Beiträge von Hannes1971

    Wahrscheinlich würde man im Streitfall jeden Rechtsstreit gewinnen. Aber wer hat da schon Spaß dran. Da ist mir meine Zeit einfach zu Schade.

    Wäre vermutlich gar nicht nötig. Größere Autohäuser (und bei kleineren deren Anwalt) kennen ihre Rechtspflichten vermutlich sehr genau. Widerspruch, in dem steht dass das Autohaus bitte beweisen soll, dass der Schaden bei der Übergabe schon vorhanden war (und nicht erst Stunden oder Tage später) und der Fall dürfte erledigt sein.


    Von Europcar in Graz habe ich nach einem entsprechend formulierten Widerspruch (natürlich von meiner dienstlichen Mail mit der dienstlichen Signatur drunter, war ja auch eine Dienstreise) nie wieder etwas gehört.

    Ich habe mal einen Mercedes als Leasingwagen zurück gegeben. Bei einem riesigen Mercedeshändler, in einer seiner Filialen. Ich weiß, dass das Auto dann von einem Mitarbeiter des Autohauses von der Filiale zum 30 km entfernten Hauptsitz gefahren wurde, nachdem es über eine Woche auf dem Platz der Filiale gestanden hat. Und am Hauptsitz stand der Wagen bestimmt auch noch eine Woche, bis der TÜV ins Haus kam. Was in dieser Zeit und auf der Überführungsfahrt alles passieren kann.

    ...und alleine schon dadurch wäre ein Gutachten, das dann erst erstellt wird, völlig wertlos. Schon beim Fahren vom Parkplatz in die Abstellhalle kann der Azubi einen Kratzer in das Auto fahren.


    Bei meinen beiden bisherigen Übergaben war es so, dass ich das Auto in die Halle gefahren habe, wo es dann gemeinsam begutachtet wurde. Im Prinzip ist das das einzig rechtssichere Vorgehen.

    Wie schafft ihr das so teure Autos zu fahren und gleichzeitig Anspruch auf Förderung zu haben? Hm…

    Drei Kinder und eine Ehefrau, die nur 50 % arbeitet. Dann kann man auch mit einem deutlich sechsstelligen Brutto-Haushaltseinkommen noch auf 4.000 € Förderung kommen. Die fließen aber in einen ID.Polo, keinen Enyaq.


    Wenn er denn mal kommt und der Topf noch nicht leer ist. Die Förderung wird dann für die (aufwändige) Installation der zweiten Wallbox verwendet. Die muss am Stellplatz im Freien installiert werden, wo noch keine Stromleitungen oder auch nur Leerrohre vorhanden sind...

    Der Witz ist: in der App wird nach wie vor Version 5.4.4 angezeigt. Aber jetzt mit dem Vermerk "die Software ist aktuell". Der Hinweis auf ein baldiges Update ist verschwunden. Nachher mal schauen, was im Auto angezeigt wird.

    Ich würde da ganz ehrlich gar nichts zahlen. Sollen die erstmal beweisen, dass die Schäden schon bei Abgabe des Autos bestanden haben.

    Genau so. Ich kenne es bei meinen beiden bisherigen Fahrzeugrückgaben auch nur so, dass der Gutachter und ich gemeinsam das Fahrzeug angeschaut haben, der Gutachter mir alle Stellen gezeigt hat und wir das Protokoll auch beide unterschrieben haben. Eine nachträgliche Feststellung, vor allem wenn sie deutlich später als die Übergabe stattgefunden hat, würde ich nicht akzeptieren.

    Ich habe mir angewöhnt immer Fotos rund rum vom Fahrzeug zu machen, in dem Moment, wo ich das Auto zur Leasing Rückgabe auf den Hof stelle. Auch von innen mache ich Fotos.

    Es ist halt nur schwierig, Bilder von Dellen oder Steinschlägen zu machen, die nicht vorhanden sind. Eine kleine Delle würdest Du auch auf einem Übersichtsfoto kaum erkennen. Vielleicht, wenn man mit der höchst möglichen Pixelzahl fotografiert, dass man auch noch beim extremen hereinzoomen ein scharfes Bild hat, müsste ich mal ausprobieren. Ich weiß ja, wo ich bei meinem nach einer Delle suchen muss. Carport mit dahinterliegendem Schuppen, schmaler Durchgang am Auto, Fahrräder und grobmotorische Kinder sind halt eine doofe Kombination...


