Beiträge von LT35

    Moin


    OT : potentielles Preheating für SW 3.x


    Was ich von Skoda, VW, CARIAD nicht verstehe ???

    Wenn es tatsächlich so ist, würde ich allerdings erwarten, dass so etwas auch groß angekündigt wird und man sich ein Stück weit dafür feiern lässt.

    Hm, weil es eine recht nüchterne Feier werden könnte ?


    Ich trage damit in die Welt hinaus, dass ich es nachliefere, allerdings in eher rudimentärer Form. Diese eingeschränkte Version dürfte schon erklärungsbedürftig sein (was sie technisch sein wird, das ist aber nur schwer „zu verkaufen“). Ich trage damit aber dann auch nochmal in die Welt, dass es erst über fünf Jahre nach Auslieferung der frühen Fahrzeuge kommt und es bis Anfang 2024 (iV50/iV60) auch nicht vorhanden war.


    Das ist auch bei anderen Herstellern so gewesen, nur bringt mich dieser Verweis darauf heute nicht werbemäßig weiter. Ich wollte ja wohl schon damals besser sein, sonst hätte man ja auch die anderen Fremdmarken kaufen können.


    Im Zweifel kommt dann die Diskussion darauf, was die fehlende Funktion eigentlich für Auswirkungen hat bzw. wie das bei den frühen Modellen denn überhaupt so aussieht mit der Ladeleistung, wenn man nicht mit 5%, sondern mit 20% an den HPC fährt, was so selten nicht vorkommen dürfte. Lieber nicht so viel dran rühren …


    Ich sage „Vielen Dank“ wenn sie es bringen, habe das Modell aber sehenden Auges gekauft. Bei anderen Kunden könnte die Erwartungshaltung aber etwas anders gewesen sein.


    Gruß

    K.R.

    Moin

    Pardon, falls der Eindruck einer etwas unhöflichen Antwort entstanden ist. Ich muss aber zugeben, dass mich dieser Erstbeitrag etwas die Augen hat verdrehen lassen. So in der Art „da kommt ein Diesel-Dieter mit seinem 3-Liter-Passat (womit nicht der Hubraum gemeint wäre) und jetzt muss er E-Auto fahren, weil eine weltfremde Dienstwagen-Policy das so vorgibt und das kann ja gar nicht ohne Reibungsverluste abgehen, aber er hat es notgedrungen probiert und das Ergebnis seines Tuns in diesem Drei-Monats-Fazit auf seinen fast erwartbaren Punkt gebracht“.


    Hm … war vielleicht ungerecht von mir, denn da steht ja nicht einmal, dass auch der Skoda ein Dienstwagen ist. Selbst wenn, könnte die Wahl eine freiwillige gewesen sein und dann ist die Enttäuschung groß, weil an diesen permanenten Reichweitenvorwürfen doch mehr dran ist als die Tesla-Fanboys <duck> einen Glauben machen wollen. Na gut, die wollen das meistens gar nicht, das bilde ich mir nur wieder ein …


    Wenn es aber eine eigene Wahl in Form einer Bestellung (und nicht aus einem Pool) war, dann hätte ich vermutet, dass man sich vorher damit beschäftigt und dann wäre diese 5xx Autobahn-km-Erwartung schon abgeräumt. Aber ich spekuliere zu viel rum.


    Zu den Tankstellen „an jeder Ecke“. Das war mal so, heute sieht das nur noch so aus, weil Du Dich möglicherweise bei den vielen Kilometern entlang jener Achsen bewegst, an denen die liegen. Es sind etwa 14000, davon 350 an Autobahnen (€€€), und wenn man nicht gerade auf SuperPlus/Ultimate/VPower/etc. angewiesen ist, haben die meist auch mehr als einen „Ladepunkt“. Schnellladepunkte für E-Autos gibt es deutlich mehr, dazu zählen in der Statistik allerdings auch diese 50kW-Säulen. Die sind prima für die längere Einkaufspause und für die sehr lange Mittagspause schafft das auch was, „in 5 Minuten“ helfen sie Dir kaum weiter (außer im Notfall und der sollte dann nicht abends bei Lidl eintreten …).


