Beiträge von ferreron

    Das ist das was ich meine aber die Realität sieht bei mir anders aus.

    Leider erzählst du uns ja nicht wie deine Realität ausschaut..


    Du hast einen Durschnittsverbrauch von 24 kWh auf 100 km. Hiermit solltest du rund 300 km weit kommen. Was nicht in den Durschnittsverbrauch gezählt wird ist eventuelles vorheizen. D.h. wenn du die 300 km nicht am Stück fährst und dann noch dein Auto vorheizst, wirst du auch keine 300 km kommen mit einer Akkuladung. (Wobei für mich km pro Akkuladung nicht das selbe wie Reichweite ist)

    Ernst Stavro Blofeld irgendwo ist ein Knoten. Niemand behauptet dass sich der Koeffizient ändert. Dieser bleibt tatsächlich immer gleich, egal ob das Fahrzeug 500 kg oder 2 t hat. Der Rollwiderstand an sich wird aber dennoch mit dem Gewicht zunehmen (?).

    Falls der Knoten auf unserer Seite sein soll, würde ich dich bitten mal eine Formel zur Berechnung des Rollwiderstands zu posten.

    AlBundy kannst du uns noch ein Beispiel geben unter welchen Umständen du nicht auf die Reichweite kommst und evtl auch noch was dein Bordcomputer als Verbrauch ausspuckt? Für den einen ist "gemütlich" fahren 90 km/h hinter LKW. Der andere schwimmt gemütlich mit 150 km/h auf der linken Spur mit.


    Natürlich kann der Akku einen defekt aufweisen. Aber auch 26 kWh pro 100 km können je nach Fahrprofil durchaus realistisch sein im Winter.

    enopol danke für die Infos. Hier hast du definitiv Recht, dass es bei Reifen deutliche Unterschiede gibt, egal ob Sommer, Winter und auch die Energieklasse nicht wirklich eine eindeutige Aussagekraft hat. Leider finden sich kaum verlässliche Angaben dazu. Was ich dennoch der Überzeugung bin, dass Winterreifen tendenziell höheren Rollwiderstand haben. Das zeigen Tests und auch die eher schlechtere Klassifizierung von Winterreifen (z.b. gibt es noch keine mit Klasse A). Ob der Unterschied tatsächlich so groß ist wie in meiner Rechnung, darf dennoch gerne angezeigt werden und sicher gibt es auch Winterreifen die besser rollen als "schlechte" Sommerreifen.

    KLeine zusätzlich Anmerkung zu den Tools. Mit ecalc.ch habe ich bereits diverse reale Fahrten von mir nachgestellt. Und sobald ich das Tool mit korrekten Werten zu Temperatur, Reifen, Zusatzverbraucher (Heizung z.b. ca 1-1,5 kWh/ 100km) etc gefüttert habe. War die Abweichung zur Realität bei mir immer kleiner 10 Prozent. Das habe ich für so ca. 10-15 Fahrten durchgespielt.

    E-dersee ich weiß nicht ob das hier wirklich zielführender wird, als die Erfahrungen welche bereits in den entsprechenden Threads geteilt werden.

    Falls nicht jemand genau! die gleiche Strecke mit den genau! gleichen Bedingungen gefahren sind, bringen die Erfahrungswerte für dich gleich Null. Hier werden dir die Tools wie e-calc und abrp etc. die besten Ergebnisse liefern welche du bekommen kannst. Das schöne bei Elektroautos ist, dass die Realität und die Berechnung, bei korrekter Datenfütterung, sehr gut übereinstimmen.

    Der Koeffizient (cr) ist auch in meiner Berechnung ddimenstionslos. Allerdings wird er mit der Gewichtskraft Fg multipliziert...


    Für mich erscheint dies logisch, da ich der Meinung bin ein VW Up könnte ich auf ebener Strecke mit 5km/h schieben. Beim Enyaq werden da vermutlich früher die Beine lahm?


    Kennst du die korrekte Berechnungsmethode für den Rollwiderstand unter Einbeziehung der Reifen Effizienzklasse? Frage gilt auch an alle andern, ich vertraue ecalc schon, aber die Werte erscheinen mir relativ hoch (insbesondere im Vergleich zu meiner eigenen Rechnung) Aber wo ist der Fehler?

    Tatsächlich bin ich mir nicht sicher welches die korrekte Berechnung ist. Für Hinweise hier bin ich dankbar. Folgende Formel erschien für mich schlüssig: Widerstandskraft Reifen = cr * Fg.

    womit der Widerstand proportional zum Gewicht ist. Dies bestätigt auch die Berechnung von ecalc.ch, welche bei ansonsten gleichen Parametern dem Tesla einen geringeren Rollwiderstand bescheinigt.