Beiträge von Bert2024

    Gibt es eigentlich schon irgendjemand, der von 5.2 (Matrix) auf 5.4 OTA hatte?

    Ich warte auch drauf, vermute aber, dass das noch eine gute Weile dauern wird. OTA updaten sie ja tausende von Fahrzeugen auf einmal. Wenn die am nächsten Tag alle mit Fehlermeldungen rum stehen, wird es lustig.

    Die aktuelle Kampagne wird sich auch ganz schön in die Länge ziehen, wenn aus fast jedem 3-4 Stunden das Fahrzeug in die Ecke stellen und updaten lassen 2-3 Tage Fehlersuche und probiere mit Unterstützung der Zentrale werden. Ich würde mir ja (auch für Skoda und VW), nicht nur aus Kundensicht wünschen, dass die diese Dinge mal in den Griff bekommen. Schlägt ja auch ganz schön aufs Image.

    Gibt es eigentlich Hinweise / Kenntnisse, dass es in der "Verbrennerwelt" ähnliche Probleme gibt? In Punkte Software dürften die Unterschiede da ja bis auf Ladeplanung nicht so arg groß sein. Die haben ja die gleichen Assistenzsysteme und die gleichen Komfortfunktionen an Bord.

    Nach der regen Diskussion hier habe ich auch mal meinen Antrag geprüft (emobility.energy).

    12/2024 beantragt für 2025 UND 2026. 2025 wartet noch auf Geldeingang und 2026 steht auf "in Prüfung". 49€ garantiert (flexibel). Ich bin gespannt.

    Mit war hier auch nicht bewusst, dass das Folgejahr gleich enthalten ist, steht aber auch so im Kleingedruckten der Bestätigung aus 12/2024. Na ja.

    Ich bin da extrem skeptisch.

    Der Verfall der Zertifikatspreise war ja unter anderem dadurch ausgelöst, dass extrem viele Zertifikate aufgrund sagen wir mal "zweifelhafter" Kompensationsmaßnahmen über waren.


    Vereinzelt gab es ja Berichte, dass auch mal Projekte abgelehnt wurden. Der Witz ist ja, dass Konzerne in Europa nachweisen, dass sie in China an einem Umweltprojekt beteiligt sind, das X Tonnen CO2 einspart und lassen sich das hier anrechnen. Nachweis liegt vor, Überprüfung nicht möglich, also wird es anerkannt, ob es existiert oder nicht. Im Zweifel setzen die Chinesen 1 Mio. Bäume irgendwo in die Wüste und lassen sie wieder vertrocknen. So lange sich Geld damit verdienen lässt. Ablehnungen wird es da wohl nur sehr vereinzelt geben. Glaubt ihr wirklich, dass es einen tatsächlichen Willen gibt, an der Praxis etwas zu ändern, so dass die Unternehmen tatsächlich gezwungen sind, große Summen für ihre Versäumnisse bei der Klimatransformation aufzuwenden?

    Unsere Regierung entlastet auch lieber beim Gas- als beim Strompreis. Die werden froh sein, dass die CO2 Kompensation für die Unternehmen weiter nur minimale Kosten verursacht.

    Als ich kürzlich gelesen habe, dass Katherina Reiche unter Peter Altmeier Staatssekretärin war, wurde mir klar, das nun abermals versucht wird, den Ausbau von Wind und PV zum erliegen zu bringen, um das Geschäftsmodell der alteingesessenen Energiewirtschaft nicht zu retten. Die tun einen Sch... um bei der Klimatransformation voran zu kommen.


    Ich würde ja echte sehr gerne weiter daran glauben, dass wir es irgendwie schaffen, zu einer weitgehend CO2 Neutralen Gesellschaft zu werden. Aber ich sehe absolut nicht, dass es in der Politik (und auch in sehr weiten Teilen der Gesellschaft nicht) einen echten Willen dazu hat.

    Noch immer wird überschätzt, was Schnellfahren bringt, weil man nicht auf den Durchschnitt achtet.

    Zu verstehen ist das in Zeiten der allgegenwärtigen Navigationsgeräte eigentlich nicht. Wenn man meint, man müsse "ein paar Minuten rausfahren" und von 120/130 so in Richtung 150/160 beschleunigt, bleibt die Ankunftszeit noch eine ganze Weile unverändert und geht dann vielleicht wenn es 10-15 Minuten gut läuft mal um eine Minute runter. Ich zumindest habe die Erfahrung schon einige male gemacht. Zunächst meint man, dass die angegebenen 16 Uhr bei drei Stunden Fahrzeit bestimmt locker auf 15:30 bis 15:45 runter gehen. Und wenn man sich dann mal eine halbe Stunde gestresst und unzählige Male gebremst und wieder beschleunigt hat, steht dort: 15:58. Ein kurzer Stau - 16:05 Uhr. Und spätestens dann merkt man, dass man sich die Rennerei eigentlich sparen kann.

