Beiträge von Bert2024

    Ich muss an der Stelle mal kurz (und Bitte und hoffentlich keine ausufernde Diskussion Nr. 254 lostretend) eine Lanze für die MEB / VW / Skoda Software brechen.


    Wir haben ja jetzt zusätzlich einen Ioniq 6, Gebraucht, First Edition.

    Das Autohaus hat ihn vor der Auslieferung softwaremäßig auf den neuesten Stand gebracht. Ja, ganz bestimmt.

    Was sie dabei übersehen hatten: Das Auto hatte noch die Auslieferungssoftware ohne Ladeplanung. Und dieses allererste Update geht nur mittels USB Stick. Wussten die nicht und waren auch nicht in der Lage, das zu erkennen. Auch Autohäuser außerhalb der VW-Welt können verkacken.


    Jetzt ist er auf dem neuesten Stand (selbst ist der Mann). Ernüchterung: Die automatische Ladeplanung plant Laden fix (!!!) und unveränderlich bei 20% SOC ein und am Ziel sind fix (!!!) und unveränderlich 30% SOC vorgegeben. Also ist sie eigentlich nicht zu gebrauchen und man muss trotzdem manuell planen. Immerhin ist das dank Ladefilter und der Möglichkeit, Ladestationen entlang der Route nach km Entfernung anzeigen und auswählen zu können ein Träumchen.


    Die Diskussion in der Community ob sich daran wohl nochmal was ändert ist ungefähr so wie diejenige bei Skoda über die Vorkonditionierung für 3.X. Auch sonst ist die Menüführung insgesamt eher wenig intuitiv. Da finde ich den Enyaq ganz klar besser. Im Hyundai hat das Ambiente-Licht z.B. gar keinen Menüpunkt (zumindest keinen den ich bisher gefunden hätte) und die Einstellung lässt sich nur über die Suche finden (oder ist echt super gut versteckt).


    Sonst ist der Wagen Top! Absolute Begeisterung (und ja, ich weiß, optisch nicht jedermanns Sache). Aber wenn man den Vergleich zu anderen sieht, merkt man vielleicht erst, wie gut doch die MEB Software inzwischen (bei aller berechtigter Kritik!) dasteht.


    Leider ist es halt so, dass bei jeder Software immer das einem auf die Nerven geht, was man gerne hätte, aber nicht hat und dass was hakt und schlecht funktioniert. Und alles dass, was gut ist und so funktioniert wie man es erwarten würde, fällt einem meist gar nicht auf. Und das ist ja doch das Meiste (Wobei ich hier natürlich auch von 5.2 spreche und noch kein Fahrzeug mit 3.X erlebt habe, da muss man natürlich auch relativieren).


    Wahrscheinlich ändere ich diese Meinung schnell wieder ( Langstreckenfahrer) wenn ich 5.4 habe und mir das zweite mal der Kofferraumdeckel auf den Kopf gefallen ist.

    o.K.

    das heißt aber auch, dass es auf die erste längere Fahrt noch mit einem Ersatzwagen oder dem Vorgängerfahrzeug geht?

    Das mit der Garantieverlängerung scheint mir fair. Das Autohaus kann wenig für das Problem. Garantie haben ist besser als brauchen.


    Da es mich an der Stelle damals kalt erwischt hat: Wurde deine Wallbox schonmal benutzt? Ich wollte seinerzeit mit dem neuen Wagen auch nach dem ersten Mal Laden auf lange Tour und da stellte sich die noch nie benutzte Wallbox doch als nicht funktionierende Wallbox heraus, was mich etwas zum rotieren brachte.

    Und spätestens 2028 wird dann das ganz große Heulen anfangen...wenn der Sprit dann wieder über 2 € kostet und alle die jetzt ne neue Gasheizung eingebaut haben, die Rechnungen reinflattern.....war natürlich alles nicht bekannt ;)

    Was würde ich mich freuen. Jedoch bin ich hier noch sehr skeptisch. s. "Verbrenner-aus", "Verschiebung Emissionshandel auf 2028" usw.

    Die werden so lange herum bremsen, bis der Planet uns komplett in den AA tritt.

    Und wenn die Trumpisten jetzt großflächig die Erdölvorkommen in Venezuela auszubeuten beginnen, wird der Ölpreis sich vermutlich komplett in den Keller verabschieden und fossile Energie bleibt langfristig günstig.


    Schön wärs ja, allein mir fehlt der Glaube.

    Unter dem Strich macht man glaube ich mit 30-70 genau so wenige etwas falsch wie mit 20-80, 30-80, usw., oder?

    Die Unterschiede dürften marginal sein.

