Beiträge von jamur

    TommyP

    Sorry, habe meine Antwort auf den Artikel bezogen.

    Grossbestellungen in DE haben daher für DE Auswirkungen, aber nicht auf die CH.


    Aber die Produktionskapazitäten und Bauteile sind doch insgesamt begrenzt. Und die Länderkontingente sich doch nicht gottgegeben ... dh. die legt doch einer vom Management fest. Und so wie die festgelegt werden, können die angepasst werden.


    Daher kann das durchaus Auswirkungen haben. Hängt halt von den Konditionen und einer möglichen Vereinbarung zur Lieferfrist ab, die wir nicht kennen. Also kann sein, muss aber nicht sein.

    Im Moment, so scheint es, kann man nach ca. 400 Tagen Wartezeit mit dem Fahrzeug rechnen. Ein Quartal hat ca. 90 Tage. Die Meisten, die jetzt also 500+ Tage warten, dürften dagegen mit Sicherheit ein Quotenproblem haben.

    Das stimmt so nicht. Ich habe es schon mehrfach geschrieben: meine Bestellung erfolge Sep. 21 mit Quote 4. Quartal 21 und ULT 07/22. Ich hatte eine Einplanung für 05/22, die wurde storniert.


    Dann würde die Bestellung immer weiter nach hinten geschoben, wie alle 80x aus Deutschland. Die Schweizer 80x hingegen wurden beliefert.


    Wenn man sich die Liste ansiehst, wurden in den letzten Wochen und aktuell viele Autos mit Bestelldatum 08/2021 und 09/2021ausgeliefert, und die warten alle länger als 400 Tage.


    Aktuell 488 Tage ... Lieferung soll voraussichtlich Ende Feb erfolgen.

    Wenn ich diese Liste sehe (prüfen des Ladekabel, Laden des Akkus, usw) habe ich den Eindruck, das man hier Arbeiten gesucht und generiert hat um die Werkstätten auszulasten.


    Es werden in Zukunft einfach weniger Werkstätten benötigt und perspektivisch Arbeitsplätze wegfallen.

    Das ist bedauerlich für die Betroffenen, hat in der Vergangenheit bei Änderungen und Transformation auch andere Branchen und Bereiche getroffen (z. B. Lebensmittel)


    Wenn bei anderen Herstellern mit kleineren Werkstattnetz weniger Kosten für die Inspektionen anfallen wird es für VW und Konsorten schwierig, ihre höheren Preise auf Dauer rechtfertigen zu können. Das wird zu einem Nachteil beim Verkauf. Ich gehe auch davon aus, das für den Verkauf weniger Autohäuser benötigt werden.


    Vor einigen Tagen habe ich in einem Artikel gelesen, dass VW einigen Händler die Verträge gekündigt hat.

    Und das wird bei Skoda auch so kommen.


    Ich war bisher immer mit meinen Autos (auch noch nach 8 Jahren) in den Fachwerkstättenn, habe aber keine Lust für unnötige Prüfungen und Arbeiten zu zahlen.


    Ich halte das auch für den falschen Ansatz, bei niedrigen Inspektionskosten halten ich die Kunden. Die nutzen dann länger die Fachwerkstätten und Marke. Und die Werkstätten müssten schnell Kompetenzen im Bereich Elektronik und Software ausbauen und nicht in der Kontrolle von Aufklebern.

    Selenium

    Bei den ID.3 war teilweise von "Innovationszuschlägen" die Rede.

    Ich denke, das steht alles erst am Anfang und das ist nun mal die erste Reaktion der Werkstätten, die ihre Felle wegschwemmen sehen. Da muss sich ggf. erst Widerstand und Protest formieren. Bin gespannt, was da passiert. Weil Preise im Bereich 500-700 Euro m.M.n. halt deutlich zu hoch sind.

    Wofür soll das denn sein? Das ist doch lächerlich... also Innovationszuschlägen


    Die Werkstätten müssen sich halt darauf einstellen, das diese in der Anzahl nicht mehr benötigt werden.


    Also ich bin von geringer Inspektionskosten ausgegangen.


    Aber die werden sich denken, man kann es probieren.