    Echte HPC (150kW aufwärts) gibt es angeblich derzeit auch 14000, aber Ladepunkt bedeutet ja nicht Ladeort. Da die fast immer 2 Ladepunkte je Säule haben und auch mal mehr als eine Säule da steht, ist Dein Eindruck, dass es mehr Tankstellen als HPC-Standorte gibt, wohl nicht ganz falsch. Wenn ich z.B. in den Landkreis Cuxhaven blicke, dann sieht das außerhalb der Hauptverkehrsachsen auch schon sparsam aus und solche Flächen dürfte es durchaus auch woanders geben. Nacht um 01:00 Uhr tanken will man aber dort vielleicht auch nicht müssen ;)


    Ladepunkte überhaupt gibt es indes sehr reichlich (um die 190000 in D), die zeigt Dein Auto ja auch größtenteils an, nur sind davon halt viele AC-Ladepunkte und für die brauchst Du viel Zeit. Ob Du die zwischendurch mal für eine Stunde oder so nutzen kannst, weißt Du nur selbst. Immerhin, die Dinger sind meistens rund um die Uhr in Betrieb.


    Tankstellen suchst Du vermutlich nicht, die „sind ja einfach da“. Also meistens. Die Ladepunkte kennst Du noch nicht und siehst die meistens nur auf dem Navi. Fährt man immer um dieselben Kirchtürme, ändert sich das dort natürlich irgendwann.


    Hinsichtlich der Ladeplanung kann ich Dir keine Ratschläge geben. Ich persönlich würde es unter Zeitdruck nicht zu umständlich haben wollen, das Auto macht selbst in den alten Versionen ja eine, nur steht man dann halt vor irgendeinem Anbieter (ggf. begrenzt auf die Powerpass-Funktionalität) und das muss nicht die günstige Option sein.


    Zu den Kosten: bei dem Vergleich müsste man sehen, wie hoch der Verbrauch eines Verbrenners denn beim eigenen Einsatzprofil lag und dann auch ein wenig auf die Modellwahl achten. Ich habe keine Ahnung vom Passat, aber die Statur des Enyaq fällt schon ein wenig anders aus (etwas höher, etwas breiter) und das ist geringeren Autobahnverbräuchen nicht förderlich. Aber auch ein evtl. passenderer ID.7 verbraucht bei höherem Tempo deutlich mehr Strom als in der Stadt. Ich hoffe, den Enyaq (80x) im ganzjährigen Mittel auf 20kWh (inkl. Ladeverluste) halten zu können, der vorherige, gleich große Diesel-SUV lag bei etwas über 7.7l, da habe ich preislich ausreichend Luft beim kWh-Preis.


    Die Wartungskosten könnten etwas geringer sein, da der Skoda nur das Zeitintervall hat (falls der Passat noch auf 30tkm limitiert). Gilt aber auch nur, wenn der Händler beim Škoda keine Phantasiepreise aufruft. Dazu kommen die ersparte Kfz-Steuer und die - schwankende - THG-Quote (Gutschrift), das relativiert sich bei 40tkm p.a. natürlich etwas.


    Zum Mitschwimmen: Sind 150km/h noch wirklich ein „Mitschwimmen“ ? In Ballungsräumen mit entsprechend Verkehr würde ich eher 110-120 km/h annehmen, auch wenn man bei 150 selbst immer noch überholt wird (aber wohl von weniger, als man selbst überholt). Was verbraucht so ein RS, wenn man sich daran versucht ? Sind ja nicht konstant 150, im Schnitt vielleicht 115 ? Würde mal so 24kWh / 100km schätzen, bei sehr niedrigen Temperaturen mehr. Ok, bei max. 120 sind es weniger, ob das Dir dann einen Ladestopp erspart, steht aber auf einem anderen Blatt. Konstant 115 können ja manchmal auch recht eintönig wirken.


    Ich kann da nicht mehr wirklich mitreden, Fernverkehrsstrecken fahr ich meistens nur mit 95, weil sonst fängt mein dafür noch vorhandener Diesel an zu saufen (und ich darf eh nicht schneller, oder öfters nicht überholen …).


    Zur Restkapazität: mein Fahrprofil passt nicht zu Deinem, weil ich nicht mehr beruflich unterwegs bin. 10% sind 25-35km, mit Bleifuß im Winter sicher auch weniger. Käme jetzt drauf an, wohin und wie weit ich noch muss und ob ich irgendwelche Ladestrom-Anbieter vorziehe (Roamingpreise). Kann ich am Zielort laden und wieviel Zeit habe ich dafür und wieviel brauche ich überhaupt für den nächsten Abschnitt und wie sieht es dort dann aus ?


    Aber gut, mit einem Mazda 6e würde ich es derzeit eher nicht tun ;)


    Gruß

    K.R.

    Moin

    Mein bisheriges Fazit: Durchwachsen, ich tendiere wegen Reichweite und praktisch fahrbarer Geschwindigkeit (nur noch im Schleichmodus, um anzukommen) eher zum Verbrenner.

