Beiträge von schweinebraten

    Nächsten Monat TÜV. Bremsen quietschen aktuell ein bissl kurz vor Stand, aber wenn ich das hier lese dann "freue" ich mich ja schonmal auf die Rechnung :(

    Siehe weiter oben. Einfach mal Autobahnausfahrten in Fahrstufe N oder längere Bergabfahrten oder Ortseinfahrten (oder was auch immer) zum Freibremsen nutzen. Dann quietscht auch nichts mehr. Bitte unbedingt direkt vor der HU die Bremsen auf diese Art und Weise trocken- und freibremsen. Ob deine Bremsen frei sind oder nicht, merkst du daran, ob das Fahrzeug kurz vor dem Stillstand den Bremsdruck stark erhöht, du also abrupt anhältst - oder eben nicht.

    Dazu kommt im Winter noch das Salz von den Straßen.....

    Freibremsen in N ist daher bei mir aktuell, kurz nach Fahrtbeginn, Pflicht, denn sonst ist der Übergang zwischen Reku und mech. Bremse beim Anhalten teilweise sehr "ruppelig", was bei glatter Fahrbahn nicht gerade optimal ist.

    Ist doch schön, wenn einem die Mitfahrer (ungewollt) kurz vor Stillstand alle nickend zustimmen, oder?
    Spaß beiseite. Feuchte und/oder rostige Bremsscheiben vor der HU unbedingt kurz freibremsen, ansonsten läuft man Gefahr, durchzufallen:
    https://www.24auto.de/news/aus…eim-tuev-zr-94125105.html

    Muss hier mal meinen Frust zum Thema Steinschlag loswerden: Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit. Ich höre während der Fahrt (nicht mal übermäßig laut) ein "Ticken" auf der Windschutzscheibe. Ich habe, nachdem ich zu Hause angekommen bin, die Scheibe abgesucht, aber nichts auffälliges gesehen. Es war allerdings auch schon dunkel. Am nächsten Morgen sehe ich dann den "Einschlag" im rechten oberen Bereich der Windschutzscheibe - und einen Riss, der am Vorabend definitiv noch nicht da war. (Wahrscheinlich ein Spannungsriss, der sich wegen der nächtlichen Temperaturen gebildet hat.)


    Das bedeutet für mich: Windschutzscheiben-Tausch Nummer 3 seit November 24. Als ich das Fahrzeug gekauft habe, hatte es bereits eine gerissene Windschutzscheibe - diese wurde vom Händler (Skoda-Autohaus) noch getauscht. Dann im letzten August der zweite Tausch (ebenfalls ein leises "Tick"-Geräusch mit Rissbildung am nächsten Tag), und jetzt wieder. Bei meinen früheren Fahrzeugen hatte ich das vor Jahrzehnten ein einziges Mal - und ich hatte immer wieder mal 'Feindberührung' mit aufgewirbelten Steinen z. B. bei Autobahnfahrten. Passiert ist aber wie gesagt fast nie etwas.


    Ist der Enyaq dafür bekannt, dass seine Windschutzscheibe super-empfindlich ist? Oder ist das einfach nur Pech?

    Ich habe das gerade am Wochenende erst selbst getestet: Start mit 5°C und 94% SoC (laut Carscanner und Skoda-App) - nach ca. 200km mit Tempomat 150km/h auf der Autobahn (wo erlaubt und wegen Verkehr möglich) mit guten 24°C an die Ladesäule gefahren -> ca. 140kW Ladeleistung, nicht ganz optimal aber für mich ok. Mit Tempomat 120km/h wäre ich sicherlich eine Ladesäule (oder zwei) weiter gekommen um dann dort mit 15°C im Akku (Spekulation, keine exakte wissenschaftliche Analyse) zu stehen und den Elektronen beim Wandern zuzusehen.

