Beiträge von enopol

    Ich nutze auf Autobahn und Schnellstraßen TA, ansonsten fast immer pACC. Außer auf kurvigen Strecken, da pACC dort ungefähr so dynamisch fährt wie mein 84-jähriger Vater. Ja, es ist weit weg von perfekt. Ich komme aber mit den Assistenten entspannter ans Ziel als ohne und das ist es, was letztendlich für mich zählt. Und ich habe noch kein Auto gefahren, das es besser macht, da habe ich durch die häufigen Leihwagen auf Dienstreisen schon ein paar Erfahrungen gesammelt. Mir fehlen allerdings Erfahrungen mit Fahrzeugen der Preisklasse > 80.000 €...

    Du hast dich an die Fähigkeiten der Assistenten gewöhnt, bzw. dich an den Assistenten angepasst.

    Auf ABs, Schnellstraßen und vielen Landstraßen kann ich das gut nach voll ziehen.

    Bist du der Meinung, dass deren häufigere Fehler im Bereich von engen Landstraßen und Innenstädten von einer Mehrheit der älteren Leute, sicher "pariert" werden?



    AndaleR:

    Zitat

    Sollte das mit dem Bremsweg so sein, wie du sagst: Wieso rausche ich dann nicht ständig an einer roten Ampel in das Fahrzeug vor mir? Da wird - wenn auch mal hart - gebremst incl. Abstand zum vor mir stehenden Auto.


    Weil das mit einem Stopschild oder einer Ampel (um dieses Thema ging es mir vorher...) , die nicht beachtet wird halt absolut nichts zu tun hat....

    Nur mal so als Hinweis:

    Bei dir hat das ein Sensor deines Autos verhindert, der bereits recht zuverlässig ist, nämlich der Radarsensor und der Grund ist ja halt das Auto vor dir......


    Wenn kein Auto vor dir ist, bist du im Zweifel ausschließlich von der Daten-Qualität der heredatenbank abhängig und das kann ohne weiteres in die Hose gehen, wie wahrscheinlich schon alle irgendwann mal gemerkt haben.

    An dieser Stelle sollte man sagen, ein Verkehrsschild (Tempolimit) wird bei der direkten vorbeifahrt erkannt, nicht hunderte Meter im Vorraus... Sprich was hilft es mir eie VZE im Auto zu haben, sich daraufzuverlassen an einem Stop Schild rechtzeitig zu halten... geht einfach nicht. Mit 50km/h an ein Schild heranzufahren... da hat man sicher einen Bremsweg von X Metern und bis der Rechner reagiert ist man bereits ein paar Meter weitergefahren... dann braucht man den Anker auch nicht mehr werfen...


    Augen auf bei der Fahrt und selber Schilder lesen hilft sicher besser... Der Assistent unterstützt einen, er nimmt einem nicht alles ab...

    Na ja, da die VZE ein Schild, im Gegensatz zu hoffentlich jedem fahrtüchtigen Fahrer, nicht im voraus erkennt und einplant, gibt es ja u.a. diese "Krücke" mit der Heredatenbank und deren in Teilen grundsätzlich falschen oder fehlenden Daten.

    Dort stehen solche Daten drin und wenn die nicht drin stehen, würde das Fz mit TA oder pACC eventuell über die kreuzung nageln.

    Hoffentlich hat sich der Fahrer in dem Moment nicht zu sehr auf seinen Assistenten verlassen...


    Das Dumme ist, man weiß in unbekannten Gegenden nicht, ob das Schild, welches man voraus sieht, in der heredatenbank ist oder nicht. Meist ist es das, aber definitiv nicht immer....so ne Art russisches Roulette.


    Spätestens wenn mein Fz bei solchen oder ähnlichen Situationen, mir im Cockpit kurz vorher dazu keinen Hinweis anzeigt oder, ein paar Meter später, nicht mit dem Bremsen anfängt, weiß ich, dass das Zeichen nicht in der Datenbank steht.....

    Ohne Assistenten, bremse ich einfach nur rechtzeitig.....

    Na ja, die schlechte (reine) Temperaturregelung hat m.E. andere Gründe, als die kostengünstigen Austrittsdüsen und dass man bei "mittelklassigen" Fz, die Luft i.d.R. nicht so weit verzweigt verteilt, ist beim Enyaq keine Ausnahme.


    Soll nach viel aussehen und nach viel klingen, aber möglichst wenig kosten. Simply Clever halt...

    49Ah bin ich mir sicher.

    habe jetzt mal für den Enyaq passende EFB-Batterien aus dem netz heraus gesucht, welche die passenden Maße (Länge 207mm, Breite 175mm und Höhe 190mm) haben und daher alle bei rund 50Ah-Kapazität liegen.

    Dort habe ich welche gesehen mit 420, aber auch mit 550A CCA.


    Also wenn du 450A oder 500A (EN) in den Tester ein gibst, ist alles ok.

    Falls der Tester dann z.b. 300A ausgibt, ist die Batterie so oder so hinüber....

    Ich habe auf den letzten Beitrag von A66 reagiert, der m.E. darauf abzielt, sich die Qualität der Assistenten schön zu reden oder wozu sonst sollte die relativ aufwändige Herleitung aus dem Lateinischen plus der restliche Beitrag dienen?


    Das ist halt meine Meinung zu den genannten Assistenten und die deckt sich z.b. so ziemlich mit dem Bild, das man bei AutoMotorund Sport, bei diesbezüglichen Punktevergaben und auch teilweise im Text von Fz-Tests, bekommt.


    Laut Threadtitel geht es hier ja u.a. um "Fehler" und das was die Assistenten teilweise produzieren sind eindeutig Fehler...

