Beiträge von E-Pisten-Fahrer

    Welche Alternative zu Enyaq gibt es wenn Langstreckentauglichkeit im Winter ser wichtig ist?


    Mein Enyaq wird in etwas über einem Jahr zurückgegeben und ich habe schon begonnen nach Alternativen zu suchen.

    Ich brauche die Räumlichkeit des Enyaqs, aber die Autobahnreichweite im Winter ist zu schlecht in Kombination mit der relativen niedrigen Ladegeschwindigkeit. Nur zwei Stunden fahren und danach immer wieder 50 Minuten Ladepause (inkl. von der Autobahn ausfahren , bei der Ladesäule anfahren und einstecken, und wieder auf die Autobahn auffahren).

    Das ist mir alles zu mühsam und langsam jedes Mal von Skandinavien nach den Alpen so zu fahren.

    Entweder muss das E-Auto eine viel bessere Reichweite oder eine schnellere Ladezeit haben.

    Wenn man nicht ein China-Auto unbedingt kaufen möchte, habe ich auf das ID.7 Pro S Tourer mit der großen Batterie geguckt. Der Wagen würde mir eine deutlich bessere Etappenreichweite geben. OK, der ist auch kein Blitzlader, aber ist nicht so schlimm wenn jede Etappe 100-150 KM länger als mit dem Enyaq wird.

    Ladeanbieterfilter hat der ID.7 auch nicht, aber wird auch mit längerer Reichweite weniger wichtig. Wer braucht für einen Fossilwagen einen Tankstellenanbieterfilter?


    Dann gibt es den XPeng G6, hat eine ähnliche Reichweite wie der Enyaq, aber ist ein Blitzlader, welcher lange ungewünschten Ladepausen vermeiden würde.

    Oder, der Zeekr 7x, der einere bessere Reichweite als Enyaq und XPeng G6 hat (aber nicht so gut wie der ID.7 Pro S), und auch ein Blitzlader ist.

    Die Chinesischen haben auch Ladeanbieterfilter.


    Was mir bei dem ID.7 gut gefällt ist dass er so energieeffizient und sparsam ist, in dem Bereich ist er die Chinesischen überlegen.


    Alle die drei Autos oben würden mir besser als der Enyaq passen. aber gibt es noch andere Alternativen?

    Bei mir ist das 3.8 Update heute Abend angekommen.

    Was soll ich nun tun?

    Die Fakten:

    - Mein 80x hat noch 16 Monate im Leasingvertrag.

    - Alles funktioniert wie es soll.

    - Die Zwei-Jahre-Inspektion ist schon gemacht, und keine ist mehr geplant.

    - Das Update zerstört „virtuell“ den rSOH-Wert der Notrufbatterie.


    Auf der Plus-Seite:

    - Eine schwache Hoffnung dass elektrisches Pre-Heating schon vor diesem Winter kommt. Wenn nicht, dann brauche ich es nicht (ich habe gelernt ohne mit es zu leben).

    - Eventuell andere nutzbare Updates? Ladeanbieterfilter wird höchstwahrscheinlich nicht kommen. Andere Updates brauche ich nicht.


    Auf der Minus-Seite:

    - Das Risiko dass mein 80x irgendwann während dem Rest der Leasingzeit eine Fehlermeldung geben wird, und ich in die Werkstatt muss. Ich kenne meine Skoda Werkstatt hier in der Nachbarstadt (Südschweden), und sich zu vorstellen dass ich soll denen überzeugen dass ein Jahr vorher oder so, ist ein Update gekommen, welche einen Fehler beinhaltet hat, der von Skoda nicht anerkannt ist, sondern in einem Deutschen Internetforum entdeckt worden ist, und das soll kostenlos beseitigt werden?

    Die werden mir ins Gesicht lachen.


    Alles oben betrachtet, werde ich das Update nicht starten, bevor jemand mich überzeugen kann warum es trotzdem besser dass zu tun ist.


    Falls eine einzige „Reparatur“ gegen diesen „Fehler“ für die genannten 500-1000 Euro gemacht und an jemanden berechnet worden ist, dann ist es bewusst Kundenbetrug von Skoda.

    Hmhm. Es ist also ultimativ wichtig, dass man auf einer Strecke von 1.350km 3x10min Zeit einspart, jawoll… 🤔

    Da wüsste ich aber andere Qualitäten bei einem Auto

    Quatsch, es geht um 2-3 Stunden auf der Strecke und das Mühsame in der Mitte der Nacht zu vermeiden irgendwo 35-40 Min zu stehen und nur warten.

