Beiträge von A66

    Hinsichtlich der Ladezeiten bin ich mit dem 85er FL super zufrieden, er lädt (mit vorgeheiztem Akku) merklich schneller als der vorherige iV80.

    Bei Ladeständen wo der Vorgänger so um die 80 kWh rumgedümpelt ist, lädt der 85er mit +/- 100 kWh.


    Wir sind am Samstag von unserer DK Tour zurückgekommen und haben eine Strecke von rund 1200 km zurückgelegt.


    Dabei habe ich mir mal die Ladedaten hinsichtlich Zeit und Menge angeschaut. Da ich bei Ionity einen Vertrag habe, wurde die Strecke mit Ionity geplant.

    In der Ionity App recht einfach. Im Enyaq habe Start Ziel im Navi und den nächsten Lader jeweils als Zwischenziel eingefügt. Dabei hat die Navi ab und zu gesponnen und 4 - 5 Std. mehr berechnet. :) Nach einem Neustart der Navi hat auch die Zeit wieder gestimmt.


    Wenn ich mir also die Daten anschaue, dann habe ich im Schnitt zwischen 30 - 60 kWh je Ladestopp nachgeladen immer bis max 80% SOC.


    Daten der Strecke aus der Skoda App.

    Gestartet mit 80% SOC dann..

    42 kWh in 23 min

    30 kWh in 20 min

    52 KWh in 30 min

    41 KWh in 23 min

    57 kWh in 31 min

    Ankunft mit 37% SOC


    Wir sind hier relativ zügig gefahren (zwischen 130 km/h bis 160 km/h) der Durchschnittsverbrauch war bei 21 kWh, was ich sehr beachtlich fand. Wir hatten Streckenabschnitte mit Regen, am Anfang auch mit viel (Gegen-) Wind. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war auf der gesamten Strecke (nur) 96 km/h, ab Karlsruhe weiter in den Süden war mehr Betrieb und ein 30 min Stau ziehen die Statistik halt runter.


    Mein Fazit:

    Eine Pausen- resp Ladezeit von etwas über 2 Std. auf der Strecke finde ich angemessen. Wahrscheinlich hätten wir uns bei Nutzung alle möglichen Ladepunkte den einen oder anderen Ladestop gespart. Dafür aber den einen oder anderen Biostop zusätzlich benötigt. Was keinen grossen Unterschied gemacht hätte.


    So fand ich das Langstreckenreisen mal wieder sehr entspannt. Ich bin ein Fan von guten Kaffee (den gibts ja zum Glück an immer mehr Raststätten). I.d.R. war es immer so, dass nach dem Kauf von Kaffee i.V.m. Biopause der Enyaq bei 80% angekommen ist. Ich habe in den Pausen nie auf den Enyaq warten müssen.

    Kopf einziehen, Schultern raus, dann geht es wenn man nicht gerade unterm Schloss steht. :) Zumindest noch mit SW5.4


    Es ist aber ein "Zustand", schön wenn es mit dem SW Update verbessert wurde. Aber eigentlich will ich in den allermeisten Fällen ja gar nicht den Deckel schliessen. Hört das piepsen dann irgendwann auf, resp. er schliesst nach einiger Zeit dann nicht mehr.


    Macht ja kein Sinn, ein dauerndes Piepsen nervt, und wenn der Deckel beim Weggehen schliesst obwohl ich das ja gar nicht will.

    Das würde z.B. bedeuten bei jedem neuen Koffer holen muss ich den Deckel wieder per Taster öffnen.

    Also für mich wäre das keine Lösung, dass ist mehr ein Workaround, genau wie mein Eingangssatz.

    Bei Installation der App auf mehreren Geräten wird das Ganze noch schlimmerer.

    Ja, wichtiger Punkt, möglichst die App für das gleiche Auto nicht gleichzeitig auf mehreren Geräten öffnen.

    Das passiert z.B. auch mit den Genehmigungen für Standort etc. Wenn es da nur ein Gerät auf "nicht grün" hat, spinnt es wieder rum, und man kann über die App nichts mehr auslesen.

    Allrad brauchen Förster, Landwirt und Rallye-Fahrer. Und die kommen, wenn es sein muss, auch ohne aus.

    Ja, und die brauchen dann einen echten 4x4, keinen zugeschalteten Frontmotor. Die müssen geländegängig sein. Beim Enyaq

    bleibt allein der bessere Vortrieb durch zuschalten des Frontmotors, geländegängig wird er dadurch nicht, soll er ja auch nicht.

