Beiträge von enopol

    Ich meine der "Energiegehalt" (Ist-Zustand) der Batterie beinhaltet auch zusätzlich Abhängigkeiten der Batterietemperarur und die kann schwanken und der Energiegehalt schwankt dann mit und wäre dann auch nicht korrekt?

    wie "korrekt" die Differenz der Ist-Energiezustände, zwischen 100 und X% Ladezustand sind, die das Stg 19 liefert, wissen wir nicht (dass wir dazu eine ernsthafte Info vom "Werk" bekommen, halte ich für eher unwahrscheinlich...).


    Es ist aber m.E. der einzige Wert, den das Fz über seine Steuergeräte direkt, bezüglich des aktuellen Energieinhaltes der Batterie liefert.

    Warum sollte man den dann nicht verwenden?


    Was wir (m.E.) dagegen genau wissen ist, dass man, wenn man von der entladenen Energie die durch Rekuperation geladene Energie, ohne Beachtung des Batteriewirkungsgrades, subtrahiert, man grundsätzlich einen Fehler macht.


    Ich unterstelle schlichtweg mal, dass das Fz beim Ist-Energiezustand einige besondere Umstände beachtet.

    So z.b. unterschiedliche Batterietemperaturen und unterschiedliche Ladeleistungen die während der zahlreichen Rekuperationen zwischen 100 und X% SOC auftreten.

    Diese Umstände können eine Auswirkung auf den Batteriewirkungsgrad haben.


    Zumindest nach meinen Aufzeichnungen ist es zudem so, dass man durch die Subtraktion von geladener von entladener Energie nicht auf den Wert kommt, den die Differenz der Ist-Energie ergibt.

    Zusammen mit der Erkenntnis, dass die Subtraktion grundsätzlich falsch ist, da es keine 100% Batteriewirkungsgrad gibt, gibt es für mich keinen Grund, die Subtraktion weiterhin für den Zweck zu verwenden.

    Die Knicke zeigen zumindest deutlich, dass man anfänglich kein gleiches Niveau bei der Leistung beibehält, sondern erst etwas stärker lädt, dann die Leistung zurücknimmt, um danach wieder stärker zu laden.

    Ebenso lässt man im beim späteren Teil der Ladung die Leistung nicht kontinuierlich kleiner werden, sondern gestuft mit unterschiedlichem Gefälle.


    So ein Verhalten funktioniert nur, wenn man bei einer Ladung die Spannung oder den Strom oder beides an den Knickpunkten von außen kurzfristig ändert.

    Ich wollte mir ja eigentlich die Michelin CrossClimate 2 auf meinen Enyaq 85 montieren lassen. Jetzt bin ich beim Continental AllSeasonContact 2 gelandet. Größe 235/55 R19 101T und 255/50 R19 103T.


    Jetzt muss ich einfach nachfragen :) :

    Welcher maximal zul. Luftdruck steht auf der Seitenwand der hinteren (255er) Reifen?

    Mit welchem Luftdruck sollst du die hinteren Reifen bei voller Zuladung laut Fz-Aufkleber (B-Säule) aufpumpen?


    Vielleicht könntest du das nach der Montage ja mal beantworten.

    Die Ladung erfolgt ja eindeutig nicht kontinuierlich (dann gäbe es keine "Knicke"), sondern die erfolgt in "künstlichen" Stufen.

    Ich zähle da 4 bis 5 Stufen, wo bei die Leistung dort jeweils zuerst mehr Steigung hat und danach weniger.


    Die Regelung in diesen einzelnen Stufen kann zumindest in Teilen so erfolgen, dass ein bestimmter Ladetrom während so einer Phase schlichtweg konstant gehalten wird.

    Um das genauer sagen zu können, müsste man mal den Ladestrom parallel aufzeichnen.


