deswegen gehe ich davon aus, dass ich die größten Ströme über den 13poligen Anschluss der Anhängerkupplung ziehen kann.
tendenziell nein, denn auch der max. zul Strom über die 13-pol-Verbindung ist ja begrenzt, bzw. sind für das Anhängersteuergerät 2 Sicherungen für die 12V-Stromversorgung des Anhängers vorgesehen, wobei nur eine (und daher maximal ca 200W) ohne eingeschaltete Zündung funktioniert.
Zudem gibt das Anhängersteuergerät nur dann Spannung an die beiden 12V-Anschlussmöglichkeiten, wenn (normalerweise) auch ein Anhänger angeschlossen ist, denn es wird vorher überprüft, ob sich an bestimmten STVZO-PINs der 13-pol-Verbindung Lampen befinden.
Zudem:
Die 12V-(EFB-)Batterie wird nur zur Verhinderung eines akuten Notfalls nach geladen......also definitiv nicht rechtzeitig und somit schädigt man die 12V-Batterie durch einen solchen zyklischen Betrieb mit relativ tiefer Entladung.
Dafür ist eine Blei-Starterbatterie eindeutig nicht konzipiert....und zudem kann das geringe Spannungsniveau zu Funktionsstörungen im 12V-Bereich führen.
theoretisch mögliche 600Wh sollte man nicht mal einer speziellen 12V-Deep-Cycle-Blei-Batterie mit rund 50Ah Nennkapazität entnehmen....einer Blei-Starterbatterie, sollte man maximal 30% der Nennkapazität entnehmen.
Wenn es eine AGM-Ausführung wäre: max 50%.
Ich habe für ähnliche Zwecke schlichtweg eine Powerstation mit 2kWh......dann muss auch das Auto nicht in unmittelbarer Nähe zu den Verbrauchern stehen und es können auch mal für kürzere Zeit Verbraucher mit über 2kW-Anschlussleistung betrieben werden.
Ist daher viel universeller einsetzbar.
Irgendwelche Wechselrichter mit entsprechend dicken 12V-Zuleitungen inkl.Absicherung und sonstige Bastelleien benötigt man dann auch nicht.
Die Powerstation kann übrigens, auch wenn die angeschlossenen Verbraucher aktiv sind, immerhin mit gut 100W vom Auto geladen werden und 100W schafft auch die werkseitige 12V-Steckdose inkl. der i.d.R. wenig überzeugenden/betriebssicheren Steckverbindung.