    Wenn jetzt die Erkenntnis kommt, dass im Winter 90% und im Sommer 80% empfohlen werden, wird es wieder wie immer sein: Für manche wird das einen Unterschied machen, weil sie die Reichweite brauchen. Meine Lebensgefährtin fährt z.B. fast 170 km am Tag. 90% bedeutet da alle 2 Tage laden, alles andere bedeutet jeden Tag laden (zumindest im Winter). Und da sie dort draußen an einer 11 kW Steckdose laden muss, ist das Anstecken im Winter wenn nachher manchmal Schnee auf dem Ladeziegel liegt auch nicht so bequem. Da spart man gerne einen Tag.


    So lange (wie kürzlich wieder mitbekommen), Verkäufer bei der Übergabe fröhlich behaupten, dass man ohne Probleme täglich auf 100% laden kann (und sehr viele werden die Info ja ohne Hinterfragen mitnehmen) und so lange ich Menschen treffe, die neben ihren mit 30 kW ladenden Fahrzeugen stehen und auf Rückfrage 5 km entfernt wohnen und von 40% auf 100% laden, weil sie eine weite Strecke fahren und es einfach nicht wissen, wie viel entspannter der Halt nach den ersten 100 km mit < 10% gewesen wäre . . . ihr wisst schon: Noch lange nicht jeder ist so gut informiert wie die hier engagierten Forenmitglieder.


    Also was ich damit sagen will: Letztlich müssen die Fahrzeuge doch alles mitmachen (und das zeigt sich ja auch immer wieder an unzähligen Beispielen in der Praxis - s. Taxi, 350 Tkm Porsche, 1 Mio. km Tesla usw.).

    Natürlich auch klar, dass man sein hab und gut möglichst pfleglich behandeln will, zumindest die meisten. Hat ja auch viel Geld gekostet, das gute Stück.

    Aber man braucht auch keine Wissenschaft daraus zu machen, oder?


    So lange es den eigenen Fahrkomfort nicht einschränkt, halte ich mich immer und sehr gerne an die "Laderegeln". Aber ich werde niemals in einem Excel-Sheet nachschlagen, bis zu welchem Ladestand ich in Abhängigkeit der Außentemperatur und der erwarteten folgenden Standzeit des Fahrzeugs unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit und des Windchill-Faktors laden sollte (Yes, this was ironical!).

    Und ich habe auch Null Bedenken, vor einer langen Tour auf 100% zu laden. Dass muss es aushalten. Dafür ist es gebaut.

    Es gibt ja nicht einmal das OTA Update 5.2 auf 5.4 für Matrix.

    Ich nehme an, dass ist geplant, wenn die Autohaus - Kampagne für alle anderen 4.X Fahrzeuge auf 5.4.3 durch ist. Da die Autos in der Regel 3 Tage statt wohl geplanter 3 Stunden im Autohaus stehen und wohl auch nicht selten nach dem Abholen direkt wieder retour gehen: Kann das noch dauern . . .

    Und erst dann (wenn der gesamte Bestand auf 5.4.3 ist) wäre ja theoretisch das Update auf 5.6 dran


    Ich gehe im Moment auch davon aus, dass das Update auf 5.4 für Matrix Fahrzeuge erst kommt, wenn Neufahrzeuge schon mit 5.8 oder 6.0 ausgeliefert werden :D

    Ein Glück gibt es aus meiner Sich an der 5.2 eigentlich nichts zu meckern für das ich ein Update wirklich bräuchte. Also, wenn es mal Ladefilter gäbe, da könnte ich schwach werden.

    Hallo zusammen,

    ich habe in diesem Thread - weiter vorne - einiges zur Schlüsselbatterie gelesen.

    Mein Enyaq hat jetzt gut 13 Monate und mir ist aufgefallen, dass ich ihn nicht mehr von der Haustüre aus absperren kann (ca. 8 Meter). Ich muss näher ran. Heute Morgen in der Tiefgarage musste ich drei - viermal drücken.

    Kann das tatsächlich sein, dass die Batterie schon leer ist?

    Welchen Ersatz müsste ich besorgen?

    Ist das Wechseln unproblematisch (also nix wie neu Anlernen oder so?)

    Sorry für die dummen Fragen. Ich hatte noch nie "Keyless bla" und auch noch kein Auto, wo ich nicht den Schlüssel ins Zündschloss stecken musst. Folglich habe ich glaube ich noch nie bei einem Fahrzeugschlüssel eine Batterie gewechselt. Erstaunlich. Aber isso.


    Edit: Youtube hat geholfen. Normale CR2032 (die ich im Dutzend zu Hause habe) . . . manche Frage kann man sich auch sparen.

    (Ich komme mir gerade vor wie die unzähligen Leute, die aktuell in Facebook fragen, ob die Straßen frei sind)

    damit die Nutzer bei niedrigen Temperaturen keinen drastischen Rückgang der Reichweite gegenüber Sommer erleben.

    Das ist aber als Argument gegenteilig zum "Batterieschonenden Laden".

