Beiträge von boerse82

    Bitte Zitate nicht aus dem Zusammenhang reißen. Dass ist doch zwei Paar Schuhe.

    Was ist das denn aus dem Zusammenhang gerissen? Schau dir doch mal die Firmenwagen an, die so in der Gegend rumfahren. Da ist es ganz oft so, dass es eine Budgetgrenze gibt. Und die wird allzu oft bis aufs letzte ausgereizt. Ob man jetzt alles braucht oder nicht, ist egal.

    Ich bin aber sowieso der Meinung, dass die Staatlichen Prämien bei den Herstellern eingepreist sind und auf lange Sicht die Preise von Verbrennern und Elektrofahrzeugen angeglichen werden, wenn es keine Prämien mehr geben würde.

    Nun, eben nicht nur einfach die Förderung einstellen, sondern dann die Steuern anpassen, dass sich die E-Mobilität rechnet.

    Warum muss sich E-Mobilität eigentlich immer "rechnen"? Geh doch mal raus auf die Straße, da wird zu einem überwältigendem Teil das Auto eben nicht danach ausgesucht, ob es sich "rechnet". Metallic-Lackierung und Alufelgen? Ambientebeleuchtung? Animierte Blinker? Die haben kosten, der nutzen geht aber gegen 0.

    V6 und V8 Motoren? Zeig mir mal die Anwendung beim PKW, für die ein 2l TDI nicht vollkommen ausreicht. Selbst der zieht den vollen Pferdehänger am Hang. Aber beim E-Auto wird auf einmal argumentiert, dass laden an der Autobahn an DC teurer ist als in der Stadt an AC. no shit, Sherlock. Ist beim Verbrenner auch so...

    Jedes elektronische Bauteil hat einen MTBF, sprich wieviele Stunden es durchschnittlich geht, bis das Bauteil einen Fehler hat. Es ist also eine reine Betrachtung der Betriebsdauer.

    2. Einschaltvorgänge können den MTBF reduzieren

    Eine weitere großer Einfluss ist aber auch noch die Temperaturbelastung. Und da ist davon auszugehen, dass die AC-Leistungselektronik im Auto z.B. länger halten dürfte, wenn ich anstelle mit 3x16A nur mit 3x10A lade und somit die thermische Belastung der einzelnen Komponenten reduziere.

    Ein 50kW DC-Lader dürfte dann auch mehr zur Langlebigkeit der Komponenten beitragen, als der 125kW lader.


    Zum Thema der Haltbarkeit der Ladebuchse fällt mir noch ein anderer Aspekt ein: Macht es für die Buchse am Auto einen Unterschied, ob ich mein 11kW-Kabel nehme, oder den doch recht schweren Stecker für 43kW AC an einer Schnellladesäule? Sollte ich da vorsichtshalber doch lieber nicht das feste Kabel nehmen, sondern nach Möglichkeit mein eigens, wenn auch eine Buchse an der Säule verfügbar ist?

    Wie viele Steckvorgänge Stecker und Buchse aushalten müssen steht bestimmt in der IEC 62196. Leider ist die nicht öffentlich verfügbar. Man liest bei Steckern immer nur "mehr als 10000" Steckvorgänge.

    Genau, der Stecker ist für 10.000 Steckzyklen (unbelastet) ausgelegt. Das sagt jetzt natürlich noch nichts über die Auslegung der Buchse am Auto aus. Wenn ich nach 5 Jahren ein neues Ladekabel brauche, ist das halt so. Wenn aber die Buchse im Auto kaputt geht, ist das natürlich ärgerlich.


    Das muss ja auch bei PlugIn-Hybriden klappen. Ich hab bei meinem Mini durchaus 4-5 Steckvorgänge pro Tag.

    Man könnte statt der Vollzyklen auch einfach die Gesamtenergie angeben, die man in den Akku laden kann, bis er einen SOH von x% unterschreitet. Beim großen Akku wären das dann bei 1000 Vollzyklen eben 77 MWh. Auf wieviele Häppchen man das aufteilt ist egal.


    Ob das jetzt intuitiver als diese theoretischen Vollzyklen ist, mag jeder für sich entscheiden.

    Ne, das geht nicht. Denn es würde schon einen Unterschied machen, ob ich diese 77MWh per DC immer von 0 auf 100% lade, oder mit reduzierter AC-Leistung zwischen 30% und 70%.

    Hallo ihr da alle, habt ihr schon Erfahrungen mit diesen Stickern gemacht?

    https://unplugsticker.eu/de/der-unplugsticker/#

    Ich hab die "LowTech"-Lösung: Es liegt ne Visitenkarte hinter der Scheibe. Ich fahre jetzt über 2 Jahre PlugIn und stehe dementsprechend eigentlich immer an irgendwelchen Ladesäulen, wenn ich öffentlich parke. In der ganzen Zeit hat noch niemand angerufen, oder ne Nachricht geschickt.

    ich kann das voll nachvollziehen, ich hätte auch gerne mehr Individualität, bsp. Kinderpaket: Sonnenblenden, Steckdose, USB-C und Kinder Fernentriegelung (damals jedenfalls noch)

    Ich möchte so gerne , die Steckdose die USB-C Anschlüsse und die Elektrische Fernentriegleung, aber ich möchte auf gar keine Fall diese total bescheuerten Sonnen Rollos.

    Deswegen muss ich auf Sonderausstattung verzichten :(

    Ja, das war bei mir in etwa auch so. Bei mir ist es ein Firmenwagen und ich hätte gerne die 230V Steckdose fürs Notebook. War das ne Diskussion, warum ich jetzt das Family Paket bestelle. Das Fahrzeug soll ein Arbeitsgerät und keine Familienkutsche sein...

    Schon, aber mehr Varianten zu haben bedeutet eben auch mehr Aufwand in der Produktion und Logistik.

    Das stimmt wahrscheinlich, wenn man die Kabelbäume in DE bauen würde und hier dem Facharbeiter 20€ die Stunde zahlt. Wenn man dem Ukrainer aber halt mit 2€ "abspeist", sieht es schon anders aus. Da ist der Arbeiter billiger als die Plastestecker, die zusätzlich an den Kabelbaum gemacht werden müssen.

    Die Frage ist auch, ob die Kunden überhaupt noch diese Individualisierbarkeit wollen. Ich persönlich empfinde es eher als lästig mich mit den ganzen Details der Ausstattungspakete auseinandersetzen zu müssen.

    Ich bin da unentschieden. Denn eigentlich bin ich sehr für Individualisierbarkeit. Mit den Paketen ist es aber häufig so, dass ich gerne eine Komponente des Pakets haben möchte, aber dann das gesamte Paket ordern muss. Und manchmal gibt es "merkwürdige" Querabhängigkeiten, die dem Kunden nicht wirklich ersichtlich sind. (Verschiedene Online-Dienste nur bestellbar mit der elektrischen Heckklappe etc.)