Beiträge von Meik

    Die Abomodelle sind eine Abzocke, oder hast Du schon mal von einer Tankstelle gehört, bei der statt 2,00 € für den Liter Benzin 3,00 € bezahlen sollst, nur weil Du die Kundenkarte nicht nutzt, sondern mit EC-Karte bezahlen willst? Ich nicht.

    Äh, bei Flottenkarten/Tankkarten normal dass du da als Abokunde Rabatt bekommst. Der Unterschied ist die Dimension, du bekommst irgendwo mal ein paar ct als Stammkunde mit Abo Rabatt, beim Ad-Hoc Laden reden wir über Aufschläge von teils 50% und mehr, das kann ich IMHO dann nicht mehr über Abovorteile oder ähnliches erklären, das ist in meinen Augen reine Abzocke. Und darum geht's, ob die Klage jetzt für 1kWh oder mehrere Ladevorgänge geht ändert nichts am rechtlichen Sachverhalt.

    Wird auch von Alter, Standort und Ausrichtung abhängen. Bei mir Münsterland, 2018er Anlage, 2/3-1/3 West-Ost 30°. Bis auf ein paar Tage hatte ich keinen Peak über 6kW. Noch etwas Hausverbrauch runter und dann ist halt die Frage die man sich stellen muss ob sich viel Steuerungsaufwand lohnt um da noch ein paar kWh im Jahr rauszuholen. Wer oft im home-office ist und tagsüber laden kann hat da alleine schon eine andere Option als ein normal berufstätiger der erst nach Feierabend anstöpselt.


    Ist halt sehr individuell ... das wollte ich damit ausdrücken ;)

    Gar keinen Widerspruch.

    Wer aber eine PV Anlage und einen EV Lader hat, wird ohnehin eine Solarüberschussregelung haben und dann wird die Abregelung via Steuerbox und privatem EMS in vielen Fällen einfacher.

    Da musst du aber schon eine ziemlich große PV haben damit du da über das Jahr nennenswert was rausholen kannst. 4,2kW, dann hast du noch den normalen Hausverbrauch, da braucht es bei meinen knapp 10kWp auf dem Dach schon wolkenlose Sommertage und eine Autonutzung die Laden in der Mittagszeit ermöglicht um da noch durch weiteren Solarüberschuss in den begrenzten Abregelzeiten nennenswert Ertrag zu bekommen. Die letzten Sonnentage hier Ende April haben bei meiner Anlage so ca. 5,5kW in den Mittagsstunden gebracht, blauer Himmel und nur ein paar hundert Watt die ins Netz gingen. Ab 16 Uhr reichte es gerade noch um die 4,2kW abzudecken, danach war mit Hausverbrauch schon Netzbezug dabei.


    Sollte man in der Überlegung auch mal betrachten wie oft man in Zeiten in denen man tatsächlich lädt deutlich mehr als 4,2kW plus Hausverbrauch von der PV bekommt. Ich hab meine Wallbox auf fix 4,2kW gedrosselt, da ist keine externe Steuerung nötig und zu Hause habe ich Zeit zum Laden. Für Notfälle zum Glück 500m weiter ein paar DC-Schnelllader.

    die Zahl der Gelegenheiten, dass das so wirklich sinnvoll ist, dürfte sehr klein sein.

    Und die Zahl der Gelegenheiten wo das zulässig wäre ist noch kleiner. Wenn man Sicherverhältnisse hat wo das eingeschaltete Rücklicht nötig für die ausreichende Sichtbarkeit ist ist man an dem Punkt wo das normale Licht eingeschaltet werden muss. Rücklicht zu TFL ist da eher ein "Gimmick". Beim TFL geht es ja gerade beim Überholen etc.. darum entgegenkommende Fahrzeuge mit hoher Differenzgeschwindigkeit früh zu erkennen, die Problematik habe ich nicht bei Fahrzeugen die in gleicher Richtung fahren wo Rückleuchten nötig wären. Zumal tagsüber Rückleuchten den Nebeneffekt haben dass sie die Wirkung bzw. Erkennbarkeit der Bremsleuchten reduzieren können. Mit frühem Einschaltpunkt und der Funtion Wischer an = Licht an macht es der Enyaq IMHO ziemlich gut, ähnlich wie die meisten im VW-Konzern. Wenn Nebel so hell ist dass er weder Wasser auf der Scheibe noch eine reduzierte Helligkeit bewirkt hat man dann doch schnell Sichtweiten von mehreren hundert Metern, auch wenn es sehr trüb wirkt.

