Beiträge von enopol

    Den gibt es ja gar nicht. 288 Zelle haben alle ihren individuellen maximalen Energiegehalt.

    ja, aber der SOH wird bei jeder Batterie anhand des Nennenergieinhaltes bzw. anhand der Nennkapazität ermittelt.

    Bei Batterien, die aus einzelnen Zellen mit, sinnvollerweise, gleichen Nennwerten montiert werden, ist es halt die Summe der Nennkapazität/des Nennenergieinhaltes aller verbauten Zellen.

    So kommt man, jedenfalls noch bei der älteren "großen" MEB-Batterie, auf einen Nennenergieinhalt von 82kWh.


    Wenn eine Zelle der Batterie schlechte Werte hat, ergibt sich daraus für die Batterie, dass sie keine 100% SOH mehr haben kann.


    Gilt für jede Batterie.


    Wenn die Starterbatterie im Enyaq mit einer Nennkapazität von 49Ah im Neuzustand z.b. eine Zelle mit Plattenschluss hat, wird die reale Kapazität der Gesamtbatterie deutlich unter 49Ah sinken, sich somit ein Verhältnis, reale Kapazität zu Nennkapazität, von unter 1, also ein SOH von unter 100%, ergeben müssen.

    Nochmal, 96% (BMS) ist die max. nutzbare Energie = 77kWh (Neuzustand)



    Der SoH wird immer auf Basis der nutzbaren Energie berechnet (sagt selbst ChatGPT :) )

    dann wäre der Brutto-Neuzustand (100%):

    80,2kWh und keine 82kWh.....

    ....

    Da hat ChatGPT Recht, nur ist halt die Bruttoenergie, die Energie, die laut Hersteller der Zellen nutzbar ist......

    Das gilt für jeden Akku/Zelle den/die man man kauft.

    Für die Starterbatterie des Enyaqs gilt das ebenso und auch für die wird ein SOH bestimmt.

    Bei einer bestimmten Entladerate muss die Zelle/Batterie die Nennkapazität erreichen, wobei sie aus voll geladenem Zustand solange entladen wird bis eine vom Batteriehersteller festgelegte Spannung unterschritten wird.

    Wenn man das bei der 82kWh-Brutto-Batterie macht, kommen bei SOH 100% halt 82kWh dabei heraus....


    Das bei E-Fz-Batterien künstliche oberen und untere Grenzen programmiert sind, hat keinen Einfluss auf den "echten" SOH der Batterie (=der Summe aller Zellen).

    Was haben willkürlich programmierte Grenzen (Puffer), die ein Geräte/Fz-Hersteller festlegt, mit den Grenzen zu tun, den der Hersteller der Zellen/Batterie festgelegt hat?

    Sobald der Geräte/Fz-Hersteller, aus welchen Gründen auch immer, die Grenzen verändert, würde sich automatisch der SOH verändern, obwohl die eigentliche Batterie den gleichen Zustand aufweist.


    die 77kWh Netto sind bei den ab MJ 2023 sogar 79,9kWh.

    welchem VW/Skoda-Dokument kann man das entnehmen?

    Der positive Effekt der sich daraus ergibt, ist das das BMS den MEC auf die „maximale Energiemenge“ neu berechnet (dynamischer Wert, der u.a. temperaturabhängig und von den letzten Ladevorgängen abhängig ist). Der darauf folgende Ladevorgang kann mehr Energie speichern, dass zur Folge hat = höherer SoH!


    enopol - Die 77kWh kannst du auch maximal nutzen, wenn du die Reserve mit zählst.

    ja, das ist mir bekannt. Zumindest dann, wenn der Akku noch neu ist und günstige Umstände herrschen....

    das erklärt aber die prozentualen Abweichungen, z.b. die 96% nomalised SOC nicht, wenn von 72kWh als Basis ausgegangen wird.


    Es ist halt schwierig:

    Der eigentliche SOH der Batterie wird mit keinem Test (auch nicht mit dem von VW) bestimmt.

    Bei dessen Bestimmung gäbe es keine künstlichen Grenzen, wie z.b. die 77kWh programmierte, nutzbare Energie oder die ebenfalls progarmmierten 72kWh, von denen bei normaler Nutzung teilweise ausgegangen wird.


