Beiträge von Bert2024

    Muss sich denn immer alles rechnen, darf man das nicht einfach haben "wollen"?

    Sehe ich auch so. Wenn man es finanzieren muss oder man echt überlegen muss, kaufe ich den Speicher oder etwas anderes sinnvolles, dann sollte man natürlich auch überlegen, ob die Investition sich lohnt.

    Aber wenn man z.B. noch X - Tausend EUR auf der Bank liegen hat, die Hütte bezahlt usw., also keine wirklich notwendigen Ausgaben anstehen (hängt halt immer sehr von den Lebensumständen ab), warum sollte man nicht auch dann 10.000 EUR für einen Speicher ausgeben, der einem einfach aufgrund der Unabhängigkeit Spaß macht, auch wenn klar ist, dass er sich in 100 Jahren nicht rechnet?

    Es gibt auch Leute, die ballern so viel Geld für eine Kreuzfahrt raus. Da fragt kein Mensch, ob es sich rechnet.

    Ich kann meine Wurst auch auf einem 20 EUR Baumarktgrill braten, oder auf einem 4.000 EUR Premium - Gasgrill. Da fragt mich auch keiner, ob sich das rechnet. Das leiste ich mir einfach, weil ich es kann und weil es mir Spaß macht.

    Es ist klar, dass es Sinnlos ist, neben eine 5 kWp Anlage einen 20 kWh Speicher zu stellen. Aber ob ich überhaupt einen Speicher oder 3, 5 oder 10 kWh nehme, da kann ich Wirtschaftlichkeitsberechnungen anstellen, aber genau so gut finde ich es legitim zu sagen: Ich will den großen.

    Ich gehe eigentlich fest davon aus, dass Stand September genau das der Plan war. Wenn ich recht erinnere, war der "Hochlauf" der Motorenproduktion im November, also plante man im September noch mit der geplanten Stückzahl. Und bis zu einem unbekannten Zeitpunkt ging man auch danach sicher noch von einer zeitnahen Lösung des Problems aus. Bis heute gibt es ja nur sehr wenige Informationen, wonach das Problem bis Jahresmitte anhalten soll. Ob das stimmt, eine mal erwähnte zweite Produktionsstraße dann die gleichen Probleme haben wird oder keine mehr, ob für die Behebung die Werksferien mit komplettem Stillstand notwendig sind usw. Ein Haufen Spekulationen. Jedenfalls wurden (deutscher Markt) im Februar Fahrzeuge mit ULT ca. 9-11 Monate (85er) avisiert.

    Bei aller Liebe, wie kann man für solch eine Stümperei auch noch Verständnis aufbringen?

    Ist ja schon gut. Mea culpa. Ich habe mich da wohl auch nicht so ganz richtig ausgedrückt. Das so etwas eigentlich nicht passieren darf, ist klar. Und wenn es mir passieren würde, wäre ich auch vermutlich nicht mehr Tiefenentspannt. Meine Intention war auch nicht, zu sagen, dass ich dafür volles Verständnis habe und sage: "Ist doch nicht so schlimm, kann ja jedem mal passieren". Ich wollte eher aussagen, dass ich verstehe, dass so ein Fehler sehr schnell mal passiert ist. Profil messen, Laufrichtung gucken, die mit mehr Profil nach hinten, zack. Keine Frage, dass das eigentlich im Rahmen von Qualitätskontrolle niemals passieren - zumindest nicht so die Werkstatt verlassen darf.

    Ich wiederhole mich, da könnt ihr noch so viel von Fachwerkstatt usw. schreiben.


    Der Enyaq mit Mischbereifung ist ein absoluter Exot. Ich glaube nicht, dass es dazu Zahlen gibt, aber es dürften sehr deutlich unter 1% der Fahrzeuge sein. 1 von 1000 vielleicht?

    Und das Thema kennt man sonst echt nur von Sportwagen. Bei einem SUV rechnet damit keiner, daher schaut die Werkstatt auch nicht danach. Ja, in einer idealen Welt - natürlich - da schauen die auch bei jedem Wechsel in die Papiere und prüfen, ob die Reifen überhaupt eine Zulassung für das Auto haben.


    Die nehmen die Reifen, wenn sie beschriftet sind, tauschen sie vielleicht vorne / hinten, schon ist das Malheur passiert. Ich glaube auch eher nicht, dass der Meister in der Werkstatt die Reifen wechselt, eher der Azubi. Und in der Wechselsaison ist das je nach Werkstatt Massengeschäft, da geht es um Tempo und wo gehobelt wird, fallen Späne und ist vielleicht noch eine Aushilfskraft mit am Werk. Ein deutlicher Hinweis beim abgeben des Autos, ein großer Zettel mit dem Hinweis auf dem Fahrersitz - das macht Sinn.


    Ich würde mal behaupten, bei einem Werkstatt - Test mit Reifen, die ähnlich aber halt nicht für das Auto zugelassen sind im Kofferraum zum Reifenwechsel und mindestens 5 von 10 Werkstätten schrauben die drauf ohne das es ihnen auffällt.


    Mir hat die "Fachwerkstatt" auch mal die (Alu) Sommerreifen mit den (Stahl) Winterreifenschrauben drauf gedreht. Zwei Monate später TÜV, da hatte ich Glück, dass die Schrauben im Auto lagen, sonst hätten die mich zu Fuß heim geschickt.

    Ich wäre auch nicht allzu optimistisch was eine Lieferung noch in diesem Jahr betrifft.

    Laut Skoda Zeitung laufen ja pro Tag ca. 1.350 vom Band, davon zuletzt ca. 350 Enyaq. Theoretisch könnten das mehr werden, wenn die Zulieferung (hauptsächlich die Motoren für 85er Modelle) besser fließen. Aber anderseits lese ich auch gerade, dass im 1. Quartal 61.000 Oktava (+36% gegenüber Q1 23) ausgeliefert wurden. Das sind 20.000 pro Monat. ich habe keine Ahnung, ob die Samstags und Sonntags auch arbeiten, aber bei 5-Tage Woche wären das 1.000 pro Tag. Und Octavia und Enyaq teilen sich ja eine Montagestraße, da bliebe also ohne Lieferverzögerungen beim Octavia gar keine Luft für mehr Enyaqs.


    Im VW Newsroom steht: "Škoda konnte im ersten Quartal des Jahres 12,3% mehr vollelektrische Fahrzeuge ausliefern als im Vorjahresquartal."

    Das ist nicht die Welt, wenn man davon ausgeht, dass es hier nur an der Produktionskapazität liegt und keinesfalls an der mangelnden Nachfrage.