    Nach drei Monaten ? Dann erübrigen sich doch die Fragen eigentlich schon wieder.


    WLTP ist ein Prüfstandsverfahren über 30 Minuten, der sog. Schnellfahranteil geht zwar bis über 130 km/h, dieses aber nur für wenige Sekunden, im Mittel werden in diesem Teilzyklus 94 km/h erreicht und das über 323 Sekunden (von 1800 des gesamten Zyklus, über deren gesamte Dauer mit nur 47 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit). Und das nicht draußen mit Winterreifen, sondern bei 23° .


    https://de.wikipedia.org/wiki/…t_vehicles_Test_Procedure


    Im Winter kommen ein paar Störeinflüsse, die es zwar - bis auf den höheren Innenwiderstand des kalten Akkus - so auch beim Verbrenner gibt (Rollwiderstand der Winterreifen, Luftdichte, ggf. Luftfeuchtigkeit durch Regen oder Nebel), die aufgrund von dessen Ineffizienz - der setzt etwa 65-70% der eingesetzten Energie nur in Wärme um - zwar bemerkt werden, aber nicht für so große Schwankungen sorgen. Und nebenbei sorgt die Abwärme des Verbrenners für die Heizung, während der Enyaq dafür eine Wärmepumpe und eine elektrische Heizung bemüht, die ihrerseits Energie verbrauchen (aus dem Akku).

    Der Akku selbst wird im Fahrbetrieb nur unterhalb von -5° beheizt (schaltet bei 0° dann wieder ab), oder bei Einplanung eines Schnellladesäule als Ziel oder Zwischenziel. Geht auch manuell, aber dann wüsste man es ja.


    Wenn Du mit 72% (von 79kWh) 270km weit gekommen bist, dann waren das etwa 21 kWh je 100km und für die Bedingungen kein so ganz schlechter Wert. Wenn man das mit dem Heizwert in Diesel umrechnet, knapp 2.2 Liter. Wird schwierig mit dem Passat, der deshalb einen erheblich größeren Energievorrat mitschleppt.


    4kW an der Ladesäule hört sich nach einer AC-Ladesäule an. Die kann zwar i.d.R. mehr, wenn die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Säule nicht korrekt läuft, fällt die auf die Größe (3.6 kW) zurück. Die LED am Ladeanschluss des Fahrzeugs sollte dann wechselnd grün und rot blinken. Hatte ich bis jetzt nur 2x (direkt hintereinander an demselben Ladepunkt, nach Wechsel auf den zweiten Ladepunkt derselben Säule war das Thema durch). Es trat bisher an der Ladesäule auch nicht mehr auf.


    Störungen an CCS-Ladepunkten hatte ich schon (Hallo E.ON … ), aber dann ging entweder gar nichts, oder Abbruch noch vor irgendeiner Ladung.


    Das Auto fährt auch mit 0% noch weiter und eben nicht nur ein paar hundert Meter, aber wenn man das unterwegs nicht erleben will, vielleicht keine einzelnen Säulen einplanen, soweit möglich. Kann am Ziel sicher auch mal schwierig werden und nicht nur in Dörfern, ist aber in D wohl meistens ein lösbares Szenario.


    Eine Kennzeichenerkennung hat mein 2023er Enyaq nicht. Die Verkehrzeichenerkennung ist aber unauffällig, Phantombremsungen habe ich bisher nur auf der Tiefgaragenausfahrt genossen und das hat andere Gründe.


    Gruß

    K.R.

    Moin

    HUD bedarf anfänglich etwas der Gewöhnung , jedenfalls ging es mir so.


    Gleitsichtbrille: die Position des HUD kann m.E. in der Höhe verstellt werden; ansonsten bitte mal prüfen, ob die Gleitsichtbrille richtig auf der Nase sitzt (Pardon, aber ich trage die auch leicht mal etwas zu tief und das passt nicht immer) und dann gibt es da ja auch etwas unterschiedliche Versionen.


    El. Heckklappe: meine knackt auch sehr vernehmlich beim Öffnen (Fahrzeug ist etwa aus 9/2023); ob das nun so sein muss, keine Ahnung.


    Gruß

    K.R.

    Moin

    Theoretisch könnte man auch eine C Schiene nehmen, da gibt es viel für.

    sollte reichen, Haken in die Gleitmutter, darf sich halt sich rausdrehen.


    Muss nur Platz sein, das Garagentor will ja auch noch irgendwo hin.


    Aktuell hab ich ein 7,5m Kabel geplant.


    Ach, wenn die Wallbox auch an der Decke hängt, dann geht das schon ;)


    Gruß

    K.R.