Beiträge von Hannes1971

    Interessanter Fall...


    Ich leihe mir häufiger den Anhänger meines Schwiegervaters aus. In dessen Augen ist die Beleuchtung des Anhängers nur ein lästiges notwendiges Übel und funktioniert alle zwei Jahre im Zeitraum zwischen dem TÜV-Termin und dem nächsten Einsatz im Wald fehlerfrei. Aktueller Zustand ist "korrodierte Kontakte des Steckers und angeschliffenes Kabel", weil es im schei...egal ist, dass das Kabel zu lang ist und man es um die Deichsel wickeln müsste, damit es nicht am Boden schleift.


    Wenn ich den anhänge, gehen beim Enyaq meist gefühlt alle Warnlichter an. Manchmal kommt "bitte Heckbeleuctung prüfen", dann passiert nix weiter. Manchmal kommt aber auch "Bremslicht links prüfen", dann dazu die Felermeldung "Front Assist eingeschränkt" und "Fehler ACC". Der Tempomat lässt sich dann auch nicht aktivieren. Wenn man lange genug am Stecker wackelt (und sich die Korrosionsbeläge dadurch etwas abschleifen) funktioniert es. Also scheint es durchaus eine "Rückkopplung" einer fehlerhaften Anhängerverkabelung auf die Assistenzsysteme des Enyaqs zu geben.


    Aus den genannten Gründen nutze ich den Anhänger aber nur für Fahrten im Dorf, maximal drei Dörfer weiter zum Wertstoffhof, da konnte ich Probleme mit heißen Bremsen bisher nicht feststellen.

    Daher wird es bei meinem Enyaq eine Heckbox.

    Wie sieht es denn da mit folgenden Punkten aus?


    - Kosten

    - Raum bzw. Last

    - Zugänglichkeit Kofferraum


    Wenn die Heckbox für höhere Kosten weniger Volumen und Nutzlast bietet und wir auf der Fahrt in den Urlaub dazu noch schlecher an die Kühlbox im Kofferraum kommen (Probleme beim rückwärts rangieren an die Ladesäule noch gar nicht berücksichtigt), würde ich den erhöhten Verbrauch durch die Dachbox bei den ein bis zwei Einsätzen pro Jahr akzeptieren. Bzw. würde ich nicht wegen eines Vorteils eine Vielzahl an Nachteilen in Kauf nehmen wollen.

    Ich bin beim Enyaq-Navi genau wie du immer wieder auf diese Fehler gestoßen. Mittlerweile navigiere ich nur noch via Android Auto (Google Maps), bei ca. 15% SoC setze ich per Sprachbefehl "suche nach HPC-Ladestationen entlang der Route" einen Suchlauf in Gang. Das funktioniert sehr gut.


    Das interne Navi bzw. die Ladeplanung ist in meinen Augen völliger Murks. Irgendwann reichte es mir mit diesem System.

    Welche Fehler? Da gibt es keinen Fehler. Nur ausbaufähige Filtermöglichkeiten.


    Und wie genau unterscheidet sich Deine manuelle Ladeplanung mit Android von einer manuellen Ladeplanung mit dem Skoda Navi? Überhaupt nicht. Also mal wieder das übliche "Kleines Kind mit Trotzanfall"-Niveau.


    Oh je, ich sollte das Klicken auf die blauen Balken der ignorierten Teilnehmer lassen. Das regt einen nur auf...

    Die Filtermöglichkeiten nach Ladekarten etc. hat durchaus noch Luft nach oben. Auf die Belegt- / Freianzeige des Navis darfst Du nichts geben, die hätten sie besser weggelassen...


    In der Praxis behelfe ich mir so, dass ich unterhalb von 100 km vor dem automatisch geplanten Stopp (vorher macht keinen Sinn, da er dann gerne noch mal verbrauchsbedingt umplant) eine manuelle Suche nach Ladesäulen entlang der Strecke durchführe. Vorher den Filter (drei Punkte in der Karte) auf >100 kW setzen, sonst wird die dann erscheinende Liste endlos lang und mit AC-Ladern "vollgespamt". Aus der Liste suche ich mir dann einen "passenden" Lader im Umkreis des automatisch geplanten Ladestops aus und füge ihn manuell ein. Fertig.


    Bei immer mehr Autohöfen ist es mittlerweile auch so, dass am Standort jede Menge anderer Anbieter versammelt sind. Beispiel Kirchheim (A7): EnBW, Aral Pulse, Ionity, EWE im Umkreis von wenigen 100 m. Ähnlich in Merklingen (A8): Aral, Tesla, Ionity oder Bingen (A61): EnBW, Ionity, Aral, EWE.


    Manko bei der Methode: bei Ladesäulen an Autobahnraststätten zeigt er auch die Säulen der Raststätte der Gegenrichtung an. Da sollte man vor der Auswahl schon wissen, ob man Ost, West, Süd oder Nord antippen muss. Andererseits kann man da aber auch anhand der Kartendarstellung erkennen, welcher der Lader auf der richtigen Seite ist.


    Grundregel: E.On meiden. Erspart viel Frust... Und mittlerweile erarbeitet sich Shell bei mir den gleichen Status.

    Glaub, das war es dann alles für die Skeptiker und Aluhut Träger.

    Nein. Du hast noch vergessen, dass Du mit dem Speicher Deinen überschüssigen Strom der Allgemeinheit entziehst und damit die Profite der bösen Stromkonzerne nicht so viel schmälerst, wie es ohne Speicher möglich wäre. Da ja das Peinigen der Stromkonzerne eine der wichtigsten Aspekte der PV ist. Auf meine Einreden, dass das ja maximal auf die Lade- und Entladeverluste zutreffend sein könnte, die bei meinem auf der DC-Seite angeschlossenen Speicher ca. 5% betragen, folgte der dort übliche Shitstorm (aber keine sachliche Widerlegung). Daher damals: Auf (Nimmer)wiedersehen...

    Ich habe eine ähnliche Frage in einem PV Forum gestellt, dort ist man sehr gegen Speicher eingestellt und ich wurde fast gesteinigt.

    Ja, da haben einige Wortführer beschlossen, dass Speicher grundsätzlich und immer des Teufels sind (nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, die finden noch mehr, teilweise sehr skurile, Gründe) und dann ist das gefälligst so.


    Darum bin ich da schon seit 7 Jahren nicht mehr aktiv. Interessant, dass es dort immer noch so ist.