    Das Besondere ist m.E., dass es sich bei diesen Fehlern, i.d.R. bei günstigeren Autos, um den Stand der Technik handelt.

    ... ich regel das über die Einstellung im Klima Menü ... lasst es doch einfach woanders hin pusten. Z.B. an die Windschutzscheibe und wenn ihr mögt auch in den Fussraum. Achtung: Einige Mädels bekommen dann schnell mal kalte Beine und Füsse.


    Wenn die Rückbänkler nicht besetzt sind, kann man es auch da rauspusten lassen.


    Die Lüftungseinstellungen vorne ...... beim heizen dagegen angenehm.

    für mich:

    geht so....

    Am linken Fuß des Fahrers wird es bei tieferen Außentemperaturen, ohne Vorheizung und ohne Garage, zumindest bei kürzeren Fahrten nie richtig warm.

    Es gibt keine Lüftereinstellung, mit der man das ernsthaft ändern kann.


    Die Luft für den Fußraum kommt lediglich über den Pedalen aus kleiner Öffnung. Bis zum linken Fuß kommt die gar nicht.....ist halt kein Oberklasse-Fz....


    Um den Fußraum, warme Luft steigt nun mal nur nach oben...., ernsthafter warm zu bekommen, muss man das schon speziell anwählen (um den Luftstrom für den Fußbereich zu erhöhen) und dann werden halt alle anderen Bereiche die oberhalb liegen, vernachlässigt.

    Mit irgendwelchen, manuell einstellbaren Düsen geht das nahezu nicht.

    einen Beistand, eine Mithilfe oder eine Unterstützung von jemandem, der nicht mal ein für "gewöhnliche" Fahrer gut interpretierbare Geschwindigkeitsbeschränkung erkennt (also quasi teilweise blind ist), brauche ich nicht......und den würde ich deshalb auch niemals Gas geben oder bremsen lassen.


    Die Steigerung davon, dass man diesen Assistenten zusätzlich noch, durch pACC oder TA, aktiv ins Fahrgeschehen eingreifen lässt, muss ich daher nicht haben.

    Wenn ich ohnehin quasi auf alles selbst achten muss und mich nicht mal auf basics, wie VZE, verlassen kann, fahre ich lieber gleich manuell, zumindest außerhalb von Autobahnen und gut ausgebauten Landstraßen.

    Dann gibt es zumindest keine zusätzlichen "Überraschungen", auf die ich gefasst sein muss.


    Gerade für ältere Leute halte ich "Beistände" dieser Qualität für eher gefährlich.

    Das Gleiche gilt m.E. für einen Spurhalteassistenten der auch auf engeren Landstraßen ab 60km/h aktiviert ist und dort regelmässig versucht, mich in den Gegenverkehr zu lenken.

    Ich möchte einfach nicht, dass mir in solchen Situationen ein "Beistand" gefährlich "ins Lenkrad greift", auch wenn ich in der Lage bin, das zu parieren.

    Das ist mindestens unnötig...

    So etwas ist in diesen Situationen schlichtweg keine Unterstützung, sondern tendenziell kontraproduktiv.


    Von daher, dass müsste m.E. möglich sein, sollte der Hersteller die Assistenten gem. ihren Fähigkeiten einsetzen.

    Für mich würde das bedeuten:

    Alle 3 genannten Assistenten erst ab Tempo 60km/h und nur auf Autobahnen aktivieren. Nur dort sind die m.E., aufgrund deutlich geringerer Fehlerquote, wirklich eine effektive Unterstützung und Mithilfe.


    Innenstädte inkl. komplizierter, engräumiger Beschilderung inkl. sehr variantenreicher Zusatzbeschilderung usw. sind mit der jetzigen Qualität der "Beihilfe" in Bezug auf TA und pACC, in meinen Augen gefährlicher Unsinn.



    Das heisst safe definitiv 200km. So plane ich jetzt auch den Sommerurlaub Richtung Rhein mit 200km im ersten Lauf. Sind insgesamt aber nur 270km oder so.

    ich finde das, aufgrund meiner bisherigen Caravan-Erfahrung, noch ok.

    Mit den Kindern haben wir früher mal (jedenfalls für meine Begriffe...) "Gewalt"-Touren mit WoWa gemacht. Z.B. tagsüber von ca. Kiel bis zum Chiemsee.

    Das ist aufgrund des großen Zeitbedarfs schon sehr nervig und da würden gut 2 Stunden zusätzlich das Ganze nicht gerade besser machen.

    Für so etwas wäre ein Verbrenner definitiv besser geeignet.


    Später sind wir eigentlich immer nur maximal ca 500km pro Tag mit dem WoWa gefahren und das müsste m.E. auch mit dem Enyaq zeitlich noch so zu schaffen sein, dass man (auf deutschen Autobahnen...) nicht sehr entnervt am Zielort ankommt.


    Diese Strecken, wie auch alle anderen, kürzeren Strecken, sind wir allerdings immer mit echten 100km/h wo es geht gefahren, also nach meinem Enyaq-Tacho mit rund 103km/h und damit ca 10km/h schneller als in deinem Fall.


    Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird dadurch natürlich nicht in gleicher Weise größer, aber der Verbrauch steigt dadurch deutlich, denn man fährt nicht nur durchschnittlich schneller, sondern überholt die Lkws, wenn man das Tempo halten will, auch recht häufig.

    Dann würde es mit den 200km Reichweite zumindest nach den 80%-Ladungen mit "echtem" Wohnwagen, m.E. nicht mehr klappen, sonder eher auf 150km hinaus laufen.

    also Kiel-Chiemsee.....ganz sicher nicht.... ^^