Hallo,
meine 3 Kinder wachsen, nur mein(e) ZOE nicht.
Ein Enyaq soll uns aus dieser Situation helfen.
Vielleicht dieser hier?
6/22 mit 170.000 Kilometern für €18.921,–?
Doch wie kann ich rausfinden, ob der Besitzer "nachhaltig", und nicht immer schnell auf 100% geladen hat?
Gibt's da eine Möglichkeit dazu?
Aktuell liegt der SoH bei 91%, das heißt ich hab netto noch fast 71kWh
Unser Budget ist eng, mit € 20.000,– sogar sehr eng und deshalb habe ich an dem Enyaq schon wirklich großes Interesse.
Ich mag junge Autos mit vielen Kilometer, bin da bei den Verbrennern ganz gut gefahren, doch wie verhält sich da ein "Stromer"?
DANKE – ich lese schon eine Weile mit und mit jeder Zeile wächst meine Vorfreude, denn, es ist weniger eine Frage des OB, sondern des WANN. ![]()
Kommt gut an und liebe Grüße aus Österreich!
Bei einem Gebrauchten das Ladeverhalten (80%, wenig Ladestrom, …) auslesen?
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Z.B. über ein Batteriezertifikat. Das wäre auch sinnvoller als nur das DC-Laden zu begutachten. Der Platzhirsch bei Batteriezertifikaten kommt sogar aus Österreich: https://www.aviloo.com
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Erstzulassung 6/22 bedeutet, der Wagen ist heute ca. 3,5 Jahre alt. Bei 170000km macht das eine Jahresfahrleistung von 48500km. Das sieht nach einem Dienstreisemobil aus.
52 Wochen minus 6 Wochen Urlaub sind 46 Wochen, mal 5 Tage sind 230. 48500km durch 230d macht 210km pro Tag.
Das kann man mit dem 80er gut mit ausschliesslich AC Ladungen, und bis ausschliesslich 80% schaffen. Möglich ist es also.
Natürlich wird das Fahrprofil nicht so gleichförmig, glattgebügelt gewesen sein.
Bei 91% SoH ist der Akku doch bei recht guter Gesundheit. Ich denke, den kann man durchaus nehmen. Insbesondere für 19000€.
Der User GiMichael hat glaube ich eine ähnliche Fahrleistung. Vielleicht kann der das einschätzen.
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Danke Dir Selenium für Deine profunde Einschätzung!
Runtergebrochen ergibt sich eine tägliche Strecke, die gar nicht mal so exorbitant hoch ist, auch ich pendle 100km am Tag – wenn auch nur 2 mal die Woche.
Vielleicht schaffe ich es, dass mir der Verkäufer das Auto mal für eine "Tankfüllung" zur Verfügung stellt, dann würde ich das Geld investieren und Aviloo mitlaufen zu lassen. Ich gehe davon aus, dass die Batterie der Schwachpunkt des Autos werden könnte, bei der Karosserie, der Innenausstattung und den elektronischen Helferleins bin ich guter Dinge.
Aber es ist und bleibt ein Gebrauchtkauf mit einem Element (Batterie) wo die Langzeiterfahrung der breiten Masse noch fehlt.
Aber für den Preist ist das Auto echt verlockend, vor allem in Österreich, da schaut der Markt etwas anders aus als in Deutschland.
Hast Du einen Tipp, wie ich die ganzen Fahrassistenten überprüfen kann? Gibt's da einen internen Check den man durchlaufen lassen kann?
Oder muß ich mir einen Fußgänger suchen, der sich todesmutig vor meinen Kühler schmeißt?
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Ich gehe davon aus, dass die Batterie der Schwachpunkt des Autos werden könnte, bei der Karosserie, der Innenausstattung und den elektronischen Helferleins bin ich guter Dinge.
Aber es ist und bleibt ein Gebrauchtkauf mit einem Element (Batterie) wo die Langzeiterfahrung der breiten Masse noch fehlt.Ich sehe das genau andersrum. Ich habe als E-Autofahrer gelernt, dass die anfänglichen Ängste alle genau nicht eingetreten sind und die sicher geglaubten Dinge waren plötzlich doch nicht mehr so selbstverständlich.
Die Traktionsakkus haben sich als erstaunlich robust herausgestellt. Gedeckt wird das nicht nur durch die Garantieversprechen der Hersteller, sondern auch durch Untersuchungen und mittlerweile durchaus vorhandener Langzeiterfahrungen.
