Beiträge von schuller

    Auf meinem täglichen Arbeitsweg (15 km Entfernung, 100% Stadtverkehr) habe ich im Sommer Verbräuche von 11-12 kWh/100km, entsprechend einer Reichweite von über 400 km (mit einem 60er!). Im Winter um 0°C liege ich über 20 kWh/100km und einer Reichweite von deutlich unter 300 km. Das ist ärgerlich, aber nachvollziehbar, wenn man den Heizbedarf von ca. 2 kW oder, wie es im Display so schön heißt, 2 kWh/h, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25 km/h berücksichtigt. Bei Frost kommt noch die Beheizung der Batterie zu Fahrtbeginn hinzu. Auf die Idee, ohne Heizung zu fahren, käme ich dennoch nie, denn was ist denn die Grundidee eines Autos?


    Allerdings frage ich mich, ob es bei meinem Fahrprofil besser gewesen wäre, auf die Wärmepumpe zu verzichten. Sie läuft zusätzlich zum PTC-Heizer mit Lüfter- und Kompressorradau, erzeugt aber zu Beginn kaum Wärme.

    Übrigens kann der Akku beim Händler auch repariert werden. Wenn eine Zelle hin ist wird nur diese getauscht, damit kann sich der SoH auch wieder verbessern.

    Eine Batteriereparatur durch Modultausch ist nur am Anfang, z. B bei Produktionsfehlern in einem Modul, sinnvoll. Batterien mit hohen Zyklenanzahlen und damit allgemein hohem Verschleißgrad kann man nur komplett ersetzen, was i. d. R. unwirtschaftlich ist.

    So positiv finde ich das Beispiel nicht. Der Taxiunternehmer berichtet, dass in der letzten Zeit die Reichweite stark abgenommen hat, also ist der progressiv fallende Bereich der SOH-Kurve erreicht. Damit ist die Batterie für den Fahrzeug-Einsatz am Ende der Lebensdauer. Batterie ist nicht einmal drei Jahre alt, hat weniger als 1000 Vollzyklen und wahrscheinlich wenig Autobahn-Einsatz hinter sich. Ja, bis 100% geladen, wurde aber nicht länger so abgestellt.


    Ohne rosarote Brille muss man feststellen, dass das Auto nur noch als Teilespender zu verkaufen ist, ein Batterietausch ist unwirtschaftlich. Somit wird der Enyaq in der Gesamtrechnung (teuerere Anschaffung, geringere Betriebskosten, niedrigerer Restwert) ohne Subventionen nicht billiger als ein vergleichbarer Diesel sein. Auch die ständigen Defekte, die bei einem Normalfahrer außerhalb der Garantie auftreten, sind ein Kostenfaktor.

    Die Störungen kommen jetzt schneller. Kurz nach der Instandsetzung der Leuchtweitenregulierung mittels Software-Hotfix macht sich nun der Kühlerlüfter durch Klappern bemerkbar. Man hört es, wenn der Lüfter auf niedrigster Stufe läuft oder am Ende der Fahrt ausläuft. Dreht man den Lüfter von Hand, scheint der Ring des Lüfterrades am Gehäuse zu schleifen. Werkstatttermin nächste Woche, Fortsetzung folgt.

    Kurz: wenn das letzte Steuergerät im Rahmen der Garantie (bzw. Sachmängelhaftung) getauscht wurde, hast Du gegen Skoda keinen Anspruch

    Ganz so einfach ist es m. E. nicht. Ein Anwalt würde sicherlich argumentieren, dass es Skoda mittlerweile bekannt ist (siehe auch Stellungnahme in der EV-Lounge), dass die bisherigen Reparaturversuche den Mangel nicht abstellen, sondern nur für eine kurze Zeit unterdrücken. Eine erfolgreiche Mängelbehebung hat also nicht stattgefunden.


    Unabhängig davon ist dieses Armutszeugnis von Volkswagen/Skoda, einen recht profanen Mangel nach mehr als einem Jahr immer noch nicht in den Griff zu bekommen, auch die große Bitte an die Kunden, beim nächsten Kauf kein Konzernfahrzeug ins Auge zu fassen. Es sei denn, hier wird vergleichbar mit Mercedes mit größtmöglicher Kundenfreundlichkeit reagiert.

    Umfeldleuchten (Pfützenlicht) funktionieren vorerst wieder. :) Habe die Konfiguration der Türsteuergeräte überprüft (Vorfeldleuchten aktiv) und die Spiegel einmal elektrisch an- und ausgeklappt. Wahrscheinlich war letzteres die Lösung, die Türsteuergeräte wussten nach dem Reset in der Werkstatt wohl nicht mehr, in welcher Position die Spiegel waren.