Beiträge von Hannes1971

    Ja, das ist korrekt. Da ist meiner auch registriert. Da würde ich einfach einen Speicher 77KWh als neue Einheit dazu registrieren und fertig.

    Und ja, ich könnte theoretisch zur Ladestation fahren, vollmachen und dann einspeisen. Wobei das technisch dann auch vorgesehen sein muss. Aktuell gibt es ein Gesetz, das nur Energieversorger einspeisen dürfen. Macht ja auch keinen Sinn, teuer an der Ladestation voll zu machen um dann für vielleicht 20% des Kaufpreises wieder zu verkaufen......

    Und für den Eigenverbrauch? Der PV-Akku ist ja auch so geschaltet, dass ein Einspeisen aus dem Akku nicht vorkommt. So könnte man ja den BEV-Akku auch behandeln. Das könnte bei einigen Verträgen mit 30 Cent-Strom von Ionity richtig interessant sein...

    Moment... muss ein Hausspeicher nicht im Marktstammdatenregister eingetragen werden?

    Technisch macht das keinen Unterschied, ob der Strom aus einem Hausakku oder einem Autoakku kommt. "Rechtlich" (ist rechtlich hier das richtige Wort🤔) aber schon. Der Hausakku arbeitet nur mit PV-Strom. Der Autoakku kann seinen Strom überall her haben. Und wenn man den dann ins Netz einspeist, kann man jede Statistik über den Strommix bzw. Anteile der erzeugten Leistung nach Energiequellen vergessen.

    Mein Schwager nebenan hat einen PV-Akku auf Rädern, einfach absteckbar. Im Sommer steht der Akku im Schuppen und wird von der PV gespeist, im Winter wird er abgestöpselt und darf im beheizten Abstellraum im Haus überwintern. Theoretisch könnte mein Schwager den auch problemlos in den Koferraum packen, in Luxemburg füllen und wieder nach Hause fahren und anstöpseln.


    Meinen fest installierten PV-Akku kann ich auch aus dem Netz laden. Zwar nicht automatisiert, aber manuell ausgelöst. Wenn ich also in der PV-schwachen Zeit jeden Abend den Akku mit Nachtstrom lade, das Entladen bis morgens sperre und den nachts gespeicherten Strom tagsüber verbrauche, kann ich bei einer Preisdifferenz von 3,5 Cent Tag zu Nacht täglich 35 Cent sparen, das macht dann von mitte Oktober bis mitte März insgesamt 52,50 Euro...

    Oha, das ist Pioniergeist...


    Ich würde mal mit dem Routenplaner von GE rumspielen, da kannst Du alle möglichen Ladekarten (inkl. PowerPass) durchtesten. Auf jeden Fall würde ich eine oder zwei Backup-Karten (EnBW und Maingau) mitnehmen.


    Laut GE wird es mit dem PowerPass sehr eng, da geht in Italien anscheinend nur und ausschließlich Ionity und damit sieht es zwischen Siena und Neapel dünn aus. Mit EnBW dazu wird es schon deutlich besser.

    Vergiß die Ladsäulenplanung. Falls Du nicht schon ME3 hast, ist die so schlecht, dass Du nicht ankommst.

    Es werden Ladestops geplant an 11 kW Ladern, die schon lange außer Funktion sind usw.

    Das ist verlorene Zeit und Mühe.

    Ich möchte echt mal wissen was Dich motiviert, ständig solchen Blödsinn zu verbreiten. 11 kW-Säulen hat mir das Navi noch nie vorgeschlagen, nicht einmal vor der Korrektur der Parameter.

    Der ENYAQ berücksichtigt bei der Ladeplanung, ob ein Ladepunkt frei ist. Allerdings kann dies nicht berücksichtigen, dass jemand bei der Anfahrt an einen Ladepunkt durch Fahren einer Abkürzung den letzten freien Ladepunkt wegschnappt (so beobachtet vor einigen Wochen an der Raststätte Riedener Wald Ost an der A7 nördlich Würzburg). Wobei bei Schnellladern eigentlich doch relativ schnell die Ladepunkte frei werden.

    Es passiert aber durchaus, dass die Meldekette zwischen Ladesäule und Enyaq so lang ist, dass die Meldung über die Belegung noch nicht im Auto angekommen ist. Keine Ahnung, wie viele Sekunden oder Minuten das braucht. Das ist natürlich besonders ärgerlich, weil derjenige dann ja seinen Ladevorgang gerade erst begonnen hat.

    Es liegt also definitiv an der Höchstanzahl von 4 Zwischenzielen, wenn keine Ladestopps mehr geplant werden. Is natürlich blöd. Man hätte dem System auch beibringen können, dann eben erst mal nur 4 zu planen und nach dem ersten erfolgten Stopp den 5. reinzunehmen usw.

    Andererseits: wie oft wird man im wirklichen Leben Routen planen, die mehr als vier Ladestopps benötigen? Für mich ist das ein Bug, der die Funktionalität nicht wirklich beeinträchtigt. Vor allem jetzt nicht mehr, wo ich ihn kenne und weiß wie man ihn umgehen kann. Sollte ich also einmal wirklich nach Sevilla fahren wollen, kann mich das nicht schocken.

    Übrigens gabs auch schon mal eine EU-weite Umfrage von offizieller Seite, an der ich auch teilgenommen habe. Dort ergab sich aber leider ein verzerrtes Bild, da weit überwiegend Bundesbürger mitgemacht haben.

    Da gilt das gleiche Prinzip wie bei Wahlen: wer nicht mitmacht darf hinterher nicht meckern...


    Meine Wallbox mag die Sommerzeit übrigens auch nicht. Die lädt stur weiter nach Winterzeit, startet also eine Stunde zu spät.

    Ich habe nun noch ein wenig probiert. In dem Moment, in dem ich ein Zwischenziel bei ca 1.000 km eingebe (Ladestop), streicht das Navi Sevilla und nimmt das Zwischenziel als Ziel — und plant dann wieder selber Ladestops ein.


    Zusammengefasst (nicht wissenschaftlich):

    — 12-Stunden-Touren gehen mit automatischer Ladestop-Planung

    — 24-Stunden-Touren haben keine automatische Ladestop-Planung mehr

    Dann ist das Problem nicht die Anzahl der Ladestopps, sondern die Reisezeit über den Datumswechsel hinaus? Kann aber eigentlich auch icht sein, bei meiner fiktiven Reise gestern nach Neapel mit drei Ladestopps wäre ich auch erst am nächsten Tag angekommen...