Beiträge von Deliberator

    Gestern gab es endlich eine neue 12V-Batterie. :love:
    Bisher sieht es gut aus, trotz niedriger Temperaturen keine Warnung zum Batterieschutz mehr.
    Die erste Batterie hat von März bis Oktober gehalten, also bis es mal kälter geworden ist.
    Die Warnmeldungen waren immer temperaturabhängig, bei über 5°C gab es keine und das Auto hat funktioniert.
    Mit Warnmeldung wurden die bekannten Systeme abgeworfen (Kessy, Leaving Home, Innenbeleuchtung) und die Spannung direkt an der Batterie gemessen lag dann tatsächlich um die 12V.
    Die ist dann richtig in die Knie gegangen, sobald man z.B. die elektrische Heckklappe geöffnet hat.
    Mein Video davon war ganz hilfreich für meinen Händler.
    Mein Tipp an alle Betroffenen: Macht ein Foto oder Video mit Unterspannung und reklamiert das bei Eurem Händler.


    WhatsApp Bild 2025-01-23 um 12.28.33_47ee3580.jpg

    Für 440 € würde ich die Leuchtweite (verstellt sich sowieso nicht mehr) händisch einstellen.

    Dann gibt es beim nächsten Mal keine HU. LWR wird bei der HU geprüft und zählt als "erheblicher Mangel" und muss dann innerhalb der Wiedervorführungsfrist instand gesetzt werden. Auch Leasingrückgabe oder Verkauf ist nur mit Nennung dieses Mangels möglich. Man kann natürlich erst einmal abwarten, ob es bis dahin eine andere kostenlose Lösung von Skoda gibt.

    Schau mal hier zum Thread " Leuchtweiten-Test":



    Ist denn hier im Thread jemand dabei, der wegen defekter LWR durch die HU gefallen ist? Oder habe ich das überlesen bei den vielen Betroffenen?
    Eigentlich müssen ja alle Enys mit EZ2021 die erste HU schon hinter sich haben. Die LWR wird auf jeden Fall geprüft und zählt als "erheblicher Mangel", wenn sie nicht funktioniert.
    Es ist ja üblich, dass man die (erste) HU in der Vertragswerkstatt machen lässt.
    Das ist bestimmt eine interessante Situation im Autohaus, wenn das junge Auto durch die HU gefallen ist und auch nicht innerhalb der Monatsfrist zur Nachuntersuchung repariert werden kann. :huh:

    Die Probleme die ich aktuell habe, lassen sich eindeutig auf zu geringe Batteriespannung zurückführen. Ich bekomme, wenn die Außentemperaturen unter 5°C liegen, permanent die Meldungen aufs Smartphone, dass das Limit des Batterieschutzes überschritten wurde. Was eigentlich "unterschritten" heißen müsste. Dann funktionieren Leaving Home, Kessy und die Innen- und Kofferraumbeleuchtung nicht mehr. Die Batteriespannung (direkt an der Batterie gemessen) liegt dann bei 12V oder knapp darunter, fällt aber noch weiter ab, sobald eine Tür oder die elektrische Heckklappe geöffnet wird (die funktioniert immerhin noch).
    Das Auto ist also im "Überlebensmodus" und wirft alle belastenden 12V-Verbraucher ab.

    Seit ein paar Wochen habe ich ein ganz anderes Problem:
    Wenn beim Annähern Leaving Home nicht funktioniert, dann funktioniert auch kein Kessy. Ich kann das Auto dann nur durch Drücken auf die FFB öffnen.

    Aber dann geht auch kein Innenlicht und keine Kofferraumbeleuchtung, auch die Außenbeleuchtung geht nicht an.

    Mal funktioniert es, mal nicht. Ziemlich willkürlich. Allerdings war es meistens kälter, wenn LeavingHome und Kessy nicht funktioniert haben.

    Sporadisch habe ich auch die Meldung "Limit des Batterieschutzes erreicht" bekommen, was auch hier im Forum thematisiert wurde.

    Deshalb vermute ich, mein Auto hat ein Unterspannungsproblem des 12V-Bordnetzes.

    Das würde dann auch Sinn machen, dass Systeme wie Beleuchtung abgeschaltet werden um die Batterie zu schonen.

    Das Auto war schon beim Händler, alles wurde zurückgesetzt, dann hat am Folgetag alles funktioniert bis zum Abend, dann sind Kessy und Beleuchtung wieder ausgefallen.

    Okay, die 60mm wurden bei mir in der Vorschau nicht angezeigt. Die sehe ich erst, wenn ich auf die Lupe klicke.
    Die 60mm sind wahrscheinlich die Doppelt-sicher-Hosenträger-plus-Gürtel-Einstellung für Autohausmonteure im Kundendienst, damit bloß niemals der Gegenverkehr geblendet wird.
    Der stilisiert abgebildete Polo wird aufgrund der Anbauhöhe einen Wert von -1% haben.
    Für das "H" kann man natürlich keinen Wert vorgeben, das muss immer gemessen werden.
    Das ist bei jedem Fahrzeug individuell und ergibt sich auch aus Fahrwerk- und Reifenkombination.

    also sollte man die verlinkte Zeichnung lieber vergessen....

    Die Zeichnung von iron2504 ist vollkommen korrekt und hilfreich, ich hab es nur um die Werte für "H" ergänzt, die in der Zeichnung fehlen.

    Ich habe aber Verständnis dafür, wenn sich Skoda-Werkstätten weigern, die Scheinwerfer bei LWR-Ausfall hochzustellen.
    Dann würden sie bei Beladung den Gegenverkehr blenden oder noch schlimmer, wenn die LWR aus irgendwelchen Software-Gründen wieder funktionieren sollte, in den Himmel leuchten.
    Da begeben sich die Autohäuser auf dünnes Eis, wenn sie ein Kundenfahrzeug vorsätzlich auf einen nicht StVZO-konformen Zustand manipulieren würden.
    Aber das wird jedes Autohaus individuell handhaben, eine offizielle Bestätigung dazu wird es bestimmt nicht geben.
    Ich kann mir aber vorstellen, wenn man ein vertrautes Verhältnis zu seinem Autohaus hat, dass die die Scheinwerfer höher stellen und danach das Ganze vergessen...

    Also wenn ich viel glaube, aber an OTA bei dem Thema mit Sicherheit nicht. Ja, dann wäre das Licht zu hoch, aber man kann es ja dann wieder runterdrehen.


    Wer es selbst machen will:

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    -1% bedeutet, dass an einer fünf Meter entfernten Wand die Hell-Dunkel-Grenze 5cm tiefer eingestellt sein muss als der Mittelpunkt der Lichtquelle, bei 10m Entfernung sind es entsprechend 10cm.
    Fahrzeug muss natürlich absolut eben stehen und die Wand im rechten Winkel zum Boden.
    Das geht gut in Tiefgaragen mit wenig Publikumsverkehr. Da kann man sich mit Klebeband auch provisorische Markierungen an der Wand machen und es gibt auch keine kalten Finger. 8o
    Achtung bei Videoüberwachung, damit es keinen Ärger gibt.