    So wie ich es aus dem hier geschriebenen verstehe:

    - Je wärmer es ist, desto schädlicher sind hohe Ladestände für den Akku, folglich sind hohe Ladestände bei kalten Temperaturen nicht so schlimm

    - Je kälter es ist, desto schädlicher sind niedrige Ladestände, folglich sind niedrige Ladestände bei warmen Temperaturen weniger schlimm


    Eventuell basteln die Hersteller aber auch aus diesen Erkenntnissen gepaart mit der Erfahrung, dass die Akkus ohnehin sehr viel länger halten als vor einigen Jahren noch vermutet, neue Empfehlungen, damit eben die Reichweite im Winter (mit 90%) gegenüber dem Sommer (mit 80% - oder dann vielleicht auch 70% ?) quasi konstant bleibt.


    Unter dem Strich denke ich aber, dass es ziemlich genau nichts ausmacht, wenn man im Winter wie im Sommer den Akku stets auf 80% lädt. Und auch wenn man ihn nur bis 70% lädt, dürfte das unter dem Strich keine direkt messbaren Auswirkungen haben. Um das direkt zu vergleichen, gibt es vermutlich zu viele andere Einflussfaktoren. Kürzlich kam ja einmal eine Studie, nachdem dynamische Fahrweise besser für den Akku ist als gleichmäßige Nutzung. Bei mir z.B. steht das Fahrzeug zu Hause draußen, auf der Arbeit tagsüber jedoch bei geschätzt plus 10 Grad in der Tiefgarage. Andere haben das Fahrzeug vielleicht immer draußen oder an beiden Orten in der Garage usw.


    Man kann ja auch nicht das ganze Jahr über nur darüber nachdenken, was jetzt gerade das beste für den Akku wäre. Am Ende gibt es noch Tabellen mit optimalem Ladestand in Abhängigkeit von Temperatur und Standzeit.

    Also bei Wohnwagen gibt es Überlegungen bzgl. einer angetriebenen Achse schon. Dethleffs E.HOME ist als Prototyp schon unterwegs.

    Da sehe ich tatsächlich noch ein Problem für die Zukunft. Wohnwagen sind ja weit verbreitet, auch recht teuer und vermutlich nicht mit einem Antriebssystem nachrüstbar. Zudem werden sie Jahrzehnte genutzt.

    Mit dem BEV und 2t Wohnwagen bis nach Spanien? Da werden nur die wenigsten sich darauf freuen. Jetzt sind heutzutage auch viele Camper gut betucht und ziehen ihren 40k Clamper mit dem 100k SUV. Die werden auch was elektrisches finden, dass den Dienst tut. Aber natürlich nicht alle.

    Vielleicht wird man irgendwann auf der Strecke induktiv laden können?

    Ansonsten ist die Aussicht auf 200 km Reichweite für den 10-80% Ladehalt aktuell noch keine Werbung.

    Ein Hinweis zu LFP. Der Akku verträgt 100% SoC nicht unbedingt besser als NMC. Das BMS kann LFP aufgrund der der Spannungskennlinie schlechter abschätzen. Das BMS braucht bei LFP öfters 100% Ladestände, damit es den SoC noch richtig abschätzen kann. Wenn man das nicht macht, dann funktioniert das BMS nicht richtig. Nur deshalb wird empfohlen LFP öfters auf 100% zu laden. NMC ist einfacher zu steuern.

    Ich habe diesen alten Post mal heraus gekramt.


    Hintergrund: Bei Übergabe des Ioniq 6 an meine Lebensgefährtin behauptete der Verkäufer, das Auto könne immer auf 100% geladen werden, würde ihm nichts ausmachen. DC / AC Ladegrenze im Auto stand auf 100%. Nach meiner Meinung würde die Aussage höchstens Sinn ergeben, wenn ein LFP Akku verbaut wäre, weshalb ich hier ein wenig herum gesucht und diesen Artikel gefunden habe.

    Ich bin aber 100% sicher, dass der Ioniq einen NMC Akku hat. Jetzt muss ich diese Falschinformation erst einmal weg diskutieren.


    Wo aber definitiv ein LFP Akku drin ist, ist meine Myenergi Libbi - und dazu hier ein kurzer Erfahrungsbericht, der die Aussage von @GiMichael unterschreibt!

    Die letzten Wochen waren ja uselig. PV = 0. Dass kleine Bisschen, was vom Dach kam, haben Haus und Heizung gleich verbraten. Zu speichern gab es da nichts. Die Batterie zeigte über drei Wochen 2% SOC an.


    Anfang der Woche gab es hier einen sonnigen Tag mit 10 kWh PV - Ertrag.

    Ergebnis: Die (10 kWh) Batterie lud 2 kWh und war 100% voll. 5 kWh wurden eingespeist.

    Am nächsten Tag wurden 10 kWh aus der Batterie entnommen. Das zeigt: Das BMS war hier völlig aus dem Takt.