Beiträge von boerse82

    Haben wir hier letztendlich ja auch lesen können: Mit E-Autos kann man keinen Außendienst machen. Ja und? Was heißt das? Dass man keine E-Autos haben sollte oder dass man die bei uns etablierte Außendiensttätigkeit überdenken sollte? Was passiert denn, wenn es keine Autos mehr mit großen Reichweiten Richtung 1000 Km mehr gibt? Wirft dann der Chef seine Außendienstmitarbeiter mit e-Autos alle raus? Und ersetzt sie durch wen? Eben, geht nicht, da wird er sich Gedanken um sein Geschäftsmodell machen müssen und es gibt keine Nachteile für einige, sondern man wird andere Lösungen finden müssen.

    Wir sind da immer alle sehr starr gefangen in unseren Situationen und wenig offen hier etwas zu ändern.


    Ja, ist doch mit dem Urlaub ganz genauso. Mit dem E-Auto kann ich nicht in einem Rutsch aus Hamburg nach Österreich zum Skifahren fahren? Ja, ist dann halt so. Muss sich die Gesellschaft mal Gedanken machen, ob solche Urlaube erstrebenswert sind. Ich sag mal so: Meine Großeltern sind mit dem Käfer 2 Tage nach Norditalien gefahren. Ging auch. Mecklenburgische Seenplatte ist auch schön. Müssen nicht die Malediven sein. Aber da komme ich auch wieder zu dem Gesamtgesellschaftlichen umdenken...

    Es ist frustrierend... das Problem; je härter die Maßnahmen werden - desto mehr wiederstand wird sich ergeben, weil die Leute nicht abgeholt werden; Weil die Leute aktuell unsicher sind...
    Wer ist bereit, eine Investition in erneuerbare Energien o.ä. zu machen, wenn er aktuell nicht weiß, ob er seinen Job behalten kann - oder die Inflation 3x höher ist wie die letzte Gehaltserhöhung?

    Ja und leider ist es ja so: Je länger wir mit den Maßnahmen warten, desto härter müssen diese Ausfallen, um noch etwas zu bewirken. Und der Widerstand gegen die Maßnahmen steigt damit immer weiter.


    ...Momentan steuern wir aber gerade auf folgendes Szenario zu: Die Weltbevölkerung wird weiter zunehmen, wir werden einen Peak irgendwo bei 16-20 Mrd. Menschen haben, dieses führt zu einem globalem Zusammenbruch ALLER Staaten, nach einem kurzen aber harten Einbruch wird sich die Weltbevölkerung auf 1-10 Mio einpendeln. Weite Teile des Planeten werden für den Menschen unbewohnbar werden. Die letzten Menschen werden in Skandinavien, nördliche Staaten der USA, Kanada und Nordrussland leben. Der Afrikansiche Kontinent ist weitestgehend Unbewohnbar, aufgrund von Sommertemperaturen von regelmäßig über 50°C...

    Ich werfe mal eine recht radikale Meinung in den Ring:

    Ich halte von dem Verbrennerverbot 2035 nichts.

    Denn, es ist: zu spät und zu schwach

    Das Klima wird nicht dadurch gerettet, dass wir 50 Mio verbrenner-PKW durch 50 Mio Elektroautos austauschen. Wir müssen die 50 Mio Verbrenner durch 20 Mio Elektroautos ersetzen. Ich möchte, dass meine Enkel wieder unbesorgt im Wohngebiet auf der Straße spielen können und ich sie auch schon in der Grundschule alleine zu Fuss schicken kann. Ohne dass man angst haben muss, dass sie auf dem Parkplatz totgefahren werden. https://www.rundschau-online.d…3401294?cb=1655199689858&

    Das könnte man z.B. dadurch erreichen, dass ich ein Auto nur noch anmelden kann, wenn ich nen Parkplatz nachweisen kann. Laternenparken? Fällt aus, bzw. ist dann für Handwerker etc. frei. Ich habe auf meinem Firmengeländer nur 10 Parkplätze für 30 Mitarbeiter? Dann muss ich als Firma mindestens 20 Mitarbeitern kostenlos die Fahrkarte bereitstellen. Bei Neubauten und Sanierungen: Jeder Parkplatz muss zumindest mit 3,6kW ladefähig sein. Nachrüstpflicht für vorhanden Parkplätze. Ausnahmen nur begründet. z.B. Nachrüstung kostet über 10% des Neuwagenpreises des Autos (für den der Stellplatz ist, siehe oben) Tja, kaufst du dir nen teuren Porsche musste halt 15.000 in die Wallbox investieren. Pech gehabt. Kauf dir halt nen kleiners Auto.

