Beiträge von E-Pisten-Fahrer

    Hmhm. Es ist also ultimativ wichtig, dass man auf einer Strecke von 1.350km 3x10min Zeit einspart, jawoll… 🤔

    Da wüsste ich aber andere Qualitäten bei einem Auto

    Quatsch, es geht um 2-3 Stunden auf der Strecke und das Mühsame in der Mitte der Nacht zu vermeiden irgendwo 35-40 Min zu stehen und nur warten.

    Und du schaffst natürlich 1350 KM mit drei Ladestops mit deinem Enyaq im Winter…. quatsch.

    Danke für die Antwort Speicher .


    Leider viele „weil“, und wenn VW/Skoda erst ab 2030 eine 800V Plattform anbieten kann, finde ich es sehr schade. Ich hoffe es nicht zu spät sein wird, nur über die übrigen Entwicklung die nächsten 4-5 Jahren bei den anderen Hersteller zu denken, macht mir schon Sorgen.


    Ein Auto das in 12 Min laden kann, würde mir ein ganz anderes Langstreckenerlebnis ermöglichen. Ich bin letztes Jahr von Livigno nach Schweden mit meinem 80x ohne Übernachtung 1350 KM gefahren, dass mache ich nie wieder.


    Zu den anderen hier im Forum Verteidiger „heutiger Stand der Dinge“, würdet ihr beim Kauf eines Dieselwagens, vorher nicht berücksichtigt haben, ob ein bestimmtes Modell braucht eine halbe Stunde den Tank zu füllen?

    Gut dass meine etwas provozierende Aussage „GAME OVER“ für etwas Empörung gesorgt hat, das brauchen wir um die Chinesen aufzuholen.

    Ich finde auch meinen Enyaq 80x sehr schön zu fahren, aber was nicht schön ist, sind die etwas zu kurze Autobahnreichweite und deutlich zu langsame Ladegeschwindigkeit, jedes Mal ich von Schweden nach Österreich fahre nervt das.


    Es ist ganz richtig dass das Werkstatt-/Servicenetz sehr wichtig ist.

    Aber…. pass auf, wenn die bis vor einigen Jahren völligen unbekannten China-Autohersteller deren Markeszeichen und Servicenetz aufgebaut haben…(in Schweden wird der Xpeng Vertrieb von dem Volvo Grosshändler gemacht, mit deren Ausstellungshallen und Servicenetz).

    Diejenigen die hier argumentieren dass was der Enyaq kann ist doch ausreichend, ihr seid falsch, es geht hier um die Zukunft für die Europäische Autoindustrie. Im Moment würde ich den Enyaq gegen einen Xpeng oder Zeekr tauschen (trotz dass ich nicht einen Diktaturstaat unterstützen will).

    Und wo sind überall die 450 kW-Lader, die diese Leistung ungeteilt (!) an den Nutzer abgeben? In the Theorie super, in der Praxis eher selten zu finden. Ich habe schon so oft an nominal leistungsfähigen Säulen geladen, dabei aber noch nicht einmal die 175 kW gesehen, da die Ladesäule mit einem anderen E-Auto geteilt wurde. Oder in den Ferien bin ich froh, wenn ich abseits der Autobahn mal eine 50 kW-Ladesäule finde.

    Die kommen mehr und mehr, und schon die Ionity Säulen mit 350KW sind gut nutzbar.

    Tut mir leid Volta , aber du redest wie einer der denkt die Entwicklung wird still stehen. ;)


    Bitte, ab 7 Min und 26 Sek anschauen, so soll ein Ladevorgang aussehen.

    Der Xpeng G6 Long Range mit 87KWH (Netto) Akku kostet wie ein Enyaq. GAME OVER.


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    Bei 83% noch 185KW Leistung.

    Ladeleistung und Ladezeit sind wichtig für einen der öfters Langstrecken fährt. Ich habe früher hier im Forum erwähnt das ich fürs nächste Jahr nach Alternativen zu meinem Enyaq suche. Habe gerade eine Reihe neue Testvideos von Björn Nyland (und noch zwei bekannten Schweden E-Auto Testfahrer) über Xpeng G6 und Zeekr 7x gesehen.

    Höchstladeleistung 450kW und 10 bis 80% in 12 Minuten.

    Das ist praktisch-technisch GAME OVER!

    Einmal hat er bei SOC 81% an die Ladesäule eingesteckt und 178KW bekommen, ca. 4 bis 5 mal besser als der Enyaq.

    Das alles zusammen bedeutet Langstrecken fahren wie vorher mit Fossilwagen, ich muss nicht meine Mahlzeiten einplanen dort wo ich lade, ich kann meinen alten Favoritenrestaurants in den Dörfchen entlang Autobahn wieder besuchen. Man lädt so schnell wie vorher beim Tanken (Tank füllen und an die Kasse im Shop zu gehen).

    Ich kaufe auch lieber Europäisch, aber VW und Skoda müssen umgehend in der Entwicklung richtig Gas geben, sonst wird es bald vorbei sein.