    Da die Spannung in diesen Anfangsphasen noch nicht begrenzt werden muss, ergibt sich durch die zwangsläufige Erhöhung der Spannung durch den fortschreitenden Ladezustand, dass die Ladeleistung während des ersten Teils so einer Phase ansteigt.

    Nur bei der violetten Lade-"kurve" im verlinkten Diagramm gibt es, egal welche Phase der Stufe, bis auf den ersten Anstieg, nur die Richtung nach unten.....das Produkt von Spannung (die weiterhin ansteigt) und Strom wird immer kleiner.


    Das ist bei nahezu allen modernen 12V-(IUoU-)Ladegeräten prinzipiell nicht anders, nur meist gibt es nicht viele solcher Stufen und es wird normalerweise nicht die Ladeleistung angezeigt/aufgezeichnet, so dass das nicht auffällt:

    Während der gesamten Hauptladungsphase (Bulk), wo der Strom konstant bleibt und die Spannung langsam ansteigt, erhöht sich auch die Ladeleistung kontinuierlich.

    In einer Spielstrasse sollte die volle Aufmerksamkeit der Strafe gelten. Der TA verleitet doch etwas sich auf die Automatik zu verlassen. :/

    das gilt wohl für jeden Geschwindigkeitsbereich bei assistiertem Fahren....

    Ich würde jetzt keinen Nachteil darin sehen, wenn ein TA oder pACC in der Lage wäre, sobald er erkennt, dass nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf, diese auch selbstständig zu halten, anstatt mit 30km/h laut bimmelnd weiter zu fahren.....


    Der soll mir ja gerade die langweilige "Arbeit", das Tempo zu halten, abnehmen.

    Ich merke es zudem immer wieder:

    Wenn ich in bestimmten größeren Bereichen, ohne direkte äußere Anlässe, nur sehr langsam fahren darf, werde ich ohne Tempomat, automatisch immer etwas schneller (und da bin ich mit Sicherheit nicht der einzige...)

    Auch derjenige, der mir bei realen 30km/h in einer elendig langen 30er-Zone mit 5m Abstand im Nacken sitzt, forciert dieses Verhalten in der Praxis etwas.

    U.A. deswegen nutze ich in längeren 30er-Zonen den Tempomat, stelle den auf Tacho 33km/h ein und gut ist. Wie lang die Schlange hinter mir ist, beeindruckt meinen Assistenten absolut nicht......in einer längeren, verkehrsberuhigten Zone wäre das ähnlich.


    Aufgrund der aktuellen Qualität der Assistenten, muss man jederzeit auf "irgendwas" gefasst sein und das ist bei 100km/h sicherlich nicht weniger wichtig, als bei 10km/h.


    Da lobe ich mir mein GRA, denn bei dem ist es von vornherein klar, dass es, außer dass der die Geschwindigkeit stumpf hält, auf nichts verlassen kann und man somit weniger in die Versuchung kommt, die "Automatik" mal machen zu lassen.

    Die Rekuperierte Energie muss bei der Berechnung mit berücksichtig werden!

    Nicht anderes habe ich geschrieben.....offenbar hast du, obwohl schon mehrfach von mir geschrieben, nicht verstanden, worum es bei meiner Kritik geht:


    Die rekuperierte Energie kann nicht direkt von der entladenen Energie subtrahiert werden, da nicht 100% der rekuperierten Energie aus der Batterie entladen werden können.

    Eine Batterie hat keine 100% Wirkungsgrad....

    Für den SOH interessiert aber ausschließlich die Energie, die der Batterie entnommen werden kann.

    oder anders herum:

    Wenn man es macht, entsteht in jedem Fall ein Fehler, auch wenn dieser nicht sehr groß ist.

    Zumindest die Fehler, die man bei dem Versuch, den SOH ab zu schätzen, vermeiden kann, sollte man auch vermeiden.


    Andere Fehler gibt es bei diesen Versuchen ganz sicher auch, nur kennen wir die bis jetzt nicht.