Beiträge von Hansi aus dem Hinterland

    Neuling mit dem Enyaq seit Anfang Juli:

    Alles unübersichtlich und schwierig zu handhaben.....die falsch hinterlegten Geschwindigkeitsgrunddaten sind schon problematisch, entweder spurtet der Enyaq automatisch los, obwohl die Geschwindigkeitsbeschränkung per Schild noch nicht aufgehoben ist, oder er kriecht, weil er meint, dass z.B. noch eine 30er-Zone besteht. Waren kürzlich auf Föhr, die Sperrung der Haupt-Ost-Westverbindung auf der Insel wegen Baustelle war drin, dass die bis mind. 2023 (letzter Besuch) durchgängige Beschränkung innerorts auf 30 jetzt überall aufgehoben ist, weiß er nicht. Ebenso die wegen schlechter Wegstrecke reduzierte Geschwindigkeit, die nach Neubau der Strassendecke schon lange aufgehoben ist, dass bremste den Enyaq automatisch aus. Gleiches Spiel auf der BAB, VZE teils mau, falsche Beschränkung nach oben und unten. Man muss also höllisch aufpassen, wenn im Automatikmodus plötzlich unwillkürlich gebremst wird, weil vor "Jahren" an der Stelle mal eine Beschränkung war und im Navi hinterlegt ist, oder bei verlängerter Einschränkung beschleunigt wird. Ich bin mal gespannt, wann ich wegen sowas mein erstes Blitzerknöllchen bekomme X( .

    Besonders ärgerlich finde ich, dass zu den Ladestationen kein Preis hinterlegt ist bzw. meine Ladekarten/-tarife nicht hinterlegbar sind. Es schlägt mir einen Zwischenstopp vor, dessen Anbieter/Tarif ist mir aber nicht bekannt, ich muss dann händisch via Chargeprice den Preis abfragen, oder mit ABRP eine preiswertere Alternative 'raussuchen, diese manuell im Navi als Zwischenziel eingeben, den ursprünglichen Vorschlag löschen.

    Da ich bisher klimaneutral mittels Bio-CNG unterwegs war, bin ich es gewohnt, eine günstig gelegene (und preiswerte) Tanke via externer App zu suchen und ins Navi einzugeben. Da aber beim Enyaq im Navi alle Ladestationen eh drin sind, finde ich diese umständliche Bedienung echt doof.


    Update: habe bei Here sporadisch die dort hinterlegten Geschwindigkeitsangaben auf Föhr überprüft: da stimmen sie, im Gegensatz zum Navi....wie lange dauert es, bis das Navi gewöhnlich aktualisiert wird? In welchen Abständen kommen Updates?

    @Verkehrsmedizin: https://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrsmedizin?wprov=sfla1


    Danke für eure Hinweise, habe ich aber schon zu Dieselzeiten ähnlich gemacht, so z.B. nie an einer Autobahntanke getankt...

    Der Preisunterschied zwischen einer billigen und teuren Ladesäule liegt im Mittel bei 30 ct, macht beim Enyaq auf eine Ladung 10-80% einen Unterschied von 15€. Das finde ich auf Dauer schon relevant...

    Es macht IMHO Sinn, vorab Mal zu schauen, wo an günstiger Stelle eine der preiswerteren Säulen ist, aber wegen 5 ct Unterschied würde ich keine Umwege fahren. Wie in einigen Kommentaren hier zuvor beschrieben ist, sollte auch die Ladesituation am Zielort bedacht werden, um evtl. vorher noch einmal vollzuladen.

    Ansonsten habt ihr sicher Recht, erst mal ein Gefühl zu bekommen, mit den verschiedenen Fahrmodi und Rekuperationsstufen zu experimentieren. Zur Not lädt man halt auch mal für 75ct und mehr. ;)

    Mein Enyaq kommt nächste Woche, bin auch auf den Winter mit Skiurlaub gespannt. Das Vorheizen soll ja bei geplantem Ladestopp im Navi mittlerweile automatisch funktionieren. Was mich bisher aus der Theorie nervt, ist die Verdongelung zum Powerpass. Seit kurzem sind die bisherigen Fixpreise weggefallen, es gelten die Preise am Lader, in der MySkodaApp werden aber keine Preise angezeigt...daher weiß ich nicht, wie das Planen wirklich läuft. Einige Ladesäulenanbieter berücksichtigen bei deren Routenplanung auch die Temperaturen mit entspr. reduzierter Reichweite im Winter. Ob die Berge auch berücksichtigt werden?
    Was die Planung und Reichweite angeht: seit 2009 fahre ich CNG-Kfz mit in etwa ähnlicher Reichweite, wie bei E. Ich finde die Langstreckenfahrten seitdem wegen der Tank- mit komb. Biopausen auch nicht mehr so anstregend, wie früher mit dem Diesel und einem 1. (Tank-)Stopp erst nach > 800km. Von Verkehrsmedizinern wird, aus gutem Grund, eine Pause spätestens alle 3 Stunden empfohlen, das passt wunderbar zu den Tankpausen für das CNG-Auto und jetzt zum Enyaq. Seitdem habe ich mir die Planung der Stopps, auch unter Berücksichtigung der CNG-Preise, angewöhnt und finde das nun für den E-Bereich als nicht lästig. Der einzige Unterschied: für CNG gibt es eine App mit allen Tanken und Preisen in Europa incl. Routenplaner, das fehlt mir jetzt angesichts des Anbieter- und Tarifdschungels im E-Bereich. Schön wäre, man könnte am Besten im Navi, oder der App seine 10 Ladekarten mit den jew. Tarifen hinterlegen, die dann die Ladesäulen bei der Planung bevorzugt und mit den "richtigen" Preisen anzeigt...