    Bei mir auch nie ein Problem bei bis er 4 Fahrzeugen, die vorgegebene Ladegrenze wurde immer eingehalten.


    Bis auf eine Ausnahme, und das war mein Fehler, Ladegrenze auf 100% gestellt bei 85% unterbrochen weil ich los musste.

    Ladegrenze nicht manuell wieder auf 80% gestellt. Da hat er nach dem wieder anstecken dann auf 100% geladen.

    Nach Erreichen der 100% hat er wieder automatisch auf Battery Care = 80% zurückgestellt.

    Kann natürlich auch sein, dass häufiges Rangieren mit voll eingeschlagenen Vorderrrädern bei vielen Kurzstrecken (wie bei uns) da etwas ausmachen.


    Aber ich verdächtige Probleme wie bei mir vor allem bei >20“ Reifen und Bridgestone.


    Viele die schreiben, dass sie keine Probs haben und auch noch viele km schaffen, haben oft 19“ oder zumindest keine Bridgestones.

    Meine Erfahrung geht da eher in Richtung Fahrweise, wer viel in kurvigen Gebieten fährt oder/und gerne Kurven kratzt, der wird wohl mit dem leben müssen.


    Ansonsten haben meine Reifen auf den alten Enyaqs jeweils 2 Saisons immer durchgehalten (das war beim Verbrenner auch so).

    Bis, ja bis auf das Jahr 4 beim iV80er, da waren die merklich vorne aussen abgefahren. Ich bin immer mit Luftdruck auf voll beladen gefahren.

    In der Werkstatt sagte man mir man müsse das vermessen, es käme vor das man es mit der Zeit nachstellen müsste.

    Ich bin mit meinen Hecktrieblern zufrieden, wir haben ja immer noch einige Tag im Winter mit Schnee. Bis jetzt bin ich mit allen (auch den Vorgänger-)Fahrzeugen zurecht gekommen. Aber es kommt eben darauf an, wer damit z.B. wirklich in die Berge will (Skifahren, Wohnort etc) da würde die Zuschaltung mit Frontmotor wahrscheinlich sinnvoll sein. So im "Flachland" ca. 600m - 800 m sehe ich keine Probleme.


    Wenn es bei uns wirklich mal was richtiges hinwirft so > 10 cm, dann ist sowieso Chaos und ich bleibe zuhause. Das dauert dann bis Mittag bevor überhaupt wieder was geht auf den Strassen. Im Stau hilft dann auch kein echter 4x4.


    Dies natürlich alles im Winter mit Winterreifen, keine GJR.

    Ich glaube nicht, dass es an der technischen Umsetzung hängt, die wäre sicher einfach.


    Bis jetzt sind halt nur "Partnernetzwerke resp. Ladeanbieter" auswählbar.


    Verständlich, dass man Partner und die Konzerneigene Elli resp. PP pushen will. Mit Ionity klappt das ja auch, mit PP aufgrund der Preise eher nicht (mehr).

    Deswegen wäre die einfachste Lösung PP mit attraktiveren/marktkonformen Preisen anzubieten, dann muss man in der Ladeplanung gar nichts ändern.


    Aber wie schon mehrmals geschrieben, meine Vermutung: PP zielt auf die Flottenpartner/Fuhrparkbetreiber/ Geschäftskunden, denen ist der Preis offensichtlich egal, weil absetzbar. Privatkunden machen da viel mehr Aufwand, lohnt sich halt nicht.

    Wir sind uns alle einig, dass ein ordentlicher Filter her muss 🙂 meins war eine idee um eine art Notlösung zu haben. Man könnte auch ein Feld hinzufügen indem man den aktuellen Durchschnittsverbrauch vom boardcomputer eingeben kann. Dann könnten starke Veränderungen im boardcomputer verhindert werden

    Ich dagegen fände und finde es gut, wenn der "Bordcomputer" jederzeit aufgrund meines Verbrauches die von mir bevorzugten Ladeanbieter berücksichtigt und die Lademöglichkeiten dauernd prüft und ggf. anpasst. Dann bräuchte man auch nicht mehr jedesmal einen Hinweis, dass die Ladeplanung angepasst wird. Das kann er schön im Hintergrund machen und mich dann rauslotsen zum passenden Lader.