Beiträge von zero-surfer

    Naja, wenn jemand in die Lage kommt einen USB Stick in mein Auto einzustecken, dann hab ich ohnehin schon versagt.


    Das ist doch in etwa wie "Wer seinen Kühlschrank nicht abschließt, braucht sich nich wundern, wenn ein Einbrecher das Filet klaut" :P

    Als EDV security Laie mag ich mich täuschen und hoffe das sehr, aber ich hätte hier nicht den Fall vor Augen:


    Typ im Schwarz-Weiß gestreiftem Overall mit Panzer-Knacker-Maske und Dreitagebart steht am Rastplatz vor einem und fragt:

    "Pardon Monsieur, dürfte ich mal kurz meinen USB Stick in Ihrem Fahr-zeug laden" und man sagt: "Klar, ich bin in 10 min wieder zurück ..." ;)


    Ich hätte jetzt eher den Fall im Kopf:

    Spezl: "Wo kann ich mein Handy bei Dir während der Fahrt einstecken und Musik übers Entertainment-System abspielen?"


    Entsprechend würde ich mir eher die folgenden 3 Fragen stellen:


    1. Wieviele Handys waren das inzwischen?

    2. Von welchen weiß man mit 100% Sicherheit, dass auf ihnen keine Trojaner, usw. mitliefen?

    3. Wie sicher fühlt sich jetzt noch die Nutzung der Cariad-Software an, die dem funktionellen Eindruck nach auf Win95 aufsetzt? 8|

    Um vorweg nicht auch Gefahr zu laufen in die Kategorie: "...war wahrscheinlich noch nie mit einem Enyaq auf Schnee unterwegs..." eingeteilt zu werden.

    Ich war tatsächlich die letzten 2 Winter kaum in nennenswerten Schnee mit dem Enyaq, daher erst diesen 3ten Winter eine gewisse Überraschung erlebt.


    Prinzipiell ist mir das Thema Schnee bei uns im Alpen(Vor)land mit zahlreichen Fahrzeugen, darunter auch andere Hecktriebler (Diesel und Elektro), gut bekannt.

    Jährliche Spitzenschneehöhen bei uns sind 0,5 - 1 m, wie im Bild und als ehem. Wintersportlehrer natürlich auch alles darüber regelmäßig gesehen.


    2019-1m-Schnee.JPG


    In medias res, ich bin ich immer noch der Meinung, dass ich für die paar kritischen Tage den Rest des Jahres keinen All-rad mit schleifen will, aber seit einer langn An- und Abfahrt ins Epizentrum der Schneetage im Münchner Umland, dass beim Enyaq 80 im Schnee noch Luft nach oben ist.


    Das ist natürlich alles sehr subjektiv, aber am ehesten würde ich es daran fest machen, dass mir schlicht das Feedback des Fahrzeuges fehlt. Natürlich im Eco Modus und auch mit ASR-off gespielt. Aber hier ist mein c-zero mit Heck-antrieb und dem Vorteil: GoCart Abmessungen, viel angenehmer. Und selbst beim 1985er VW-LT mit 2,04 m Breite ohne Spiegel und komplet gelehrter Ladefläche über der Antriebsachse hatte ich diese zumindest über Zwischengas und Kuplung gut im Griff und unüberhörbares Feedback zur Drehzahl, während die Software vom Enyaq gefühlt mal wieder macht was sie meint und man nichtmal mitbekommt, ob sich die Raeder noch drehen und wenn ja wieviele. ?( Leider noch keinen Workaround, aber vielleicht gibt der Winter ja noch Chancen zum Üben, zumindest naheliegender als auf bessere Software zu warten. :rolleyes:


    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass ein respektvoller Umgangston im Forum am ehesten hilft gemeinsam Probleme zu lösen, verstehe aber auch dass Quantität oft einfacher ist als Qualität.

    Hallo Matthias,

    die Werkstatt wird den neuen Zellpack nie exakt auf die anderen angeglichen bekommen, da z.B. das Abwarten einer Ruhespannung allein schon einen gewissen Zeitaufwand bedingt.

    In meinen Augen ist die Anpassung nicht toll, aber mit 8% SOC akzeptabel. Kenne die Anweisungsvorgabe aber nicht.


    Mehrmaliges tiefes Entladen bringt IMO nichts, aber einmal am Anfang zumindest 10-20 % SOC ist wohl hilfreich um dem BMS den neuen Pack und seine Ladekurve zu zeigen. Ich würde dabei darauf gefasst sein, dass der SOC Wert in diesem Bereich leicht springt, da das BMS den neuen Pack und seine Entladekurve eben noch nicht kennt.


    Das darauf folgende vollständige Balancing beim AC Laden wirst Du sicher nicht mit einmal, sondern erst mit mehreren Ladungen erreichen, da der Balancing Strom durch die hierfür verwendeten Leiterbändchen limitiert ist.


