Beiträge von boerse82

    Ist schon komisch. Wenn ein Golf Diesel brennt, dann interessiert sich keine Sau dafür. Wenn ein BEV brennt, dann schreiben alle Zeitungen darüber, im Internet geht das viral und man liest plötzlich über hunderte brennender BEVs. Dabei war es doch nur ein BEV, der brannte. In der Psychologie nennt man das „selektive Wahrnehmung“.

    Ja, mein "lokales Käseblättchen" ist da besonders schlimm. Da kommt fast jeden Tag online eine negative Meldung über Elektroautos. Die letzten: "Tesla hängt acht Wochen an Ladestation", davor "Eiskalte E-Auto-Klatsche: Familie muss Ladesäule mit Eiswürfeln kühlen" Dass der erste Vorfall in Amsterdam und der andere in Oregon passiert ist, ließt man natürlich erst später. Da wird alles ausgeschlachtet, was irgendwie negativ mit Elektromobilität zu tun hat.

    ...Und wenn man unter dem Facebook-Post dann darauf hinweist, reagieren die Petrolhead-Trolle nur mit Lachsmileys, oder mit "Brauchst du ja nicht lesen"-Kommentaren...

    Heidelberg Energy Control


    Werde aber wohl auf Schuco mit Balkonkraftwerk switchen.

    Braucht der Wagen im "Lademodus" nicht von sich aus schon mehr Leistung, als das Balkonkraftwerk liefert? (z.B. bei wechselnd bewölktem Himmel)

    Also landet da überhaupt was von der Leistung im Akku, oder geht das komplett für die mitlaufenden "Nebenverbraucher" drauf?

    Wenn es das je geben sollte, daß man den Sound vom AVAS selbst bestimmen kann, dann will ich definitiv diesen hier:


    Berlin S-Bahn sound - YouTube


    FoG: Kannst Du das für mich codieren? :)

    Bitte die Tonleiter eines Taurus (BR 182)

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    Bitte Zitate nicht aus dem Zusammenhang reißen. Dass ist doch zwei Paar Schuhe.

    Was ist das denn aus dem Zusammenhang gerissen? Schau dir doch mal die Firmenwagen an, die so in der Gegend rumfahren. Da ist es ganz oft so, dass es eine Budgetgrenze gibt. Und die wird allzu oft bis aufs letzte ausgereizt. Ob man jetzt alles braucht oder nicht, ist egal.

    Ich bin aber sowieso der Meinung, dass die Staatlichen Prämien bei den Herstellern eingepreist sind und auf lange Sicht die Preise von Verbrennern und Elektrofahrzeugen angeglichen werden, wenn es keine Prämien mehr geben würde.

    Nun, eben nicht nur einfach die Förderung einstellen, sondern dann die Steuern anpassen, dass sich die E-Mobilität rechnet.

    Warum muss sich E-Mobilität eigentlich immer "rechnen"? Geh doch mal raus auf die Straße, da wird zu einem überwältigendem Teil das Auto eben nicht danach ausgesucht, ob es sich "rechnet". Metallic-Lackierung und Alufelgen? Ambientebeleuchtung? Animierte Blinker? Die haben kosten, der nutzen geht aber gegen 0.

    V6 und V8 Motoren? Zeig mir mal die Anwendung beim PKW, für die ein 2l TDI nicht vollkommen ausreicht. Selbst der zieht den vollen Pferdehänger am Hang. Aber beim E-Auto wird auf einmal argumentiert, dass laden an der Autobahn an DC teurer ist als in der Stadt an AC. no shit, Sherlock. Ist beim Verbrenner auch so...

    Jedes elektronische Bauteil hat einen MTBF, sprich wieviele Stunden es durchschnittlich geht, bis das Bauteil einen Fehler hat. Es ist also eine reine Betrachtung der Betriebsdauer.

    2. Einschaltvorgänge können den MTBF reduzieren

    Eine weitere großer Einfluss ist aber auch noch die Temperaturbelastung. Und da ist davon auszugehen, dass die AC-Leistungselektronik im Auto z.B. länger halten dürfte, wenn ich anstelle mit 3x16A nur mit 3x10A lade und somit die thermische Belastung der einzelnen Komponenten reduziere.

    Ein 50kW DC-Lader dürfte dann auch mehr zur Langlebigkeit der Komponenten beitragen, als der 125kW lader.


    Zum Thema der Haltbarkeit der Ladebuchse fällt mir noch ein anderer Aspekt ein: Macht es für die Buchse am Auto einen Unterschied, ob ich mein 11kW-Kabel nehme, oder den doch recht schweren Stecker für 43kW AC an einer Schnellladesäule? Sollte ich da vorsichtshalber doch lieber nicht das feste Kabel nehmen, sondern nach Möglichkeit mein eigens, wenn auch eine Buchse an der Säule verfügbar ist?

    Wie viele Steckvorgänge Stecker und Buchse aushalten müssen steht bestimmt in der IEC 62196. Leider ist die nicht öffentlich verfügbar. Man liest bei Steckern immer nur "mehr als 10000" Steckvorgänge.

    Genau, der Stecker ist für 10.000 Steckzyklen (unbelastet) ausgelegt. Das sagt jetzt natürlich noch nichts über die Auslegung der Buchse am Auto aus. Wenn ich nach 5 Jahren ein neues Ladekabel brauche, ist das halt so. Wenn aber die Buchse im Auto kaputt geht, ist das natürlich ärgerlich.


    Das muss ja auch bei PlugIn-Hybriden klappen. Ich hab bei meinem Mini durchaus 4-5 Steckvorgänge pro Tag.

    Man könnte statt der Vollzyklen auch einfach die Gesamtenergie angeben, die man in den Akku laden kann, bis er einen SOH von x% unterschreitet. Beim großen Akku wären das dann bei 1000 Vollzyklen eben 77 MWh. Auf wieviele Häppchen man das aufteilt ist egal.


    Ob das jetzt intuitiver als diese theoretischen Vollzyklen ist, mag jeder für sich entscheiden.

    Ne, das geht nicht. Denn es würde schon einen Unterschied machen, ob ich diese 77MWh per DC immer von 0 auf 100% lade, oder mit reduzierter AC-Leistung zwischen 30% und 70%.