    Fahrzeuge wie Audi SQ7 und Mercedes Mercedes-AMG SL 63? Fällt aus, weil wegen is nicht. Nicht die Flottenemission ist wichtig. Jedes einzelne Fahrzeug muss unter, sagen wir mal 120g/km CO2 ausstoßen. Jedes Jahr wirds 3% weniger.

    Autofrei Innenstädte, City-Maut in der "erweiterten Innenstadt".

    Kostenloser ÖPNV. Fernverkehr muss günstiger sein, als ne Flugreise. ÖPNV weiter ausbauen, mehr Direktverbindungen. (In HH geht Jede S- und U-Bahn durch den Hauptbahnhof. wenn ich von Süd-Westen nach Nord-Westen will, gibts keine Gerade Linie, sondern ich muss immer durch den zentralen Knoten...)

    Das bedarf aber einem gesamtwirtschaftlichem Umdenken. Ich erinnere nur an den Club of Rome 1972. Es kann kein grenzenloses Wachstum bei begrenzten Ressourcen geben. Wir können nur noch weiter wachsen, indem wir die ärmeren Länder weiter ausbeuten und unterdrücken. Wir brauchen eine Wirtschaft, die nicht mehr auf stetiges Wachstum ausgelegt ist. Ein umdenken in der Arbeitswelt ist aber auch notwendig. Büroarbeit an zentralen Firmen-Liegenschaften? Du hast keinen Kundenkontakt? Dann fällt das aus. Muss ja nicht gleich Home-Office sein. Co-Workingspaces beim Bauern im Dorf neben der Getreidescheune. 80 km, um ins Büro zu fahren, um dort den ganzen Tag in meine zwei Monitore zu glotzen? Gibts nicht mehr.

    Kleinstadt-Kita, die nur Betreuungszeiten von 8:00 bis 12:30 anbieten? Abgelehnt. Hallo? 1970 hat angerufen und will seine Kindergarten-Zeiten zurück haben. Flexibilität ist angesagt.

    Wir müssen sofort mit weitreichenden Maßnahmen beginnen. Nicht erst in in paar Jahren. So dinge, wie bsp. in NRW: Mindestabstand zu Wohnbebauung: Tagebau mit Sprengung: 300m. Windrad: 1000m.

    Kleine Milchmädchenrechnung: Wir haben 13.000km Autobahnen in Deutschland. Wir stellen sofort alle 500m ein Windrad auf. Das sind 26.000 Windräder. mal 6 MW macht das 156 GW. Sowas wie 10H in Bayern findet einfach nicht statt. Das alles muss sofort beginnen. Da ist ein Verbrennerverbot 2035 schlicht und ergreifend zu spät.


    So, jetzt haut mich :)

    Ist schon komisch. Wenn ein Golf Diesel brennt, dann interessiert sich keine Sau dafür. Wenn ein BEV brennt, dann schreiben alle Zeitungen darüber, im Internet geht das viral und man liest plötzlich über hunderte brennender BEVs. Dabei war es doch nur ein BEV, der brannte. In der Psychologie nennt man das „selektive Wahrnehmung“.

    Ja, mein "lokales Käseblättchen" ist da besonders schlimm. Da kommt fast jeden Tag online eine negative Meldung über Elektroautos. Die letzten: "Tesla hängt acht Wochen an Ladestation", davor "Eiskalte E-Auto-Klatsche: Familie muss Ladesäule mit Eiswürfeln kühlen" Dass der erste Vorfall in Amsterdam und der andere in Oregon passiert ist, ließt man natürlich erst später. Da wird alles ausgeschlachtet, was irgendwie negativ mit Elektromobilität zu tun hat.