    Nachträglich kaufen wäre gerade noch ok, bei Abo wäre ich raus. :/

    Sehe ich anders herum: Beim Abo kann ich eine Option auch mal für kleines Geld testen ohne gleich eine größere Summe für den Kauf ausgeben zu müssen. Nutze ich im Softwarebereich auch oft, die Premium-Bildbearbeitungssoftware mal 1 Monat nach dem Urlaub für die Bilder statt die lebenslange LIzenz zu kaufen. Man wird sehen wie das am Markt anguckt, ich finde das nicht per se schlecht.

    Also analog zum DCC, hehehe :)


    Ich finde den Trend dennoch bedenklich, denn wenn solche Abomodelle erfolgreich sind, werden die Hersteller das massiv ausweiten. Servolenkung Serie, Progressivlenkung im Abo. LED Serie, Matrix im Abo. Glasdach Serie, Öffnungsfunktion im Abo. Und so weiter.

    Warum nicht, mit einem Computer kaufe ich auch nicht sämtliche verfügbare Software. Und so hat der Gebrauchtkäufer noch die Möglichkeit sich Optionen nachkaufen zu können die der Erstbesitzer nicht haben oder bezahlen wollte. Hat durchaus auch positive Seiten.

    Hab ich jetzt noch nie so drüber nachgedacht. Ich hatte zuvor schon in Golf 7 und 8 die schwenkbare AHK, die kicke ich beim Enyaq wie zuvor auch ohne zu überlegen einfach mit dem Fuß hoch. Da ich auch Anhänger mit Antischlingerkupplung und Fahrradträger nutze ist die Kugel auch immer relativ sauber und fettfrei. Da ich das bei offener Klappe mache bisher auch noch keinen Stress mit der Heckklappe gehabt.


    Im Gegensatz zu früher bei den abnehmbaren nutze ich die Schwenkvorrichtung auch konsequent und klappe die nach Nutzung sofort wieder ein.

    Der TA ist selber erstmal nicht in der Lage - und darf es nicht - starke Bremsungen zu vollziehen, ab einer gewissen nötigen Verzögerung kommt die Warnung " selber bremsen". Danach kommt irgendwann der Notbremsassistent, aber spät und oft nicht mehr dazu geeignet einen Unfall zu verhindern. Das hat zwei Gründe, eine Notbremsung wäre zu gefährlich wenn noch genug Platz zum problemlosen ausweichen da ist. Bei Autobahntempo ist aber ein Ausweichen noch problemlos möglich wo eine Vollbremsung nicht mehr zur Unfallvermeidung reicht, da kann dann der Notbremsassistent "nur" noch die Aufprallgeschwindigkeit reduzieren.


    Beide Systeme sind eine super Hilfe und funktionieren gut - als Assistenzsystem. Sie sind weder dafür konzipiert noch dazu in der Lage den Fahrer zu ersetzen, man muss schon noch selber bei der Sache bleiben.


    Dazu kommt die Problematik wie in diesem Fall wenn es eine so geringe Überlappung ist. Da reicht ja ein minimaler Schlenker eines der beiden Verkehrsteilnehmer damit es keinen Unfall gibt, da ist für den TA auch nicht immer eindeutig erkennbar auf welcher Spur der andere fährt, vor allem wenn der halb auf der Standspur fährt und so die Fahrbahnmarkierung für die Kamera verdeckt.


    Bis zum autonomen Fahren ist es noch ein langer Weg.

    Vielleicht passt es hier am besten: Ich lade normalerweise per DKV-App (Firmenwagen).


    Jetzt schon 2mal an EWEGO Schnellladern gehabt: Ladepunkt angesteuert und dann suchen. Nirgendwo außen am Lader ein QR-Code, nirgendwo die offizielle Kennung (DE...) welcher Ladeanschluss welcher ist um in der App den Ladevorgang zu starten. Ok, also Ladekarte rauskramen, ran an das Display. "Bitte Ladeanschluss 5 oder 6 auswählen". Äh, auf der Ladesäule steht groß beschriftet "links rechts". Keine Nummer, nichts. Ok, versuchen wir die 5, Mist, andere Seite geparkt ...


    Kann das so schwer sein die Ladesäulen vernünftig und auch im Halbdunkeln lesbar zu beschriften? Per App hätte ich das mal munter durchtesten müssen, zum Glück hatte ich die physische Karte dabei, die hat zumindest eine 50% Quote gebracht.


    Sonst klappt das überall mit Kennung oder noch besser QR-Code per App deutlich einfacher. Scannen, auf Start drücken, Stecker rein, fertig. Ohne suchen oder überlegen. Manchmal schon lustig wie dann im Dunkeln so Kleinigkeiten wie uneindeutige Beschriftung nerven können.