Beiträge von BlauesCoupe

    Wenn es nicht uralt ist, dann schon. Meines 20 Jahre alt kann 63 A (43,5 kW)

    ...sei froh. Unser Haus ist nur mit 25A abgesichert. Wenn da ein Auto 16A fordert, bleibt für das Haus nicht mehr genug. Es hat jetzt in einem halben Jahr 2x eine der 3 Zuleitungssicherungen rausgehauen. Wir sind jetzt auf 10A Ladestrom zurückgegangen.

    Ich fahre ja einen Volvo V60 mit Google Auto. Das hat die gleichen Krankheiten wie sie die VW-Software bis 3.7: Langsam und instabil, ultralangsam in der Weiterentwicklung. Für den EX30 habe sie extra eine neue App gebaut, damit der sich nicht mit dem alten Müll herumschlagen muss. Ob der EX40 schon besser ist, vielleicht ein bisschen, das lässt sich Volvo aber sehr sehr gut bezahlen. Dass es ein EX90 oder ES90 wird... könnte eine andere Preisklasse sein. Und beim EX30 ist zu bedenken, dass der in der zweiten Sitzreihe und im Kofferraum eine ganz andere Klasse als der Enyaq ist, nämlich sehr viel kleiner.

    Wir haben auch über 4 Jahre geleast. Da wir nicht wissen, was der Nachfolger wird (den Enyaq behalten wir nur, wenn für die Übernahme ein unschlagbarer Preis genannt wird), investieren wir nichts in einen zusätzlichen Felgensatz. Die einmal mehr Ab- und einmal mehr Aufziehen können die Gummis ab. Und wenn es zweimal sind, gehen sie immer noch nicht kaputt davon. Und schon sind 1600 nicht nötig, und dann fängt die Rechnerei an...

    Ich finde die verschobene Wahrnehmung schon seltsam: während in China ca. 75% der Neuzulassungen einen Verbrennermotor an Bord haben, sind es Deutschland ca. 85%. So riesig, wie immer wieder betont wird, ist der Unterschied überhaupt nicht. Der grosse Unterschied sind die PHEV. Während sie in China so um die 20% Marktanteil haben, sind es in DE nur knapp 7.

    Interessant an dem verlinkten Artikel ist der Abschnitt Ladeinfrastruktur. Wenn da von Anfang an darauf geachtet wurde, dass an Hauptverkehrsachsen sowie in Zentren und Unterzentren günstig und unkompliziert geladen werden kann, dann ist genau DAS(!!!) der Unterschied zu Europa, wo das dem "Markt" überlassen wurde, der einfach , so wie es sein Natur ist, ausschliesslich auf Gewinn orientiert ist und nicht auf die Bedürfnisse der Kunden. Weitblick fehlt naturgemäss, wenn alle 3 Monate die Zahlen stimmen müssen.


    Ansonsten hat China mit Sozialismus nichts zu tun, denn dann gäbe es keine Ausbeutung und um die " Arbeiter vom Land, die kein fließend Wasser oder Strom kennen, arbeiten für eine Unterkunft, Essen und ein Taschengeld" würde man sich zuerst kümmern. In China herrscht Manchesterkapitalismus der übelsten Ausprägung gepaart mit Oligarchie, die den historisch vorhandenen Konfuzianismus auf das ekelhafteste ausnutzt.


    Das gleiche System herrscht in Russland. Und die Namen der systemtragenden Parteien sind mir so bekannt: die eine heisst "Kommunistische Partei", die andere "Geeintes Russland". Es gab da mal eine "Sozialistische Einheitspartei......." Es sind alles nur Label für ein und den selben hierarchischen Durchsetzungs- und Unterdrückungsapparat. Überwachung und Denunziation inklusive. Wenn also Deutsche Politiker Russland als nicht so schlimm ansehen, dann wünschen diese Politiker sich einen Durchsetzungs- und Unterdrückungsapparat wie zu SED-Zeiten, in der sich der Einzelne nicht gegen das System wehren kann. Wollen das ihre Wähler wirklich?