    Und du schaffst natürlich 1350 KM mit drei Ladestops mit deinem Enyaq im Winter…. quatsch.

    Danke für die Antwort Speicher .


    Leider viele „weil“, und wenn VW/Skoda erst ab 2030 eine 800V Plattform anbieten kann, finde ich es sehr schade. Ich hoffe es nicht zu spät sein wird, nur über die übrigen Entwicklung die nächsten 4-5 Jahren bei den anderen Hersteller zu denken, macht mir schon Sorgen.


    Ein Auto das in 12 Min laden kann, würde mir ein ganz anderes Langstreckenerlebnis ermöglichen. Ich bin letztes Jahr von Livigno nach Schweden mit meinem 80x ohne Übernachtung 1350 KM gefahren, dass mache ich nie wieder.


    Zu den anderen hier im Forum Verteidiger „heutiger Stand der Dinge“, würdet ihr beim Kauf eines Dieselwagens, vorher nicht berücksichtigt haben, ob ein bestimmtes Modell braucht eine halbe Stunde den Tank zu füllen?

    Gut dass meine etwas provozierende Aussage „GAME OVER“ für etwas Empörung gesorgt hat, das brauchen wir um die Chinesen aufzuholen.

    Ich finde auch meinen Enyaq 80x sehr schön zu fahren, aber was nicht schön ist, sind die etwas zu kurze Autobahnreichweite und deutlich zu langsame Ladegeschwindigkeit, jedes Mal ich von Schweden nach Österreich fahre nervt das.


    Es ist ganz richtig dass das Werkstatt-/Servicenetz sehr wichtig ist.

    Aber…. pass auf, wenn die bis vor einigen Jahren völligen unbekannten China-Autohersteller deren Markeszeichen und Servicenetz aufgebaut haben…(in Schweden wird der Xpeng Vertrieb von dem Volvo Grosshändler gemacht, mit deren Ausstellungshallen und Servicenetz).

    Diejenigen die hier argumentieren dass was der Enyaq kann ist doch ausreichend, ihr seid falsch, es geht hier um die Zukunft für die Europäische Autoindustrie. Im Moment würde ich den Enyaq gegen einen Xpeng oder Zeekr tauschen (trotz dass ich nicht einen Diktaturstaat unterstützen will).

    Und wo sind überall die 450 kW-Lader, die diese Leistung ungeteilt (!) an den Nutzer abgeben? In the Theorie super, in der Praxis eher selten zu finden. Ich habe schon so oft an nominal leistungsfähigen Säulen geladen, dabei aber noch nicht einmal die 175 kW gesehen, da die Ladesäule mit einem anderen E-Auto geteilt wurde. Oder in den Ferien bin ich froh, wenn ich abseits der Autobahn mal eine 50 kW-Ladesäule finde.

    Die kommen mehr und mehr, und schon die Ionity Säulen mit 350KW sind gut nutzbar.

    Tut mir leid Volta , aber du redest wie einer der denkt die Entwicklung wird still stehen. ;)


    Bitte, ab 7 Min und 26 Sek anschauen, so soll ein Ladevorgang aussehen.

    Der Xpeng G6 Long Range mit 87KWH (Netto) Akku kostet wie ein Enyaq. GAME OVER.


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    Bei 83% noch 185KW Leistung.

    Ladeleistung und Ladezeit sind wichtig für einen der öfters Langstrecken fährt. Ich habe früher hier im Forum erwähnt das ich fürs nächste Jahr nach Alternativen zu meinem Enyaq suche. Habe gerade eine Reihe neue Testvideos von Björn Nyland (und noch zwei bekannten Schweden E-Auto Testfahrer) über Xpeng G6 und Zeekr 7x gesehen.

    Höchstladeleistung 450kW und 10 bis 80% in 12 Minuten.

    Das ist praktisch-technisch GAME OVER!

    Einmal hat er bei SOC 81% an die Ladesäule eingesteckt und 178KW bekommen, ca. 4 bis 5 mal besser als der Enyaq.

    Das alles zusammen bedeutet Langstrecken fahren wie vorher mit Fossilwagen, ich muss nicht meine Mahlzeiten einplanen dort wo ich lade, ich kann meinen alten Favoritenrestaurants in den Dörfchen entlang Autobahn wieder besuchen. Man lädt so schnell wie vorher beim Tanken (Tank füllen und an die Kasse im Shop zu gehen).

    Ich kaufe auch lieber Europäisch, aber VW und Skoda müssen umgehend in der Entwicklung richtig Gas geben, sonst wird es bald vorbei sein.


    Speicher

    Warum baut Skoda keine 800V E-Autos?