    Was wir (inkl. Aviloo usw.) hier feststellen können, ist das Verhältnis eines maximalen programmierten, nutzbaren Energiewertes, zu dem Energiewert, den wir aufgrund von einer Testfahrt hochrechnen können.

    Mehr nicht.

    Der SOH der Batterie selbst ist das jedenfalls nicht....

    Das macht halt jeder etwas anders, aber nur wie es VW macht, zählt es, wenn es mal um Garantieleistungen gehen sollte und wie die es letztendlich machen, ist leider unbekannt.

    Der Enyaq hat passives Cell-Balancing, ohne aktiven Ladevorgang balanct sich da "gar nix" und wenn du ihn 4 Wochen stehen lässt. :P

    Ich habe gerade voll geladen und danach noch eine Stunde mit angeschlossenem AC-Ladekabel gewartet.

    Vom Balancing habe ich per carscanner nichts wahrgenommen....

    Es war von vor der Vollladung bis 1 Stunde nach der Vollladung immer ein Delta von gut 1mV zwischen der Zelle mit höchster und der mit niedrigster Spannung.

    Wenn ich mir diese beiden Werte (inkl. Zellen-SOC min und max) mal während einer echten Batteriebelastung (Beschleunigung) anschaue, wird das Delta deutlich größer....

    Der auf 100% gerechnete BMS SoC entspricht ca. 82kWh = Der Bruttokapazität der Batterie, die nicht genutzt wird da das BMS nicht über 96% SoC lädt.

    Wenn 82kWh 100% entsprechen, würden die 77kWh, die der Hersteller als insgesamt nutzbare Kapazität, knapp 94% bedeuten.

    eine zusätzliche Frage wäre:

    bleibt es später, bei echter Batterie-Degradation (berechnet mit 82kWh als Basis), bei den 5kWh Puffer. Der Puffer von 5kWh ist ja auch nur künstlich und damit veränderbar


    Was die ca 96% nomalised SOC bei 100% BMS-SOC bedeuten, weiß ich auch nicht.

    Die angenommenen 72 vom Fahrer nutzbare kWh in Bezug zu den 77 vom Hersteller versprochenen kWh sind es jedenfalls nicht.

    also ich kann machen, was ich will:

    auf 13, X kWh/100km laut BC komme ich bestenfalls auf kurzen, günstigen Streckenabschnitten, mit geringer Durchschnittsgeschwindigkeit (max. 60km/h) und geringer Spitzengeschwindigkeit (unter 90km/h) , sowie der Vermeidung des Klimakompressoreinsatzes und der Innenraumheizung.


    Im Winter, inkl. Heizungseinsatz bin ich froh, wenn auf Kurzstrecken eine 20 vor dem Komma steht.


    Im Urlaub bin ich in Schweden gefahren. Auf üblichen größeren Straßen kann man meist 90km/h fahren, was ich dann auch mache und es gibt dort, im Gegensatz zu D, relativ wenige Unterbrechungen.

    Wenn man dort so schnell fährt, wie erlaubt (also z.b. 70 bis hauptsächlich 90km/h) über z.b. 50km), kann man nicht mal in die Nähe von 13,X kWh/100km kommen....

    Auf 14,X und auch, ganz selten auf 13,X kWh/100km bin ich nur dann gekommen, wenn es längere Zeit über Straßen ging, auf denen man kaum ernsthaft über 50km/h kam.



    Du könntest ja mal ein Video von einem kürzeren Streckenabschnitt machen (Straße und Monitor im Blick) auf dem du mit weniger als 13kWh/100km fährst, denn das müsste bei deinem Durchschnitt im Sommer nahezu alltäglich vorkommen sein.

    keine endlose Diskussion, nur 2 Anmerkungen.

    1. Der Puffer soll, soweit ich es gehört habe, variabel sein. z.b. temperaturabhängig

    2. Aviloo, die meines Wissens beim MEB 82kWh-Akku ebenfalls 72kWh als Basis verwenden, bekommen optimistischere Ergebnisse heraus als VW/Skoda. Das hat Speicher m.E. auch schon getestet.