener Wallbox bzw. Wallbox beim Arbeitgeber o.ä..
ich weiß: Karl mag das Nörgeln nicht....das Ladewirrwarr kann man sich aber kaum schön reden.
E-Autofahren muss man sich dagegen nicht schönreden....das ist schön und daran werden wohl auch die meisten Älteren kaum Zweifel haben.