    Lernfrage: Gibt es irgendwelche Erfahrungswerte dazu, wie 'schädlich' es für den Akku ist, wenn man mit einem durchgefrorenen Auto direkt auf die Bahn geht und dem kalten Akku hohe Ströme abverlangt? Szenario: Wenn es im Winter zweistellig Minusgrade hat, der Akku irgendwo um die 0° C (oder weniger? oder greift da dann eine Heizung als Akku-Schutz?) hat, der SoC z. B. bei 50% liegt, und man geht direkt auf die Bahn und fährt mit 150 bis Vmax dahin: Was sagt der Akku dazu? Beschleunigt solches Verhalten den Alterungsprozess? Dasselbe gilt natürlich auch für die BLOED-Methode bei kaltem Akku. Oder werden schlichtweg die Leistungstoleranzen (Entladung & Rekuperation) vom BMS entsprechend gesteuert, dass der Akku gar nicht erst in kritische Leistungsbereiche gelangt?

    Weil: Was bringt es mir, den Akku für die nächste DC-Ladung "hochzutreiben" (= rasch auf Temperatur zu bringen), wenn ich weiß, dass ich dadurch gewaltig an der Degradationsschraube drehe? Oder ist dem gar nicht so?

    Nein, das hatte ich noch nie. Nur passiert es mir jeden Winter mindestens einmal, dass ich für Langstrecke auf 100% laden will und meine Wallbox weiß wie lange das (normalerweise) dauert und startet den Ladevorgang so, dass zur Abfahrtszeit dann 100% drin sind. Nur reduziert er die Ladegeschwindigkeit ab 80%, ab 95% sind es dann oft nur mehr 3,5 kW. Aber wie gesagt, nur einmal im Winter, danach denke dich dran um starte den Ladevorgang 2h früher. Ladeabbrüche ansich hatte ich eigentlich erst ein einziges Mal an einem HPC, der danach abgestürzt war.

    Oh, das kann natürlich auch sein. Bei mir wird der Ladevorgang von Octopus automatisch (über Nacht) gesteuert. Man gibt eine Zeit an, zu der der Akku mit x % geladen sein soll. Wenn der Enyaq in der Kälte (und über 80, 90%) dann ladetechnisch lahmt, Octopus aber davon ausgeht, dass mit 11kW geladen wird, dann haut das Zeitmanagement natürlich nicht mehr hin. Muss ich mal beobachten. Danke für die Rückmeldung und den Hinweis.


    Und um noch mal zum Thema Reichweite (iv80) zurückzukommen, gestern noch ein interessantes Beispiel aus der Praxis: Ich bin mit einem kleinen Anhänger (750kg) leer vom Bodensee nach Stuttgart gefahren und gut beladen (ca. 200kg Zuladung) wieder zurück. Die Geschwindigkeit lag meist bei ca. 85km/h (über Land, Bundesstraßen), und ich war wirklich überrascht, am Abend einen Durchschnittsverbrauch für die ca. 370km von 22,8 kWh gehabt zu haben. Und das trotz des Hängers, der tiefen Temperaturen und der Topographie (Stichwort Albaufstieg). Was weniger schön war: Bin 'kalt' gestartet, und auf dem Rückweg beim Zwischenladen lag die Akkutemperatur gerade mal bei 10,5°, obwohl das Fahrzeug schon Stunden in Bewegung war. Dementsprechend dauerte der Ladevorgang am Schnelllader (20% auf 80%) auch geschlagene 45 Minuten, weil der Akku erst mal vorgewärmt werden musste.

    Ich habe ein Angebot für ein kostenloses intelligentes Messsystem von eyond angenommen. Es wird am Freitag eingebaut. Mal schauen, wie lange der Amtsschimmel braucht, bis eyond auf die Daten zugreifen kann.

    Gerne berichten, wie Deine Erfahrungen mit eyond sind. Zu denen wollte ich eigentlich ursprünglich, bevor ich im Feb25 auf Octopus gesetzt hatte. (Die waren damals einfach noch mal einen Tick attraktiver mit dem IGo-Tarif und den damals noch angekündigten Boni für "intelligentes Laden" (ohne iMSys 10 EUR, mit iMSys 30,- EUR im Monat). Und all die Umstellungs-Wartezeit-Querelen mal außer Acht gelassen. :)

    Das kann ich dir ziemlich genau beantworten. Ich hab einen 80iger der allerersten Charge (April 21) mit dem "falschen" Akku (also der nun 175kW ziehen kann bei optimalen Bedingungen und später dann nur mehr im 80x verbaut wurde).