    Ggf. kannst Du das Balancing dadurch beschleunigen, dass Du das Verhältnis aus Balancing Strom zu Ladestrom vergrößerst, was aus genanten Gründen nur über die maximal mögliche Verringerung des Ladestroms geht, also im Extremfall: 1x 6 A, sofern Du das an Deiner Wallbox einstellen kannst, ansonten zumindest im Auto begrenzen. Verbraucht dann zwar etwas mehr Strom aber dafür solltest Du weniger Ladecyclen benötigen.

    Habe die Kompfort - Vorheizen- bzw. Abtau-Fernbedienung auch schon dankend genutzt. Bei der letzten Fahrt hat aber der "simply clever" Eiskratzer ausgereicht, wenn das schon nicht für die Software gilt, dann wenigstens für das Stück Plaste :) . Dann eine Fahrt mit ein paar Stops quer durch alle Höhen und Täler Süddeutschlands und weiterhin mit den 14,4 kWh/100km Winter(reifen)-Verbrauch sehr zufrieden.


    Enyaq-Winter-Verbrauch.jpg

    genau DAS ist der Grund warum sich E-Mobilität jetzt nicht durchsetzt

    Ich würde mir da keine Sorgen machen, die Macht BEVs zu verhindern hat dieser Kanal garnicht, unabhängig von Seriösität und Lautstärke der Protagonisten. Das Einzige Risiko, das ich sehe, das BEV Interessierte beim Zuschauen ihre Zeit verschwenden. Zu seriöseren Einschätzungen der E-Mobilität-Marktsituation würde ich mich ohnehin eher an Stefan Möller von Nextmove halten.


    Was Deine Sorge vor hoher Luftfeuchtigkeit betrifft ein paar Lösungs orientierte Ansätze:


    - Überdachte Ladestationen wählen (ich weiß noch nicht viele und nicht leicht zu finden, aber eine Option, z.B. IMO praktisch alle Fastned sind überdacht und so zu finden)

    - Lade-Timing und Ladestations-Ort mit Regen-Radar negativ synchronisieren (das mache ich tatsächlich recht häufig, wenn nötig. Wir leben im Zeitalter von Echtzeit Infos, sogar in D)

    - Wie Mutti sagte: "Wer friert ist arm oder ..."

    ->

    Oder in unserem Fall:

    Wer bei angekündigten 3° Luft und viel Nässe eine Langstrecke in rosa Ballerinas und Papier Tutu und ohne Regenschirm antritt ...

    ... macht das wahrscheinlich nicht aus Armut ... ;)

    SW Stand 3.0.0 bzw. 3.0.7


    Software ist nicht in der Lage Software-Versions-Nr. korrekt anzugeben:

    ISO 9241 Kategorie: ^^


    Powerpass Map als Shortcut Buttom ohne Funktion:

    Konfiguriert man die Powerpass-Map-App als einen von drei Shortcut Buttoms in die untere Leiste des Hauptbildschirms, siehe hier:

    Bleibt dieser Shortcut beim Drücken im Gegensatz zu den anderen ohne Reaktion. Der normale längere Weg zur App funktioniert wie gewohnt ... sofern die App funktioniert ...

    ISO 9241 Kategorie: :|


    Powerpass Map (Version 3.2.232802) extrem instabil:

    App bleibt regelmäßig hängen oder beendet sich mit entsprechendem Hinweis selbst: ".. wurde unerwartet beendet. Bitte versuchen Sie es später noch einmal."

    Nutzwert entsprechend deutlich eingeschränkt bis nicht existent. Instabile-Versions-Nr. seit Erstangebot/Installation im Mai/23 unverändert.

    ISO 9241 Kategorie: :rolleyes:


    Nutzung einer WLAN Anbindung bei lokal fehlenem Netz ohne Funktion:

    Erstellte Wlan-Verbindung wird vom Infotainment_zwar als auswählbar und erfolgreich verbunden angezeigt, tatsächlich ist nicht erkennbar, dass das Auto_hierüber im Netz ist:

    Weder Anbindung über MySkoda App funktioniert, noch Apps im Auto_, die auf Netzanbindung angewiesen sind wie z.B. Powerpass Map zeigen Netzzugang an, sondern warten auf Netz.

    ISO 9241 Kategorie: :(


    Infotainment_richtet sich an Bling-Bling-Barby affine Nutzer:innen:

    Die Farben_und Animationen von Exterieur_und Interieuer sind in großem Detailgrad definierbar, weiterer Aufwand wurde für die Programmierung von Animationen im Infotainment_gelegt, welche dieses dem Eindruck nach überfordern (ruckeln). Betriebsrelevante Funktionen_wie z.B. % SOC blieben lange versteckt, oder bleiben es wie z.B. "bitte ohne Ladestation planen" (wenn es der Routenplaner mal wieder verkackt).

    Weitere wesentliche Informationen wie die Akku-Temperaturen sind gänzlich inexistent bzw. nur über OBD erreichbar.