    Ihne Navigationssystem kann man sich das ja noch schön rechnen, aber mit sieht man eigentlich sehr transparent, was man "rausholen kann" und was eben nicht.

    Zum Thema Lautstärke:

    Was dem BEV fehlt, ist der röhrende Motor bei Vollgas. Ich glaube, wenn man mit dem Verbrenner nur "leicht am Gas hängt" oder rollt, ist der Motor zwar sicherlich hörbar, aber die (beim BEV genauso vorhandenen) Wind und Reifengeräusche sind halt lauter.

    Und da der Innenraum gegenüber dem Motor und gegenüber den Wind und Reifengeräuschen gedämmt ist, bekommt man draußen davon ggfs. mehr mit als im Auto.

    Mir ist schon öfter aufgefallen, dass ich bei einem schnellen Fahrzeug, das nicht beschleunigt als Fußgänger nicht unbedingt vermag zu sagen, ob es einen konventionellen oder elektrischen Antrieb hat. Wenn sie nur rollen und nicht beschleunigen, hört man den Unterschied kaum oder gar nicht.

    Bei einem langsam fahrenden oder stehenden Verbrenner hört man den Motor hingegen recht gut. Da ist das BEV komplett lautlos und somit akustisch nicht (oder nur sehr schwach) wahrnehmbar. Diese Gefahrenquelle für andere Verkehrsteilnehmer soll das AVAS mindern. Da geht es um Sicherheit für Fußgänger, Fahrradfahrer. Klar ist es ein künstliches Lauter machen, aber es dient einem Zweck und nicht nur der Lautstärke an sich.

    Ich stelle mir das irgendwie so vor:

    Wenn ich jeden Tag 100 Liegestütze mach um mit fit zu halten, habe ich nach 25 Jahren die Schulter kaputt.

    Mache ich jeden Tag 100 Kniebeugen, habe ich nach 25 Jahren die Knie kaputt.

    Mache ich jeden Tag 100 Situps, habe ich nach 25 Jahren den Bauch kaputt (welch blödes Beispiel).

    Mache ich jeden Tag 100 Strecksprünge, habe ich nach 25 Jahren den Rücken kaputt.

    Einseitige Belastung halt.

    Mache ich jeden Tag 25 von jedem, bin ich genau so fit, Schulter, Knie, Bauch und Rücken halten das aber vielleicht 50 Jahre oder länger aus.


    Irgendwie so - ganz Leihenhaft daher gelabert - wird es doch dem Akku auch gehen. Wenn ich den (wie in einem systematischen Zyklustest) 1.000 mal hintereinander exakt auf die gleiche Art und Weise benutze, werden sich schädliche Effekte dadurch 1.000-fach aufsummieren und der Akku ist kaputt. Wenn ich ihn 1.000 mal auf je 250 mal 4 unterschiedliche Arten und Weisen benutze, hat er halt vielleicht 4 verschiedene kleine Schadbilder, aber jedes davon halt nur so zu 1/4 ausgeprägt. Nach so einem systematischen Test ist halt vielleicht die Kathode nur noch 70% intakt, die Anode und was was ich alles noch zu 100%, was aber nichts nutzt und den SOH auf 70% limitiert. Und nach der gleichen Leistung mit tatsächlicher (variantenreicher) Nutzung ist die Kathode vielleicht bei 85%, die Anode bei 90% usw., so dass der SOH nicht bei 70%, sondern immer noch bei 85% ist.

    Täuscht mich meine Wahrnehmung? mkraus81 hat keine Probleme, Update lief und Wagen auch.

    Alle anderen schon.

    Oder ist mkraus81 gerade dabei, seinen Enyaq zur Werkstatt zu schieben?


    Läuft ja echt reibungslos mit den Upgrades (wobei der Eindruck hier im Forum natürlich nicht repräsentativ ist - aber es schreiben halt nicht 9 - Ohne Probleme und 1 - Es gab Fehler, sondern anders herum.

    Klingt nach einer sehr guten Alternative. Mein PV macht auch maximal 6 kW in der Spitze und liegt halt max. für 3-4 Stunden mal über der 4,6 kW Grenze. Sobald dann im Haus ein Verbraucher angeht oder ein Wölkchen zieht: Zack - Phasenwechsel. Daher stelle ich sie meist eh schon auf Einphasig mit Batterieunterstützung. Dann wird halt in guten Momenten die Batterie nachgeladen und in schlechten Momenten angezapft. Das Auto kann schön mit 3,6 kW durchladen - was halt extrem langsam ist. Ein drittel mehr Leistung auf der 1 Phase kann schon interessant sein (bringt mir aber nix, da WB 11 kW und "nur" 2,5 cm² Leitung mit 20 Metern. Da jage ich lieber nicht mehr als 16 A auf eine Ader.