Da ein gewisser Teil der Leasingsumme auch für den Strom gilt, kann ich es auch verstehen. Wenn man den nicht verbraucht, kann man entweder mehr Kilometer feahren, oder es gibt eine Gutschrift am Ende des Leasings...
Manche Konstrukte muss man nicht verstehen...
Bei uns lebt die große Mehrheit der Dienstwagennutzer in Eigentum, kann also privat eine WB installieren. Eine Zeit lang hat die Firma die Wallboxen sogar bezahlt. Abgerechnet wird ganz einfach: die privat geladenen kWh werden über unseren Fuhrpark-Dienstleister abgerechnet, die extern geladenen kWh per DKV-Karte.
Die Mehrheit der Kollegen ist zu 90% regional, also im Umkreis ihres Büros, unterwegs. Nur wenige Kollegen (unter anderem ich) haben sich auf die Bearbeitung von Fällen in einer bestimmten Sparte spezialisiert und sind dafür seltener, dann aber weltweit, unterwegs. Soll heißen: ganz überwiegend wird daheim geladen, die DKV-Karte wird nur in Ausnahmefällen (oder im Urlaub) mal genutzt. Wie oben beschrieben, habe ich in 2025 nur 27 % meiner verbrauchten kWh mit der DKV-Karte extern geladen. Und ich dürfte einer der stärksten Nutzer sein.
Unter diesen Umständen könnte ich mir sogar vorstellen, dass der CFO mit seiner Berechnung richtig liegt und sich der Wechsel zu einem anderen Anbieter "mangels Masse" nicht lohnt.