Klar. Bei 170000km ist die Garantie des Akkus abgelaufen. Aber unser Taxi-Fahrer hier war auch mit den über 300000km noch ganz zufrieden. Irgendwann ist dann sicher Schluss, aber der Akku scheint doch haltbarer, als angenommen. Da zeigt sich jetzt doch langsam, dass viele Akkus schon seit Jahren unauffällig auf den Straßen rumfahren.
Andersrum hätte kaum einer gedacht, dass bei Komponenten, die auch bei Verbrennern im Einsatz sind, und das schon seit Jahren, es ertaunlich viele Probleme gibt. Ich sag nur Leichtweitenregelung oder Pfützenlicht.
Also um den Akku mache ich mir heute viel weniger Sorgen, als zu der Zeit, als ich noch kein E-Auto gefahren bin.
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Die Traktionsakkus haben sich als erstaunlich robust herausgestellt. Gedeckt wird das nicht nur durch die Garantieversprechen der Hersteller, sondern auch durch Untersuchungen und mittlerweile durchaus vorhandener Langzeiterfahrungen.
Klar. Bei 170000km ist die Garantie des Akkus abgelaufen. Aber unser Taxi-Fahrer hier war auch mit den über 300000km noch ganz zufrieden. Irgendwann ist dann sicher Schluss, aber der Akku scheint doch haltbarer, als angenommen. Da zeigt sich jetzt doch langsam, dass viele Akkus schon seit Jahren unauffällig auf den Straßen rumfahren.
Angenommen, ich fahr in ein paar Jahren einen iV80 mit sagen wir 70% SoH. Habe ich, außer der kleineren Kapazität (wären dann ca. 56 kWh) noch weitere "altersbedingte" Einschränkungen?
• Lädt weniger schnell?
• Ändert sich das Ladeverhalten beim Schnelladen?
• Fällt die Ladeleistung früher ab?
• Temperaturempfindlicher?
Ich liebäugle immer noch mit einem Enyaq mit viel KM, doch wir radeln im Familienalltag auch 20.000 – 30.000 KM pro Jahr rauf.
Was tun, wenn dann 300.000 km auf der Uhr sind und die Elektromobilität nicht mehr ganz so alltagstauglich ist? -
Lädst Du ausschliesslich extern? Wenn möglich schaff Dir eine Wallbox an. Ich werde bei einer Jahresfahrleistung von ca. 20'000km die in 1.5-2 Jahren amortisiert haben.
Das Ladeverhalten wird sich wohl schon ändern. Wenn Du aber regelmässig 100km am Stück machen willst/sollst, so ist das auch mit 70% SoH kein Problem. Umd momentan hat "Deiner", den Du im Auge hast, ja auch noch 91%.
Meiner hat SoH 93% (gleicher Akku wie Deiner, der bei Deinem fehlende Zusatzmotor vorne ist bei mir meist arbeitslos), das ergibt im Winter im gemischten Betrieb im Winter 280-360km, im Sommer 350-450km. Ich heize, kühle, fahr in der Schweiz stets das Tempolimit aus, aber lasse viel rollen und fahre eher ruhig.
Matthias alias Speicher elektrisiert hat unter Anderem ein Video eines Taxibetreibers mit mehreren Enyaqs an, einer hat glaub mehr als 300'000 km Skoda ENYAQ mit 300'000km im Taxibetrieb - Wie ist der Zustand? Vergleich mit Model Y & Verbrenner und der Zustand ist für ein zwar sicher gepflegtes Auto aus dem harten Taxibetrieb erstaunlich. Probleme gibt's meist bei der Elektrik/Software, das Thema hast Du aber bei (fast) allen E-Autos oder auch Verbrennern, die nicht gerade 20 sind und somit viel weniger Software und Elektrik an Bord haben.
Ich hab meinen im letzten März mit gut 30'000km gekauft und hab jetzt gut 17'000km ohne grössere Probleme absolviert. Schau, dass Deiner schon Software 3.8 oder wenigstens 3.7 draufhat, die Hinterachse keine Geräusche macht und schau Dir vor dem Testen die Videos vom Speicher an, dann weisst Du, was Du wie testen musst. Achja, wenn er kein Matrix-LED hat, solltest Du die Leuchtweitenregulierung prüfen. Technisch ist's das in etwa.
Für mich war's der erste Stromer und ich bin sehr zufrieden damit. Der Enyaq ist ein komfortabler, geräumiger, angenehmer Begleiter im Alltag mit kleinen, gut verschmerzbaren Macken. Macken hat jeder, mit so viel km sowieso.
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Ja, die tollen Videos von Matthias sind schon eine geballte Ladung an Infos, Details und daraus entstehender Vorfreude.