    Speicher

    Warum baut Skoda keine 800V E-Autos?

    85x und 85 vs. 80x Ladeleistung bei hohem SOC


    Ich fahre 80x und habe gerade etwas interessantes gefunden.

    10-80% sind ja für 85 und 85x ca. 8 Min schneller als 80x, und beim Ladeeinstecken um die 40-50% sind die neuen deutlich schneller. Der 80x fängt zwar auch mit 175KW an, aber sinkt schon ab 20% rapide ab. Es hat mich etwas gestört weil ich öfters Langreisen mache.

    Aber…. ich habe gerade die Ladekurven für 85 und 85x gegen den 80x verglichen, und oberhalb 80% SOC ist die alte 80x deutlich schneller.

    Bei SOC 87% lädt der 85x (und 85) mit ca. 30KW Leistung aber der 80x noch mit ca. 50KW!


    Bei Mittags- und Abendessenpausen lade ich öfters zu 90-95% um die Standzeit für eine längere Reichweite auszunutzen, weil ich schaffe sowieso nicht in 35 Minuten zum Restaurant zu laufen, Essen bestellen, bekommen, aufessen und zurücklaufen.

    Grob gerechnet sollte die Ladung mit 85x von 85-95% ca. 16 Min dauern, und mit 80x ca. 9 Min.

    Also, ein Ladevorgang 10-95% sollte für 80x ähnlich schnell wie für 85 oder 85x sein.


    Ich erinnere auch einmal bei einem Ionity wo ich neben einem Schnelllader KIA EV6 stand, dass oberhalb 80% war mein 80x deutlich schneller (habe ich nicht erwartet).


    Habt ihr auch ähnliche Erfahrungen oder Fakten dass es so wie oben beschrieben ist?

    Dass mein 80x so lädt weiß ich, aber ich habe nur mit den 85 und 85x Ladekurven ich gefunden habe, verglichen.


    @Langstreckenfaher

    Ich habe Deinen Starbeitrag in diesem Thread gelesen, und der 85 hat wie Du schreibst noch bei 70% eine Superleistung, aber ab 75% stürzt die Kurve Berg ab. Dort liegt die Kurve für 80x Waagerecht.

    Der 85er ist sicher für die meisten Zufällen besser, aber ich finde trotzdem diese Unterschiede interessant. Korrekt benutzt ist die 80x nicht all zu schlecht.

    Ich kann einfach nicht verstehen (oder akzeptieren) wie die Firmen VW, Skoda, ELLI usw. uns behandeln.

    Ich war heute im Auto meiner Frau, ein KIA Niro EV MJ23 (wie mein Enyaq), und ich kann dort den oder die von mir gewünschten Ladeanbieter ankreuzen, und der (oder die) wird dann für das Ladeplanungsmanagement automatisch benutzt. Z.B ich bekomme meine Ladeplanung von Rostock nach Österreich reibungslos mit EnBW für €0,39-/KWH vorgestellt.

    Das kann der Enyaq MJ26 nicht, und es gibt vom Hersteller auch keine Intention das zu ändern. Man denkt man kann uns zwingen das überteuerte (und intransparente) Skoda Powerpass zu benutzen. Liebe Fa Skoda glaubt ihr dass wir Enyaq Fahrer total blöd sind?!

    Nun sitzen wir mit Handy Apps und machen manuelle Ladeplanung etappenweise. Das anboard „Ladeplanungsmanagement“ im Enyaq ist ein unbrauchbares Schrott.

    Man will nicht einmal Speicher Elektrisiert zuhören, das ist Endkundenverachtung auf dem höchsten Niveau.

    Für mich ist es nun soweit dass ich werde den E-Auto Markt ordentlich untersuchen, und wenn ich ein anderes Auto mit demselben Platzangebot, Reichweite und Preis finde, dann werde ich bei der Enyaq Rückgabe nächstes Jahr dieses Auto wählen (sogar auch wenn der Chinesisch ist!).


    So, nun habe ich meinen Frust abgelassen und wünsche alle noch einen schönen Sonntag! :)

    M.E. würden die SW-Entwickler bei Skoda auch Ressourcen vergeuden, wenn sie hier versuchen würden, unter den teuren Preisen nicht ganz so teure herauszufiltern. Es wäre m.E. nicht effektiv hier etwas zu programmieren. Ich würde mir lieber wünschen, dass sie die Software des Autos so programmieren, dass ich Ladefilter setzen könnte (bei mir dann Ionity, bei anderen vielleicht EnBW, usw.). Das wäre effektiv und würde zu Freudensprüngen unter den Skoda BEV-Fahrern führen. Als Sahnehäubchen dann, dass man bei P&C auch andere Anbieter als den PowerPass hinterlegen könnte.

    Genau das und eigentlich nur das ist was wir brauchen. :thumbup:

    Man schließt z.B. ein Monatsabo für €0,39-/kWh mit EnBW oder Ionity, und dann filtert man so für die Ladeplanung.

    Schwieriger ist es nicht, das kann eine Gratis-App machen, aber nicht der Enyaq.