    Das mit den Fotos mache ich auch bei jeder Mietwagen Übernahme und Rückgabe.

    Ich nicht. Da ich mich im Haftungsrecht berufsbedingt sehr gut auskenne, sitze ich solche ungerechtfertigten Vorwürfe aus. Wenn es bei der Rückgabe keine gemeinsame Besichtigung mit von mir unterschriebenem Übergabeprotokoll gibt, können die mich mal. "Wir haben am Morgen um 8 festgestellt, dass das Mietauto, dessen Schlüssel Sie gestern Abend um 18:00 Uhr in die Rückgabebox geworfen haben einen Kratzer hat". "Ok, dann hat wohl jemand zwischen 18:00 Uhr und 8:00 Uhr einen Kratzer reingemacht. Können Sie (als nachweispflichtiger Geschädigter) beweisen, dass der Kratzer gestern beim Abstellen schon vorhanden war? Nicht? Dann schönen Tag noch".


    Tatsächlich habe ich definitiv keinen Kratzer in das Auto gefahren. Eine gemeinsam Inspektion bei der Übergabe an mich gab es auch nicht, ich sollte selber nach Schäden schauen und diese ggf. vor der Abfahrt am Tresen melden. Da hatte ich aber im strömenden Regen keine Lust zu.

    Gestern Abend auch das Update auf 5.6.4 erhalten. Entgegen der Ankündigung gingen die Türen aber ganz normal per KESSY auf. Auch die App hat das Update (noch) nicht mitbekommen.


    Spürbare Änderung: bisher keine. Zumindest im HUD wird z.B. der Parkassistent nicht angezeigt. Wenn das elende ungewollte Umschalten der Verbrauchsanzeige rechts im kleinen Display auf Navihinweise ein Ende hätte, wäre ich schon glücklich. Das nervt mich tatsächlich am meisten. Ansonsten bin ich erst wieder ernsthaft an einem Update interessiert, wenn es einen brauchbaren Ladeanbieter-Filter gibt.

    Wenn ein Auto in 2 Jahren 3x abgeschleppt werden muß und insgesamt 12 Wochen Werkstatt braucht ist das inakzeptabel.

    Ist es. Speziell für dieses Auto. Und das hat mit Updates oder (Rechner)Hardware nichts zu tun.


    Ich war mit dem ersten Enyaq nicht einmal ungeplant in der Werkstatt (ok, die Logo-Projektoren zähle ich da mal nicht mit, die wurden bei Updates oder der Inspektion nebenher erledigt) und habe ihn nach drei Jahren mit 120.000 km wieder abgegeben. Mit dem jetzigen Enyaq musste ich bisher 2x zum Nachfüllen von CO2 in die Werkstatt, aktuell 63.000 km in zwei Jahren.

    Letztendlich sagt einem VW-group eigentlich daß man ihre Autos immer nur für maximal 2 Jahre leasen sollte.

    So ein Quark. Mein Enyaq iv 80 hat an seinem letzten Tag bei mir seinen Job genauso gut erledigt wie an seinem ersten. Eher noch besser, da die SW immerhin von 2.X auf 3.8 upgedatet wurde. Klar, der 85 macht es noch besser.


    Aber: die Autos werden ja nicht schlechter. Wenn ich ein Anforderungsprofil an ein Fahrzeug habe und das Fahrzeug dieses heute erfüllt, wird es das voraussichtlich auch noch in 10 Jahren tun. Klar, die Nachfolger sind schneller und schöner, aber das ist ja mit allem so. Ansonsten würde es ja im Endeffekt bedeuten, den Herstellern ein Weiterentwicklungsverbot auszusprechen, damit sich Early Adopter nicht doof vorkommen..


    Nachtrag:

    Ich habe einen PC von 2016. Der macht seinen Job, wofür ich ihn mal angeschafft habe (Fotos bearbeiten und speichern, Office, Steuererklärung, Online-Banking, Mail etc.) heute genauso gut wie damals. Auch Windows 11 läuft noch. Natürlich gibt es mittlerweile viel schönere, schnellere und bessere PCs. Brauche ich nicht, aus dem Gaming-Alter bin ich raus. Erst wenn Windows 11 nicht mehr geupdatet wird und die Hardware mit dem Nachfolger gar nicht mehr klar kommt, denke ich über einen Wechsel nach. Für alternative Betriebssysteme bin ich nicht nerdig genug...