Beiträge von Hannes1971

    Möchte jemand virtuell „mitfahren“ ?


    Start: Westring 10, 25421 Pinneberg

    Ziel: Pinneberger Chaussee 11, 25436 Moorrege

    Dann müsste ich mir im Auto eine Route nach Moorrege, mit Zwischenziel Pinneberg programmieren. Teste ich vielleicht nachher mal...

    Wie sieht es denn mit Stau und stockendem Verkehr aus?

    Da nehmen die sich nicht viel. Diese Daten werden nach dem gleichen Prinzip gewonnen. Google Maps ermittelt das aus den Bewegungsprofilen von Android-Smartphones, Skoda (sofern tatsächlich TomTom der Lieferant der Verkehrsdaten ist) aus den Bewegungsprofilen sämtlicher anderer Autos, die mit TomTom-Navi fahren oder TomTom-Verkehrsdaten nutzen, darüber hinaus die Bewegungsdaten von Nutzern eines bestimmten Mobilfunkanbieters (ich meine, es war Vodaphone). Zumindest war das Stand der Technik, als ich zu Zeiten völlig unbrauchbarer Festeinbau-Navis mit dem TomTom-Scheibennavi unterwegs war. Evtl. braucht man mittlerweile die Handydaten gar nicht mehr.


    Auch da sehe ich grundsätzlich Skoda im Vorteil. Da hier überwiegend die Bewegungsdaten von Fahrzeugen ausgewertet werden (nicht nur die von Smartphones, die sich in Fahrzeugen befinden können aber nicht müssen), kann man es nicht so leicht hereinlegen. So etwas kann ja auch unabsichtlich geschehen, wenn sich z.B. eine größere Gruppe mit Android-Handys zu Fuß auf dem Gehweg neben der Hauptstraße bewegt.

    Leider macht es Laura - mindestens in der App - kein Stück besser :-/

    Das liegt daran, dass die App mit Google Maps arbeitet. Das Skoda-Navi arbeitet mit HERE. Und auch die Verkehrsinfos holt sich das Skoda-Navi aus anderer Quelle, soweit ich weiß von TomTom.

    Ergänzung:


    Hinsichtlich der Aktualität des Kartenmaterials nehmen sich Google und HERE nichts. Ich habe mich schon in den Niederlanden mit dem Skoda-Navi in ein nagelneues Industriegebiet navigieren lassen, wo in Google Maps noch grüne Wiese angezeigt wurde. Andererseits hat das Skoda-Navi einen Fußweg bei uns im Ort als Durchgangsstraße angezeigt und wollte konsequent dadurch navigieren, der war bei Google-Maps korrekt. Das Problem habe ich aber bei HERE gemeldet, zwei Updates später war es behoben.


    Google Maps neigt zu kompromissloser Routenführung hinsichtlich schnellster Route, während das Skoda-Navi da etwas nervenschonender routet. Nachdem uns Google Maps in Ajaccio durch Gässlein geroutet hat, die ich schon mit dem Motorrad freiwillig nicht befahren wäre, haben wir dann in dem Urlaub konsequent mit dem Skoda-Navi navigiert und sind vielleicht 2 Minuten später am Ziel, dafür aber mit weniger grauen Haaren, angekommen. Google Maps hatten wir vorher deshalb genutzt, weil wir in einer größeren Gruppe in Korsika waren und die Treffpunkte für gemeinsame Aktivitäten als Google Maps-Link per WhattsApp geteilt hatten. Wie gesagt: das haben wir schnell bleiben lassen.

    Das ist interessant. Hast du da mehr Infos?

    Persönliche direkte Vergleiche.


    Im Sommer waren hier in der Stadt ständig Großbaustelle mit mehrtägigen Sperrungen, mehrfach wechselnden Verkehrsführungen etc. Google Maps hat diese schlichtweg überhaupt nicht angezeigt, das Skoda-Navi zuverlässig und tagaktuell. Das habe ich hier in einem Thread mit Fotos auch belegt.


    Fazit:

    Google zeigt nur aus Floating Car Data generierte Meldungen. Nicht aber gemeldete Sperrungen etc.

    Da ein gewisser Teil der Leasingsumme auch für den Strom gilt, kann ich es auch verstehen. Wenn man den nicht verbraucht, kann man entweder mehr Kilometer feahren, oder es gibt eine Gutschrift am Ende des Leasings...

    Manche Konstrukte muss man nicht verstehen...


    Bei uns lebt die große Mehrheit der Dienstwagennutzer in Eigentum, kann also privat eine WB installieren. Eine Zeit lang hat die Firma die Wallboxen sogar bezahlt. Abgerechnet wird ganz einfach: die privat geladenen kWh werden über unseren Fuhrpark-Dienstleister abgerechnet, die extern geladenen kWh per DKV-Karte.


    Die Mehrheit der Kollegen ist zu 90% regional, also im Umkreis ihres Büros, unterwegs. Nur wenige Kollegen (unter anderem ich) haben sich auf die Bearbeitung von Fällen in einer bestimmten Sparte spezialisiert und sind dafür seltener, dann aber weltweit, unterwegs. Soll heißen: ganz überwiegend wird daheim geladen, die DKV-Karte wird nur in Ausnahmefällen (oder im Urlaub) mal genutzt. Wie oben beschrieben, habe ich in 2025 nur 27 % meiner verbrauchten kWh mit der DKV-Karte extern geladen. Und ich dürfte einer der stärksten Nutzer sein.


    Unter diesen Umständen könnte ich mir sogar vorstellen, dass der CFO mit seiner Berechnung richtig liegt und sich der Wechsel zu einem anderen Anbieter "mangels Masse" nicht lohnt.