Am Wochenende stand die Fahrt mit einem Kastenanhänger über 500 km Strecke an. Der Anhänger hat innen eine Ladehöhe von etwas über 2 Meter und entsprechend Aufbauhöhe und Stirnfläche.
Natürlich habe ich es verpasst, Aufnahmen der Verbrauchsdaten zu machen.
Hinweg Tawern - Gerolstein ca. 82 km und etwas Bergauf: 35 kWh/100 km. Dort auf 100% geladen über Nacht an 11 kW.
Gerolstein - Bochum 170 km mit 26 (!!) kWh. Bis zur A1 lag der Verbrauch noch bei fast 35 kWh, auf der Autobahn habe ich mich aber 10 Meter hinter einen Kipplaster (vernünftige LKW waren am Samstag irgendwie keine unterwegs) geklemmt. Der Fuhr auch die komplette A1 bis hinter Wuppertal. Mit so einem Kasten macht der Windschatten echt richtig was aus. Ein "normaler" LKW mit Planenauflieger hätte sicher nochmal gut was mehr gebracht. Der Rückweg von Bochum nach Gerolstein hat den Verbrauch dann auf 29 kWh erhöht (also lag der Rückweg wohl bei gut 33 kWh (kein einziger LKW zum dahinter klemmen zu sehen). Dank des energiesparenden HInwegs habe ich es auf dem Rückweg bis Frechen zu einem Aldi Charger gleich neben der Autobahn geschafft (5%) und dort 35 kWh für die verbleibenden 96 km bis Gerolstein nachgeladen. Die gingen auch komplett drauf, Ankunft wieder mit 5%. Dort ging es eigentlich nur drum, Möbel auszuladen und aufzustellen. Um die notwenigen 30 kWh für den Heimweg am 11 kW Nuckler nachzuladen, braucht es aber trotzdem 3h. Dafür ist der Strom dort ausnahmsweise umsonst.
Unter dem Strich doch mehr Verbrauch als ist angenommen hatte (ca. 35 kWh statt 30 kWh / 100 km) und die Erkenntnis, dass der Windschatten in dem Fall sehr viel ausmacht! Fast ein Drittel.