    ...Und wenn man unter dem Facebook-Post dann darauf hinweist, reagieren die Petrolhead-Trolle nur mit Lachsmileys, oder mit "Brauchst du ja nicht lesen"-Kommentaren...

    Heidelberg Energy Control


    Werde aber wohl auf Schuco mit Balkonkraftwerk switchen.

    Braucht der Wagen im "Lademodus" nicht von sich aus schon mehr Leistung, als das Balkonkraftwerk liefert? (z.B. bei wechselnd bewölktem Himmel)

    Also landet da überhaupt was von der Leistung im Akku, oder geht das komplett für die mitlaufenden "Nebenverbraucher" drauf?

    Wenn es das je geben sollte, daß man den Sound vom AVAS selbst bestimmen kann, dann will ich definitiv diesen hier:


    Berlin S-Bahn sound - YouTube


    FoG: Kannst Du das für mich codieren? :)

    Bitte die Tonleiter eines Taurus (BR 182)

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    Bitte Zitate nicht aus dem Zusammenhang reißen. Dass ist doch zwei Paar Schuhe.

    Was ist das denn aus dem Zusammenhang gerissen? Schau dir doch mal die Firmenwagen an, die so in der Gegend rumfahren. Da ist es ganz oft so, dass es eine Budgetgrenze gibt. Und die wird allzu oft bis aufs letzte ausgereizt. Ob man jetzt alles braucht oder nicht, ist egal.

    Ich bin aber sowieso der Meinung, dass die Staatlichen Prämien bei den Herstellern eingepreist sind und auf lange Sicht die Preise von Verbrennern und Elektrofahrzeugen angeglichen werden, wenn es keine Prämien mehr geben würde.

    Nun, eben nicht nur einfach die Förderung einstellen, sondern dann die Steuern anpassen, dass sich die E-Mobilität rechnet.

    Warum muss sich E-Mobilität eigentlich immer "rechnen"? Geh doch mal raus auf die Straße, da wird zu einem überwältigendem Teil das Auto eben nicht danach ausgesucht, ob es sich "rechnet". Metallic-Lackierung und Alufelgen? Ambientebeleuchtung? Animierte Blinker? Die haben kosten, der nutzen geht aber gegen 0.

    V6 und V8 Motoren? Zeig mir mal die Anwendung beim PKW, für die ein 2l TDI nicht vollkommen ausreicht. Selbst der zieht den vollen Pferdehänger am Hang. Aber beim E-Auto wird auf einmal argumentiert, dass laden an der Autobahn an DC teurer ist als in der Stadt an AC. no shit, Sherlock. Ist beim Verbrenner auch so...

    Jedes elektronische Bauteil hat einen MTBF, sprich wieviele Stunden es durchschnittlich geht, bis das Bauteil einen Fehler hat. Es ist also eine reine Betrachtung der Betriebsdauer.

    2. Einschaltvorgänge können den MTBF reduzieren

    Eine weitere großer Einfluss ist aber auch noch die Temperaturbelastung. Und da ist davon auszugehen, dass die AC-Leistungselektronik im Auto z.B. länger halten dürfte, wenn ich anstelle mit 3x16A nur mit 3x10A lade und somit die thermische Belastung der einzelnen Komponenten reduziere.

    Ein 50kW DC-Lader dürfte dann auch mehr zur Langlebigkeit der Komponenten beitragen, als der 125kW lader.


    Zum Thema der Haltbarkeit der Ladebuchse fällt mir noch ein anderer Aspekt ein: Macht es für die Buchse am Auto einen Unterschied, ob ich mein 11kW-Kabel nehme, oder den doch recht schweren Stecker für 43kW AC an einer Schnellladesäule? Sollte ich da vorsichtshalber doch lieber nicht das feste Kabel nehmen, sondern nach Möglichkeit mein eigens, wenn auch eine Buchse an der Säule verfügbar ist?