Es muss dann einen Überhang an Akkus geben (dürfte sich sicher um mindestens 1/3 der auf der Straße befindlichen „Wechselautos“ handeln), damit jederzeit ausreichend geladene Akkus da sind. Auch so einen Tauschakku kann man kaum pfleglich behandeln. Die müssen praktisch immer mit „Vollgas“ geladen werden, damit sie bereitstehen zur Nutzung. Oder es braucht noch mehr Akkus in „Reserve“
Wechselstationen müssen auch entsprechend angebunden sein. Entweder brauchen die einen eigenen Pufferakkupark, oder eine entsprechend starke Anbindung an das Netz. Es wird nicht gelingen, die Akkutauscherei über den Tag zu verteilen. Die Meisten werden dann morgens auf dem Arbeitsweg tauschen wollen, oder abends auf dem Heimweg.
Und wenn da 3 Autos gleichzeitig tauschen wollen? Oder 5? Wie groß muss diese Tausch-Station werden? Für die paar Nios mag es reichen. Für alle PKW braucht es jede menge Stationen, oder es gibt lange Warteschlangen.
Um den gleichen Durchlauf wie an einem mittleren Ladepark zu realisieren, braucht es dann die Möglichkeit, 5-8 Autos gleichzeitig zu tauschen. Großes Gebäude, großes Infrastruktur.
Und wartungsintensiver ist die nötige „Mechatronik“ auch. Da bewegt sich was, da werden große Gewichte bewegt.
Gereinigt werden müssen die Tauschparks auch, wenn da im Winter vereiste Autos reinfahren gibt es Dreck, Salz und Wasser.
Dann muss u.U. erst abgetaut werden, wenn mal ein stark vereistes Auto ankommt. Was Zeit und Energie kostet.
Alles lösbar, aber wer will das bezahlen?