Beiträge von Hansi aus dem Hinterland

    In beiden Fällen wird das Auto aber ziemlich genau die gleiche Energie rekuperiert haben.

    Eben nicht:

    nur das "Bremsen" durch den E-Motor erzeugt Strom, das Bremsen mit der Reibungsbremse lediglich Wärme!


    D.h. in B wird maximale Rekuperationsenergie durch den E-Motor erzeugt und daher die stärkste Verlangsamung des Autos erzeugt. In D wird auch (leicht) durch die Bremswirkung beim Rekuperieren Strom erzeugt, aber weniger, als in B.

    Die erzeugte Energie in Summe bei B oder D wird pi x Daumen gleich sein, bei D halt wenig Strom und mehr Wärme...

    Auf dem Testgelände wird, gemessen aus Tempo zB 50 bis 0 durch einfaches Ausrollen lassen (wahrscheinlich) in beiden Fahrstufen die gleiche Strommenenge erzeugt, mit dem Unterschied, dass in B das Auto durch die stärkere Bremswirkung deutlich eher zum Stehen kommt...

    Nur nutzt das im Alltag in der Regel nix, wo kann ich schon auf so lange Sicht passend ausrollen lassen, ohne den Verkehr zu behindern?

    Auf die Eingangsfrage zurückkommend:


    Eine WB darf logischerweise ohne Einwände in die Garage platziert werden.


    Wenn du die WB draußen abbaust und in der Garage neu montiert musst du deinem Energieversorger nix melden. Es sei denn, draußen wäre ein anderer Hausanschluss, wie drinnen. Du musst nur die Geräte zur Bemessung der Netzbelastung, nicht den Ort anmelden. Da sich seitens der Geräte nix ändert, gibt's nix zu melden.


    Der Querschnitt des Kabels bis zur WB ist längenabhängig: je länger, desto dicker muss es sein. Im Netz gibt es etliche Berechnungstools, ist eigentlich Sache des Elektrikers.


    Bitte in D daran denken, dass die WB gem. §14a EnWG abregelbar sein muss, sofern die Erstinstallation nach dem Stichtag erfolgt ist.

    Dann bitte daran denken, entsprechende Steuerkabel (CAT 6) gleich mit zu verlegen.

    Soweit ich das System mit E-Autos verstanden habe, ist die Stärke der Stromrückgewinnung mit der Stärke der damit verbundenen Bremswirkung im Gleichklang.


    Davon vollkommen unabhängig ist der automatisierte Einsatz der Scheiben-/Trommelbremsen durch die diversen Assistenten!


    Die Stärke der Rekuperation lässt sich live an 2 Stellen genau verfolgen:

    Am Balken im Mitteldisplay unterhalb der km/h-Anzeige und im Infotainment bei Status in kWh.


    Wenn ich mit 50km/h ohne TA oder pACC fahre, habe ich beim Loslassen des Fahrpedals vollkommen unterschiedliches Verhalten in Fahrstufe D oder B.

    Die reine Bremswirkung des E-Motors ist deutlich stärker in B, in D sanft, eher mit einem Benziner im Schubbetrieb zu vergleichen.


    Wenn das ACC merkt, dass sich der Abstand zum Vordermann schnell vermindert, die gewählte Rekuperationsstufe (automatisch mit B, oder via Paddel in D) und damit die Bremswirkung beim Rekuperieren zum Vermeiden eines Auffahrens nicht reicht, wird zusätzlich das mechanische Bremssystem aktiviert. Das hat aber nix mit der Rekuperation zu tun, sondern ist ein Sicherheitsfeature zur Kollisionsvermeidung.

    Meine lieben Mitforisten,


    die Diskussion zum Unterschied 400V vs. 800V ist sehr interessant, hat aber mit dem Thema des Fadens absolut nix zu tun.


    Daher schlage ich vor, ein eigenes Kapitel dazu aufzumachen und dort themengetreu weiter zu diskutieren.


    LG Hansi

    Interessantes Projekt, nur muss ich meinen Wohnsitz am Zürichsee aufgeben, bin gerade erst wegen der Malbücher als Prämie des MySkodaclubs in die Schweiz gezogen. Jetzt schon wieder umziehen, z.B nach Freiburg, sobald ich das Malbuch habe, oh Mann...

    <Spassmodus aus>

    Es ist schon wichtig, die Ladekonzepte unabhängig vom Stromanbieter auf diese Weise zu optimieren.

    In einem Vortrag zum Thema V2G und zeitabhängiges Laden war als Voraussetzung eine intelligente Erfassung und Steuerung des Angebotes und Nachfrage als Grundvoraussetzung genannt.

    Das Projekt scheint mir 1 Schritt in diese Richtung.


    Habe das Thema abonniert, auch wenn ich als "Ausländer" nicht teilnehmen kann, bin auf Erfahrungsberichte gespannt.

    Na dann drücke ich mal die Daumen!


    Ich weiß manchmal nicht, ob die Händler nicht wollen (sie werden ja ganz oft auch von den Herstellern im Regen stehen gelassen und müssen im günstigsten Fall "nur" die Arbeitszeit auf eigene Kosten einbringen), oder nicht können, weil die Fehler exponentiell zugenommen haben, täglich neue Anweisungen und Infos kommen und keiner mehr den Durchblick hat.

    Das ist ein Screenshot der entsprechenden Elektraseite, daher gehe ich davon aus, dass die Preise stimmen. In den FAQ weisen sie ausdrücklich darauf hin, dass diese Preise mit mit der Elektra-App gelten, die Preise der eigenen Abos der Partner können abweichend sein.