Beiträge von enopol

    Genau das ist dann das Problem, wem fällt das Schild schon auf, und wer erkennt das jetzt ob es eine Landesstraße ist und keine von der Stadt. Muss ich mal drauf achten ob man das sieht, aber glaube nicht so einfach.

    Die Nummerierung ist halt anders DIe heißen halt zb L190

    Das mit dem Erkennen einer Landesstraße kommt noch hinzu. Eine VZE hat da aufgrund des Zugriffs auf die Straßendaten eventuell weniger Schwierigkeiten, als der Fahrer selbst.

    Das Hauptproblem für eine VZE sind m.E., zwei widersprüchliche, gleichzeitige Aussagen zur Geschwindigkeit zu interpretieren.

    Ist zwar doof und kostet einen zusätzlichen Pfosten, aber m.E. müsste das 30er Schild räumlich nach dem Ortsschild kommen und dann sollte die VZE auch beide Schilder nacheinander erkennen.

    In diesem Thread geht es ja um Alternativen zum Enyaq und nicht allgemein darum, die E-Mobilität für alle möglichst attraktiv zu machen.

    Wenn man Alternativen zum Enyaq sucht, sind halt Unterschiede zu anderen E-Modellen wesentlich.

    Klar, den ID.7 wird es ja auch mit der größeren Batterie geben (das ist eventuell durch die Karosserie, längerer Radstand, bedingt.

    Bei 3m Radstand bekommt man halt mehr Batterie unter...).

    Somit ist der ID.7 eher für den Vielfahrer interessant, weil er halt bequemer ist/bessere Aussattung hat (Massagesitze o.ä.) und durch geringeren Verbrauch plus mehr nutzbare Energie auf mehr Reichweite kommt.


    In der Stadt ist er durch die 30cm mehr an Länge eher benachteiligt.


    Ich finde die wenigen Zentimeter, die der Enyaq höher ist bequem und die Bodenfreiheit ist beim Enyaq dadurch größer.

    Durch den zusätzlich geringeren Radstand des Enyaq, kann man mit dem auch eher etwas unbefestigtere Wege fahren, als mit dem ID.7.

    Diese Eigenschaft des Enyaq habe ich im Urlaub auf der Insel Gotland durchaus schätzen gelernt....

    Bei uns in der Stadt Bregenz haben sie es sogar ganz Lustig gemacht. Da kommt das Ortsschild mit einem 30iger Schild drunter, und einem 2ten Schild, Ausgenommen Landesstraßen.

    Dh im ganzen Stadtgebiet ist 30. Aber auf den 4-5 Landesstraßen die durch die Stadt gehen ist 50. Aber das wird natürlich auch falsch erkannt.

    Dazu kommt noch das ein alter Datenstandt im System ist. Und wenn ich bei mir Zuhause losfahre, er noch 60 erkennt, weil das erst dieses Jahr geändert wurde.

    Gut, dass (Geschwindigkeitsschild mit Zusatz unter einem Ortsschild) würde ich noch als Ausnahmebeschilderung durchgehen lassen.

    Diese Beschilderung ist bezüglich der Geschwindigkeit m.E. nicht eindeutig, da 2 Schilder, die die Geschwindigkeit bestimmen, sich am exakt selben Ort befinden.

    Das muss eine VZE m.E. nicht verstehen.

    Zudem wird das nicht mal jeder Fahrer komplett verstehen....

    Da ist der Spartrieb der Gemeinde/Land wohl etwas durchgegangen.


    Mir geht es ja nur um häufigere Standardfälle. Zumindest die sollte eine VZE m.E. fehlerfrei bewältigen können.....

    Fahrt mal in den Niederlanden über eine Landstraße. Da sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Bierdeckel-großen Schildern an den Leitpfählen angebracht. das erkenne ich manchmal selber nicht

    in Skandinavien weichen, bei üblicher Größe, die Farben und Formen der VZ teilweise von dem ab, was wir in D kennen und dann erkennt mein Enyaq gar nichts...

    Was? Wer hat es gesagt? Bis jetzt wurde nur űber kleinere Octavia gesprochen, ID7 ist Superb Format.

    ja, äußerlich ungefähr.....

    Ansonsten hat ein ID.7 Tourer z.b. ein deutlich geringeres Kofferraumvolumen.

    Differenz rund 200L und damit bewegt er sich ca. auf dem Niveau vom normalen Enyaq oder vom Skoda Octavia Combi.


    Der Verbrauch ist etwas geringer, als beim Enyaq.

    Das war es aber auch schon bei den Vorteilen der anderen Karosserieform eines MEB.

    Die VZE kann halt einige Zusatzschilder, z.b. die unter 30er-Schildern, nicht richtig lesen oder zumindest nicht richtig interpretieren.

    Im Ausland werden solche Schilder z.Teil nicht mal als VZ erkannt....


    z.b. wenn unter dem 30er Schild "100m" oder "200m" steht, wird die 30er-Beschränkung nicht nach 100 oder 200m aufgehoben, sondern, zumindest bei mir, standardmässig immer erst nach rund 400m, wenn zwischendurch kein weiteres Schild kommt.

    Bei "Mo-Fr" unter einem 30er-Schild, würde mein Enyaq auch Sa und So 30km/h fahren wollen....


    Zudem interpretiert die VZE ein Geschwindigkeitsschild, welches gemeinsam mit einem Gefahrenschild montiert ist, i.d.R. falsch.

    Ein 70er Schild, über dem ein "Ampel"-Gefahrenschild montiert ist, führt bei meinem Enyaq nicht dazu, dass die Beschränkung auf 70km/h nach der "Gefahr", der Ampel, automatisch aufgehoben wird.


    Das führt bei meiner Hausstrecke (ohne Ausnahme) dazu, dass nach der Ampel, obwohl dann 100km/h gilt (auch gem. der Here-daten), weiterhin, für ein paar Kilometer 70km/h, "erkannt" sind.

    Bisher war mir das noch nie wirklich aufgefallen. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass ich bei einer 50 kWh Batterie mit 10 kWh Verbrauch 500 km weit Fahren kann. Dass ich die nicht von 100% auf 0% fahre, ist klar. Aber das ich mit einer 50 kWh Batterie bei 10 kWh Verbrauch 550 km weit komme, muss mir mal jemand erklären: Bitte :)

    Na ja, ich habe die Vermutung, dass die nutzbare Energie real etwas erhöht wurde. Die 77kWh waren ja zudem nicht in Stein gemeißelt, sondern mit Sicherheit auch von äußeren Bedingungen abhängig.

    Die nutzbare Energie bestimmt die Reichweite (und, wie es hier schon erwähnt wurde, man darf für die Reichweitenberechnung nicht den WLTP-Wert (= Fz-Energiebedarf) verwenden, der sämtliche Ladeverluste inkl. AC-DC-Umwandlung, beinhaltet)


    Speicher hatte m.E. mal eine Aufzeichnung seines neuen Enyaq geliefert, wo zu sehen war, dass die "maximale Energie" etwas größer war, als bei den älteren Enyaqs.

    Mein Enyaq kommt z.b. beim Wert maximale Energie in den Bereich 76kWh. Beim neuen Enyaq waren es aus meiner Erinnerung gut 78kWh.

    Entweder wurde die Bruttoenergie der Batterie etwas erhöht, was ich nicht annehme oder es wurde Sicherheits-Energiepuffer der Batterie verkleinert, so dass letztendlich etwas mehr als nominal 77kWh zur Verfügung stehen, die dann für etwas mehr Reichweite sorgen.