Alternativen zum Enyaq

  • Also ist der P12 eher das Marketing Model um 810 km WLTP hinschreiben zu können. Für mich ist es egal. Der iX3 ist längst bestellt. Ich hoffe trotzdem, dass der P12 zeitig kommt und auch einige damit rumfahren werden.

  • Was hat Volvo denn bisher elektrisches:

    EX30: recht kleines, bis zum Wehtun abgerüstetes Auto zum stolzen Preis

    EX40 / EC40: ordentliches Auto mit schlechtem Preis-Leistungs-Verhältnis

    EX90: grosses Auto ohne Brillanz zum grossen Preis

    ES90: grosse Limousine auch ohne Brillanz, zu einem Preis, der mit ganz ganz viel gutem Willen gerade so vertretbar ist, weil es eine Limousine ist.


    Wer hat denn erwartet, dass der EX60 ein brillantes Auto zum guten Preis wird? Das hätte zu den bisherigen Produkten nicht gepasst.


    Weiter vorn hat sich jemand den "EV60" oder "EV90" (die Kürzel sind ja eigentlich von Kia besetzt) gewünscht. Ich denke, der wird nicht kommen, denn der würde nur in Mitteleuropa gut verkauft und auch hier wird mittlerweile vor allem zum SUV gegriffen... warum auch immer.

  • Ich finde ja, dass der EX60 ja ein wirklich gutes Auto geworden ist, auch mit den kleineren Akkus. Der Preis war halt erwartbar, da kann kein Hersteller in Europa zaubern (auch wenn die Basis ggf. von woanders ist). Zaubern kann halt niemand und wenn wir jetzt Akkus mit teilweise deutlich über 100kWh haben, dann wird auch der CCS2 Standard (max. 500A bei 1000V) ausgereizt (wenngleich manche den natürlich schon weiter ausreizen mit noch besser gekühlten Ladekabeln und Steckern). 10 Minuten von 10 auf 80% SOC bei so einem Akku (nur der Ladehub sind dann 80kWh) sind dann gleich mal fast 500kW durchschnittliche Ladeleistung, nur bei 70% SOC kenn ich keine solchen Akkus, die das bei dem SOC schaffen. Ich bleib dabei - diese extremen Ladeleistungen benötigen die meisten Nutzer nicht (dienstliche Langstrecken mal außen vor). Genau so wenig wie 400kW oder noch mehr Motorleistung. RWD mit 2 Paketen in Österreich konfiguriert als P6 macht Liste gut 65.000€ - wären das 55.000€ wäre das eine echte Kampfansage. 80kWh Akku, 300kW Ladeleistung, keine 20 Minuten von 10 auf 80%, 275kW maximale Leistung - mehr braucht doch eigentlich fast niemand.

  • Als Dienstwagenfahrer mit viel Langstrecke ist mir persönlich mehr Reichweite durch großen Akku viel lieber

    1. Ich muss seltener unterwegs laden
    2. Er lädt automatisch schneller

    Der 2. Punkt ist ja das Schöne. Es geht ja nicht um die Minuten bis 80%. Ein doppelt so großer Akku lädt mit gleicher C-Rate, also bei gleicher Belastung und gleicher Zeit, doppelt so schnell.


    Wenn ich mit kleinerem Akku auf 80% in 20 Minuten laden muss, um zum Ziel zu kommen, dann reichen beim großen Akku 50% die vielleicht schon nach 8 Min erreicht werden, obwohl beide die 20 Minuten Angabe haben. Wenn ich mit kleinem Akku auf 50% in 8 Minuten nachladen muss, um zum Ziel zu kommen, fahre ich mit dem großen Akku einfach durch. Degradation verschärft den Effekt, denn der große Akku hat weniger Vollzyklen und degradiert langsamer.


    Am Ziel habe ich dann alle Zeit der Welt zum Laden und mit AC spare ich sogar noch bares Geld. Privat habe ich 4 Ziele an denen ich mit 29-33 ct/kWh laden kann, teilweise im Sommer sogar von der PV Anlage. Das ist während der Fahrt an DC nicht möglich. Außerdem kann ich dann von heute 45 bis 50% zu Hause günstig Laden die Quote vielleicht auf 80-90% steigern. Weniger DC Laden sollte dann in Summe über die Zeit auch etwas besser für die Dedradation sein. So ist meine simple Überlegung nach 140.000 km Enyaq in 3,7 Jahren.


    Das ist der wesentlich Grund warum ich iX3 und EX60 im Fokus habe und kein Kia, Xpeng oder Zeekr.

    3 Mal editiert, zuletzt von GiMichael ()

  • Schönes Auto, wobei ich mich dann für den #5 entschieden hatte, als Nachfolger für meinen 80er

    Wird interessant deine Eindrücke zu erfahren wenn du das Auto bekommen hast! :)

    Wir stehen auch in einigen Monaten für noch eine Entscheidung bez. dem Auto meiner Frau, ihr Privatleasing läuft im Herbst aus.


    Warum ich mich für den iD.7 Pro S entschieden habe:

    - Sehr energieeffizient, DC Laden in Deutschland ist teuer und ich fahre öfters Langstrecken dort.

    - Gute Reichweite, nicht so kritisch dann mit Ladeplanung.

    - Ladegeschwindigkeit für ein 400V E-Auto recht gut, 200KW mit relativ flacher Ladekurve, zusammen mit der hohen Fahrt-Effizienz saugt der Wagen an der Ladesäule viele KM pro Minute.

    - Ich mag die Innenraumlösungen in beide iD.7 und Enyaq (war früher Passat-Fahrer).

    - Für eine Lieferung in 2-3 Monaten für mich der beste Kompromiss auf dem Markt bez. Größe, Performance und Preis.


    Und ich fahre noch SW3.7 in meinem 80x, ich nehme das Risiko nicht das Malware 3.8 vor der Wagenrückgabe zu installieren. ^^

  • Deine Entscheidung kann ich voll und ganz nachvollziehen. Bei mir spielen sich 85% auf der Kurzstrecke ab. Die restlichen 15% sind jeweils eine Urlaubsreise zu Schulferienzeiten.

    Das ausschlaggebende Argument für den #5 war für mich, dass der nächste Firmenwagen jetzt absolut auf der Höhe der Zeit ist, was die Ladetechnik, Software und Prozessor anbelangt und wir die Autos 4 Jahre fahren. Da war mir das Enyaq „Risiko“ zu groß. Unsere Auswahl bestand zwischen Kia, Hyundai, VW, BMW und eben Smart. Da hat mich der Smart und der ID.7 am meisten abgeholt.

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