Je mehr ich mich informiere, desto weniger stört mich die Laufleistung. Der Enyaq scheint ein paar Kinderkrankheiten zu haben, aber bei allem über 100.000 km dürfte er aus der Pubertät heraus sein.
(meine Schwägerin fährt einen neuen Elroy und hatte bisher 2 komplette Black-outs am Infotainment)
Gebraucht-Suche Update:
Gestern habe ich mal wieder etwas gestöbert und unser Budget von 20K Euro etwas gelockert, und schon stolpere ich über ein sehr viel versprechendes Auto direkt bei einem VW Händler:
ENYAQ iV80 SUITE – Erstzulassung: 08/21 – Laufleistung: 138.000 km
Das Auto ist wohl gerade erst angekommen oder befindet sich im Zulauf, denn es gibt noch keine Bilder und auch keinen SoH-Wert.
Aber als ich dann die Extras im Wert von ca. € 13.000,– !! gelesen hab, wurde mein Interesse deutlich größer. Ein Vollausstatter!
Listenpreis wohl bei knapp € 60.000,–. Aber nicht alle Extras würden auf meiner Wunschliste stehen – die meisten schon.
Pakete:
• Convenience PLUS *
• Fahrassistenz PLUS *
• Family PLUS *
• Klima PLUS *
• Sitzkomfort PLUS *
• Licht & Sicht BASIC *
• Drive Sport PLUS
• Transport Paket
Einzelausstattung:
• Anhängerzugvorrichtung *
• Wärmepumpe *
• 125 kW Ladeleistung *
• Panorama-Schiebedach
• Diebstahlanlage
• Universal Charger
• 21" Leichtmetallfelgen
* für die Extras wäre ich bereit Geld auszugeben, die anderen sind nur "nice to have"
persönlicher Nachteil:
Wie gesagt, es gibt noch keine Bilder und offensichtlich ist auch die MwSt nicht ausweisbar – was mich hart trifft und den eventuell guten Preis relativiert.
Aber ich hoffe, dass dies nur ein Fehler ist, denn wer sich das Fahrzeug so konfiguriert, hat sich meiner Meinung nach einen Firmenwagen zusammengestellt.
eventueller Nachteil:
Vom DCC hab ich noch nichts Tolles gelesen und auch beim Panoramaschiebedach bin ich etwas skeptisch, weil ich befürchte, dass die "Raumhöhe" darunter leiden wird.
Bei meinen 1.94m und leicht schütterem Haar nicht ganz unerheblich. Die LM-Felgen brauche ich auch nicht unbedingt, die steigern wohl nur den Reifenpreis und den Verbrauch.
Ach ja, aktuell steht das Fahrzeug bei € 20.400,– wenn ich über die Porsche Bank versichere – ansonsten bei €21.900,–
Meine Frau ist nicht gänzlich abgeneigt, aber jetzt warte ich mal auf Bilder und den SoH-Wert. -
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eventueller Nachteil:
Vom DCC hab ich noch nichts Tolles gelesen und auch beim Panoramaschiebedach bin ich etwas skeptisch, weil ich befürchte, dass die "Raumhöhe" darunter leiden wird.
Bei meinen 1.94m und leicht schütterem Haar nicht ganz unerheblich. Die LM-Felgen brauche ich auch nicht unbedingt, die steigern wohl nur den Reifenpreis und den Verbrauch.
...Die 21-Zöller sehen zwar schick aus, aber sie machen das Auto etwas steifer beim Abrollen über kleine oder scharfkantige Unebenheiten. Im Vergleich zu den 19-Zoll Winterrädern ist der Verbrauchsunterschied bei mir unbedeutend, da machen ein paar Grad weniger und ein paar km/h mehr auf der Autobahn schon deutlich mehr aus.
Wegen dem Panoramadach würde ich mir keine Sorgen machen. Ich bin zwar einiges kleiner, sass aber schon in beiden Versionen. Ich hatte auch schon recht grosse Leute mit dabei und die stiessen den Kopf nicht am Panoramadach an. Für mich zunächst ein Nice to have, aber jetzt schätzen wir es sehr, da es den Innenraum schön hell macht. Im Sommer bei Sonnenschein kannst Du das Dach leicht anheben, so entsteht ein Spalt, ohne dass von oben was reinkommen könnte, was nicht soll. Die Fenster noch einen Spalt offenlassen, und Du wirst einige Grad kühler haben.
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Das schiebedach gibt doch mehr höhe, zumindest da wo man sitzt?
Wenn du den Akkuzustand von Koda auslesen lässt siehst du das Verhältnis und sofern ich noch richtig bin siehst du auch wie lange der bei 100% stand, damit kann ma abschätzen was da noch komme könnte..
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