    Bei der Heimfahrt vom Schigebiet (in den letzten Wochen 3x) musste ich 2x ein paar kWh laden (Gründe siehe weiter unten). Ich hab Carscanner mitlaufen lassen. Der Akku war bei ca 30% Füllstand und hatte bei Ladebeginn 1°. Da geht dann nicht mehr als 33kW rein. Ich hab dann bis auf 45% geladen (fast 20 minuten lang) und hatte dann 42kW Ladeleistung.

    Ich hab ebenfalls den aus April 21 (iv80) mit wohl dem gleichen Akku-Typ. Hast Du auch manchmal das "Problem", dass wenn Du bei deutlichen Minusgraden über Nacht AC auf 100% laden möchtest, der Ladevorgang bei ca. 92% abbricht und einfach nicht mehr reingeht? Zuvor regelt die Ladegeschwindigkeit von 11kW auch immer mehr runter (so auf 5 oder weniger).

    Gute Tip. Also dann bekomme ich aus dem Dokument nicht den individuellen Status meines iMSYS heraus, sondern nur allgemein den Ablauf.

    Zu meinem individuellem Status teilte mir Gemini nur mit, dass ich meinen Messstellenbetreiber anfragen soll. Der (Octopus) antwortet zwar immer unverbindlich, ausweichend und hilft mir nicht weiter.

    Nein, sorry, ich wollte nicht den Eindruck erwecken, dass dein individueller Bearbeitungsstatus über eine KI anhand des besagten Dokuments ersichtlich wird. Mir ging es darum, die Abläufe (wer was wann an wen meldet, was dann passiert etc. - siehe zuvor hochgeladenes PDF) eindeutiger darzustellen. Wenn dir ein iMSys von OE (besser gesagt: von EnergyMetering - der Tochterfirma von OE) installiert wurde und es tut sich auch weit über die angekündigten 12 Wochen nichts, dann bleibt dir leider nichts anderes übrig, als OE eindringlich zu nerven.

    Wie das funktioniert, findest du in einem mittlerweile kilometerlangem Thread im PV-Forum (welches ich hier nicht verlinken kann, weil dann die Forensoftware streikt: photovoltaikforum[punkt]com und direkt anschließend: /thread/236868-smartmeter-von-octopus-energy/?postID=4603010&highlight=schlichtungsstelle#post4603010).

    Oder hier als Screenshot:

    pasted-from-clipboard.png


    (Dieser Thread ist ohnehin lesenswert für all diejenigen, die auf die Aktivierung ihres iMSys durch OE warten.)


    Solltest du nach der Installation also schon länger als 12 Wochen warten UND bei OE im Support nicht weiterkommen, dann gehe diese Schritte an. Manch einer hat damit erreicht, dass endlich die Inbetriebnahme des iMSys beschleunigt wurde und daraufhin auch die Umstellung vom Übergangstarif auf den ursprünglich vereinbarten Tarif (i. d. R. Octopus Intelligent GO) klappte, andere haben zumindest "refunds", also Gutschriften auf ihrem OE-Kundenkonto, erhalten.

    Eine große Rolle spielt auch, wann du den Vertrag abgeschlossen hast. Frühe OE-Kunden (mit Vertragsabschluss noch vor dem Jahreswechsel 24/25) hatten zwar rasch ein iMSys - damals noch durch den Partner "BlueMetering" - erhalten. Damit gab es aber zu viele Probleme, und seitdem OE mit der Tochterfirma engerymetering einen eigenen Messstellenbetreiber anbietet, werden andere iMSys ausgerollt. Diese können immerhin rascher in Betrieb genommen werden. Wenn bei dir der Einbau durch energymetering erfolgt ist, sollte die Umstellung also irgendwann binnen der besagten bis zu drei Monaten erfolgen.

    Danke für die schöne Erläuterung.
    Ich habe das verlinkte Dokument geöffnet. Die Komplexität ist schon extrem.
    Bevor ich da weitere Energie reinstecke eine Frage.
    Ich habe natürlich Interesse herauszubekommen, wie der Status meines iMSys ist und würde gerne wissen, wer da seine Arbeit nicht tut.
    Bekomme ich das aus dem Dokument heraus?

    Tipp: Lade das Dokument in ein LLM deiner Wahl hoch (ChatGPT, Perplexity o. ä.) und stelle dann deine Fragen. Habe ich gemacht und war überrascht, wie verständlich einem die Abläufe erklärt werden (siehe Anhang).