    ISO 9241 Kategorie: <X


    MEB Ankündigung zu Ist-Stand 2-Jahres Realitätscheck:

    2021/07: Thomas Ulbricht: "OTA Updates mit Funktionalität Verbesserung alle 12 Wochen!"

    2023/10: Realität:

    - 0,5 OTA Updates in 26 Monaten als Bug-Fix zur besseren Erkennung physisch fehlerhafter Batterie-Zellen ... deren Existenz auch schon seit über einem Jahr bekannt sind.

    - für den 3.Winter: kein wenigstens manueller Trigger für Batterie-Temp.-Vorkonditionierung absehbar, obwohl über Temp.-Trigger unter SW 2.0-3.x bereits existent und bei 4.0 sowohl manuell als auch automatisch.

    Service - Gedanke: "Scheiß auf alle 1-2 jährigen Bestandskunden!"

    ISO 9241 Kategorie: =O

    ...

    Ich habe da so eine Vermutung: Bei zu niedriger Leistungsanforderung ist die Effizienz womöglich nicht so gut. Vielleicht teste ich mal Beschleinigung + Segeln statt gleichmäßige Geschwindigkeit. Also im Prinzip Pulse + Glide. Wie immer natürlich so angepasst, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht gestört werden.

    Gute Grafik und Werte :thumbup:

    Hatte die Theorie auch schonmal geäußert und bin mir auch recht sicher, dass der Effekt nachweißbar ist. Trotzdem muss man natürlich sagen, dass solche Maßnahmen dann schon die Kür beim Stromsparen sind. Davor gibt es 20 effektivere Maßnahmen.


    Ich bin inzwischen mit meinem2ten 365 Tages-Verbrauch durch ca. 1/3 mit Winterreifen, alles auf Software 3.0 und jetzt auf 13,6 kWh/100km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 65 km/h gelandet,

    das Meiste im Alpen(vor)land, trotzdem aber sicher mit überdurchschnittlichem AB Anteil bei meist um 95 km/h und fast ohne Klima und Luft-Heizung.


    Enyaq80-Ganzjahresverbrauch.jpg


    Und ja wie hier auch geschrieben wurde:

    Kurzstrecken treiben auch bei BEVs den Verbrauch. Hier wie insgesamt bei geringer Laufleistung könnte ein relevant Schuldiger eins der Verbrenner-Relikte sein:

    Der Bleianker entläd nicht nur effektiv von selbst über ein paar Tage Standzeiten, sondern wird auch von den Steuergeräten schnell leergezogen, wenn man sich stehend an oder im Auto aufhält:

    Gerade wieder gehabt, nach ca. 50 min: 50% 12v SoC weg =O . Den Bleianker gegen LFP zu ersetzen und die Steuergeräte im Stand besser in den Griff zu bekommen ist entsprechend etwas wo ich nicht nur für den dargestellten Verbrauch, sondern auch den "Total charge/ Laufleistung" bei mir aktuell: 9.142kWh / 55.777 km = 16,4 kWh/100km noch Luft sehe den Verbräuche zu drücken.

    Denn wenn man meinen Verbrauch der letzten 2 Jahre mit dem mittleren Wirkungsgrad der Ladevorgänge verrechnet, sollte der ab-Dose-Verbrauch eigentlich relevant niedriger sein.

    Entsprechend, wie gesagt, denke das letzte ca. 1 kWh/100km vermeidbarer Verbrauch in meinem Fall von Bleianker + zügellose Steuergeräte verursacht wird.

    Ich denke ein Thema das man hier diskutieren sollte so lange man noch kann,

    also bis es bei uns wie im Rest Europas angemessene Geschwindigkeitsregulierungen gibt.


    Also jeder der noch den rechten Fuß durchzustrecken kann bis Vmax erreicht ist oder die Trombosestrümpfe rutschen,

    sollte hier seine Werte posten ;)

    Danke Dir! D.h. also auch: lieber mit 4kw Auto von 15 wieder auf >20 bringen also mit zu leerer Batterie fahren?

    Wie @GiMichael schon richtig sagt, Salam-Scheibchen-weise zu laden ist kein Problem.

    Lithium-Ionen-Akkus aber speziell bei den aktuell sinkenden Temperaturen nicht mit sehr niedrigen SOC Ständen stehen lassen oder nutzen.

    Hier gelten meines Wissens im Sommer mind. ca. 25% und im Winter ca. 40%, gerne falls jemand hierzu eine bessere Quelle hat.


    Ansonsten stimmt es auch, dass niedriege Laderaten höhere Verluste haben, anbei mal eine grobe Orientierung auf Basis von Momentanwerten aus meiner Wallbox und OBD:

    1-phasig in 2 A Schritten und 3-phasig mit allen Stufen. Und nicht versuchen die Kommastellen auf die Goldwaage zu legen,

    solche Werte variieren in der Praxis durch Bleianker Ladestand, Steuergeräte, etc.


    Ladeverluste-Enyaq.jpg